Boy Culture - Sex pays. Love costs

Verkaufsrang: 6478 (DVD)
Actor: Patrick Bauchau
Actor: Derek Magyar
Actor: Darryl Stephens
Actor: Jonathan Trent
Actor: Emily Brooke Hands
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Q. Allan Brocka
EAN: 4031846005054
Format: Anamorph
Label: Pro-Fun Media
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Pro-Fun Media
NumberOfItems: 1
Verlag: Pro-Fun Media
RegionCode: 0
Erscheinungsdatum: 29. August 2007
Spielzeit: 87
Studio: Pro-Fun Media
TheatricalReleaseDate: 2006
von: Patrick Bauchau (Hauptdarsteller), Derek Magyar (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 16,95

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Kundenrezensionen zu 'Boy Culture - Sex pays. Love costs'

Gute Story (7. November 2008)

Wie bei den meisten Pro-Fun DVDs handelt es sich hier um eine Low Budget Produktion, was man dem Film auch deutlich ansieht. Immerhin bekam dieser zumindest eine deutsche Synchro spendiert.

Wenn man also kein Budget hat, um grosses Hollywood-Kino zu schaffen, muss man sich darauf verlassen können, eine Geschichte zu haben, die interessant genug ist, ohne Special-Effects, oder viel Drumherum, das Interesse des Zuschauers 90 Minuten lang aufrecht zu halten.
Das hat der Film bei mir auf jeden Fall geschafft. Die Schauspieler haben ihre Arbeit gut gemacht und die Figuren glaubwürdig rübergebracht.

Bleibt zu hoffen, daß irgendwann einmal mehr Geld in diese Art von Film gesteckt wird und der "gute schwule" Film seinen Underground-Touch verliert und somit massentauglicher wird.

Übrigens sind das Cover und die Beschreibung auf der Rückseite mal wieder Pro-Fun-Mäßig irreführend und verhunzt. Egal worum es im Film geht, im Grunde wird bei dieser Firma fast jeder Film wie ein Porno vermarktet. Das nervt echt. (So, als würde man P.S. ich liebe dich mit einer nackten Hillary Swank auf dem Cover vermarkten).

Jedem, der hier auf softpornoartige Action hofft: Es handelt sich um ein Beziehungsdrama, bzw. das Psychogramm eines Strichers, der in seinen Untermieter verliebt ist, aber Angst hat, sich zu öffnen und während des Films eine Entwicklung durchmacht, die ihm neue Perspektiven offenbart.

Ein guter Film, aber mit Schlagwörtern, wie Testosteron-Pulverfass, oder zügelloser Hunk (So werden die Charaktere in der Zusammenfassung auf der Coverrückseite beschrieben) völlig falsch vermarktet (mal wieder).

Umbedingt Sehenswert! (8. Oktober 2008)

Der Film überzeugt vorallem durch seine Charaktere, bei vielen Schwulenfilme wird es ja leider schnell sehr kitschig und langatmig, aber bei diesem Film nicht, er unterhält wirklich sehr gut.

Belanglos, oberflächlich, unmotiviert - leider (7. Oktober 2008)

Eines gleich vorweg: Filme (oder Bücher), die das Thema Homosexualität thematisieren, verreiße ich ungern. Bei diesem Film jedoch muss es einfach sein.

Während des ganzen Films hatte ich den Eindruck, dass eigentlich keiner der Beteiligten dieses Movie so wirklich wollte. Es wirkt alles sehr verkrampft und aufgesetzt.

Am meisten ärgerte mich, dass nahezu jedes Klischee, das man sich im "schwulen Milleu" so vorstellen kann, zumindest einmal vorkommt. Der tuntige "Nachwuchs", der noch zu bekehrende Hetero, der Stricher, der auf den Weg der Tugend zurückgeführt werden will, der alte Mann, der am liebsten klassische Musik hört, Rotwein trinkt und intelektuelle Gespräche dem schnöden Sex vorzieht, die beste Freundin (natürlich Kellnerin), eine "lustige" Familie (nona, ein Schwager ist auch schwul und schon lange in einen der Hauptdarsteller verliebt...) und natürlich der obligate "Dreier" bei dem man ertappt wird. Leichte Drogenprobleme (aber nicht zu heftig!) nicht zu vergessen.

Alles in allem wartet man sehnsüchtig auf das Happy-end, das eigentlich schon klar war, als alle handelnden Person (wie witzig: sie werden vom Erzähler im Standbild beschrieben...) vorgestellt wurden. Freilich nur, damit der Film endlich zu Ende ist.

Die haarstraubende Handlung und die absolut unrealistischen Entwicklungen und Wendungen lassen mir einfach keine andere Wahl, als allen von diesem Film dringend abzuraten. Wer lachen will soll sich Eating Out ansehen, wer's ernst mag vielleicht Beautiful Thing. Und dazwischen empfiehlt sich Queer as Folk (US und GB-Version). Alles um Welten besser und authentischer als Boy Culture.

Ich hoffe nur, dass kein Jugendlicher, der noch keine Erfahrung mit Homosexulität hat, sich das reale Leben so vorstellt, wie es hier dargestellt wird...

Unglaublich einfallslos (23. August 2008)

Der Versuch eine Mischung aus Queer As Folk und Erdbeer und Schokolade zu machen ging ja mal nach hinten los.
Aufgesetze möchtegern coole Sprüche, halbwegs attraktive Darsteller und die Verherrlichung von Prostutition: wie der Hauptcharackter Mr. X es selbst schon zu Anfang sagt "ich bin Schwul was sonst".
Dieser Film drängt die homosexuelle Männerwelt in ein düsteres Licht und ist somit eine Beleidigung für diese.
Fazit: einfach nur ein abgewrackter Teenifilm für Schwule

Sofort noch einmal gesehen (7. Juni 2008)

Dieser Film hat mich so stark berührt, dass ich ihn sofort nach dem Ende ein zweites Mal angesehen habe. Die Darstellung, wie schwierig es ist zu lieben und zuzulassen, geliebt zu werden, ist absolut überzeugend. Kurz und knapp: Attraktive Schauspieler, ein toller Plot und überzeugende schauspielerische Leistungen zeichnen diesen Film aus.

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