Verkaufsrang: 1979 (DVD)
Actor: Susumu Hirasawa
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Satoshi Kon
EAN: 4030521419858
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
NumberOfItems: 2
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 23. August 2007
Spielzeit: 87
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 2006
von: Susumu Hirasawa (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 9,95
Kundenrezensionen zu 'Paprika (2 DVDs)'
Ein surreales Meisterwerk (25. Oktober 2008)
Nach Tokyo Godfathers war Paprika mein zweiter Film von Satoshi Kon.Paprika ist bunt, durchgeknallt, surreal, pendelt immer zwischen Traum und Albtraum, verliert aber trotzdem nie den roten Faden, auch wenn dieser nicht gleich zu erkennen ist. Achtung: Der abgefahrene Soundtrack macht süchtig.
Netter in-joke: Ein Kino, in dem Tokyo Godfathers läuft^^ Ich glaube, dies wird einer der wenigen Animes, die ich mir noch viele, viele Male ansehen werden.
Ein Muss für Anime Fans (18. August 2008)
Ich möchte mich bei meiner Rezesion kurz halten.Der Film ist ein Meisterwerk! In der Handlung sehr komplex und es wird nie langweilig! Da man manchaml nicht weiss, ob man sich in der Wirklichkeit oder in der Traumwelt befindet, kommt es immer wieder mal zu einem AHA-Effekt.
Die Bilder sind toll animiert und mit viel liebe zum Detail gemalt. Besonders toll sind die bunten Szenen die troz den vielen Farben und Figuren sehr detailiert sind und so ein überweltigendes Gesammtbild ergeben.
Die tolle Story und die tollen Bilder, werden durch eine perfekt abgestimmte und teilweise auch ungewöhniche, überraschende Musik unterstützt.
Also: Ein toller Film (für Erwachsene) der bei Animefans nicht fehlen darf und auch für "Einsteiger" sehr entfehlenswert ist!
Wie Gewürze die Welt verändern (2. April 2008)
Einleitung:Die Artikelbeschreibung, Trailer sowie diverse Ausschnitte aus dem Internet ließen den Film sehr viel versprechend und überaus anspruchsvoll wirken. Ähnlich wie "Perfect Blue", so versprach ich mir auch von "Paprika" einen Anime mit erheblicher Bedeutungstiefe. Nun, der Anime hat sich Großteils behaupten können.
Die Handlung von "Paprika", - die Aufzeichnung von Träumen, ein Interagieren in diese und die entsprechende Manipulation des Unterbewusstseins - ist nicht gerade revolutionär. Man denke hier nur an auf dem Grundkonzept basierende Vorläufer wie "Brainstorm" und "Dreamscape" oder die im Film vorhandenen Merkmale a là Stanley Kubrick (Beispiel: Verquickung von Traum und Realität).
Zur Handlung:
Einem Team von Wissenschaftlern gelingt es, in einem psychotherapeutischen Labor eine bahnbrechende Maschine zu entwickeln. Dieses technische Gerät, auch DC Mini genannt ermöglicht es die Träume von Patienten anzusehen, aufzuzeichnen und zu analysieren und bei Bedarf sogar in diese zu interagieren. Jedoch werden einige Prototypen des DC Mini gestohlen was zu einer erheblichen Verwirrung und Panik unter den Forschern führt, da diese der Annahme sind, dass das Gerät missbraucht werden kann und zwar in Form der Manipulation eines Unterbewusstsein. Die Wissenschaftlerin "Chiba Atsuko" nimmt - nach Hinweisen auf den Dieb welche in die Traumwelt führen - als ihr virtuelles Alter Ego "Paprika" die Verfolgung auf, um den Dieb ausfindig zu machen bzw. dessen Tatmotiv erkennen zu können, welches sich aber nach kurzer Zeit mit den Vermutungen bestätigt. Im Laufe des Films vermengen sich Traum und Realität immer mehr, was im Endeffekt zu einem grandiosen Finale führt.
Mehr werde ich an dieser Stelle nicht über die Handlung verraten, da es dem Plot sonst seinen Zauber rauben würde. Es ist - soviel sei gesagt - ohnehin schwer genug, einen eindeutigen Handlungsstrang herzustellen bzw. aufzubauen, da viele in sich verworrene Handlungsstränge existieren.
"Paprika" fasziniert vielmehr durch seine Bilder, seine Detailverliebtheit, seinen mannigfaltigen Einstellungen, seiner gar köstlichen Optik und der Verknüpfung von Traumwelt und Realität als durch seine Handlung welche nach und nach eine eher marginale Rolle spielt. Der im Film vorhandene Erfindungsreichtum, seine zahllosen Dichten aber auch seine immer wieder zu beobachtenden Anspielungen und Analogien mit diversen Filmen und Computerspielen lassen den Zuschauer ein ums andere mal aufjauchzen. Ein ganz besonderer Augenschmaus sind die Szenen im "Film-Noir" Styl. Was mir wiederum missfiel, waren die z. T. am Computer generierten Szenen und Bilder. Diese sind A) ohne weiteres erkennbar, und B) wirken diese einfach nur billig.
Zu den Charakteren:
Die Charaktere in "Paprika" weisen, wie auch der Plot, Merkmale von Stanley Kubrick auf. Man denke nur an den Konflikt zwischen "Chiba" und "Paprika" in der Stadt welchen ich aber aus den altbekannten Gründen nicht näher erläutern werde. ^^ Der Kampf des Protagonisten mit seinem Alter Ego, einem "Ich" das dieser bzw. sie nie war spiegelt die entsprechenden Merkmale ausgezeichnet wieder. Auch die restlichen Charaktere ("Detektiv Kogawa", "Tokita Kosaku", "Osanai Morio", "Shima Torataro",) vollziehen sich einer Art "Ringkampf" mit ihren inneren u. U. teils dunklen Kräften und / oder Trieben. Es gibt zu Hauf weitere Beispiele um die eigentliche Tiefgründigkeit der Charaktere erläutern zu können, aber dies soll nicht Bestandteil der Rezension sein. Es bedarf nur ein wenig an Abstraktion, bevor man den Charakteren ihre Tiefgründigkeit abspricht.
Zur Musik:
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden...zum Glück. Denn mir persönlich hat die musikalische Untermalung überhaupt nicht gefallen. Diese wirkte im Gegensatz zu den eher üppigen und grandiosen Bildern vorwiegend nichts sagend bzw. oberflächlich und zweitklassig. So passt der eher rasante Elektropop zwar zur Titelsequenz, erachte ihn aber im weiteren Verlauf des Anime als eher lästig. Ich finde es ohnehin schon anmaßend genug, dem Science-Fiktion-Fantasy Genre ständig diesen musikalischen Stempel aufdrücken zu müssen.
Zur DVD:
Die DVD weißt je eine japanische, eine deutsche sowie eine englische (jeweilig DD5.1.) Tonspur auf. Erfreulicherweise, wie ich später feststellen konnte. Die deutsche Synchronisation erwies sich - wie es leider sehr häufig vorkommt - als überaus stümperhaft was ich jetzt aber nicht näher differenzieren möchte. Die englische Synchronisation dagegen erwies sich wie gewohnt als sehr fachgemäß. Bezüglich der Farben und der Schärfe des Anime, so konnte ich keine Mängel feststellen. Die auf der Bonus-Disk enthaltenden Extras bewährten sich als überaus informativ, unterhaltsam und erfreulich. Dem Produkt waren drei Nachdrucke von Originalzeichnungen Satoshi Kons beigefügt.
Anmerkung:
Besonders betonten möchte ich die Korrelation des Plots mit seit Dekaden existenten gesellschaftlichen Konflikten auf Grund einer zunehmenden Technologisierung. Die ethischen Fragen die durch solche Werke wie "Paprika" aufgeworfen werden, entpuppen sich als überaus anspruchsvolle teils philosophische Kost.
Fazit:
Abgesehen von der gewohnt dilettantischen deutschen Tonspur, den Charakteren vom optischen Fließband, der meinem Erachten nach unpassenden Musik, und den teils computergenerierten Grafiken, ist dieser Film durchaus zu empfehlen. Es sieht zwar auf den ersten Blick nach einer Menge an Kritik und Schwächen aus, dies schränkt jedoch - bei einem kleinen Resümee - meine Empfehlung nur gering ein. Der Anime erreicht die relativ gute Bewertung "4 von 5 Sternen" auf Grund seiner Intelligenz, den bestehenden Analogien (siehe "Zur Handlung" und "Anmerkung") und seiner Bildgewaltigkeit.
Ein Film für Erwachsene (21. März 2008)
Wer ist Paprika? Eine Traumfrau? Wissenschaftler haben ein Gerät entwickelt, mit dem man Träume anderer Menschen hautnah miterleben kann (eine Referenz an "Dreamscape"). Die dadurch mögliche Manipulation von Menschen und das Aufheben des Unterschieds zwischen Realität und Möglichkeit ist eine klassische Spielwiese Philip. K. Dicks, dessen Fans hier nichts Neues lernen, aber auf Ihre Kosten kommen. Für Kinder könnte der Film recht verstörend sein, eigentlich macht er erst ab 16 Sinn. Dennoch: Teilweise verflacht die Story, in der ein Detektiv ermittelt, der sich in Paprika verliebt, während er mit zwei Wissenschaftlern und deren Professor den Diebstahl der Traummaschinen-Prototypen aufklären will. Der ganz große Wurf ist "Paprika" nicht, aber aufgrund visueller Einfälle dennoch lohnend. Aus den deutschen Untertiteln zum japanischen Audiokommentar kann man eine Menge lernen, auch der Vergleich zwischen deutscher, englischer und japanischer Tonspur lohnt die DVD (mit Bonus-DVD).Adrenaline fürs Auge ^^ (11. März 2008)
Ich kann diesen Film wirklich nur weiterempfehlen!Die Story ist zwar sehr verwirrend (erinnert mich stark an Michel Gondrys "Vergiss mein nicht") und man verliert schnell den Überblick zwischen Traum und Wirklichkeit (am Schluss bekommt man einen Lichtblick ins Dunkel und ist nicht mehr so verwirrt), doch das ist schon in Ordnung, denke das ist volle Absicht. Im Fordergrund stehen hier eindeutig die Animationen und die zahlreichen liebevollen Details der Produzenten. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht den Film anzuschauen und ich werde ihn auf jeden Fall noch öfters sehen.
Einen extra Stern würde ich gerne noch für die Filmmusik geben, welche mir ausgesprochen gut gefallen hat:)
Ein Fehlkauf ist hier ausgeschlossen!





