Verkaufsrang: 7708 (DVD)
Actor: Jonathan Emerson
Actor: Nicholas Cascone
Actor: Byron Thames
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Patrick Sheane Duncan
EAN: 4260131122330
Format: Dolby
Format: PAL
Label: KSM GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: KSM GmbH
Verlag: KSM GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 13. September 2007
Spielzeit: 91
Studio: KSM GmbH
TheatricalReleaseDate: 1988
von: Jonathan Emerson (Hauptdarsteller), Nicholas Cascone (Hauptdarsteller), Donovan (Komponist)
Preis: EUR 12,90
Kurzbeschreibung
Der junge Kameramann „MoPic“ (Byron Thames, „Star Trek: Enterprise“) soll eine Gruppe von Soldaten bei einem Aufklärungsauftrag in Vietnam filmen, um einen Lehrfilm für Rekruten zu erstellen. Voller Übermut und Naivität machen sich die Männer auf den Weg, um bald von der grausamen Realität eingeholt zu werden. Die Gruppe wird von den Vietnamesen aufgerieben und die drei Überlebenden, „MoPic“, „Easy“ (Nicholas Cascogne, „Titanic“) und L.T. (Jonathan Emerson, „Der Couch-Trip“) verschanzen sich in einem zerstörten Dorf, um auf den rettenden Hubschrauber zu warten. Doch auch dort werden die Männer angegriffen...Dieser, für mehrere Filmpreise nominierte Film überzeugt wegen der Sichtweise durch die Kamera von „MoPic“ durch eine beklemmende und intensive Atmosphäre. Im Stile von Genre-Klassikern wie „Platoon“ deckt er den Irrsinn des Krieges auf.
Kundenrezensionen zu '84 Charlie Mopic'
Ein anderer Vietnam Kriegsfilm (12. September 2008)
84 Charlie Mopic ist ein völlig anderer Film, welcher sich des Themas Vietnam annimmt. Ich bin durch Zufall auf ihn gestoßen.Ich finde ihn sehenswert, weil er ohne Geschrei und Massengemetzel einen interessanten Spannungsbogen aufzubauen weiß.
Ohne Kameradschaft und gegenseitiges Vertrauen und Kenntniese der Stärken und Schwächen seines Kameraden, ist der einzelne Soldat so nahem am Feind verloren. Der Film zeigt eine eingeschworene Schicksalsgemeinschaft, welche nur durch ihre Teamfähigkeit funktionstüchtig ist und nur so in der Lage ist, die ihr gestellten Aufgaben zu lösen.
Es ist kein fürchterliches Kameragewackel wie in Blair Witch Projekt, wie ich es befürchtet hatte. Die Dialoge sind soldatisch derb, mit einem derben Schuss Ironie, schwarzem Humor und der immer wieder selbst gestellten Feststellung: Eigentlich ist es hier ganz nett, wenn nur der scheiß Vietcong nicht wer.
Der Film beleuchtet das Thema Vietnamkrieg von einer ganz anderen Seite. Ich finde ihn gelungen und sehens wert.
überzeugend gemacht, wenn auch sehr ruhig (25. Februar 2008)
Wer hier einen Actiongeladenen Film erwartet, sollte die Finger davon lassen. Bei Antikriegsfilmen geht es auch nicht immer darum nur umherfliegende Körperteile, Mündungsfeuer und Staubfontänen zu sehen. Wer sich mit dem Vietnam Krieg beschäftigt hat, der weiß wie dieser Krieg stattfand und wird die berichteten Geschichten hier auch wiederfinden, zumindest was die Arbeit einer Aufklärungseinheit betrifft, wenn auch einige Verhaltensweisen der Gruppe recht unprofessionell wirkten, aber das ist eben auch irgendwo Kino. Pyrotechnik kommt recht kurz, aber das Leben im Einsatz, die Gefühle und die Beweggründe einzelner, sich für diese Einsätze zu melden, werden dargestellt. Das erinnert etwas an Full Metal Jacket, als man die Jungs interwievte.Ich denke es ist in Deutschland auch ungleich schwerer, Filme des Vietnam-Konflikts zu beurteilen.
Krieg besteht nun mal nicht aus ständigen epischen Gefechten, wo es nur rummst und knallt, sondern Soldaten sind zu 70% am Warten und langweilen. Es ist also müßig sich über die Qualität des Streifens zu streiten. Er zeigt lediglich eine Seite des Soldatenhandwerks, hier eben einer Aufklärungseinheit. Der "Kampf" und die Gefahren im Feindgebiet wurden gut wiedergegeben. Die Unübersichtlichkeit bei solchen Gefechten, die sich entwickelnde Panik, Sprengfallen usw usw. und, man sieht den Gegner quasi kaum, auch die oft praktizierte Taktik, jemanden anzuschießen, um dann die Retter gleich mit aufs Korn zu nehmen. Die hier gezeigten Situationen entsprechen den Aussagen von vielen Vietnam-Veteranen. Für Feuerwerksverwöhnte Gewalt-Junkies ist er nichts, das muss am offen zugeben. Nichts desto trotz ist seine Aussage klar...man stirbt schnell und oft nicht sehr heldenhaft und nimmt auch nicht immer noch einige Gegner mit um irgendwie noch Rache zu üben. Das zeigt auch die Schlusszene in Tragischer Weise. Auch der Umgang untereinander, hier die verschworene Kämpfertruppe und dort der unerfahrene Leutnant und eben der kamerabewaffnete "Mopic", beide werden als Störenfriede und lästiger Ballast angesehen, zumindest vom Verantwortlichen des Einsatzes, dem schwarzen, kampferprobten "O.D.". Auch das ist nachvollziehbar und wird so oder ähnlich bei Neuankömmlingen in "Nam" sich immer wieder abgespielt haben, so oft zu lesen und auch immer wieder in Filmen dargestellt. Das "Frischfleisch" erstmal ignoriert wurde, oder als lästig angesehen wird, bis es sich irgendwie bewährt hat.
Die Handlung ist bei 90min erst nach der ersten Stunde etwas actionreicher. Bis dahin passiert außer dem Kennenlernen, dem Flug zum Einsatzort und einer kurzen Begegnung mit einer Vietcong-Patroullie erstmal nicht viel weltbewegendes, das hätte sicher straffer gemacht werden können, deswegen "nur" 4 Punkte
Sehr schwacher Film? Mitnichten! (24. Februar 2008)
Wer hier einen Film erwartet, in welchem möglichst viel Blut fließt, sich brutale Szenen aneinanderreihen oder dauernde Schusswechsel dargestellt werden, der wird mit Sicherheit von diesem Film enttäuscht sein.Ich hatte jedoch das Gefühl hier einen sehr realistischen Film zu sehen, der tatsächlich durch einen mit einer Kamera "bewaffneten" Soldaten zur Zeit des Vietnamkriegs aufgenommen wurde.
Ob die Darstellung korrekt ist, kann ich nicht beurteilen, da ich glücklicherweise kein Zeitzeuge bin. Der Film wirkt jedoch sehr realistisch, zumal hier nicht irgendwelche Heldentaten dargestellt werden, sondern der durch den Kameramann begleitete Spähtrupp während eines gewöhnlichen Einsatzes gefilmt wird.
Auch dass man "nicht einmal sieht, wenn geschossen wird" wie es in der Rezension eines weniger begeisterten Kunden bemängelt wird, halte ich für eher wahrscheinlich, als die Darstellung in manch einem Aktionstreifen.
Man geht doch unter Beschuss sicherlich sofort in Deckung, anstatt fröhlich das feindliche Feuer zu bestaunen.
Ich kann den Film daher nur wärmstens empfehlen und bereue es in keinster Weise ihn mir angeschafft zu haben (die negativen Bewertungen anderer Kunden hätten mich vom Kauf fast abgehalten), auch wenn ich ihn mir mit Sicherheit nicht sehr häufig anschauen werde.
Die - gefühlt - sachliche Darstellung lässt den Film eben nicht zur leichten Kost werden.
Super Erstlingswerk (4. Januar 2008)
Tja so wie es aussieht handelt es sich bei dem Film um einen Spalterfilm. Die Meinungen gehen weit auseinander.Allerdings kann ich mich der negativen Meinung nicht anschliessen.
Mal zur Info:
Der Film ist von 1989 und damit 10 Jahre VOR Blair Witch Projekt, der ja gerade wegen der Handkamera so gelobt wurde.
BTW: Auf diesen Zug sind halt dann auch Filme wie z. Bsp. Band of Brothers aufgesprungen.
Die Darsteller bei 84 Charlie Mopic sind meiner Meinung nach weit realistischer als bei Blair Witch, wobei natürlich der Kontext ein anderer ist.
Zum Realismus einer Aufklärungseinheit kann ich leider nichts aus praktischer Erfahrung beitragen, besonders nachdem einige andere Rezensenten es offensichtlich selbst vor Ort erlebt haben.
Bzgl. der "Schiessszenen" braucht man nur die Nachrichten einzuschalten, wieviel man in der Realität bei einem Strassenkampf (nicht im Dschungel) wirklich sieht.
Vielleicht sollte man einfach mal die Kirche im Dorf lassen.
Der Film ist mit einem geringen Budget gedreht worden und zu einer Zeit als Filme machen noch viel teurer war als heute.
Es ging darum eine neue Perspektive in den Vietnamfilm einzubringen und zwar nicht wie alle, die man als externer Beobachter ansieht, sondern mittendrin statt nur dabei und dies ist meiner Meinung nach gelungen.
Bei einem geschätzen Budget von unter 50000$ (Blair witch hatte 60000) ist der Film grandios.
Um wirklich ein Gefühl für den Film zu bekommen lest euch auf Amazon.com die US Kritiken durch. Für Amerikaner ist der Vietnam Krieg ja immer noch eine heilige Kuh und da schneidet er mit 4,5 Sternen weit besser ab.
Es ist eine kleine Perle im Antikriegsfilm- oder Kriegsfilmeinerlei.
Normalerweise würde ich Ihm 4 von 5 geben, bei der Art von Kritik bekommt er allerdings einen Sympathiepunkt mehr.
Welchen Film haben denn die 5-Sterne Menschen gesehen!? (2. Januar 2008)
Bester Film über Vietnam!?Also den einen Stern gibts für die "originelle" Idee mit dem Dokumentarfilmer und der damit erzeugten Nähe und Intimität.
Der Rest ist ein Witz. Die Schauspieler? Naja. Realismus? Lächerlich. Und zwar in jeder Beziehung. Wenn LRRP sich so durch den Dschungel bewegt hätte, dann wäre von denen sicher niemand mehr am Leben. Hochgekrempelte Ärmel, schlechte Tarnung, Geräuschtarnung = Null, klappernde Ausrüstung, viel zu hohes Bewegungstempo durch feindliches Gebiet, lautes Geplapper die ganze Zeit. Die Szenen in denen Geschossen wird sind ein Witz, ein Schuss aus dem XM177 (nicht ganz sicher mit Modellbezeichnung, der M4 Vorgänger)klang wie .300 Winmag oder so.
Nicht empfehlenswert.




