Verkaufsrang: 460 (Video Games)
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Binding: Videospiel
Brand: Codemasters
EAN: 5024866333107
Technische Details: Titel: Colin McRae Dirt // Altersfreigabe: ab 6 Jahre // Genre: Rennspiel // Anzahl Datenträger: 1 // HDTV: 720p // Netzwerkfunktionen: werden unterstützt // Speicherfunktion: 1700 KB // Spieler: 1 Spieler //
Label: Codemasters
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Codemasters
Platform: PLAYSTATION 3
Verlag: Codemasters
Erscheinungsdatum: 14. September 2007
Studio: Codemasters
Preis: EUR 29,95
Produktbeschreibung
Die Wiedergeburt der LegendeColin McRae: DIRT - so heißt die sehnlich erwartete Next-Generation-Inkarnation der Referenz im Rallye-Genre. Die bisher erschienen Titel der Colin McRae-Serie verkauften sich mehr als 8 Millionen Mal und auch Colin McRae: DIRT setzt wieder Maßstäbe. Über Schotter und Asphalt, durch Schlamm und Wüste - und auf dem ganzen Globus: Colin McRae: DIRT ist das abwechslungsreichste und aufregendste Offroad-Erlebnis aller Zeiten. Spieler können sich in Etappenrennen messen, für die die Serie berühmt ist - werden dieses mal aber noch viel weiter von der Straße abkommen als je zuvor.
Colin McRae: DIRT bietet unterschiedlichste Spielmodi und Rennfahrzeuge |
Bergrennen fordern das Äußerste vom Spieler - mit Drifts in massigen 850PS-Rennboliden über losem Schotter, bei vollem Tempo in schwer einsehbaren Serpentinen, am Rande von atemberaubender Szenerie und klaffenden Abgründen. Unter anderem wurde der berühmt-berüchtigte Pikes Peak International-Wettbewerb integriert: 12,4 Meilen mit 150 haarsträubenden Kurven am Mekka der Rallye-Fanatiker in den Rocky Mountains von Colorado, USA.
Rally Raid-Wettbewerbe versprechen echte Langstreckenrennen ohne klassische Streckenbegrenzung. Mehrere 4x4-Offroader und Trucks suchen in Wüsten-Rennen á la Paris-Dakar nach der schnellsten Route zum Ziel. In Rally Cross-Events sieht sich der Spieler mit ständig wechselndem Untergrund konfrontiert und muss sein fahrerisches Können in Kopf-an-Kopf-Duellen mit anderen Rennpiloten beweisen - auf fordernden Übergängen von Geröllpiste zu Straße. Und das ist nur ein kleiner Einblick in die zahlreichen Offroad-Rennserien des Spiels.
Die beeindruckende Grafik überzeugt mit Detailtreue und Fotorealismus |
Neben Rally, Bergrennen, Rally Raid, Rally Cross und Crossover-Events wurden auch die packenden Rennen der amerikanischen C.O.R.R.-Serie (Championship Off-Road Racing) in Colin McRae: DIRT integriert. 10 erprobte Rennpiloten treten in der C.O.R.R.-Serie gegeneinander auf unwegsamem Gelände an und beweisen so ihr fahrerisches Können. Die Brisanz des Wettbewerbs machen aber nicht nur der fordernde Untergrund und die Kopf-an-Kopf-Duelle aus - echte Profis beweisen ihr Talent in dieser Serie am Steuer unterschiedlichster Rennwagen wie Super Buggys oder Pro 4 Trucks.
Fans klassischer Rallye-Disziplinen bietet Colin McRae: DIRT einen eigenen Spielmodus für offizielle europäische, internationale und globale Wettbewerbe mit authentischen 2WD-, 4WD-, Classic- und RWD-Rallye-Fahrzeugen. Die spektakulärsten Sprünge, Überholmanöver oder auch Karambolagen und Unfälle werden dabei in der Wiederholung perfekt in Szene gesetzt. Dynamische Kameras fangen dabei jede Sekunde Rennaction ein - erstmals in einem Colin McRae-Titel können Spieler die Wiederholungsszenen dabei selbst steuern.
Beinharter Zweikampf zwischen zwei Mitsubishi Lancer Evo IX |
Colin McRae: DIRT begeistert durch Offroad-Rennaction mit modernstem Handling, Physiksystem und sich realistisch deformierendem Untergrund, der den Spieler jede Unebenheit in der Fahrbahn, das Wegrutschen der Fahrzeuge im nassen Schlamm und jeden losen Stein auf der Strecke spüren lässt. Die bahnbrechende Schadens-Engine macht die Umwelt zum zweiten, höchst lebendigen Hauptdarsteller und bestraft grobe Fahrfehler sofort. Mit einer gigantischen Auswahl von Offroad-Rennautos, spektakulären Strecken, umfassenden Online-Mehrspieler-Modi und abwechslungsreicheren Rallye-Veranstaltungen als je zuvor meldet sich Rallye-Legende Colin McRae zurück.
gameswelt.de
„Rein visuell zeigt 'Dirt' der Rennspielkonkurrenz allerdings mehr als deutlich, wo der Hammer hängt. Die Fahrzeugmodelle gehören zum Besten, was derzeit auf der Xbox 360 zu sehen ist, wozu auch das sehr detaillierte Schadensmodell gehört. Die Strecken hauen einen fast aus den Socken. Fährt man das erste Mal über die australischen Pisten und bewundert das Licht- und Schattenspiel zwischen den Eukalyptus-Bäumen, kommen einem mitunter fast die Freudentränen. …
Ein besonderer Spaß: Rennen mit den sprungfreudigen Buggys |
Sehr schick sind die vielen Kameraperspektiven. Neben Stoßstange, Motorhaube, Draufsicht und Cockpit wurden noch einige zusätzliche Perspektiven eingebaut, darunter die sehr intensive Helmkamera. … Die Soundkulisse animiert einen förmlich dazu, die Anlage so laut aufzudrehen, dass dem Nachbarn der Putz auf den Schädel rieselt. Von dumpf grollend bis hin zu rotzig reicht das Repertoire und verleitet uns dazu, die Speaker noch etwas lauter zu drehen.“ (Getestet wurde die Xbox-360-Version.)
gbase.ch
„Was für eine Grafik, was für tolle Soundeffekte - wow! Colin McRae DiRT ist ganz klar die neue Referenz in Sachen Technik im Rennspielgenre der PS3. Geboten werden sehr schöne Strecken mit etlichen Details. Staub wird aufgewirbelt, die Autos werden realistisch dreckig, Schäden sehen wie Schäden aus, fast jedes sichtbare Teil am Auto ist deformierbar. Zudem sind die sechs verschiedenen Perspektiven genial, insbesondere wenn man in der Helmperspektive einen Berg erklimmt. …
Der Rallye-Klassiker Lancia Stratos darf im Fuhrpark natürlich nicht fehlen |
Wer Rallye liebt, muss sich den neuesten Colin McRae-Ableger kaufen, auch wenn der Simulationsaspekt ins Hintertreffen geraten ist. Es handelt sich hier um ein waschechtes Actionrennspiel. Dafür um ein sehr gutes! Selten habe ich mich mit solcher Freude hinter mein Pad geklemmt und die vielen unterschiedlichen Strecken befahren, selten zuvor habe ich so realistische Kämpfe mit der knallharten virtuellen Konkurrenz geführt und selten zuvor sah das Ganze so schön aus und hörte sich so realistisch an. Colin McRae DiRT ist gelungen! Sei es der grosse Umfang, die verschiedenen Möglichkeiten, Rennen auszutragen oder eben die Technik.“ (Getestet wurde die PS3-Version.)
computerbild.de
„Um Sekundenbruchteile ringend fahren Sie unter anderem Bergrennen, die Ihnen und den weit über 300 PS starken Rallyeautos wegen der schwierigen Kurvenführung alles abverlangen. Sie kehren auch an bekannte Schauplätze zurück, die dank der hochauflösenden Grafik optisch begeistern. In England nageln Sie durch feuchtes Weidegebiet, in Spanien auf Teerpisten dem Sonnenaufgang entgegen. Das Fahrverhalten der 46 originalgetreu nachgebildeten Autos im Spiel – darunter unsterbliche Klassiker, wie etwa der Lancia Stratos – ist ohne Fehl und Tadel. Krachend schlagen die Kisten nach einem Sprung auf und sind bei Vollgas nur schwer zu kontrollieren. Perfekte Drifts durch knallharte Kurvenkombinationen stellen eine weitere Herausforderung dar. Stück für Stück arbeiten Sie sich an Ihre Leistungsgrenze und eine neue Bestzeit heran. …
Die scharfe, detaillierte Optik der abwechslungsreichen und fordernden Spielumgebungen sucht unter PC-Spielen ihresgleichen. Allerdings benötigen Sie einen leistungsstarken Rechner, um die ganze Pracht zu erfahren. Selten sah ein Rallyespiel – besonders in den nach den Wettbewerben eingespielten Wiederholungen – so authentisch aus. Auch Fahrverhalten und Schadensmodell überzeugen restlos. Die entsprechenden, und sehr übersichtlichen Menüs runden den Top-Eindruck ab.“ (Getestet wurde die PC-Version.)
Features:
- Gigantischer Umfang - riesige Auswahl an Offroad-Disziplinen und Meisterschaften wie klassische Rallye, Bergrennen, Rallye-Cross oder Langstreckenrennen auf Dutzenden von Originalstrecken in 10 Ländern, u.a. Pike's Peak (Colorado) oder Brands Hatch-Autocross
- Fantastische Grafik und Schadensdarstellung - nie gesehene Detailtreue Dank überlegener NEON-Next-Generation-Engine: Schleifspuren, Lackkratzer, komplett deformierbares Auto mit Totalschäden und zerstörbare Umwelt
- Riesenauswahl an Autos - von Rallye-WM über Buggys, Prototypen, Sprintcars, Pick-ups, Lastwagen bis zu Langstreckenfahrzeugen, inkl. freispielbarer Alternativ-Lackierungen
- Online-Arena für bis zu 100 Mitspieler, dazu insgesamt acht verschiedene Online-Modi mit Solo- und Teamwettbewerben.
Kundenrezensionen zu 'Colin McRae Dirt'
Bestes PS3 Rennspiel (14. November 2008)
Ich kann diese SPiel einfach nur empfehlen. Es hat eine super Grafik, eine gute Steuerung (mit Lenkrad) und macht einfach nur spass."Dafür steh' ich mit meinem Namen." !? (13. September 2008)
Ein Spiel das sich im Titel schon selbst bewertet: Dirt!Ja, so ist es. Es ist nämlich DRECK!
Grafik:
Next-Gen? Man sollte diesen Begriff lizenzieren damit er nicht von jedem Entwicklerstudio auf die Spiele gedruckt wird.
Foto-Realismus? Och bitte... Vielleicht die Aufkleber auf den Autos, aber sonst... Nee.
Der Bloom-Effekt (ein weichzeichnen der Grafik) wird viel zu stark eingesetzt, es gibt KEINE Reifenspuren im ganzen Spiel (Next-Gen, ne!?) dadurch entsteht der Eindruck die Autos schweben über die Strecke, die Landschaft baut sich teilweise so langsam auf das kurz vor einem ein Gebüsch etc. auftaucht und Zuschauer scheint's bei Rallys auch nicht mehr zu geben. Außer vielleicht am Start...
Sound:
Eigentlich das Beste am ganzen Spiel, obwohl sich die Autos schon nach den ersten 100 Metern anhören als ob sie kaputt wären.
Gameplay:
Sobald man die erste Kurve gefahren ist wird es schwer das Auto überhaupt nochmal in eine gerade Spur zu lenken, die Bremsen scheinen auf jedem Untergrund für gleich Standfestigkeit zu sorgen (man steht auf Schotter z. B. nach geschätzten 15 Metern, bei einer Vollbremsung aus 150 km/h), Einstellungen am Auto sind gar nicht zu merken und um dem Unrealismus, dieses arg Arcade-lastigen Spiels, die Krone aufzusetzen:
Zerstörte Fahrzeugteile (z.B. defekter Turbo) haben keinerlei Auswirkungen auf das Fahrverhalten! Nur wenn ein Reifen vorzeitig die Aufhängung verlässt ist Feierabend. Lächerlich.
Fazit:
Da helfen auch die vielen Rennklassen nix.
Colin McRae würde sich im Grabe umdrehen. R.I.P.!
Greetz...
P.S.: Gut das "Dirt" (UK-Version) nur 25 Euro gekostet hat, sonst würde ich mich jetzt richtig ärgern...
Viel Licht, wenig Schatten (27. August 2008)
Hier wurde schon viel zum Spiel geschrieben, weshalb ich nur einige für mich wichtige Punkte betonen möchte:- Die Grafik ist im Großen und Ganzen sehr gut. Besonders haben es mir die verschiedenen Lichteffekte in den zwei Cockpitperspektiven angetan. Leider fahre ich in denen deutlich schlechter als in der Motorhaubenperspektive. Man kann sich aber von jedem absolvierten Rennen bzw. jeder absolvierten Etappe unmittelbar danach ein Replay ansehen, in dem man auch die Kameraperspektiven auswählen kann. Wehrmutstropfen hinsichtlich der Grafik: Bei den Replays gibt es gelegentliche Pop-Ups und auch Ruckler. Beim Fahren sind sie mir noch nicht untergekommen, so dass man nicht befürchten muss, in aussichtsreicher Position kurz vor Etappenende an einem Baum zu landen, weil die Grafik stockte.
Die Weitsicht ist auf den vielen, in wunderbarer Landschaft gelegenen Strecken teilweise atemberaubend.
- Der wohl wichtigste Aspekt bei einem Rennspiel: Die Fahrphysik. Mit deren Bewertung habe ich Mühe. Das letzte Rallye-Spiel, das ich ausführlich gespielt habe, war Colin McRae Rallye 2 auf dem PC. Im Vergleich dazu ist die Steuerung deutlich arcadiger geworden. Das fand ich zunächst schade, habe aber mit der Zeit auch großen Gefallen an der neuen Fahrphysik gefunden, die auf ihre Art doch herausfordernd und zugleich nachvollziehbar und einigermaßen glaubwürdig ist.
In dieser Hinsicht bleiben zwei große Kritikpunkte: Erstens scheint das Spiel im Bemühen um möglichst viel Spektakel die Wagen gerne in Powerslides zu schicken, ohne dass man hierfür, wie noch in CMR 2 und auch in der Wirklichkeit, aktiv etwas tun müsste. Damit hängt auch zusammen, dass sich die Wagen etwas zu "leicht" anfühlen. Ich hoffe, man kann sich darunter etwas vorstellen, denn besser beschreiben kann ich es nicht. An dieses Verhalten der Wagen kann man sich aber gewöhnen, und dann stört es (zumindest mich) nicht mehr gravierend.
Das zweite und wesentlich größere Problem liegt in der viel zu starken Bremsleistung. Man kann mit einem Affenzahn auf Kurven zurasen und erst im allerletzten (eigentlich viel zu späten) Moment auf die Bremse treten, und der Wagen bleibt nahezu augenblicklich stehen ( - je nach gewähltem Wagen kommt evtl. ein leichtes Ausbrechen hinzu). Das Problem tritt auf jedem Bodenbelag auf, also auch auf Kies, Schotter und nassem Asphalt, wo so eine starke Bremswirkung völlig unglaubwürdig ist. Hier hätte ich mir die Option gewünscht, zwischen einem etwas sim-lastigeren und einem arcadigen Modus zu wählen. Dennoch macht das Fahren (v. a. mit Lenkrad, dazu unten mehr) aber riesengroßen Spaß. Insofern handelt es sich hier um Jammern auf hohem Niveau.
- Im Vergleich zu CMR 2 fehlen einige Rennen. Besonders vermisse ich die Rallyes in Schweden und Griechenland.
- Die neuen Fahrzeugklassen bringen etwas Abwechslung in den durchaus interessanten und motivierenden Karrieremodus. Spielerische Highlights bringen sie aber in meinen Augen nicht. Dazu steuern sich die Wagen zu simpel und zu langsam, zudem sind die mit den neuen Fahrzeugen zu befahrenden Strecken (abgesehen von einigen wirklich schönen Hill-Climbs) überwiegend langweilig. Dafür kann man nach Herzenslust rammen und überholen, was die Angelegenheit etwas auflockert. Die damit eingeführte Amerikanisierung wäre für mich nicht nötig gewesen, ist aber wohl wirtschaftlichen Zwängen geschuldet. Wären nicht im Gegenzug einge Klassiker gestrichen worden, wäre es mir egal. So bleibt ein fader Beigeschmack.
- Die Beifahrerkommandos kommen auf einigen Etappen zu spät. Es ist mir noch nicht oft passiert, aber gelegentlich wird eine enge Kurve erst angesagt, wenn man mitten drin ist. Das ist natürlich fatal. Ich werde jetzt mal die Sprachausgabe von deutsch auf englisch umstellen und beobachten, ob es damit besser wird. Bei CMR 2 auf dem PC war es so, dass die englische Sprachausgabe "pünktlicher" war, während die deutsche einen die eine oder andere Böschung hinunter schickte. Schade, dass Codemasters hier immer noch Probleme zu haben scheint.
- Eine Besonderheit hinsichtlich der Steuerung erscheint mir erwähnenswert: Ich fahre mit einem Lenkrad (Logitech Driving Force Pro). In der Standardeinstellung konnte ich das Spiel kaum brauchbar mit dem Lenkrad steuern, hier war der Sixaxis-Controller(, mit dem ich schrecklich ungeschickt bin,) die bessere Wahl. Mit dem Lenkrad geht es wesentlich besser, seit ich den 900-Grad-Modus aktiviert habe. Leider hat Codemasters die Option nicht ins Menü eingebaut und auch nicht in der Anleitung dokumentiert. Jedenfalls wird er beim Driving Force Pro durch gleichzeitiges Drücken von "Select", "R3" und "R1" (rechte Schaltwippe) am Lenkrad aktiviert. Man muss dazu bereits das Spiel gestartet haben, und die Einstellung muss nach jedem Start des Spiels erneut vorgenommen werden, was mich aber nicht weiter stört. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn nun kann ich das Spiel (nach Feintuning der Controller-Einstellungen) gut mit dem Lenkrad spielen. Und nur so kann ich ein Rennspiel ernstnehmen, da mir ein Controller einfach nicht das Gefühl vermittelt, in einem Auto zu sitzen. Leider geht der "Trick" wohl nicht bei jedem Lenkrad, das theoretisch einen 900-Grad-Modus anbietet. Möglicherweise hilft ein Blick in das offizielle Dirt-Forum bei Codemasters bei der optimalen Einstellung anderer Lenkräder weiter. Dort habe ich auch den Tipp für mein Lenkrad her. Unverständlich, dass Codemasters nicht einfach in den Controller-Optionen eine Auswahlmöglichkeit dieses Modus einbaut.
- Fazit: Wer, wie ich, Rennspiele mag und dort besonders auf Rallye steht, kommt an Dirt nicht vorbei. Dank der neuen Modi eignet sich der Titel daneben auch für jene, die dem einsamen Fahren auf einer Strecke nichts abgewinnen können, sondern Action mit mehreren Fahrzeugen bevorzugen. Das Spiel garantiert viele Stunden unterhaltsamer Offroad-Action. Den Online-Modus kann man allerdings, wie in anderen Rezensionen nachzulesen ist, getrost vergessen. Mich persönlich stört das angesichts des umfangreichen Singleplayer-Modus nicht. Schließlich kann man auch nach Beendigung des Karrieremodus immer wieder einfach so mal ein paar Rallyes fahren und dort an seinen Bestzeiten arbeiten. Da ich aber weiß, dass es immer mehr Spieler gibt, für die der Singleplayer-Modus bestenfalls Beiwerk ist, sollte man darauf schon hinweisen. Insgesamt ist Dirt aber ein gelungenes Spiel, dem ich eine Kaufempfehlung aussprechen kann.
Für den Nachfolger wünsche ich mir
- die Möglichkeit, eine realistischere Fahrphysik (mit glaubwürdigem Bremsverhalten) zu wählen,
- einen Rallye-Modus mit allen Klassikern,
- einen Beifahrer, der mich rechtzeitig auf schwierige Kurven hinweist,
- einen Online-Modus, der die Möglichkeiten des Singleplayer-Modus aufgreift.
kann die Euphorie nicht teilen... (26. August 2008)
um es kurz zu machen: Spiel gekauft, 2 Std. gespielt- für schlecht empfunden - wird verkauft.Gründe:
- schwammige Steuerung
- umständliche Menüs
- keine allzu gute Grafik (Autos sehen wie in die schöne Landschaft eingesetzt aus)
- für mich keine Motivation
- Beifahrer kauderwelscht vor sich hin, klare Kommandos (medium left usw. wären besser)
Das Gute daran:
- Realismus (Schadenmodell)
- Fahrzeuge und Streckenauswahl scheint umfangreich zu sein
Ich kann das Spiel nicht empfehlen. Bevorzuge Motorstorm und noch besser: Sega Rally.
OK, DIRT ist realistischer, aber mehr Spaß machen mir die andern Spiele...
Gutes Spiel, aber... (8. Juni 2008)
So ganz kann ich die diversen Lobeshymnen nichtverstehen. "Colin McRay - Dirt" ist fraglos ein nettes Rennspiel, das einen ein paar Abende an die Konole fesselt, aber im Vergleich zu den früheren Titeln der Serie dann doch nur Durchschnitt. In den diversen Fahrzeugklassen gibt es gerade mal eine Handvoll Autos und die kann man nicht einmal tunen. Die Grafik ist okay, aber für PS3-Verhältnisse nicht ausreichend (gelegentliche Pop-ups und Nebel statt Weitsicht und jede Menge karge, eintönige Hügel). Zudem hält sich die Abwechslung in Grenzen. Ein paar Wüstenkurse, ein paar Gebirgskurse und einmal quer durch den mitteleuropäischen Wald - das war's auch schon. Die Vielfalt der Vorgänger sucht man vergebens (zum Beispiel gibt es keine Schneekurse) und auf Wettereffekte hat man gleich ganz verzichtet.Die größte Stärke der CMR-Games war jedoch immer die grandiose Handhabbarkeit der Autos, und hier findet sich das größte Manko: Lassen sich die reinen Rally-Wagen noch halbwegs gut steuern, hat man bei Buggys, Trucks oder Pick-ups eher das Gefühl in einem Luftkissenboot zu seitzen. Viel zu täge, viel zu leicht, viel zu sensibel. Ausflüge in die Landschaft werden so zur Regel. Vielleicht hätte man sich lieber auf einige wenige Fahrzeugklassen konzentriert, anstatt alles und jeden glücklich machen zu wollen. Die einstmals geniale Spielbarkeit ist damit leider zum Teufel.
Gut sind die fünf Schwierigkeitsgrade, die einen schnellen Einstieg erlauben. Leider ist der Karrieremodus in unter zehn Stunden durchgespielt, und viel mehr bietet das Spiel dann auch nicht mehr.
Fazit: Viel richtig gemacht, aber auf halbem Weg stehen geblieben (vielleicht hat da das Release-Datum gedrückt?). Für Rennfans okay, wer jedoch die Colin McRay-Serie kennt, wird eher ernüchtert sein.



