Die Fälscher

Verkaufsrang: 415 (DVD)
Actor: Karl Markovics
Actor: August Diehl
Actor: Devid Striesow
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Stefan Ruzowitzky
EAN: 0886970710695
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2007
Spielzeit: 94
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 2006
UPC: 886970710695
von: Karl Markovics (Hauptdarsteller), August Diehl (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 7,99

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Product Description

DIE FÄLSCHER

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Kundenrezensionen zu 'Die Fälscher'

Dieser Film hat Österreich im Jahr 2008 den ersten Oscar beschert (4. November 2008)

Der Film selbst beruht auf Erinnerungen des KZ-Überlebenden Adolf Burger,
welcher als Häftling Nr. 64401 das "Unternehmen Bernhard"
(Fälscherwerkstatt der Nazis für Geld, Briefmarken, Dokumente usw.) aus
nächster Nähe erlebte.

Während des Unternehmens Bernhard wurden kriegswichtige KZ-Häftlinge
(Buchdrucker, Grafiker etc.) im KZ Sachsenhausen (gelegen bei Berlin)
zusammengeführt, in einem vom übrigen Konzentrationslager abgetrennten
Bereich untergebracht und dort zur Zwangsarbeit gezwungen - Ziel der Aktion
war es u.a., die Wirtschaft der Kriegsgegner mit perfekt gefälschten
Banknoten zu überfluten, um so z.B. das Vertrauen der britischen
Bevölkerung in die eigene Währung zu zerstören und somit zugleich den
Wirtschaftskreislauf des Gegners nachhaltig zu stören.

Ein Großteil der Handlung spielt hinterm Lagerzaun, in und zwischen
KZ-Baracken - lediglich zu Beginn wird die Vorgeschichte, bzw. gegen Ende
des Filmes das der Befreiung folgende Schicksal des im Film focusierten
"Fälscherkönig Salomon Sorowitsch" (kurz) beleuchtet - die Hauptfigur
Sorowitsch wird gespielt vom österreichischen Schauspieler Karl Markovics,
welcher u.a. aus Fernsehserien, wie z.B. Kommissar Rex und Stockinnger
bekannt ist.

Während der Produktion des angeblich 4 Mio. teuren Filmes wurde u.a. auf
Handkameras zurückgegriffen, diese Vorgehensweise vermittelt dem Zuschauer
oftmals den Eindruck, sich direkt in der gebotenen Szenerie zu befinden -
zudem ist es viel weniger die gelegentliche Darstellung nackter Gewalt,
welche diesem Film zu seiner überaus dichten Atmosphäre verhilft, vielmehr
sind es die in besonderer Weise nachdenklich und schockierend stimmenden
Momente, wie z.B. die überschwängliche Freude der Häftlinge über
zugesteckte Kleinigkeiten und zugestandene Vergünstigungen durch die rund
um die Uhr kontrollierenden und gegenwärtigen Menschenschinder - diese
Stückchen Normalität (so z.B. eine Tischtennisplatte) wirken im Kontext des
Lagerlebens wie inzwischen unglaubliche Märchen aus einer unerreichbar
fernen Traumwelt - die Sequenzen der schmerzlichen Erinnerungen an einst
normal geführte Leben wirken nach, weit über den Abspann hinaus.

Die hier verfilmten Erinnerungen des Adolf Burger bringen das ganze Ausmaß
der Unmenschlichkeit und Überheblichkeit des Nazisystems auf den Punkt !
Wenn auch nur in einer Nebenrolle, so hat doch gerade August Diehl (z.Zt.
im Kino, in "Anonyma - eine Frau in Berlin" zu sehen) in seiner Rolle des
Häftlings Adolf Burger großen Anteil an den Schlüsselszenen dieses wirklich
sehenswerten Filmes!


DIE VERLEIHUNG DES OCAR: Schauspieler und Macher des Filmes wird es ganz
bestimmt gefreut haben, dass man ihre Arbeit seinerzeit mit dieser
international begehrten Auszeichnung belohnt hat - zugleich beweist jedoch
gerade die Entwicklung der Zuschauerzahlen, wie wichtig es immer noch ist
und wohl auch stets sein wird, solche Filmprojekte zu wagen - war "Die
Fälscher" vor dem US-Filmpreis nämlich höchstens ein Fall fürs
Programmkino, stiegen die Zuschauerzahlen nach der Oscar-Verleihung
sprunghaft an, konnten sich plötzlich auch die eher kommerziell
ausgerichteten Kinoketten für den Film erwärmen, war man offenbar erst im
Windschatten des werbeträchtigen Oscar bereit, dieser Art Kino die
wohlverdiente Projektionsfläche zu bieten.... - schade, denn auf diesem
eingeschlagenen Weg braucht man sich eigentlich nicht wundern, wenn die
Lust nach seichter Unterhaltung im Überfluss gefördert wird und somit der
überaus wichtige Bereich der Information über und der Erinnerung an das
dunkelste Kapitel unserer Vergangenheit Gewicht verliert.

Was ich am Film -trotzdem- vermisst habe? Ich wünschte, es wäre mehr über
die einzelnen Teilnehmer des "Unternehmens Bernhard" berichtet worden - die
historischen Zusammenhänge z.B. als Bonusmaterial, wenn auch nur in
Textformat, dokumentiert worden - schade, aber trotzdem dieser Film hat 5
Sterne und vor allen Dingen die Aufmerksamkeit des Publikums verdient -
denn Filme wie dieser tragen dazu bei, dass nicht nicht vergessen wird, was
nicht vergessen werden darf!

Meisterwerk (14. September 2008)

Endlich mal ein Film ueber ein bisher unbekanntes Thema. Sehr gute Schauspieler, ueberzeugend. Spannende Geschichte mit menschlichen Hintergruenden. Es lohnt sich unbedingt diesen Film mehrmals anzusehen, am besten in Freundeskreis um danach Meinungsaustausch und Diskussion heraufzufordern. Unbedingt zu empfehlen.

Im goldenen Käfig von Sachsenhausen (22. Juni 2008)

Im KZ Sachsenhausen lief während des Hitlerregimes eine menschenverachtende Vernichtungsmaschinerie, mit Ausnahme eines abgeschotteten Barackenkomplex. Hier hatten die Häftlinge einigermaßen erträgliche Bedingungen. Doch nicht aufs Gradewohl. Die Gefangenen sollten bei Laune gehalten werden, denn sie hatten eine eventuell kriegentscheidenden Auftrag: massenhafte Geldfälschung von alliierten Banknoten, um damit deren Wirtschaften zum Kollabieren zu bringen. Doch dass das blanke Grauen nicht gänzlich verschwunden war, trotz „bunter Abende“, freiem Wochenende und Ping-Pong zum Feierabend wurde direkt hinter der Bretterwand immer wieder akustisch deutlich vernehmbar. Straflaufen bis zum Umfallen und Erschießungen waren dort an der Tagesordnung.
Doch die meisten der scheinbar privilegierten Gefangenen verdrängte diesen Umstand. Es ging ums eigene Überleben, welches in Gefahr kam, wenn keine zufriedenstellenden Fälschungsergebnisse erzielt wurden. Eine Zwickmühle, da man ja gerade damit den eigenen schlimmsten Feind unterstützte. Kooperieren oder sabotieren, das war die Frage.

Ich finde, der Film hat seinen Oscar verdient. Hervorragende schauspielerische Leistungen, eine gut umgesetzt Handlung, eindrucksvolle Szenen und eine glaubhafte Darstellung des inneren Seelenkonfliktes. Manche Einstellungen sind nur schwer erträglich und ein Mitleiden lässt sich kaum vermeiden. Wer sich mit diesem Kapitel unserer Geschichte nochmals aus einer etwas anderen Perspektive auseinandersetzen möchte, sollte sich diesen Film unbedingt anschauen. Die beschriebenen Schwierigkeiten bei der Tonwiedergabe konnte ich selber nicht feststellen.

Hauptsach Geld (16. Juni 2008)

Es werden inder riegszeit. Unmengen an Falschgeld produziert. Viele KZ Häftlinge arbeiten mit. Manche auch gezwungener Weise. Es werden aus alle Kzs die besten Fälscher gesucht. Es dauert einige Zeit. Dann sind die Blüten perfekt. Zwischendurch auch wieder ein paar Szenen, wie Deutscher Soldat, den Juden wieder seine Hochachtung erbringt.Diese Szenen sind nichts für Zartbeseelte Menschen.

wofür Oscar? (10. Mai 2008)

der Film mag nicht schlecht sein, aber einen Oscar ist er nicht wert. Neben dem wirklich schlechten Ton (ich konnte der Handlung nur mit Untertiteln folgen) ist die Kameraführung unterdurchschnittlich. Es sind Fälscher am Werk, und wenn man der Handlung glaubt sind es die besten die es damals gab.
Es gibt keine einzige Szene in der weder ihre Arbeit noch das Ergebnis glaubwürdig gezeigt wird. Der innere Konflikt wird von den Darstellern zwar sehr gut gespielt, doch mir ist das zu wenig. Gemessen an der Wucht von "Schindlers Liste" ist das ein eher erbärmlicher Film.

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