Kundenrezensionen zu 'Breakfast on the Morning Tram'
....und Sie hebt sich doch von der Massenware ab... (11. Juli 2008)
Wollte ich zunächst keinen Kommentar abgeben, hat mich die Bewertung dieses Albums durch den "Ein-Sterne-Künstler" (weiter unten) doch noch dazu bewogen: natürlich ist dies keine Musik für vernagelte Allesrächer, aber sie ist handwerklich top gemacht und klingt auch noch gut (was man leider von den meisten CD's nicht behaupten kann). Es ist einfach gute Unterhaltung und kein Verkrampftes "Ich will undbedingt anders sein"- Epos. Langweiliges gibt es zuhauf (alleine diese Flut an neuen "Wundersängerinnen" a la Melody Gardot, Norah Jones, Susi Hyldgaard - und wie sie alle noch so heissen mögen - nervt gewaltig). Die akustischen Elemente passen hervorragend zum akzentuierten Gesang, Frau Kent ist schlicht und einfach sympathisch - nicht mehr und nicht weniger. Jazz ? Nicht wirklich, aber auch kein Pop-Einheitsbrei. Ich finde, es ist eine schöne Melange der Stile; zum Entspannen und Genießen - und wenn man eine richtig gute Hifi-Anlage hat, dankt man auch dem Produzenten. Klare Kaufempfehlung !!!Musik zum Hinhören... (11. Mai 2008)
mit Texten zum Zuhören. Ich habe Stacy Kent durch Zufall entdeckt und bin begeistert. Eine schöne klare Stimme und Texte die einen zum Schmunzeln und Nachdenken bringen. Die Stücke, die gecovert sind kann man durch ihre Interpretation neu entdecken und schätzen. Habe mir gleich noch die "Boy next Door" bestellt.Ein wunderbares, in sich geschlossenes und perfekt produziertes Album (21. Januar 2008)
Ihre letzten Alben hat die amerikanische Jazzsängerin meist mit Interpretationen des American Songbooks geschmückt.Auf ihrem neuen Album (erstmals auf dem altehrwürdigen Blue Note Label) greift sie nur noch auf drei Nummern zurück (davon eine elegant-gedimmte Version von "What A Wonderful World"). Ansonsten covert Kent diesmal Stevie Nicks "Landslide", ein paar Tracks von Serge Gainsbourg ("Ces petits riens" und "La saison des Pluies") sowie Sergio Mendes` "So Many Stars".
Unüblich aber gut sind die vier neuen Songs (mit Texten des British Booker Prize Gewinners Kazuo Ishiguro) von ihrem Ehemann, Produzenten, Texter, Saxophonisten etc. Denn diese Songs fallen in keiner Weise ab gegen die Cover. So gefällt neben dem latinesquen "Ice Hotel" "So Romanic", bei dem Stacey Kents Stimme ihre perfekte Position findet, diejenige, bei welcher der Hörer meint, sie singt nur für mich. Und diese intime Situation wird nie durch exaltierte oder emotionale Ausbrüche gestört.
Ein wunderbares, in sich geschlossenes und perfekt produziertes Album, das der unaufgeregten Stimme Kent`s eine ebensolche zurückhaltende Produktion hinzufügt. Irgendwo zwischen Lizz Wright und Norah Jones anzusiedeln.






