Verkaufsrang: 317 (DVD)
Actor: Felicity Jones
Actor: JJ Feild
Actor: Geraldine James
Actor: Gerry O'Brien
Actor: Julia Dearden
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: DVD
EAN: 4260131125355
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
NumberOfItems: 1
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 14. Februar 2008
Spielzeit: 92
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Felicity Jones (Hauptdarsteller), JJ Feild (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 14,97
Beschreibung des Herstellers
Die Liebe in Zeiten der Doppelmoral: Wirklich kein leichtes Unterfangen zu Beginn des 19. Jahrhunderts für die Tochter eines englischen Gemeindepfarrers namens Catherine Morland. Northanger Abbey basiert auf der Romanvorlage der britischen Schriftsteller-Ikone Jane Austen, insofern sind große Gefühle und Herz-Schmerz vorprogrammiert.
So auch in dieser für das englische Fernsehen angefertigten Version aus dem Jahre 2006. Dem bekannten britischen TV-Regisseurs Jon James gelingt es meisterhaft - mit einer fabelhaften Besetzung und einer opulenten Ausstattung - den Zwiespalt der Protagonistin Catherine zwischen gesellschaftlicher Pflichterfüllung und dem eigenen Verlangen nach echter Liebe und Geborgenheit darzustellen.
Die Pfarrerstochter Catherine (Felicity Jones) lebt mit ihren neun Geschwistern auf dem Land und führt zunächst ein nahezu ereignisloses Leben. Da sie weder besonders hübsch ist noch über herausragende Fähigkeiten verfügt, blüht ihr keine allzu rosige Zukunft. Vor dieser Realität flieht sie in die Welt der so genannten „Gothic-Literatur“, den unheimlich-spannenden Schauerromanen, die zu dieser Zeit in Mode war. Man denke in diesem Zusammenhang nur an den heute bekanntesten Roman dieses Genres, Mary Shellys Meisterwerk Frankenstein, der fast zeitgleich mit Northanger Abbey veröffentlicht worden ist.
Das bis dato beschauliche Leben von Catherine erfährt aber eine jähe Wendung: Als sie eine Einladung des kinderlosen Ehepaares Allen (Sylvestra Le Touzel/Desmond Barrit) erhält, diese nach Bath zu begleiten, ändert sich alles. Insofern als sie die Bekanntschaft des dortigen Pfarrers Henry Tilney (JJ Field) macht, der aus einer sehr angesehenen Familie stammt. Zu ihm fühlt sich Catherine sofort hingezogen. Doch so einfach funktioniert Liebe nun mal nicht. Die Begegnung mit der Familie Thorpe macht das Leben der Protagonistin endgültig kompliziert. Zunächst schließt sie mit der Tochter der Familie, der schönen und lebensklugen Isabella (Carey Mulligan), Freundschaft. Als deren Bruder John (William Beck) seine Familie besucht, nimmt das Liebesdrama seinen Lauf. Sofort beginnt er Catherine Avancen zu machen, die sogar in einem Heiratsantrag gipfeln. Diesen lehnt sie aber ab, da sie sich in den Pfarrer Tilney verliebt zu haben glaubt. Ihre Träume scheinen sich zu erfüllen, als sie eine Einladung der Familie Tilney erhält. Die Nähe zu Henry als auch die romantisch-düstere Atmosphäre des ehemaligen Klosters lassen ihr Herz vor Aufregung schneller schlagen. Zunächst ist noch alles gut, doch als der alte General Tilney (Liam Cunningham) erfährt, dass Catherine aus eher ärmlichen Verhältnissen stammt, lässt er sie aus dem Hause werfen und verbietet seinem Sohn jeglichen Umgang mit der nicht standesgemäßen Dame.
Bedeutet dies das Ende der großen Liebe zwischen Henry und Catherine? Oder überwinden die beiden alle gesellschaftlichen Barrieren? Kann es einen Triumph der Liebe über die Vernunft geben? Fragen über Fragen – die Antwort hält Northanger Abbey bis zum packenden Finale bereit...
Diese gefühlvolle und preisgekrönte Inszenierung des Erfolgsromans von Jane Austen verdient mit Recht das Prädikat „Wertvoll“. Tolle Darsteller, gekonnte Kameraführung und eine dramatische Story um die Tücken der Liebe machen diesen Film zu einem echten Erlebnis. Catherines Traumsequenzen aus ihrer Grusellektüre schaffen zusätzlich zur reinen Lovestory noch einen feinen Schauer...So vermag es Northanger Abbey seine Zuschauer nicht nur mit Herzklopfen, sondern auch mit einer gehörigen Gänsehaut zu versorgen. Mehr geht nicht....
Kundenrezensionen zu 'Jane Austen's Northanger Abbey (2006)'
Eine sehr sympathische Neuverfilmung (8. Oktober 2008)
Als Jane Austen-Liebhaberin bin ich natürlich immer neugierig auf neue Verfilmungen dieser schönen Werke und freue mich jedesmal wenn mein alter Lesestoff durch neue Filminterpretationen und frische Gesichter aufgepeppt wird :)So auch bei dieser netten Neuverfilmung hier.
Felicity Jones mimt eine ganz wunderbar süß-naive Catherine Morland und JJ Field ist der attraktivste, charmanteste Mr Tilney, den frau sich vorstellen kann und den ich mir nebenbei bemerkt während ich das Buch gelesen habe auch etwa so vorgestellt habe. Auch die anderen Charaktere, wie zum Beispiel Isabella Thorpe und General Tilney wurden sehr treffend besetzt, der einzige Charakter, der meiner Meinung nach etwas blass wirkte war William Beck als Catherines Bruder James. Aus seiner Rolle hätte man sicher mehr herausholen können.
Vergleicht man diese Filmversion mit jener von 1986 mit Peter Firth und Katharine Schlesinger, gewinnt meiner Meinung nach ganz klar die Neuverfilmung. Peter Firth wirkt als Henry Tilney einfach zu steif und lange nicht so liebenswert wie JJ Field. Katharine Schlesingers schauspielerischer Auftritt ist zwar nicht absolut zu verachten, aber Felicity Jones ist ganz klar die erotischere, keckere Miss Morland. Außerdem sind Catherines "gruselige" Fantasie-Vorstellungen auch immer wieder für einen Lacher gut ;)
Natürlich kann diese Literaturverfilmung nicht mit Meisterwerken wie Pride and Prejudice oder oder North and South mithalten. Das will sie aber auch gar nicht. Als eigenständige Inerpretation des Romans (welcher ja nicht zu Jane Austens Stärken zählt) ist dieser Film nämlich eine wunderbar herzerwärmende, ungemein komische Abwechslung vom düstereren Periodgenre in dem ja oft um die Wette gelitten wird.
In meinen Augen ist das die Beste Verfilmumg des Romans und Pflicht für Jane Austen-Fans :)
Bin begeistert (29. September 2008)
Ich habe schon viele Romane von Jane Austen gelesen und auch schon einige Verfilmungen gesehen.Northanger Abbey habe ich (noch) nicht gelesen, werde es aber bald nachholen.
Diesen Film hatte ich mir bei einer Freundin ausgeliehen und ich muss sagen, ich bin begeistert. Gute Schauspieler, Spannung und natürlich eine schöne Liebesgeschichte. (Mann muss dazu sagen, ich habe den Film auf englisch gesehen, daher kann ich nichts zur Synchronisation sagen)
Aber mir gefiel der Film echt gut und ich habe mir ihn am Tag danach direkt nochmal angeschaut.
Er ist anders als viele andere Romane von Jane Austen, aber trotzdem super. Ich kann ihn nur empfehlen.
Jane Austen-untypisch (25. September 2008)
Ich war von diesem Film leider etwas enttäuscht.Mir fehlte die Jane Austen-typische Sprache, die leise Dramatik bzw Sehnsucht bei den Gefühlen. Der Umgangston zwischen den Personen ist zu jung und frech, d. h. nicht so zurückhaltend, intelligent und mit unterschwelligem Witz versehen, wie ich es aus Stolz und Vorurteil, Sinn und Sinnlichkeit oder Verführung gewohnt bin.
Die Darsteller dagegen sind sehr gut und retten das Ganze somit noch ein wenig.
Sehr schöne Buchadaption, jedoch nur in der englischen Originalversion (24. September 2008)
Diese Verfilmung von Jane Austens Roman "Northanger Abbey" (Kloster Northanger) ist sehr liebevoll und detailreich gestaltet worden. Die Darsteller passen sehr gut in ihre zu verkörpernde Rollen; besonders die beiden Hauptdarsteller: J. J. Field als Henry Tilney und Felicity Jones als Catherine Morland.Ein Knackpunkt der ganzen Sache ist jedoch die deutsche Synchronisation, die an und für sich miserabel ist. Die Stimmen wirken unecht, aufgesetzt und zu laut. deswegen ist es ratsam, sofern man der Sprache mächtig ist, den Film im original zu sehen. Die Schauspieler sprechen ein schönes, sauberes Englisch, das relativ leicht zu verstehen ist. Leider kann man die deutschen Untertitel nicht ausblenden. Aber manch einem mag es vielleicht sogar helfen...
es lohnt sich also, diese DVD zu kaufen, besonders, wenn man ein Austen Fan ist, denn dieser Film hält sich, soweit es filmisch realisierbar ist, an die Romanvorlage.
Heiter ironische Neuverfilmung von Northanger Abbey (21. September 2008)
Endlich wurde der Roman von Jane Austen "Northanger Abbey" ein weiteres Mal verfilmt. Ich musste mich, bevor diese DVD erschien, mit der weniger zufriedenstellenden Adaption von 1986, die von der BBC produziert wurde, begnügen. Ich hoffte beim zweiten Mal auf eine Verfilmung, die dem Roman näherkommen würde, als die mit Katharine Schlesinger/Peter Firth.Was ich dann sah gefiel mir außerordentlich gut. Ich befürchtete ja, dass die Spielzeit von ca. 93 Minuten, die Handlung des Romanes nicht gerecht werden würde, doch dem war überhaupt nicht so. Vielmehr wurde die Story temporeich und mit Witz und einer Prise Ironie verfilmt, so dass ich dem lustigen Treiben mit Vergnügen zuschauen konnte. Felicity Jones spielt die Catherine Morland entsprechend ihres zarten Alters so bezaubernd naiv, so dass der Zuschauer jederzeit ihre Handlungen, entsprechend ihrer Gefühlslage, nachvollziehen kann. Ich konnte mich in sie sehr gut hineinversetzen, denn auch ich las damals in ihrem Alter historische Liebesromane, in die ich mich hineinträumte und mir vorstellte von einem starken Mann beschützt zu werden. Herrlich also die Szenen, in denen sie sich in die Handlung träumt, als Frau, die vor manchen Unholden beschützt werden möchte und auch wird. Und der Bezug zur Realität ist auch da, weil die Personen, allen voran Henry Tilney, in ihren Träumen vorkommen und der Zuschauer somit erahnen kann, dass sie eine unbewusste Zuneigung zu Mr. Tilney entwickelt hat. Und somit wären wir beim zweiten Hauptakteur dieser Geschichte: Ich finde JJ. Field macht seine Sache sehr gut. Er spielt so herrlich ironisch und nimmt sich dabei selbst nicht allzu ernst. Nach meinem Empfinden treibt er die Geschichte voran, so dass ich, immer dann, wenn er auftauchte, aus dem Schmunzeln gar nicht mehr herauskam. Köstlich seine Worte, die er der unerfahrenen Catherine entgegenwirft, aber immer so, dass es niemals verletzend, oder gar tadelnd herüberkommt. Auch konnte ich eine starke Verbundenheit der beiden wahrnehmen, die trotz des Wortwitzes, für mich spürbar war und mich zu dem Schluß haben kommen lassen, dass die Beiden wunderbar zueinander passen und sich lieben.
Sylvestra Le Touzel, als Mrs. Allen, fand ich herrlich verschroben und ihr ganzes Augenmerk legte sie auf Mousselin. Carey Mulligan, die die Isabella Thorpe spielt, konnte mich durch ihre Art zu spielen überzeugen, dass sie unschuldig wirken möchte, aber in der Realität sie zur Treue nicht fähig ist. Aber auch alle anderen Nebendarsteller waren mit Herzblut dabei.
Fazit: Diese Neuverfilmung ist eine heiter ironische Geschichte, mit einem Thema, dass sich von anderen Jane Austen Romanen deutlich unterscheidet. Es ist eigentlich ein Roman, der nicht sehr viele geschickte Wendungen bietet, wie z. B. "Stolz und Vorurteil", aber ich finde, es íst eine kleine bezaubernde Geschichte, die für sich stehen sollte und die Zuschauer köstlich amüsieren kann.
Übrigens, zu erwähnen seien hier auch die wunderschönen Kostüme und Frisuren (besonders von Felicity Jones), die eine ganz eigene Note haben und sich von anderen Jane Austen Verfilmungen, nochmals unterscheiden.




