Kill to Get Crimson

Verkaufsrang: 1622 (Musik)
Artist: Mark Knopfler
Audio CD
EAN: 0602517420724
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Mercury (Universal)
UPC: 602517420724
Preis: EUR 6,91

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Product Description

KILL TO GET CRIMSON

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Was immer auch Mark Knopfler anfasst, -es verwandelt sich unter seinen Fingern in pures Gold! Darin bildet auch sein neues Album Kill To Get Crimson keine Ausnahme. Eigentlich ist es höchst unspektakulär und dennoch ausgesprochen hörenswert!

Im ersten Augenblick ein Widerspruch. Doch der löst sich spätestens mit der Erkenntnis auf, dass Mark Knopfler Gitarre spielen und Musik komponieren kann, ohne auch nur irgendeiner Menschenseele beweisen zu müssen, was für ein toller Hecht er ist. Daher der unaufgeregte, lässige Habitus seiner Songs. Zu benennen, worin ihr Zauber liegt, ist schwierig, dass er vorhanden ist, dagegen unbestritten. Vielleicht eröffnet die Frage neue Perspektiven, woraus der rote Faden besteht, der sich durch Knopflers sämtlichen Arbeiten zieht, sei es nun bei Soundtracks für Filme wie “Local Hero“ und “Last Exit To Brooklyn“, oder seinem vorherigen Album gemeinsam mit Emmylou Harris. Auffallend ist sein Einfühlungsvermögen in Menschen und ihre Geschichten, die er mit eigenen Erfahrungen verknüpft und in Songs verewigt, wie jene auf seinem neuen Album Kill To Get Crimson. Auf diesem Album ist es das Karmesinrot, das es Mark Knopfler angetan hat. “Es gibt da einen Künstler, der sagt, für etwas Karmensinrot würde er jemanden umbringen“ erklärt Knopfler den Titel Kill To Get Crimson in einem Interview, “Ich versuche damit zu beleuchten, was es eigentlich bedeutet, wenn man die Malerei zu seinem absoluten Lebensinhalt macht.“ Schon das Cover dieses Album kündet von seiner Affinität zur Malerei, zeigt es doch ein Gemälde mit roten Motorrollern, vom Typ, wie ihn Mark Knopfler selbst einst besaß. Kill To Get Crimson ist also auch eine kreative Reise in die eigene Vergangenheit. Für dieses eher nachdenkliche Album hat Knopfler langjährige Weggefährten in sein neu erbautes Studio im Westen Londons eingeladen, darunter Chuck Ainlay (Co-Produzent) und Guy Fletcher (Keyboards), die wechselweise von Akkordeon, Zither, Violine, Flöte, Saxophon, Klarinette und Trompete begleitet werden. Standen auf All The Roadrunning mit Emmylou Harris Einflüsse von Country and Bluegrass im Vordergund, so manifestiert Kill To Get Crimson jetzt Knopflers Rolle als Gitarrenheld des Folk und Rock’n’Roll, auf insgesamt 12 lyrischen Songs, die ein ebenso schlichtes wie ehrliches Bekenntnis zu seinen Wurzeln darstellen, darunter die Musik von Bob Dylan, Van Morrison und Eric Clapton. Andreas Schultz

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Kundenrezensionen zu 'Kill to Get Crimson'

Musik für alte Leute (21. August 2008)

Zwei Sterne gibt es für das perfekte Handwerk von Mark Knopfler. Aber so etwas gediegen Langweiliges habe ich schon lange nicht mehr gehört! Die Songs sind uninspiriert, Knopfler's Gitarrensoli nur noch Kopien der Kopien von den Kopien früherer Meistersongs, und auch wenn mir Retro-Mucke gefällt, so bleiben diese Lieder doch leichenblass.

Das ist alles irgendwie traurig, zumal wenn man an die guten alten DIRE STRAITS zurückdenkt und weiß, was für ein musikalisches Genie Mark Knopfler eigentlich ist. Wo sind die Gänsehaut-Momente geblieben? Wo hört man noch seine Stärken raus? Warum gibt sich ein Meister mit solcher Fahrstuhlmusik zufrieden?

Mark Knopflers leerer Blick auf dem Innencover dieser CD ist Programm: als säße der Meister altersschwach in einem Pflegeheim, mit wässrigen Augen die Inspiration längst vergangener Tage herbei sehnend, ohne sich jedoch genau daran erinnnern zu können. Schade! Sehr, sehr schade!

Liebe auf den zweiten Blick (1. Juni 2008)

Es ist komisch: Bei fast allen Dire-Straits- und Mark-Knopfler-Alben brauche ich immer erst einige Zeit, um damit warm zu werden. Das Album "Kill to Get Crimson" war hier keine Ausnahme. Nachdem ich es bestellt und einmal angehört hatte, war ich doch zuerst etwas enttäuscht von den mir zunächst "langweilig" erscheinenden Stücken. Aus Enttäuschung stellte ich die CD ins Regal und rührte sie wochenlang nicht mehr an. Irgendwann rang ich mich dann dazu durch, die CD doch nochmal einzulegen - und dann nochmal und nochmal und nochmal, und je öfter ich sie höre, umso besser gefällt sie mir. Das ist eben der typische "Mark-Knopfler-Effekt"... :-)
Der einzige "Minuspunkt" bei dieser CD ist die kurze Spieldauer von nur 57 Minuten. Jedesmal, wenn "In the Sky" kommt, denke ich: "Wie, jetzt schon? Schade!" Trotzdem volle Punktzahl.

Perfekt für entspannende Minuten (25. Mai 2008)

Seit Mark Knopfler solo unterwegs ist, ist seine Musik etwas überlegter und ruhiger geworden. Allerdings nicht weniger melodisch oder gut, nur eben nicht mehr so rockig.
Die Lieder auf diesem Album gehen ins Ohr und das, was Mark mit den Liedern sagen will hört man schon an der Melodie. Z.b. bei "let it all go" fühlt man sich leicht und unbeschwert.
Fazit: Wenn man ein ruhiges, klasse gespieltes Album und auf schnelle Nummern verzichten kann, perfekt!

Großartige Musik, sofern man Musik mag... (20. Mai 2008)

Wer in Mark Knopfler ausschließlich den Ausnahmegitarristen und den technischen Halbgott sieht, der könnte vielleicht enttäuscht sein. Sultans of Swing und Calling Elvis wird man auf dieser CD vergeblich suchen - hierfür seien die Dire Straits Alben empfohlen.

Wer aber empfänglich für Melodien ist, wer bereit ist, Texte verstehen zu wollen, wer zuhört, der wird dieses Album lieben. Im Gegensatz zu all den anderen Virtuosen und all den "Gitarrengöttern" versteht es Mark Knopfler, sein Können dafür zu verwenden, dem Song dienlich zu sein. Hier ist kein Gefrickel als Selbstzweck, keine technische Leistungsschau zu hören, sondern harmonisch aufgebaute, passende Arrangements, die auch einmal einer Flöte ein Solo zugestehen.

- True Love will never fade
ein einfacher, schöner Song mit einer bezaubernden Melodie und sehr gefühlvoller Instrumentierung

- The Scaffolder's Wife
ein tiefgehendes Lied über Oberflächlichkeit mit flötenlastigen Riffs, toll arrangiert

- The Fizzy and the Still
Stratocaster: nicht wild aber auf den Punkt.
ein sehr ruhiges Lied, das vielleicht ein Bisschen dahinplätschert und eine Melodie hat, die "Männern" zu zart klingen könnte - mein Mann liebt es trotzdem

- Heart full of Holes
es geht los mit einer wundervollen Akkordauflösung auf der Vollmetalldobro und steht damit in der Tradition von Romeo and Juliet. Später steigert sich das Ganze in Akkordeonschwällen und kling dann sanft wieder ab.

- We can get wild
klingt irgendwie nach Mitternacht, ruhig, sphärisch und Hammondorgel/Stratocasterlastig

- Secondary Waltz
mein Favorit auf dem Album: ein typischer Americana-Walzer, in dem er davon erzählt, wie ein Ex-Soldat Kindern Tanzunterricht gibt. Hier kommt die Stimme aus Ragpicker's Dream wieder voll zur Geltung

- Punish the Monkey
Da ist wieder diese wirkungsvolle Gitarre, die dem Song dient, nicht dem Image

- Let it all go
hier erkennt man Mark's schottische Einflüsse, die modernisiert aufgearbeitet sind und wundervoll klingen

- Behind with the Rent
Hammondorgel, Stratocaster, diese Stimme und viel Gefühl.
Auch wieder ein mehr oder weniger dahinplätschernes Lied, das erst beim zweiten, dritten Hören seinen Charme entfaltet

- the Fish and the Bird
National Guitar, Strat und eine hymnenartige Melodie, die klingt, als stünde er in Schottland in den Highlands und sänge. Wahnsinnig ergreifend! Kein Vergleich mit dem Genuschel in Money for Nothing, dafür ohne Les Paul

- Madame Geneva's
eine mittelalterliche Melodie, die aber irgendwie etwas tiefer geht als Blackmore's Night.

- In the Sky
mir ist nicht klar, ob die Gitarre seine National oder die Martin ist, aber eben ein akustisches Instrument, in das sich später ein Klavier und dann die Band (und sogar Bläser) mischen.
Eine Melodie, die unvergleichlich ist und ein Text, der daran erinnert, dass Mark Knopfler eigentlich Englischlehrer ist.

Also: wer Melodien liebt ist hier richtig. Wen nur die gitarrentechnische Seite von Mark Knopfler interessiert, der könnte enttäuscht werden.

Aber Clapton, Satriani, Vai und ihre ganzen Kollegen bleiben ja glücklicherweise dabei, nur für Gitarristen Musik zu machen...

Mark Knopfler ist für alle anderen da.

Vertraut und gut (14. Mai 2008)

Sage und schreibe 30 Jahre ist es nun her, dass Mark Knopfler und seine Dire Straits mit "Sultans Of Swing" und ihrem Debutalbum wie ein Blitz im Musikbusiness einschlugen. "Love Over Gold" und "Brothers In Arms" waren weitere Meilensteine, mit denen Mark Knopflers Solowerke bis auf vielleicht "Sailing To Philadelphia" nicht ganz mithalten konnten. "Kill To Get Crimson" wird auch nicht als ein neue Maßstäbe setzendes Album in die Musikgeschichte eingehen, die 12 Songs des Albums klingen doch allzu vertraut, Mark Knopfler weiß eben, was seine Fans von ihm erwarten und mag halt keine Risiken eingehen. Dennoch ein alles in allem gutes Album, kein neuer Blitzeinschlag, aber auch keine schnell wieder erlöschende Sternschnuppe!

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