Hvarf/Heim

Verkaufsrang: 1694 (Musik)
Artist: Sigur Rós
Audio CD
EAN: 5099950256624
Format: Doppel-CD
ListPrice:
Anzahl Medien: 2
Verlag: EMI Record (EMI)
Preis: EUR 6,79

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Product Description

HVARF/HEIM

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Musik ist extrem eng mit dem Lebensmittelpunkt von Sigur Rós verbunden: Island. Wer einmal – wie auch der Autor – auf der Insel im Atlantik war, dem fehlen die Worte, um die Impressionen würdig zu beschreiben. Sigur Rós wählten mit „Hopelandish“ auch oft eine Kunstsprache für ihre Texte, die die mystischen und epischen Songs noch entrückten klingen lassen. Parallel zur sensationell gefilmten, prächtig aufgemachten DVD Heima vom Oskar-nominierten Regisseur Dean DeBlois legt die Gruppe mit Hvarf / Heim eine flankierende Doppel-CD dazu. Die eine Hälfte „Hvarf“ ist elektrisch und beinhaltet neben zwei bekannten Tracks („Von“ und „Hafsöl“) in überarbeiteter Form auch drei neue Stücke. „Salka“ schwelt permanent an und ab und besticht durch kristallklare Sounds, die ein wenig an Shoegaze und Bands wie Felt oder Piano Magic erinnern. „Hljömalind“ ist eine weitere emotionale Achterbahn durch karge Arrangements und zum Sturm blasende Instrumentierung, die sich in „Í Gær“ zum Orkan entwickeln, in dessen Auge das Xylophon steht. Neuland betreten Sigur Rós auf „Hvarf“ nicht, aber sie präsentieren sich in Höchstform. Leiser, aber nicht minder intensiv ist die akustische Seite „Heim“. Sie ist das Dokument des letzen Teils der Welttour 2006, die Sigur Rós auf Island beendeten. Dort spielten zum Abschluss noch einmal eine Reihe nicht angekündigter Gratis-Konzerte als eine Art Dankeschön an ihre Umwelt und die Menschen. Es sollten die kleinsten und größten Auftritte ihrer Geschichte werden, die sie auch an entlegenen, schwer erreichbaren Orten führte, wo mangels Strom oder der Location nur die akustischen Instrumente zum Einsatz kamen. Hier zu hören, auf der DVD noch eindrucksvoller zu bewundern... --Sven Niechziol

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kulturnews.de

Wer kann in Deutschland eigentlich noch ohne Sigur Rós überwintern? Mit der Musik der vier Isländer als Soundtrack verwandelt sich grauer Matsch in ein wunderschönes Schneekleid. Da kommt ein neues Doppelalbum im November gerade recht: "Hvarf" liefert neben zwei überarbeiteten Studioaufnahmen auch drei komplett neue Songs, deren Breitwandformat mit wieder verstärktem Gitarrenakzent an rauere Anfangstage erinnert. Ganz im Gegensatz dazu bleibt "Heim" rein akustisch; mit Songs wie "Staralfur" und "Agaetis Byrjun" haben sie Höhepunkte ihrer Karriere durch reduzierte Arrangements noch intensiviert. Doch das neue Album bedient nicht nur unser Kopfkino, sondern ist wirklich ein Soundtrack: Ebenfalls im November erscheint mit "Heima" der erste Sigur-Rós-Film auf DVD. Die Band hat im Sommer 2006 eine zweiwöchige Konzertreise durch Island filmen lassen - und dank der Interviews, Konzertmitschnitte und Landschaftsaufnahmen fällt die Flucht vorm grauen Matsch noch leichter. (cs)

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Kurzbeschreibung

Keine andere Band der letzten Jahre schaffte es, so unmittelbare und wahrhaftige Kopfkinomusik aufzunehmen. Immer wieder dachte man: Das geht nicht besser. Doch es geht tatsächlich: Mit „Heima“ gibt es Sigur Ros nun zum ersten Mal im Filmformat – und es ist selbstverständlich ein außergewöhnlicher Film geworden.

Parallel zur DVD erscheint mit „Hvarf-Heim“ ein Album mit – ganz wörtlich genommen – zwei Seiten. Das Werk ist mehr als nur eine begleitende Audio-CD zum Film; es erscheint als Doppel-CD und mit zwei Frontcovern: Die eine Seite, „Hvarf“ (wie Hafen), beinhaltet drei komplett neue und zwei überarbeitete Studio-Aufnahmen im typischen, elektrischen Panorama-Breitklang; die zweite CD, „Heima“, enthält intensive Akustikversionen von sechs Favoriten der Band, die in diesem ruhigen Klang bislang noch nie zu hören waren.

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Kundenrezensionen zu 'Hvarf/Heim'

GehtŽs auch vorwärts ? (17. Februar 2008)

Sie wurden gefeiert, gelten als Referenz anderer hochrangiger Künstler und sind schon wegen ihrer Herkunft Island an sich hip. Ich mochte sie, schwelgte in den elegischen Klängen und war wie so viele entzückt vom elfischen Ambiente.

Nun also Hvarf/Heim. Aufgelegt, gelangweilt, gegähnt. Noch zwei, drei mal gehört - nichts. Es mag an mir liegen, aber irgendwie lässt mich das Gefühl nicht los, dass die Jungs nun auch gar keinen Ehrgeiz mehr haben, sich aus der kuscheligen "Wir sind halt anders und schon deshalb total gut"-Ecke herausbewegen. Während sich Künstler wie Björk oder Radiohead konsequent fortentwickeln und neu erfinden, sondern Sigur Ros fortwährend den gleichen zähen Soundbrei ab, der zumindest mich mittlerweile maßlos nervt. Wer die anderen Platten kennt, kennt auch diese und kann darauf verzichten, zumal der Nepp mit der Doppel-CD und Doppel-DVD schon an sich einen Verriss wert ist.

Klangkünstler (2. Dezember 2007)

Songs die, wenn man sie lässt, einen zu Tränen rühren können, die scheinbar nicht nur den Weg ins Ohr, sondern auch direkt ins Herz genau kennen. Sigur Ros, die isländischen Klangkünstler haben mit „Hvarf-Heim“ mal wieder ein Meisterwerk kreiert. Ein Album mit zwei Seiten und das kann man wörtlich nehmen.

Auf „Hvarf“, was übersetzt soviel wie Hafen bedeutet, sind drei komplett neue und zwei überarbeitete Studio-Aufnahmen zu finden. Ganz im typischen, elektrischen Panorama-Breitklang. Auf der anderen Seite des Albums, namens „Heim“, sind eingängige Akustikversionen von sechs Favoriten der Band, die es auf so ruhige Art und Weise vorher nicht zu hören gab.

Die Violinen summen leise, die Gitarren flüstern und das Schlagzeug treibt voran. Diese elf Songs klingen insgesamt alle euphorisch, traurig und befreiend zu gleich.
Und obwohl der Track „Hafsol“ fast die 10-Minuten-Marke knackt, wird’s nie langweilig oder wirkt auch nur ein Stück in die Länge gezogen. Jeder Ton, jede Sekunde baut dem Song erst die vier Wände und ein Dach. Und dabei schmiegen sich die Melodien wieder an einen heran, und stürzen einen regelrecht in tiefe Träume. Wie immer flechten Sigur Ros wieder verschiedenste Geräusche ein, wie im Song „I Gear“, der einen mit der Melodie einer aufziehbaren Spieluhr fast schon einlullt, bis plötzlich ein Gitarrengewitter einsetzt.

Speziell die Laut-Phantasie-Sprache – auch Hopelandic genannt, die Sänger Jón Thór Birgisson begnadet einbindet, geben den Tracks erst diese Einzigartigkeit. Hier und da denkt man einzelne Worte aufzuschnappen, die einem bekannt vorkommen, aber selbst dabei gelingt es Sigur Ros die Vorstellungskraft erst so richtig anzusticheln.

Sigur Rós eben... (14. November 2007)

Sigur Rós sind Islands musikalische Exportschlager, haben sie weltweit doch schon über 2 Millionen Alben verkauft. Wenn man die Einwohnerzahl des Landes (309.699 Einwohnern, Stand 1.4.2007) damit vergleicht wird schnell klar, die Alben haben nicht nur Isländer gekauft! 2005, mit ihrem letzten Album „Takk“ dankten Sie ihren Fans dafür, dass sie von der Musik leben können, denn „Takk“ heißt „danke“ auf isländisch, was für eine schöne Widmung. Jetzt liegt seit dem 2. November das neue Werk der Band namens „Hvarf / Heim“ vor. Eine Liebeserklärung an das kleine und kalte Land, die Menschen dort und an die Natur. Wer hier genau hinhört, weiß schon wo er den Jahresurlaub 2008 verbringen sollte, denn „mit einem Taxi nach Paris“ oder „ich war noch niemals in Ney York“ sind dagegen nur Kurztripempfehlungen. Die Doppel-CD wartet mit fünf neuen elektronischen Songs auf (Hvarf), sowie mit einer akustischen Aufnahme von sechs Titeln (Heim), die auf der letzten Islandtour entstand. Bis auf das genial aufpolierte „Von“ was eigentlich aus dem Jahr 1997 stammt, sind es tolle neue Stücke, die auf schon bekannte Stärken der Band basieren: elektronischer Grundpegel durch Orgel, Keyboards (Kjarri Sveinsson) und Schlagzeug (Orri Páll Dýrason) harmonieren mit filigranen Basstönen (Georg Holm) und Gitarrenklängen zu der unvergleichlichen Stimme des Sängers und Gitarristen (Jónsi Birgisson). Das Unglaubliche an der Musik ist, dass man sich nicht vorstellen kann, dass sie irgendwann aufhört. Wie ein innerer Rhythmus macht sie sich unersetzlich im Hintergrund wie auch beim bewussten Hinhören. Das ist die Gefahr, denn nach knapp 80 Minuten hat man beide CDs durch und muss erneut von vorn anfangen. Erst dann merkt man, dass etwas anders ist als bei den schon veröffentlichten Vorgängern. Es ist ein wenig rockiger geworden (man könnte fast psychedelischer sagen) und vor allem hat sich der Gesangsanteil gefühlt verdoppelt, somit wird einem erst richtig klar, dass man mit der Sprache nichts anfangen kann und alles irgendwie auch ähnlich klingt. Vielleicht ist das gewollt, eine Liebeserklärung an Island um sich mehr damit auseinander zu setzen und vielleicht ein paar Vokabeln zu lernen. Empfehlung: Wer Sigur Rós noch nicht kennt sollte mit einem anderen Album oder der DVD von Hvarf / Heim beginnen, für alle anderen: Kaufen!

mehr Rock als früher (10. November 2007)

Slomo Rock (für Slow Motion) nannten Sigur Rós ihren Musikstil mal. Auf Hvarf kann man nun erstmals hören wie die Isländer klingen wenn sie sich von der Zeitlupe lösen. Die Richtung ist geblieben aber das Tempo, sowohl der Musik als auch der sich früher sehr langsam entfaltenden Songstrukturen, zieht an. Bei neuen Songs und neuen Versionen alter Stücke gleichermaßen. Das mag nicht jedem schmecken der die meditative Zeitdehnung bisheriger Alben lieb gewonnen hat, aber wer erwartet schon, dass eine neue Sigur Rós CD genauso klingt wie die vorherige? Die stetige Weiterentwicklung ist ja geradezu Markenzeichen der Band. Alle denen das Ausnahmequartett bislang zu esoterisch-ätherisch waren werden die Hinwendung zum Rockigen begrüßen. Fans von Ágætis Byrjun, Takk & Co sollten über die neue Entwicklung nicht jammern sondern sich auf diesen nächsten Schritt freuen. Sigur Rós haben die Popmusik neu erfunden und erfinden sich selbst mit jedem Album ebenfalls neu ohne sich untreu zu werden, so auch mit diesem. Volle Punktzahl dafür!
Die zweite CD Heim bietet alte Songs aller vorherigen Alben, live und in neuen Versionen halb akustisch eingespielt. Dazu muss man nichts sagen. Der Sound ist erstklassig, die Musik sowieso. Ein Pflichtkauf für Fans und solche die es noch werden müssen.

Großartige Doppel EP aus Island (6. November 2007)

Gänsehaut !
Unglaublich was die Jungs da wieder gemacht haben ! Viel neues an Material gibts nicht, dafür aber trotzdem viel neues zu entdecken ! Die Akustischen Versionen der alten "evergreens" sind schlicht weg genial ! Der Sound ist unglaublich present und warm !
Die andere EP ist auch sehr gut auch wenn sie nicht viel unbekanntes zu bieten hat (3 lieder halt) doch die anderen haben auch ein neues frischeres gewand bekommen !
Da es sich nicht wie mein Vorrezensent schrieb um ein Album sondern eine Doppel EP handelt sind 5 Sterne auf jeden Fall verdient !!!
Unbedingt den Film zur Heim EP anschauen ! Genial !

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