Kundenrezensionen zu 'Armamentarium'
Sehr geiles Album (26. April 2008)
Das beste Album von Neaera,bis jetzt zumindest, mehr Growls, fettere Gitarren, schnellere Drums werden vermischt zu teilweise riesenhits, wie Spearheading The Spawn,aber auch Harbinger ist Genial.und es gibt nur ein Manko das Neaera seit beginn ihrer Laufbahn mit sich tragen, der Kreischgesang von Benny,der geht mir einfach aufn sack,aber man gewöhnt sich dran,deshalb gibts grade so die HöchstnoteHart, Brutal, NEAERA! (20. März 2008)
Hui da bläst was ganz schön aus den Boxen! Nach ihrem ersten Album entfernten sich Neaera immer weiter vom Metalcore hin zum Melodic Death Metal!Let The Tempest... war schon ganz gut... tiefe Growls wechseln sich mit aggressiven Shouts ab.. von einer Person! Das war damals noch ein bisschen verworren...
doch auf Armamentarium gibts mittelschwer eins auf die Fresse! Vom ersten bis zum letzten Lied gnadenlose Vollbedienung! Da muss man auch mal kurz Ruhe walten lassen um die Aggression zu verdauen! holala
Da möchte wohl jemand am "Heaven Shall Burn" Thron rütteln!
Wahnsinn! (3. März 2008)
was soll ich da sagen? ich mache es kurz:ich finde es nicht so gut wie der vorgänger (deshalb 4 sterne) , aber trotzdem noch oberklasse!
das ist metalcore vom feinsten! kaufen!
Hammer Hammer Hammer (1. März 2008)
es gibt nich viel zu sagen nur das seid langem mal wieder ein richtig schönes metal album auf dem markt ist.Metalcore ?? was ist das schon wer hat das erfunden alles quatsch!
neaera live zu sehen ist ebenfalls erstklassig also man man diese band lässt mich echt hoffen
Überraschung 2007 (27. Februar 2008)
"Holla die Waldfee!", das könnte meine Gedanken beschreiben, als ich das erste Mal Spearheading The Spawn bei einem Freund gehört habe.Moment mal, ich schalt zurück:
Die ersten zwei Alben von Neaera boten in meinen Ohren nur 08/15 Metalcore mit einem Schuss Melodic Death Metal der Göteborger Schule, weshalb ich die CDs recht langweilig und uninteressant fand. Live waren Neaera dennoch schon immer eine recht spaßige Angelegenheit.
Kommen wir zu dem Tag zurück, an dem ich den Opener der CD hörte.
Zuerst dachte ich: Nicht schon wieder eine Metalcore-Band, die versucht hat, mit einfachen Läufen und viel Druckvollen Drums einen umzuwalzen und somit eine breite Emo-Masse und Kids anspricht, was mir sowohl so als auch allgemein keinen Meter in den Kram passt.
Aber moment mal, der Gesang setzt ein und ich bekomm eines der fetzigsten, groovigsten und geilsten Death-Metal-Riffs seit langer Zeit um die Ohren geschleudert. Das ändert sich nur noch an einer Stelle, die ich einfach mal als Bridge bezeichne. Echt sehr oldschoolig das ganze mit einem Schuss der Deathcore-Moderne, die ich nicht wirklich grandios, aber auch nicht zu verachten ist. Das ganze wird noch mit recht einfachen, aber effektvollen Leadspuren garniert, fertig haben wir die 1A-Banggranate.
Tools Of Greed setzt dem ganzen dennoch die Krone auf: Die Mainriffs sind dermaßen geil und effektiv, da kann man nicht still sitzen bleiben. Und das beste: Kein einziges mal 08/15-Göteborger Riffklau, schlicht und ergreifend oldschoolig mit einem gewissen Schuss eigenem Appeal, was wahrlich sehr lecker schmeckt.
Doch schon fällt das ganze eine wenig ab: Der Titeltrack ist wieder einer dieser typisch wuchtigen Tracks, dennoch mit einem leichten Schuss Death Metal, diesmal aber wieder der etwas melodischeren Art.
Der Rest verfolgt wieder eine Mischung aus modernen Deathcore-Elementen und einem Schuss oldschooliger Death Metal Riffs, womit wir beim Hauptproblem der CD wären (mit Ausnahme von Liberation, das musikalisch sich nochmals ein wenig vom Rest unterscheidet, indem es ein recht einfaches, doch recht schwarzmetallisches Riff aufzubieten hat und mit dem Heaven Shall Burn Sänger eine Gastperformance zu finden ist)):
Die Eigenständigkeit fehlt nahezu gänzlich. Die Deathcore Elemente hat man irgendwie die letzten paar Jahre andauernd gehört und hängen einem stellenweise zu den Ohren raus.
Die Oldschool-Riffs sind zwar ein sehr entscheidender Schritt nach vorne, aber dennoch schlicht und ergreifend zitiert.
Eine Kleinigkeit ist mir noch ein Dorn im Auge: Der Sänger Benny hört sich immer noch größtenteils an wie ein wütendes Waschweib auf Ecstasy; bei den gegrowlten Parts muss ich immer wieder dran denken, wie schwach diese Live umgesetzt werden...
Freunde der alten Neaera Platten mögen mit der Ausrichtung dieser Platte nicht ganz zufrieden sein, dennoch finde ich, dass sich Neaera in die richtige Richtung entwickeln und sich durch die Zitate der alten Schule auch ziemlich von dem überschwemmten Metalcore-Genre abheben, sich dennoch mit anderen Bands messen müssen und eine gewisse Eigenständigkeit vermissen lassen, was sich aber nicht allzu negativ auswirkt.
Wer sich entschließt, die CD zu kaufen, dem sei das sehr schicke Digipack geraten, welches auch mit einer kompletten (damals im Vorraus angekündigten (was ein paar Leute hier wissen dürften und auch dabei waren...) Live-Performance auf DVD vollkommen bedient, auch wenn der Sound recht matschig ist.






