Piper At The Gates Of Dawn (Limited 3CD Boxset)

Verkaufsrang: 14245 (Musik)
Artist: Pink Floyd
Audio CD
EAN: 5099950391929
Format: Limited Edition
Format: Box-Set
ListPrice:
Anzahl Medien: 3
Verlag: EMI (EMI)
Preis: EUR 21,86

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Kundenrezensionen zu 'Piper At The Gates Of Dawn (Limited 3CD Boxset)'

Ein Solitär im Pink Floyd-Katalog (13. Februar 2008)

Das vom Genie Syd Barretts getragene Debütalbum von Pink Floyd ist ein Meilenstein der Musikgeschichte; die Trennung der Architekturstudenten Waters, Mason und Wright von ihrem labilen Frontmann ein Jahr später einer der größten "Sündenfälle"; die Floyd'sche Musik wurde nach Barretts Ausscheiden "uninteressant" (Wikipedia).
Solche Sätze lese ich immer wieder kopfschüttelnd. Auch nach dem Genuß der opulenten Jubiläumsbox kann ich den Hype um Barrett nicht ganz nachvollziehen. Gewiß, Songs wie "The Gnome", "Chapter 24" oder "The Scarecrow" sind brillant-absonderliche Pop-Miniaturen, die jedoch von Pink Floyd niemals live gespielt wurden. Und so klingen sie denn auf dem Debüt auch kaum wie Songs einer kompakten Band, sondern eher wie der private Mikrokosmos Barretts, oft Kinderlied-artig arrangiert, faszinierend, verstörend und unerhört. Die Mini-Epen mit der nachhaltigsten Wirkung waren seit ehedem das 9-minütige "Interstellar Overdrive" sowie "Astronomy Domine", von dem bekanntlich eine famose Live-Version auf "Ummagummma" existiert - kraftvoller und spaciger als alles, was Barrett in der kurzen Zeit seines erhellten Bewußtseins beisteuerte, bevor der "verrückte Diamant" dem Acid zum Opfer fiel und ersetzt wurde durch einen befreundeten Gitarristen, der ihm technisch um Lichtjahre voraus war. Dieses wunder- und schmuckvolle Box-Set bleibt dank Syd Barrett vor allem eins: ein Solitär im an Meisterwerken reichen Pink Floyd-Katalog.

Braucht man diese Box? (10. Oktober 2007)

Würde sagen, Hardcore Pink Floyd Fans und Jubiläumsbox-Sammler auf jeden Fall. Aber sicher nicht jene, die die Floyd-Musik nur vollständig haben wollen. Wenn man die 'Relics' hat, hat man ja bereits die alten Singles. Und mal ehrlich: Wer steht auf Monoaufnahmen wenn man gute Abmischungen in Stereo haben kann? Das ist in meinen Augen dummes Zeug.

Pink Floyd die Erste (4. Oktober 2007)

Es begab sich aber, dass im Jahre 40 nach Veröffentlichung der LP ein limitiertes Boxset das Licht der Welt erblickte. Bei genauerem Hinsehen jedoch stellt der geneigte Fan/Sammler fest, dass er selbstverständlich die remasterte Stereo-und MonoVersion (diese zum 30jährigen? im schönen Pappschuber) bereits besitzt. Und auf der CD3 sind es auch nur die letzten 3 Tracks, die erstmalig offiziell veröffentlicht werden. Für Neueinsteiger allerdings die ideale Gelegenheit das erste Werk von Pink Floyd komplett zu erleben.
Warten wir Fans also auf das 40jährige Jubiläum von "A Saucerful Of Secrets" in 2008 und auf die erste offizielle Veröffentlichung seiner Monoversion auf CD. (Bisher nur als LP und Bootleg-CD erhältlich)

Wenn mir bloß nicht immer... (16. September 2007)

...das Innenteil entgegen kommen würde!
Das einzige Ärgernis ist für mich die Tatsache, dass das Innenteil mit den Liner Notes und den Texten mittlerweile völlig losgelöst ist bzw. die Klammern heraus gebrochen sind. Da hilft auch kein Umtausch, das ist m.E. ein Konstruktionsfehler an dieser ansonsten hervorragend gestalteten Box, der doch einen Stern kosten wird.

Fantastisch! (11. September 2007)

Es gibt special editions und limited editions, die sind ihr Geld nicht wert! Ganz anders hier: Der Mehrwert dieser Ausgabe von Pink Floyds Erstling "The Piper at the gates of dawn" ist erheblich und ich ziehe meinen Hut vor den Tontechnikern, die uns diesen Schatz zugänglich gemacht haben.
Man mag es kaum glauben, aber die Mono-Abmischungen der allbekannten Stücke von "Astronomy Domine" bis hin zu "Bike" bieten tatsächlich Neues und bislang Ungehörtes. Als Floyd-Fan hat man ja den Sound im Ohr und kann daher sofort die Unterschiede feststellen, wobei es mich erstaunt, dass diese Mono-Fassungen allesamt detailreicher wirken als die bisherige Stereo-Ausgabe.
Als Extra gibt es noch die ersten Singles mit dazu, die ja erst auf "Relics" später zusammengefasst wurden. Hier gibt es sie im ursprünglichen Monomix und zusätzlich noch bislang unbekannte Versionen von "Interstellar Overdrive" und "Matilda Mother", das sogar einen völlig anderen Text hat als die bekannte Version.
Die Box ist liebevoll mit allen Texten und verspielten und versponnenen Fotos aus der Entstehungszeit aufgemacht, als Bonus gibt es noch ein Faksimile eines "Scrapbooks" von Syd Barrett, das einen ebenfalls selig an die späten 60er erinnert.
Insegsamt eine absolut lohnenswerte und gemessen am Inhalt auch preislich sehr attraktive Box.

dkb.de

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