Verkaufsrang: 604 (DVD)
Actor: Anthony Andrews, Phoebe Nicholls, Diana Quick Jeremy Irons
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: DVD
Brand: KSM
Director: Charles Sturridge Michael Lindsay-Hogg
EAN: 4260131124464
Technische Details: FSK 0
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: KSM GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: KSM GmbH
NumberOfItems: 7
Verlag: KSM GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2007
Spielzeit: 647
Studio: KSM GmbH
TheatricalReleaseDate: 1981
von: Anthony Andrews, Phoebe Nicholls, Diana Quick Jeremy Irons (Hauptdarsteller), Brideshead Revisited (Original Name)
Preis: EUR 29,99
Inhalt
Im Jahr 1945 veröffentlichte der englische Schriftsteller Arthur Evelyn Waugh (1903 – 1966) seinen Roman Wiedersehen mit Brideshead - Die heiligen und profanen Erinnerungen des Hauptmanns Charles Ryder.
Ein Jahr zuvor war er durch einen Unfall gezwungen gewesen, etwas kürzer zu treten. In den folgenden sechs Monaten entstand so der bekannte Roman über den Verfall einer englischen Adelsfamilie. Später nannte Waugh selbst „Wiedersehen mit Brideshead“ das Beste, was er in seinem Leben geschrieben hat. Und das waren immerhin fast 30 Romane, Reiseberichte und Biografien. Bekannt wurde er für seine meist zeitkritische und sarkastische Schreibweise, oft stammten die Figuren in seinen Geschichten aus der Oberschicht oder dem englischen Adel.
Da Waugh selbst 1930 zum Katholizismus übergetreten war, wollte er in Wiedersehen mit Brideshead „die Wirkung der göttlichen Gnade auf den Kreis seiner Hauptfiguren untersuchen“, wie er 1959 in einem Vorwort dazu schrieb. Denn am Ende spielen der Glaube und das ewige Dilemma zwischen Schuld und Sühne eine gewichtige Rolle in diesem Buch, werden doch fast alle Handlungen der Figuren davon bestimmt, selbst wenn dadurch das eigene Unglück noch vermehrt wird.
Zu Lebzeiten galt Evelyn Waugh als durchaus streitbarer Charakter, der sehr konservativ und exzentrisch auftrat und sich gegen Reformen innerhalb der Katholischen Kirche durch das Zweite Vatikanische Konzil genauso auflehnte wie gegen soziale Reformen im Nachkriegs-England.
Das TIMES-Magazine zählt Wiedersehen mit Brideshead zu den 100 besten Romanen der Weltliteratur. Durch die Verfilmung im Jahr 1982 wurde die Geschichte von Charles Ryder auch dem Fernseh-Publikum zugänglich gemacht. Die prominente Auswahl von Darstellern wie Jeremy Irons, Anthony Andrews, Diana Quick, John Gielgud und Laurence Olivier sowie die opulente Inszenierung sorgte für große internationale Erfolge. Bis heute gilt die Serie als eine der zehn besten Sendungen, die je für das englische Fernsehen produziert worden sind.

Gedreht wurde Wiedersehen mit Brideshead auf dem Howard Castle in Yorkshire. Die Oxford-Szenen entstanden dort, wo auch der Autor Evelyn Waugh sein Studium absolvierte: Am Hertford College der renommierten Universitätsstadt, das er ebenfalls ohne richtigen Abschluss verließ. Die Gründe dafür weisen Parallelen zu seiner Hauptfigur Charles Ryder auf. Für die Szenen auf See wurde das Kreuzfahrtschiff „Queen Elizabeth 2“ zum Schauplatz des Geschehens.
Wiedersehen mit Brideshead wurde mit sieben BAFTA-Awards ausgezeichnet und gewann einen Emmy und zwei Golden Globes. Besonders die Leistungen des Hauptdarstellers Anthony Andrews als Sebastian Flyte wurden mit einem Golden Globe und einem BAFTA-Award bedacht.
Für das Jahr 2008 ist eine Kino-Neuverfilmung des Romans geplant, in der Matthew Goode (Charles Ryder), Ben Whishaw (Sebastian Flyte), Emma Thompson (Lady Machmain) und Michael Gambon (Lord Marchmain) für die Rollen vorgesehen sind.
Kundenrezensionen zu 'Brideshead Revisited - Wiedersehen mit Brideshead (7er DVD Box)'
Je länger ich mir den Film ansehe, desto mehr gefällt er mir... (7. Februar 2008)
Ich finde, die Serie steigert sich von Folge zu Folge. Dabei ist der Film keinesfalls kurzweilig, weil bewusst "langatmig" gedreht. Aber nur so wird die Stimmung erzeugt, die der Zuschauer benötigt, um in diese niedergehende Welt des britischen Bildungsbürgertums (Charles Vater) und der englischen Aristokratie hineinzutauchen. Deshalb lohnt es sich für neue Zuschauer, die das Werk bisher nicht kennen und schätzen, sich nicht von der Länge und den Längen abschrecken zu lässen, und auf jeden Fall dranzubleiben. Abgesehen von der zu bemängelnden technischen DVD-Qualität sind die Aufnahmen gut, die schauspielerischen Leistungen auf höchstem Niveau. Genial die Dialoge zwischen Jeremy Irons und John Gielgud als Sohn und Vater. Interessant und vielschichtig am Beispiel von Sebastians Familie dargestellt wird die Rolle der katholischen englischen Aristokratie, die sich doch aufgrund der Minderheitsposition nach der englischen Reformation vom kontinentalen Europa unterscheidet. Obwohl typisch englisch und im aristokratischen Milieu angesiedelt, fallen mir Vergleiche mit Thomas Manns Buddenbrooks und dem (philosophisch noch ausgefeilteren) Zauberberg, ein.Ich hatte mich so gefreut... (30. Januar 2008)
auf den von anderen Rezensenten bereits hinreichend gelobten ausnehmend gut gemachten Fernsehgenuss. Doch leider gibt es an der DVD-Edition zwei grobe Minuspunkte, auf die nicht extra hingewiesen wurde.Erstens ist die Bildqualität nicht so gut, wie man sich das bei einer kompletten Neuausgabe hätte wünschen können. Ich war neulich so erfreut, dass ich ein anderes 80er Jahre Highlight, "Zimmer mit Aussicht", in brilliantklarer, digital restaurierter Fassung erwerben konnte. Wunderschön! Da ist die körnige und dunkle Qualität von "Brideshead" um Klassen blasser. Ich kann mir das nur so erklären, dass auf minderwertigem Material gedreht wurde, da die Serie ja "nur" fürs Fernsehen produziert wurde.
Außerdem stört es immens, dass man beim Ansehen der Originalfassung die deutschen Untertitel nicht wegschalten kann - wenn sie wenigstens englisch wären, aber englische sind gar nicht vorhanden. Ein anderer Kunde meinte, er könne sogar beim Schauen der Synchronfassung die deutschen Untertitel nicht ausblenden. Das ist doch wirklich schlampig! Auch auf die penetrant neu wirkende deutschsprachige Vorspann-Ästhetik hätte man verzichten können.
Also: sechs Punkte für die Fernsehserie, aber nur einen für die DVD Ausstattung. Macht drei Punkte. Schade drum.
PS: Nachdem hier einige Kunden Tips gegeben haben, habe ich es auf einem anderen DVD-Player geschafft, die Originalversion ohne deutsche Untertitel anzusehen. Es kommt also wirklich auf den Player an. Aber selbst wenn man Glück mit dem Player hat, gibt es auf dieser Ausgabe KEINE englischen Untertitel.
TV-Unterhaltung auf höchstem Niveau (28. Januar 2008)
Kurz und knapp:"Brideshead" ist der Beweis, dass Qualität im Fernsehen keine Illusion ist. Aufwändig in Szene gesetzt, mit hervorragenden Schauspielern - selbst in Nebenrollen - besetzt, zu einer Zeit entstanden, als es noch keine Proll-Privatsender mit Dschungelcamps, Super-Nannys etc. gab, spiegelt "Brideshead" sozusagen den künstlerischen Höhepunkt eines Mediums wider, welcher wohl (leider) nie wieder erreichbar sein wird!
Zur DVD:
Gute Bild- und Tonqualität, eine Extra-DVD mit der Doku "Revisiting Brideshead" --- gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
SOFORT KAUFEN und genießen!
Schwere Kost auf höchstem Niveau (17. Januar 2008)
Die Geschichte des Verfalls einer Adelsfamilie wird hier hervorragend schauspielerisch dargestellt und ist überaus liebevoll im Detail filmerisch umgesetzt.Die ersten beiden DVDs sind die "lustigen" Epsioden im Leben von Charles Ryder und Sebastian Flyte. So wie auch im richtigen Leben die Jugend und vorallem die Studentenzeit die ausgelassensten und unbeschwertesten sind. Charles und Sebastian verbringen ein unbeschwertes Leben, wie es wohl nur die Oberschicht des damaligen Englands konnte.
Aber schon da zog ein leichter Schatten über Sebastian und sein verletzbarer Charakter machte, dass sein Leben nicht immer so unbeschwert bleiben sollte.
Auch der leicht schwermütige Charles, verbunden in tiefer Freundschaft und Liebe mit fast jedem Familienmitglied auf Brideshead, hat die beste Zeit seines Lebens in seiner Studentenzeit. Selbst die Liebe zu Julia, Sebastians Schwester, ist dank einer Unvereinbarkeit mit der Religion nicht von dauerhaftem Glück.
Kein leichter Film. Schwere Kost, die einem im Magen liegt.
Kein Happy End.
Kaum romantische Liebesszenen.
Und trotzdem eines der besten Filme, die ich je gesehen habe.
Das Beste! (5. Dezember 2007)
Ewig hat man gewartet, nun ist es soweit!"Wiedersehen mit Bridesheat" ist wohl die "Serie", die einen immer im Gedächtnis geblieben ist.
Für jeden, dem die heutigen TV-Produktionen irgendwie am Hut vorbeigehen, ein muß.
Geniale Schauspieler,tolle Ausstattung,super Dialoge,einfach England wie es war, aber nie wieder sein wird.





