Verkaufsrang: 2328 (DVD)
Actor: Justine Waddell
Actor: Bill Paterson
Actor: Francesca Annis
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: DVD
Brand: KSM
Director: Nicholas Renton
EAN: 4260131122996
Technische Details: FSK 0
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: KSM GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: KSM GmbH
NumberOfItems: 3
Verlag: KSM GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 8. November 2007
Spielzeit: 308
Studio: KSM GmbH
TheatricalReleaseDate: 1999
von: Justine Waddell (Hauptdarsteller), Bill Paterson (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 36,97
Inhalt
Für alle Freunde der romantischen Liebesgeschichte ist Wifes and Daughters ein Muss. Aber auch alle anderen wird dieses Werk in seinen Bann ziehen. Die Story und die Charaktere sind einfach zu liebreizend und virtuos ausgemalt, als dass man sich nicht unweigerlich in sie verlieben könnte. Eine gewisse Ähnlichkeit mit den Romanen der berühmten britischen Autorin Jane Austen, gerade ihrem bekanntestem Werk Stolz und Vorurteil, ist unverkennbar. Kein Wunder, ist die Autorin von Wives & Daughters, Elizabeth Gaskell (North & South), eine Zeitgenossin ihrer Schriftsteller-Kollegin Austen.
1865 entstand aus der Feder von Gaskell die Romanvorlage dieser für die englische BBC produzierten Mini-Serie, die 1999 unter der Regie von Nicholas Renton erstmals im Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Als perfekte Kulisse dient der Verfilmung das malerische England des 19. Jahrhundert. Vor diesem zauberhaften Hintergrund entfaltet sich die Geschichte voller Gefühle, Zweifel, Tragödien und Liebe: Die gutherzige Molly (Justine Wadell) lebt glücklich mit ihrem Vater, der ein angesehener Landarzt (Bill Paterson) ist und ganz in seinem Beruf aufgeht. Als eines Tages ein Schüler ihres Vaters ein Auge auf Molly wirft, schickt dieser sie für einige Zeit in den Haushalt von Squire Hamley (Michael Gambon). Dort soll sie dessen kranker Frau Gesellschaft leisten. Wie der Zufall es will, schließen alle Molly sofort in ihr Herz, besonders die Söhne des Hauses, Roger (Anthony Howell) und Osborne (Tom Holland). Schnell macht sich die Neue im Haushalt unverzichtbar und wird ein fester Bestandteil der Familie.
Doch dieses Glück währt nur kurz: Als ihr Vater erneut heiratet, holt er seine Tochter aus erster Ehe wieder nach Hause zurück. Natürlich ist Molly über die Veränderung ihrer kleinen, heilen Welt alles andere als erfreut. Zumal sich ihre neue Stiefmutter (Francesca Annis) als wahrer Drachen entpuppt. Den einzigen Hoffnungsschimmer stellt ausgerechnet die neue Stiefschwester Cynthia (Keeley Hawes) dar. Zunächst macht diese keinerlei Anstalten, zu einem harmonischen Familienleben beizutragen, doch vermag sie es durch ihre Schönheit und ihr Charisma, alle in ihren Bann zu ziehen. Und gerade die Männerwelt liegt der hinreißenden Cynthia zu Füßen, insbesondere die beiden Hamley-Brüder, in deren Haus Molly ja für einige Zeit gelebt hatte. Die beiden Söhne aus bestem Hause sind auf Brautschau. Und es kommt, wie es kommen muss: Sowohl Molly als auch Cynthia verlieben sich in Roger. So entsteht eine Situation bangen Hoffens und großem Gefühlswirrwarrs für die arme Molly. Es ist kein einfacher Weg, der vor ihr liegt, bis endlich Gewissheit herrscht. Eine Menge Herzschmerz und bittere Erfahrungen liegen vor der jungen Frau, bis sie endlich, zu einer starken Persönlichkeit gereift, den verdienten Lohn für ihr „Liebes-Martyrium“ empfängt…
Kundenrezensionen zu 'Elizabeth Gaskell's "Wives and Daughters" (1999) - 3er DVD Set'
in Ordnung... (7. September 2008)
Obwohl Wives and daughters so vielversprechend für mich klang wurde ich ein wenig enttäuscht. Kein Zweifel ist die Geschichte es wert verfilmt zu werden, allerdings fand ich dass es sich nicht um eine eindeutige romantische Liebesgeschichte handelte, dafür gab es viel zu viel Getue um die Mutter die Schwester und sowieso geht mir der Film zu lang...d.h. es ist ziemlich langatmig.Ich habe das Buch nicht gelesen und ich verstehe das, wenn man es gelesen hat man sich immer über eine Verfilmung freut, für mich warŽs nur eine langwierige Geschichte mit viel weniger Liebe als ich es nach North und South erwartet hätte. Aber gut..zum einmal schauen ist es immer gut...:)
Schade (24. Juli 2008)
Als grosser Fan von Jane Austen sowie North+South hatte ich bereits länger auf die deutsche Veröffentlichung von Wives+Daughters gehofft. Leider kommt dieser Film einfach nicht auf Touren. An was es genau liegt, kann ich nicht mal sagen. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, die Landschaften und Locations sind schön, aber irgendwie .... nein.Fazit: Wieder einmal solide gemacht von der BBC, bei mir springt der Funke aber nicht.
Eine herzerwärmende Geschichte mit liebenswerten Charakteren (19. Juli 2008)
Ich habe mich riesig auf diese Verfilmung gefreut, da ich schon "North and South" von Elizabeth Gaskell kenne und von ihr restlos begeistert bin."Wives and Daughters" ist eine ganz andere Geschichte, wie die oben erwähnte. Hier geht es etwas ruhiger und beschaulicher zu. Im Zentrum steht Molly Gibson, die ein gutes Verhältnis zu ihrem Vater hat, der Arzt ist. Dieses wird auf eine harte Probe gestellt, als er ihr mitteilt, dass er wieder heiraten möchte. Ausgerechnet die Frau, die sie als Kind als egoistische Person kennengelernt hat... Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur eines sei noch gesagt: Die Liebe kommt hier auch nicht zu kurz.
Ich finde die Verfilmung lebt von der Schauspielerin Justine Waddell, die die Molly Gibson sanftmütig, aber doch auch selbstbestimmend ihren Weg gehend, spielt. Francesca Annis, als egoistische Stiefmutter, die überschwenglich versucht, ihr Verhältnis zu ihrer Stieftochter zu verbessern, spielt ihre Rolle herausragend. Aber auch alle anderen Darsteller in dieser Verfilmung geben ihr bestes und die Charaktere wachsen einem ans Herz. Man leidet und freut sich mit ihnen und sie fehlen einem, wenn der Film plötzlich nach sechs Folgen vorbei ist. Auch der Stiefmutter konnte ich nie wirklich böse sein, vielmehr schmunzelte ich oftmals über ihr Verhalten ihrer Stieftochter gegenüber.
Vergleiche ich die Verfilmung mit "Stolz und Vorurteil" und "North and South", kommt sie mir an manchen Stellen etwas dialoglastig und langatmig vor, aber da der Roman über 800 Seiten verfügt und es viele Personen gibt, die miteinander in Kontakt treten, bzw. es Handlungsstränge gibt, die sich überlappen, ist es doch irgendwie sinnvoll diese "kleinen Geschichten" doch etwas ausführlicher darzustellen. Und das wunderschöne Ende belohnt jeden, der so lange ausgehalten hat und an manchen Stellen vielleicht fast verleitet wurde, ein klein wenig vorzuspulen.
Fazit: Eine wunderbare Verfilmung mit schönen Landschaftsaufnahmen, tollen Kostümen und Frisuren, talentierten Schauspielern und einer einprägsamen Musik. Hier hat die BBC wieder eine Glanzleistung auf höchstem Niveau vollbracht.
Wunderschön und traurig zugleich (14. Mai 2008)
Wunderschön und traurig zugleich. Liebenswerte Charaktere und traumhafte Landschaften. Zum Glück wurde diese Serie gedreht und kein Kinofilm. Ansonsten wäre bestimmt zu viel verloren gegangen. Ich wünschte die Geschichte würde weiter gehen. Absolut empfehlenswert.Charakterrollen in Periodkulisse - beste Unterhaltung garantiert (9. Januar 2008)
Der Inhalt ist bereits hinreichend zusammengefasst, deshalb dazu nichts mehr.Typisch für Gaskell und auch in den bisherigen Verfilmungen gut zur Geltung gekommen ist ihre Bemühung, die Charaktere nicht zu einseitig zu zeichnen. Herausgekommen ist ein wunderschön inszeniertes Zusammenspiel hervorragend besetzter Charaktere, und das nicht nur in den Hauptrollen. Herrlich grummelig Sir Hamley, wunderbar verschroben die beiden Schwestern Browning. Überhaupt ist der Film ein Tummelplatz für alte Bekannte aus anderen Literaturverfilmungen, und die ausgezeichnete Besetztung sorgt auch dafür, daß keine der 300 Minuten Langeweile aufkommt.
Warum nur 4 Sterne?
Ein Minuspunkt ist wie so oft die deutsche Synchronisation, da die schlechte Auswahl der Stimmen leider einige Charaktere in Karikaturen verwandelt und ein grosser Teil der schauspielerischen Originalleistung verlorengeht. Auch die Untertitelung ist teilweise sinnverzerrend falsch, dennoch ist OmU in jedem Fall der deutschen Version vorzuziehen.
Auch hätte ich mir ein Making of gewünscht, bzw zusätzliche Bonusfeatures, die inzwischen doch fast zum Standard geworden sind.
Trotzdem: Wer gerne diese sehr englisch-ruhigen, authentischen Perioddramen wie North&South oder die Austenverfilmungen anschaut,ist mit dieser Verfilmung bestens bedient.





