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Elizabeth (Norah Jones) hat ihre Liebe verloren und findet im Cafébesitzer Jeremy (Jude Law) einen verständnisvollen Tröster. Die Verlassene durchleidet die Nächte beim Blaubeerkuchen an Jeremys Bartresen. Mit seiner ersten US-Produktion liefert Regisseur Wong Kar-Wai nicht nur erneut eine grandiose Stilübung, in Cat Powers "The Greatest" hat er auch das perfekte musikalische Thema für seinen poetisch-melancholischen Film gefunden. Wong und Norah Jones ergänzen sich perfekt: Er schickt seine Heldin auf eine Erkenntnisreise quer durch die USA und verhilft ihr damit zu einem überzeugenden Leinwanddebüt. Im Gegenzug hat ihn die Sängerin bei der Musikauswahl perfekt beraten. Zu hören sind vor allem Klassiker aus Soul, Folk und Jazz, den Score gestaltet Routinier Ry Cooder mit typischen Rootsminiaturen. Natürlich ist neben Otis Redding, Ruth Brown und Cassandra Wilson auch Norah Jones selbst mit einem exklusiven Song verteten. Mit "The Story" verarbeitet sie ihre Bedenken beim ersten Dreh zu einer wunderschönen Vorspannuntermalung. (cs)Kundenrezensionen zu 'My Blueberry Nights'
Ein aufregener Soundtrack zu einem mittelmäßigen Film (3. April 2008)
Wong Kar Wai hat den kulturellen Boden auf dem seine früheren atemberaubenden Filme spielten verlassen und sich aus seiner Heimat Honkong ins gelobte Land begeben, wo man Liebengeschichten offenbar anders erzählen muss um ein Publikum zwei Stunden lang zu fesseln. Die Langeweile die aus der Einsamkeit erwächst ist uns hier auch noch langweilig erzählt worden was aber auf keinen Fall auf den hervorragenden Soundtrack zutrifft. Denn hier ist genau die Spannung zu finden, die den Bildern zu oft fehlt. Ray Cooder, Mavis Staples, Otis Redding, Cat Power und natürlich auch die blaubeeräugige Hauptdarstellerin, alles da, alles wunderbar. Funktioniert auch, wenn man den Film nicht gesehen hat.Zum dahinschmelzen schön (10. Februar 2008)
Geschmäcker sind verschieden und mir hat "My blueberry nights" sehr gut gefallen. Eine etwas andere Art von Film und genau das macht auch den Soundtrack dazu aus.Er enthält teils sehr jazzige Songs, oder Songs, die an Country erinnern, dann wieder Lieder, die wie die Musik von Norah Jones sehr melancholisch sind. Es ist also für fast jeden Geschmack gesorgt.
Hierbei handelt es sich meiner Meinung nach um keinen Soundtrack, den man nur Einstimmung auf eine heiße Partynacht hören kann, sondern er eignet sich wunderbar zum Träumen und Entspannen. Mein persönliches Hightlight ist "Looking back", aber einem anderen wird vielleicht ein anderer Song besonders gut gefallen. Daher kann ich nur jedem raten, dem dieser Film gefallen hat und der auch die Musik von Norah Jones mag, sein Geld in diesen Soundtrack zu investieren.
Ein Soundtrack wie aus einem Guss (30. Januar 2008)
Norah Jones hat als Sängerin des gehobenen Jazz-Pops schon fast alles erreicht - da agiert sie als Ausgleich als Schauspielerin. Und das gelingt ihr nach Aussage diverser Kritiker in Wong Kar Weis "My Blueberry Nights" ganz formidabel. Der Soundtrack beginnt dann auch mit einem neuen Stück von Norah Jones ("The Story") mit einem schönen Bass, einem schwermütigen Piano und ihrer typischen Stimme - wobei sich der Song am Ende aus der änfänglichen Lethargie lösen kann und noch ansatzweise jazzig wird. Danach folgen Cat Power ("Living Proof") mit einem introvertierten Popsong, Otis Redding mit seine Klassiker "Try A Little Tenderness", die grosse alte Dame des Rhythm & Blues Ruth Brown mit einem Blues aus dem frühen 70ern, Mavis Staples mit einem düsteren Soulsong und Cassandra Wilson mit einer morbiden Version von Neil Youngs "Harvest Moon". Dazwischen eingestreut sind u.a drei Instrumentals von Ry Cooder, die mit Twang - Gitarre eine surreale Stimmung aufkommen lassen. Ein Soundtrack wie aus einem Guss, der in keiner Weise langweilig wird. Ideal für die frühen Morgenstunden - The Wee Small Hours In The Morning - um es mit Frank Sinatra zu sagen.Soundtrack 4, Film 2 Sterne (27. Januar 2008)
Das hier stand schon mal hier, bis mich eine Leserin darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich einen Film auf der Musikseite kritisiere. Deshalb diesmal so:Tja, Mädels, dann mal viel Spaß in diesem 111 Minuten langen Videoclip (oder: Werbespot?). Schöne Bilder, zugegeben, aber ein Spielfilm ist etwas ganz anderes! Klar: Prima Musik! Deshalb für das Kino- oder DVD-Geld besser den Soundtrack kaufen!






