Dark Passion Play

Verkaufsrang: 2618 (Musik)
Artist: Nightwish
Audio CD
EAN: 0727361192327
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Nuclear Blast
UPC: 727361192327
Preis: EUR 12,60

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Product Description

DARK PASSION PLAY

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Die gigantischen Erwartungen nach den Platinerfolgen von Once und dann auch noch eine neue Sängerin - können Nightwish dem hohen Druck standhalten? Sie können, und zwar mehr als souverän.

Millionen Fans in aller Welt hielten den Atem an, als Nightwish die Trennung von ihrer langjährigen Sängerin Tarja Turunen bekannt gaben. Nicht wenige Anhänger konnten sich ihre Lieblingsband nicht ohne Tarjas unverwechselbare Stimme vorstellen, und Bandboss Tuomas Holopainen brauchte lange, um sich für eine Nachfolgerin zu entscheiden. Dass er die richtige Wahl getroffen hat, beweisen bereits die ersten drei Songs auf Dark Passion Play. In dem epischen Opener "The Poet And The Pendulum" stellt die neue Sängerin Anette Olzon die enorme Bandbreite ihrer Stimme unter Beweis, "Bye Bye Beautiful" ist eine knallharte Metal-Granate allerfeinsten Kalibers, und "Amaranth" gehört zu den schönsten Ohrwürmern der Nightwish-Karriere. Anette mag kein Operndiva-Organ wie Tarja besitzen, aber ihr rockiger, bodenständiger Gesangsstil passt wunderbar zu den neuen Songs. Und die sind wie auch schon auf Once von allerhöchster Qualität. Tuomas ist es einmal mehr gelungen, seine zahllosen Nachahmer auf Distanz zu halten und die Ausnahmestellung seiner Band im Bombast-Metal-Sektor trotz oder gerade wegen der neuen Frau an seiner Seite eindrucksvoll zu untermauern.

-- Michael Rensen

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Kundenrezensionen zu 'Dark Passion Play'

Bye Bye Beautiful (16. September 2008)

Jetzt habe ich es doch getan: ich habe mir das erste Nightwish-Album nach dem Rauswurf von Sängerin Tarja Turunen geleistet. Wie viele Fans war ich auch verunsichert und wusste nicht, wem ich die Treue halten sollte. Für ein paar meiner Freund war die Sache klar: sie bekannten sich zu Tarja-Fans und Nightwish ohne Tarja gab es nicht! Mir gefiel aber die erste Singleauskopplung "Amaranth", sodass ich da erstmal abwartete. Nun bin ich stolzer Besitzer dieser Platte und ich finde sie gut!
Man darf wirklich nicht den Fehler machen und sagen: "Tarja hätte das besser gesungen", das bringt gar nichts! Die neue Sängerin heißt Anette Olzon und sie gibt hier ihr Bestes. Sie ist vom Stil her auch ganz anders. Während Tarja mit klassischer Kopfstimme brillierte ist Anette eher eine Rockröhre, die auch in höheren Stimmlagen noch bestehen kann. Letzten Endes ist das aber immer eine Geschmacksfrage.
Wichtig ist doch eher die Frage, ob die Lieder gut sind und sich die Band musikalisch treu geblieben ist. Die Antwort: die Lieder sind hervorragend und die Band hat sich musikalisch sogar weiterentwickelt!
Auf dem Album gibt es alles, was Nightwish auszeichnet. Das beginnt mit dem bekannten epischen Bombaststück, das diesmal satte 13:54 min lang ist und "The Poet and The Pendulum" heißt (kleine Anspielung auf ein Buch von Edgar Allen Poe). Daneben gibt es eingängige Rocknummern wie "Amaranth" oder das sehnsüchtige "For The Heart I Once Had", typische sanfte Rockballaden zum dahin Schmelzen wie "Eva" oder "Meadows Of Heaven" und natürlich schwermütige, rocklastige Stücke wie "Cadence Of Her Last Breath", "Sahara" oder "7 Days To The Wolves".
Bassist Marco Hietala hat sich mittlerweile fest als zweiter Sänger etabliert. Bei dem Hardrock Hammer "Bye Bye Beautiful" singt er den Refrain, bei dem Akustikstück "The Islander" singt Anette nur Background und beim ausgezeichnet guten "Master Passion Greed" darf er alleine ran.
Mit "Last Of The Wilds" ist mal wieder ein Instrumentalstück dabei, das sich recht folkloristisch im Stil von Mike Oldfield anhört, dann aber doch an Härte zunimmt.

Fazit: Das Album ist recht abwechslungsreich und die Stimme von Anette integriert sich gut in die hochwertigen, teilweise hervorragenden Songs. Nun haben sich Nightwish für diese CD Zeit nehmen müssen, aber wenn sie das Niveau halten, werden sie noch ein gewaltiges Wort in der Rockgeschichte mitreden.

Es hat Stärken und Schwächen (13. September 2008)

Ich gehöre zu denen, die Nightwish gehört haben aber sich nicht als Fan bezeichnen würde. DPP und My Winters Storm von Tarja Turunen habe ich gleichzeitig geholt. Denn beide Videos, die zu dem Zeitpunkt im Fernsehen lief, hörten sich meiner Meinung nach schon mal gut an.

The Poet And The Pendulum: Das ist das längste Lied des Albums und erinnert ein ganz wenig an Mike Oldfield (nur das hier mehr gesungen wird). Als Vorstellung der neuen Sängerin Anette Olzon finde ich es ordentlich. Das gehört eindeutig zu meinen Lieblingslieder. Zwar weiß ich nicht, ob der Anfang von ihr gesungen wird. Aber das Lied selber, ich habe nichts zu meckern.

Bye Bye Beautiful: Bei diesem Lied habe ich immer das Gefühl, dass es auf eine bestimmte Situation ansprechen soll, welche ich hier nicht weiter verfolge.
Hier singen Olzon und (als nicht Fan bitte ich um Entschuldigung, wenn ich mit den Namen falsch liege ;) ) Marco Hietala. Dieser Mix macht es aus. Da bin ich fast geneigt zu hoffen, dass es zukünftig mehr Duette zwischen beiden gibt. Denn ich mag das Lied ganz besonders.

Amaranth: Das war das Lied, wo ich im TV auf die neue Sängerin aufmerksam wurde. Am Anfang fand ich es noch schön, stimmlich und sehr gut zusammengestellt. Nach und nach muss ich für mich gestehen, es hat ein gewisses Nervpotential. Sprich, ich mag es nicht immer hören und schalte es daher lieber mal öfters ab. Es ist nett zu hören, aber für mich nicht das Highlight dieses Albums.

Cadence Of Her Last Breath: Das Lied hingegen ist wieder schöner, wenn auch nicht mein Lieblingslied. Wobei ich das Gitarrensolo (auch wenn es kein reines Solo ist) gut finde.

Master Passion Greed: Mir gefällt dieses Lied so gut, dass es mir nicht einmal bekannt vor kommt (ich höre gerade die Lieder durch für die Rezi). Es ist eher instrumental und damit habe ich es eh. Wäre der Gesang nicht (hier singt übrigens Marco), wäre das Lied gut, jetzt weiß ich, warum ich es nicht höre, ich mag es nicht.

Eva: Ein ruhiges, fast melancholisches Lied. Wenn man es nur gelegentlich hört, wunderschön. Hört man es immer wieder, mir geht es auf die Nerven.

Sahara: Dieses Lied kann bei mir rauf und runter laufen. Es ist Hammer, es ist geil, so macht das Album Spaß. Gehört zu meinen Lieblingsliedern auf diesem Album.

Whoever Brings The Night: Auch dieses Lied habe ich kaum bis gar nicht gehört, weil es mir absolut nicht zusagt. Von mir aus hätte man es nicht aufs Album nehmen müssen.

For The Heart I Once Had: Das wiederherum finde ich gut. Rockige und schöne Melodien. Guter Gesang. Das macht wieder Spaß, auch wenn das Lied nicht der Überflieger ist.

The Islander: Da bekommt man richtig das Lagerfeuergefühl. Ich stelle mir bei diesem Lied immer vor, wie ich am Lagerfeuer sitze und wie das Lied gesungen / gespielt wird. Mir gefällt es.

Last Of The Wilds: Ich bin eh ein Fan von instrumentaler Musik. Daher ist das Lied für mich Top, denn hier singt niemand.

7 Days To The Wolves: Das wieder geht Richtung guter Hammermusik. Ich mag das Lied sehr und höre es mir gerne an.

Meadows Of Heaven: Das beste Lied des ganzen Albums, wie ich finde. Das Beste zum Schluss und hier stimmt es. Hier hat die Band alles perfekt gemacht.

Bisher gab es noch nie ein Album wo ich gesagt habe, mir gefallen alle Lieder. Und ich denke mal, dass wird auch in Zukunft nicht so sein. Es gibt Lieder, die sind hier gut und eben die, welche schlecht sind.

Mein Fazit des Albums: Es hätte an manchen Stellen besser ausfallen können, daher habe ich auch entsprechend zwei Sterne abgezogen. Denn es passte nicht alles zum Gesamtkonzept. Und das wäre mir schon wichtig gewesen.
Wenn ich die schlechten Lieder ignoriere finde ich das Album gut. Die Stimme könnte in der Tat ein wenig härter, rockiger sein. Aber ich finde die Wahl ist ordentlich gewesen und die Band hat sich mit der neuen Sängerin Anette Olzon schon ein Gefallen getan. Denn eine neue Stimme bedeutet schlichtweg auch eine neue Chance.
Ich finde, dass nicht dieses Album entscheidet, ob die Band gut wird, sondern eher das nächste, sprich ob sie gleichbleiben vom Niveau, sich gar verbessern oder die Band aufgibt (man weiß ja nie).
Aber bis dahin macht es mir Spaß das Album anzuhören.

Auch meine Fahrt endet hier mit Nightwish (25. August 2008)

Ich muß Nancy aus Berlin leider zustimmen, auch hier endet für mich die Fahrt mit Nightwish, DPP musikalisch wie immer perfekt dafür 2 Sterne aber im Kontrast zu Anettes Stimme kommt es nicht richtig rüber, mir fehlt der Gänsehaut effekt den ich bei Tarja und Tuomas Zusammenarbeit immer hatte.
Ich vermute auch das der Rauswurf von Tarja andere Gründe hatte und nicht das was Sie den Fans vorgegaukelt haben ich denke eine gute Schulfreundin die mindestens 70% zum Erfolg beigetragen hat behandelt man etwas anders(trotz das Sie evtl. eine Zicke war Männer wissen doch wie Frauen sind.......)wenn es nunmal so ist das es nicht mehr funktioniert. Deswegen gab es auch kein Abschlußkonzert einfach tschüß und weg war nicht die feine Art aber so hatten die restlichen Bandmitglieder es einfacher und Tarja umso schwerer da die meisten Fans der Band glaubten....na ja was solls um auf DPP zurück zu kommen Musikalisch ok der Opener wirklich gut aber der Gänsehauteffekt fehlt..Schade...in dem Fall nicht Bye Bye Beautyful sondern Bye Bye Nightwish.......

leiderf schwächer als früher (23. August 2008)

immer noch gut aber nicht das gleich wie früher man kann tarja leider nicht einfach ersetzen aber wir drücken alle die daumen und hoffern dass der erfolg vlt. verspätet doch noch kommt. aber: marco hietala muss man einfach häufiger a die songs lassen er verkörpert die meidte power uf dem album

Game Over (12. August 2008)

Sicherlich ist diese Scheibe, was die Produktion und die Arrangements betrifft nicht von schlechten Eltern. Fetter Bass, knackige Gitarren, trockenes Schlagzeug und gute Harmonien. Dafür gibt es zwei Sterne. Dann gibt es noch einen Stern für die erste Single (Amaranth). Ein wirklich gelungener Song - elegant mit Melodie und Groove. Macht in Summe 3 Sterne, doch mehr ist nicht drin. Zu gleichgültig plätschern die übrigen Kompositionen dahin. Man merkt gerade zu, dass die Jungs von Nightwish einen engen Zeitrahmen hatten, um eine neue Sängerin zu finden und parallel dazu das Album aus dem Hut zu zaubern. Der Eindruck entsteht, dass hier auch einige Demos, die es nicht auf die Vorgängeralben geschafft hatten, verwurstet wurden. Ähnlich, wie man Gammelfleisch schön kräftig mariniert, wurden hier die verkümmerten Soundperlen zweifelhaften Schaffens Soundmäßig aufgebläht, um ein halbwegs akzeptables Ergebnis zu erzielen. Und dann wäre da noch die Stimme zu erwähnen, die nun wirklich kein großer Wurf ist - nicht nur im Vergleich zu Tarja. Ich finde, dass die "Neue" sich nicht gut in diesem Bombast bewegt. Ihr Organ ist nicht durchsetzungsfähig genug. In einem Ambient-Projekt wäre sie deutlich besser aufgehoben.

Fazit: Fetter Sound, ein geiler Song - leider nicht mehr.

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