Verkaufsrang: 9451 (DVD)
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Kim Moon-sang
Director: Park Sun-min
Director: Moon-Saeng Kim
EAN: 4012020061585
Format: Director's Cut
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Widescreen
Label: Laser Paradise
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Laser Paradise
NumberOfItems: 2
Verlag: Laser Paradise
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 5. Juli 2007
Spielzeit: 94
Studio: Laser Paradise
TheatricalReleaseDate: 2003
Preis: EUR 10,99
Kundenrezensionen zu 'Wonderful Days - Director's Cut (Metal Edtion, 2 DVDs im Metalpak)'
Super Film ! - Bildqualität "unscharf" (27. Juni 2008)
Leider muß ich mich der Feststellung das das Bildmaterial unscharf ist anschließen...Ich habe den Thinpack erworben und zunächst die Kinoversion angeschaut. "Super, da kann der Directors Cut nur noch besser sein" dachte ich...
Inhaltlich mag es ein Sahnehäubchen sein, jedoch scheitert die Freude an der Bildqualität.(trotz DVD9 !)
Mich wundert das diese Tatsache bisher nur einmal in allen Rezensionen erwähnt wurde.
Die Kinofassung ist gestochen scharf, wenn auch aufgrund der Komprimierung (auf DVD5) seltenst pixelig...dann alleine schon wegen der Bildqualität lieber die Kinofassung zulegen.
Schade das im Zeitalter der fortschrittlichen Technologien sowas noch passiert - oder doch eher zu schnelle Produktion des Geldes wegen???
Bedeutungsarmes Fest für Sinnesorgane (23. Juni 2008)
Mit dem koreanischen Kino konnte ich weder im Genre- noch Arthouse-Bereich jemals viel anfangen. Sämtliche Themen und Inhalte steckten für mich stets an Oberflächen fest, und auch "Wonderful Days" wollte ich mir ursprünglich bloß wegen der Natur der Multimation ansehen, und allein dahingehend wurde ich auch nicht enttäuscht. Nein, "Wonderful Days" ist kein guter Film im eigentlichen Sinne von inhaltlich "gut": in vielerlei Hinsicht stellt er sogar augenscheinlich das thematische Scheitern etwas neues zu finden in einem Genre dar, das in seiner ökologischen und technologischen Warnung universelle Botschaften transportierend und lehrend, aber nicht moralisierend, sich seit den Eckpfeilern "Akira", "Ghost in the Shell" und "Prinzessin Mononoke" kaum weiterentwickelt hat.Die japanischen Beispiele hierfür sind "Robotic Angel" (2001) mit demselben Drehbuchautor wie "Akira", und schließlich "Steamboy" (2004) vom Regisseur von "Akira". Während Miyazaki zumindest im Ansatz zuletzt noch alle an ihm interessierten begeistern konnte, sehe ich die Zukunft für das gesamte Anime-Genre, dem für Kinder geeigneten, wie dem weniger geeigneten Part, eher düster.
Ich erwarte mir zwar keinen europäischen Kritikerliebling wie "Persepolis" (2007) für den Anime, ein neues "Akira" wäre aber doch (noch immer) wünschenswert am Horizont erkennen zu können. Doch Halt: wer "Wonderful Days" als seelenlos beschimpft, der sollte sich vorher doch noch überlegen, ob in Hollywood für das fünfzehnfache dessen Budgets nicht doch noch viel seelenlosere Sachen produziert werden, an denen man sich nicht mal audiovisuell recht erfreuen kann.
Wonderful South-Korea (27. März 2008)
Südkoreanisches Kino. Hierzulande absolut unbekannt, doch wenn man sich so manches Werk aus Südkorea anguckt, wird einem auf einmal klar, das die es jetzt schon wissen und ein paar wirklich gutes Geheimtipps parat haben. Brotherhood lässt Saving Private Ryan wie einen B-Movie aussehen, vor allem wenn man sich die Budgets und den Hintergrund anguckt, während Joint Security Area jeden amerikanischen Hurra Action-Kriegsfilm locker aufraucht.Hollywood bleibt mittlerweile nicht mehr übrig, als zu kuschen, wenn die Sükoreaner ihre nächste Perle auf den Markt werfen. Und während hierzulande südkoreanische Movies in den Regalen stehen, packen es deutsche Filme überhaupt nicht über den Ozean in deren Gefilde. Das jedenfalls aus erster Hand von einem Südkoreaner, den ich auf einem Kongress kennengelernt habe.
Die Deutschen schaffen es gerade so, zwei und zwei zusammen zu zählen und dann kommt gerade so vier oder halt etwas halbwegs passables heraus, was es in vielen Fällen nicht mal über die Landesgrenze hinaus schafft. Während komplizierte Differenzialgleichungen von den Südkoreanern mit Leichtigkeit bezwungen werden und es so kein Wunder ist, das so einiges an Blockbustern mit fremden Schriftzeichen hierzulande in den Regalen und Videotheken landet.
So auch der unbekannte Animationsstreifen Wonderful Days, der ein weiteres Beispiel für das Können jenseits des Pazifiks ist und mit dem sich dieser Review befasst.
Story: Im Jahr 2142 ist die Erde verwüstet und ein Teil der Menschen hat sich in einer großen Stadt namens Ecoban angesiedelt. Diese verfügt über das sogenannte Delos-System, ein System das durch steigende Umweltverschmutzung in der Lage ist, die Stadt mit Energie zu versorgen. Dieses am Leben zu halten ist die Hauptaufgabe der priviligierten Elite, die die Stadt leiten. Siedler und Pilger sind ebenfalls nach Ecoban gekommen, wurden abgewiesen und haben sich außerhalb Ecobans in Ghetto-ähnlichen Städten niedergelassen und geben sich damit zufrieden, für die Ecobaner zu arbeiten. In Film ist nur von einer solchen Ansiedlung, nämlich der Stadt Marr die Rede.
Diese Leute werden als die Marianer bezeichnet, die nur dafür da sind, für die Ecobaner zu arbeiten, die Umweltverschmutzung zu erhöhen und das Existieren der Stadt zu gewährleisten. Das es in solch einem Gesellschaftssystem zu Auflehnung kommt, ist vorprogrammierbar.
Der Hauptcharakter des Films, ein gewisser Shoa, ein ehemaliger Ecobane, der aus der Stadt durch einen Zwischenfall verbannt wurde, arbeitet mit einem Doktor Noah zusammen, dessen Ziel es ist, das Delos-System auszuschalten, um die Ecobaner von ihrer erhobenen Position herunterzubringen. Desweiteren gibt es eine Ecobanerin namens Jay, die in Kindheitstagen mit Shoa befreundet war und die sich, während seines ersten Einbruches in das Delos System am Anfang des Films wiedersehen. Die beiden realisieren, das der andere noch lebt und müssen sich nun damit auseinandersetzen, eigentlich zu verschiedenen Seiten zu gehören, obwohl sie mal Freunde waren.
Von einer Liebesgeschichte kann man nicht reden, es gibt keinen Kuss oder irgendwelche Eingeständnisse, deswegen würde ich es einfach als Freundschaft bezeichnen, die nach all den Jahren vor die Probe gestellt wird. Auch wenn es definitv eine sehr intensive Freundschaft ist.
Dann gibt es noch ein paar Widerstandskämpfer, die zwar Mittel haben, aber keinen Weg sozusagen und die sich im Laufe des Films mit dem Hauptcharakter verbünden, da beide Parteien es alleine nicht schaffen, Ecoban zu Fall zu bringen.
Ein relativ simple Story also, die nicht wirklich schwierig zu verstehen ist, allerding sei erwähnt, das bei Advent Children schon eine gewisse Vorkenntniss nötig ist, um die Story zu kapieren, während dieser Film völlig auf eigenen Beinen stehen kann. Und deswegen für jedermann geeignet ist.
Visuelle Umsetzung: Der Film ist komplett computergeneriert, während sämtliche Charaktere gezeichnet sind. Der Zeichenstil lehnt sich zwar am japanischen Anime-Stil an, Kenner sehen allerdings die Unterschiede sofort, keinen riesigen Glubsch-Augen oder japanisch typische Gesichter zeigen sofort das für dieses Werk nicht die Japaner verantwortlich sind. Man muss also die CGI-Grafik und die gezeichneten Charaktere getrennt betrachten.
Die Animation sind Weltklasse. Detailgetreu und sehr verliebt. Es gibt sehr viele ruhige Szenen, wo Gitarrenmusik gespielt wird und lediglich ein Motorrad (diese sehen sehr sensationell aus und können mit denen aus Final Fantasy locker mithalten) durch die verwüstete Landschaften fährt und das Motorrad wird aus allen Blickwinkeln betrachtet und das sind Momente, wo man die Grafik einfach nur geniessen kann. Landschafften sind braun oder grau, wenn alte Windmühlen, Schiffswracks oder ähnliches an dem fahrenden Motorrad vorbeigleiten. Solche Momente gibt es einige im Film und auch nicht nur Motorräder, sondern zum Ende des Films auch der Gleiter von Shoa in solch einer Sequenz eine Weile den Focus des Betrachters bekommt.
Diese ruhigen Momente wechseln sich mit zahlreichen Action-Sequenzen ab. Der Film hat einiges an Action zu bieten, allerdings sollte man keine Advent-Children Fights erwarten. Es gibt viel Geballer, mal einzelne Schüsse, mal ein ganzes Shoot-Out zwischen den Widerständlern und den Truppen Ecobans, ein paar Hand-to-Hand Fights zwischen einzelnen Charakteren, eine Luftverfolgungsszene mit ein paar Jet-Bikes. Diese sehen dank wunderbarer Animationen und gut gewählten Sound Effekten wunderschön aus und sind auf einem unglaublich hohen Niveau. Die Kamera verfolgt ein fliegendes Beil, Patronenhülsen sirren ins Zeitlupe an Charakteren vorbei. Aber es geht lange nicht so hektisch und übertrieben zu, wie in Advent Children. Es gibt ein paar übertriebene Szenen, wenn ein Lastwagen über eine Schlucht springt zum Beispiel, aber nichts übermäßiges. Der Film will nicht Advent Children in die Tasche stecken. Und das braucht er auch gar nicht.
Der Zeichenstil der Charaktere ist unglaublich gut,.jede Gefühlschwankung wird sichtbar und das hätte kein Schauspieler besser gekonnt. Selten habe ich so gute und erstklassige Gefühlsregungen in einem Animationsfilm gesehen und die Gesichter der Charaktere geben alles wieder, was der Film ausdrücken will. In Dialogen, bei Fights und in ruhigen Momenten. Wut, Freude, Traurigkeit, Entschlossenheit, man könnte den Film ohne Ton sehen und wüsste, wie es den Charakteren geht.
Der Film ist also eine abslute Augenweide.
Sound: Die Schussgeräusche und allgemeinen Sounds hat man zwar schon tausendmal gehört, aber dennoch klingen sie gut und machen auch etwas her. Die musikalische Begleitung ist ebenfalls gelungen. Das Ende ist hierbei nochmal zu erwähnen, weil das Finale nur mit einem ruhigen Lied begleitet wird, es wir nicht geredet und die Bilder sprechen für sich. Lediglich ein paar Schüsse werden hervorgehoben. Sicher nicht jedermanns Geschmack.
Die Synchronisation ist ebenfalls das beste, was man sich wünschen kann. Die bekannten Sprecher geben genau das wieder, was die Gesichter der Akteure zeigen und da es keine andere Tonspur gibt, macht das auch nichts. Man kann den Film auch getrost noch ein zweites oder drittes Mal sehen, ohn irgendwo Fehler in der Synchro oder der Gesichtsanimationen zu erkennen. Hier also auch volle Punktzahl.
Die Ausstattung der Single-Disc ist beleidigend. EIn paar Trailer, lediglich acht Kapitel für den ganzen Film und keine Untertitel oder andere Tonspur.Macht aber nichts, den es gibt ja noch genügend andere Editionen, die das anbieten. Wer nur den Film sehen will, kauft sich eben nur den Film.
Overall: Dieser Film ist ein weiteres Meisterwerk südkoreanischer Filmkunst und ich freue mich zu sehen, was sie noch alles zu Stande bringen. Dieser Film ist geeignet, für alle die nach Advent-Children noch einen Nachschlag wollen, ohne ihre Erwartungen zu hoch zu schrauben. Für alle, die CGI-Szenen mögen und gar nicht oft genug irgendwelche Intros von Games gucken, nur weil diese so super aussehen. Und für all dene, die Hollywood schon lange nicht mehr zufrieden stellt und die nach etwas anderem Ausschau halten. Und bei der geringen Spielzeit von 87 Minuten kann man ihn auch getrost wieder mal ansehen.
EIn Mündungsfeuer-Review
Die Spannung fehlt (29. Februar 2008)
Der Film ist wirklich super in Bild und Ton abet nach einiger Zeit schon durchschaubar und langweilig.Unscharfes Bildmaterial? (11. Januar 2008)
Habe mir den Film wegen der obigen Rezensionen gekauft, war aber skeptisch ob der Film hält was hier beworben wird.Der Film ist sicherlich nicht schlecht, aber mir persönlich etwas zu still und langsam. Was aber viel schwerer wiegt ist die Tatsache, jedenfalls bei mir, das Bild ist ziemlich unscharf, warum auch immer?! Es nervt schon ziemlich bei anschauen wenn man ständig denkt: nun stell doch mal das Bild endlich scharf! Ist das nur bei mir so?
Ansonsten sehr schöner Film, mit eigentlich tollen Hintergründen (Landschaften). Kaufen, tja kann ihn eigentlich nicht weiter empfehlen.
Film: 4/5 Sterne
Bild: 3/5 Sterne
Ton: 4/5 Sterne





