Kundenrezensionen zu 'Mantaray'
sehr enttäuscht ... (14. November 2007)
ich weiß nicht, ich weiß nicht ... sorry, wenn ich da mal nicht konform gehen kann, aber ich kann mich mit DIESEM album von siouxsie einfach nicht anfreunden. trotz mehrmaligen hören ...teile von den 80ern sind zwar enthalten, aber diese melancholie und kraft in der stimme ist nicht mehr so wie sie mal war. für mich klingt dieses album zu perfekt. ich weiß nicht, wie ich es sonst ausdrücken soll. was klinisch perfekt.
booklet ist sehr gelungen und aus nostalgischen gründen gebe ich hier 3 sternchen.
Sie gibt es noch! (22. Oktober 2007)
Ich habe alle Studioalben mit den Banshees. Klar, dass ich mir diese auch kaufte. Es gibt keinen Unterschied zu früher und das ist auch gut so. Wer ihre Stimme in den letzten 30 Jahren nicht mochte, der braucht die CD nicht. Ein paar Titel mussten auch auf früheren Alben nicht drauf sein, aber das kann ja die Suse selber entscheiden.Schreibt hier einer, dass "Into the swan" nichts taugt? Leider mit Abstand das Beste von der CD!
Die einflussreichste Frau der britischen Musik ist wieder da (8. Oktober 2007)
Ohne Banshees, ohne Creatures - man glaubt es kaum, aber "Mantaray" ist Siouxsies erstes "solo"-Album nach 30 Jahren im Musikgeschäft. Bei der Ankündigung, die Platte sei mit der Band von Robert Plant (ausgerechnet!) eingespielt worden, konnte man im Vorfeld arg skeptisch werden, doch das Experiment ist geglückt. Richtig missraten ist allerdings die erste Single "Into a Swan", die leider sehr nach ödem 90er Indierock klingt, doch danach gehts glücklicherweise in zeitlosere Gefilde. Auf "Mantaray" zeigt Siouxsie, dass sie noch nie leicht zu kategorisieren war, schließlich hat sie sich schon immer alle erdenklichen Stile zu Eigen gemacht. Jazzige Anklänge gabs ja schon öfter bei Banshees (Cocoon, Let Go, Strange Fruit) und Creatures (Right Now, Boomerang) und auf "Mantaray" sind es vor allem diese Anleihen, die das musikalische Bild bestimmen. Die Songs sind insgesamt runder und weniger sperrig, als das in der Vergangenheit der Fall war. "Heaven and Alchemy" klingt beinahe spirituell und "They follow you" überrascht mit seiner schwerelos-beschwingten Pop-Melodie, aber die Höhepunkte sind eindeutig die getragenen Stücke - "If it doesn't kill you" oder "Sea of Tranquility" - hier offenbart sich eine Verletzlichkeit, die sich in der Vergangenheit in der Regel hinter allzu verschwurbelten Metaphern versteckt hatte. Dazu passt ihre mittlwerweile leicht brüchige, herbe Stimme hervorragend. Wenn sie es sich jetzt noch abgewöhnt, grundsätzlich zu laut zu singen, wird sie die Chanteuse-Noire des Jahrzehnts! Ach was, das ist sie ja seit 30 Jahren schon...Siouxsie Sioux ist zurück! (21. September 2007)
Siouxsie Sioux ist zurück und dies ohne Banshees und ohne Budgie (Creatures/Ex-Mann). Getrommelt wird trotzdem wie wild, fast jeder Song istgut und da ist natürlich noch Siouxsie's Stimme, da kriegt man bei den Balladen Gänsehaut, so schön ist das. Das Album erinnert irgendwie an einen
wilden ausgelassenen Kirmesbesuch, wo man jede Bahn versuchen muss, die
Freundin dabei hat und mit ihr rumknutscht oder umgekehrt. Schönes Album
also, das den Herbst etwas aufheitert.
Siouxsie is back! (17. September 2007)
Schmerzlich vermisst habe ich Siouxsie and the banshees als diese sich aufgelöst haben. Das was danach kam - "The Creatures" zusammen mit ihrem Mann - war nur partiell ein würdiger Ersatz. Und nun kommt das erste Solo-Album der Göttin des Punk, Wave und Gothic - und es ist fantastisch!Mantaray ist mindestens so gut wie die guten Alben von Siouxsie and the banshees, aber ich neige eher dazu zu sagen, es ist noch viel besser. Vielleicht ist es die Reife, jedenfalls wirkt die Stimme noch kräftiger und eindringlicher. Die Musik ist hier die perfekte Ergänzung und harmonisiert wie selten zuvor mit dem Gesang.
Hoffentlich wird es noch viele weitere Alben geben die so genial sind wie Mantaray!






