Verkaufsrang: 3053 (DVD)
Actor: Gary Sinise
Actor: Molly Ringwald
Actor: Jamey Sheridan
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Stephen King
Binding: DVD
Brand: Paramount
Director: Mick Garris
EAN: 4010884529944
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Paramount Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Paramount Home Entertainment
NumberOfItems: 2
Verlag: Paramount Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 4. Oktober 2007
Spielzeit: 360
Studio: Paramount Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 19. März 2004
von: Gary Sinise (Hauptdarsteller), Molly Ringwald (Hauptdarsteller), W.G. Snuffy Walden (Komponist)
Preis: EUR 14,70
Kundenrezensionen zu 'Stephen King's The Stand - Das letzte Gefecht (2 DVDs)'
Das Buch schlägt den Film um Längen! (11. September 2008)
Also zuerst muss ich anmerken, dass ich kurz bevor ich den Film sah, dass Buch gelesen habe. Das Buch halte ich für eins der besten, die ich je gelesen habe. Demnach habe ich ein wahres Epos erwartet vom Film!Leider wird man schon mit dem ersten Abschnitt enttäuscht. Als das erste mal Flagg auftaucht musste ich aufpassen nicht zu lachen, anstatt vor Erfurcht zu erstarren (wie es im Buch beschrieben war).
Viele wichtige Passagen aus dem Buch wurden einfach weggelasse, was wohl daran liegt, dass so ein unheimlich langes Werk schlecht komplett verfilmt werden kann. Also verständlich.
Jedoch finde ich teils die Besetzungen total daneben. Harold Lauder finde ich die größte Fehlbesetzung. Hätte mir eher so ein Typ alá George Garcia vorgestellt aber nicht das! Nunja...Ich mag wohl sehr vom Buch beeinflusst sein.
Trash-Can-Man hingegen finde ich 100% getroffen:) genial! Auch die Story wird gut erzählt, wenn auch die Bilder und die allgemeine Darstellung etwas schwächelt.
Für die 90er sicher nicht schlecht, allerdings für die heutigen Ansprüche nicht ausreichend. Ich würde es mir wünschen, dass eines Tages ein Remake durch die Kinos jagt, welches das Buch würdig vertritt.
Wer das Buch noch nicht gelesen hat und es auch nicht lesen will (vll wegen den erschreckenden 1300 seiten) dem empfehle ich jedoch diese DVD, da die Geschichte an sich eine wahrlich tolle ist, wenn man einfach mal zwishcen den "Zeilen" liest und nicht zu sehr auf die Special-Effects achtet.
Also bedingt empfehlenswert :)
Das letzte Gefecht (17. Juni 2008)
Die DVDs enthalten keinerlei Extras, die Aufmachung und die Menüs sind schlicht gehalten. Die Bildqualität ist, offen gesagt, miserabel. Grissel auf großen, einfarbigen Flächen, Schlierer bei schneller Bewegung, Farbverfälschungen, das Bild sieht ständig aus als ob man es durch die Maserung eines Butterbrotpapiers betrachtet. Dies laste ich nicht den DVDs an sondern ist meiner Auffassung nach der Tatsache geschuldet daß der Film eine TV-Produktion ist und daher mit minderwertiger Aussattung gedreht wurde. Trotz dieser Entschuldigung kostet das einen Stern.Inhaltlich ist zu erwähnen daß die Story sich sehr langsam und detailreich entwickelt. Zunächst sind es mehr oder weniger zusammenhanglose Handlungsstränge die sich erst im Laufe der Story miteinander verbinden. Die Schauspieler sind größtenteils aus US-TV Serien bekannt, sie gehören somit nicht der Riege der Superstars an, behrrrschen aber alle ihr Handwerk und verleihen dem Film somit Tiefe.
Ab einem gewissen Zeitpunkt bekommt der Film einen unübersehbaren alttestamentarischen Touch, es läuft alles auf das Armagedon hinaus. Dabei wird heftig mit der amerik. Bigotterie-Kelle geschöpft. Aber eben jenes Element gibt dem Film neben dem eigentlichen Endzeitszenario eine mystische Komponente die der Story durchaus förderlich ist.
Zu finden sind nat. auch die obligaorischen patriotischen Szenen, z.B. Nationalhyme singen. Es wird aber nicht besonders dick aufgetragen, insofern kein Minuspunkt sondern wohl eher eines der must-haves einer US-Produktionen.
Ein wenig unverständlich ist das Ende - der Film entwickelt sich 6 Stunden lang um dann das Ende in 5min herbeizuführen - das ist enttäuschend und kostet einen weiteren Stern.
Augrund des lauen Schluß hat der Film 'nur' 4 Sterne verdient, ein weiterer geht durch die minderwertige Bildqualität verloren.
Ich empfehle den Film an einem langweiligen Feiertag oder am Wochendende in einem Rutsch durchzuschauen, so hat ist die vorhergehende Handlung noch gegenwärtig.
Gelungene Verfilmung, schlechte DVD-Edition (2. Mai 2008)
So könnte man kurz umschreiben, was man hier erhält. Dabei differenziere ich zwischen Filmbewertung und DVD-Qualität.Der Film an sich ist eine relativ romannahe Umsetzung von Kings Mammutwerk "The Stand". Er präsentiert sich sehr Dialog orientiert und erinnert damit an "The Langoliers". Wirkliche Horror- oder Actionszenen kommen meist sehr überraschend und gelungen, und daher doppelt schockierend - dafür gibt es aber auch immer wieder längere "Pausen" dazwischen. Wer den schnellen Kick sucht, findet ihn daher hier nicht. Wer dagegen seine Romanhelden gerne auf der Leinwand sehen möchte und atmosphärische Filme mit detailliertem, sauberem Storyaufbau mag, sich gerne mit den Charakteren identifizieren und sie 6 Stunden lang begleiten möchte, ist richtig. Auch ist der Film mit seinen vielen beeindruckenden Landschaftsaufnahmen ein tolles Portrait der USA.
Die DVD-Qualität dagegen ist objektiv gesehen unterdurchschnittlich. Auf animierte Menüs oder großartige Specials lege ich persönlich nicht soviel Wert, von daher fällt das für mich weniger ins Gewicht. Dagegen ist die Bildqualität nicht akzeptabel: das Bild wirkt verwaschen, detail- und kontrastarm und die Farben sind meist leblos. Sehr dunkle Bildstellen wirken grau statt schwarz, oft ist Rauschen zu sehen und bei schnellen Bewegungen verwischt das Bild noch zusätzlich. Ich habe nicht herausgefunden, welches Format man verwendet hat, aber der Qualität nach vermute ich fast, man hat die Miniserie von 6 Stunden auf zwei DVD 5 gepackt - wieso auch immer.
Noch meine persönliche, subjektive Meinung zum Film, ich finde die Umsetzung gelungen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Über Gary Sinise als Stuart Redman könnte ich lange diskutieren, ich hätte mir ein anderes Gesicht gewünscht. Er ist mir nicht sympathisch, wirkt farblos und für die Romanfigur Redman zu unerfahren und unsicher. Ebenso wirkt Molly Ringwald als Fran Goldsmith auf mich etwas affektiert.
Absolut positiv stechen für mich dagegen Corin Nemec als Harold Lauder und Ray Walston als Glen Bateman heraus. Nemec als sensibler Junge, der seine Ängste im Verlauf des Films immer mehr hinter tyrannischem Größenwahn versteckt, ist vollauf authentisch und überzeugend. Und Walston als philosophisch angehauchter "Großvater", der nur schwer zu beeindrucken und immer für einen Rat gut ist, wirkt charismatisch und stark. Insgesamt sind die meisten Darsteller für mein Auge gut ausgesucht und spielen überzeugend. Jamey Sheridan verleiht seiner Figur Randall Flagg eine geradezu diebische, schelmische (Schaden)Freude und eine spielerische Boshaftigkeit, die dem Leibhaftigen gut zu Gesicht steht. Und Laura San Giacomo als Nadine Cross ist wirklich teuflisch gelungen, wenn auch mitunter sehr aufdringlich.
Leicht störend ist für mich die allgemeine Dominanz des christlichen Gedankenguts, wie etwa der Gottesfurcht als Tugend, oder dem Sex als Teufelswerk. Allerdings ist dies aus dem Roman übernommen worden und auch reine Geschmackssache.
Manche Personen, die im Roman recht große Rollen hatten, wie Ralph Brentner oder Susan Stern, treten im Film zu Gunsten anderer, dafür betonterer Charaktere etwas zurück - alles andere würde den Film wohl auch sprengen, daher finde ich das vernünftig. Übrigens: wie fast immer, spielt Stephen King auch hier eine Nebenrolle. Allerdings, das ist wirklich interessant, eine längere, nämlich die des Teddy Weizak. Und so sieht man ihn diesmal sogar in recht vielen Szenen.
Zur Synchronisation, sie kommt von MME und in angenehmer Qualität, vor allem Thomas Danneberg (die deutsche Stimme von Arnold Schwarzenegger) als Randall Flagg ist ein hervorragender Besatz. Der Soundtrack des Films ist atmosphärisch, oft melancholisch und schleppend und erinnert stark an "The Langoliers". Er vermittelt dem Zuschauer eine beklemmende, geradezu drückende Einsamkeit eines verheerten, verlassenen Amerika und gibt dem Film eine Menge Tiefe. Er verleiht ihr zusammen mit den teils großartigen Aufnahmen amerikanischer Landschaft eine einzigartige Atmosphäre - ich finde ihn sehr gelungen. Auch gut gewählt der Kult-Titelsong: "Don't Fear The Reaper" von Blue Öyster Cult.
Leider merkt man dem Film sein niedriges Budget an, wie schon bei den Langoliers sind die Special Effects auch hier nicht von nennenswerter Qualität, eher im Gegenteil. Teils musste ich etwas grinsen.
Der Film selbst erhält von mir "nur" vier Sterne, weil er doch etwas arg lang ist und es ihm an gelungenen Spezialeffekten mangelt, aber ich habe ihn dennoch mit Genuss gesehen - vor allem, nachdem ich bereits den Roman gelesen hatte.
Aufgrund der mangelhaften Bildqualität der DVD-Edition, der ich allenfalls zwei Sterne geben würde, ziehe ich insgesamt noch einen Stern ab und lande damit bei drei Sternen, da es keine 3,5 gibt.
Vor allem für King-Fans und für Leser des Romans empfehle ich diesen Film. Auch für geduldige Zuschauer, die lieber detaillierte, tiefgehende Geschichten anschauen, als Kurzweil-Filme ohne Pausen, in denen sich eine Actionszene an die nächste reiht.
Ein wenig enttäuscht (31. Dezember 2007)
Ich bin leider von der filmischen Umsetzung doch ein wenig enttäuscht, muss ich eingestehen. Das könnte aber auch daran liegen, dass ich kurz bevor ich den Film sah auch das zugrunde liegende Buch in der Langfassung gelesen habe und daher auch meine Erwartungshaltung recht hoch war.Inhaltlich fand ich die Umsetzung weitgehend in Ordnung, auch wenn gegenüber der Buchvorlage logischerweise diverse Kürzungen in Kauf zu nehmen sind.
Die Darstellung der Hauptpersonen fand ich teils gut, teils aber auch wirklich bescheiden. Die Figuren wirken auf mich zum Teil schon zu überzeichnet dargestellt und besonders enttäuscht bin ich von der Darstellung Harold Lauders, die mich nicht wirklich überzeugen konnte. Die Darstellung der Nadine Cross empfand ich als ein wenig gekünstelt, sie wirkte auf mich leider nur wenig authentisch. Gut sind dagegen die Darstellung des Stuart Redman, Glen Bateman und Larry Underwood und besonders Tom Cullen, der wirklich gut getroffen wurde. Auf Seiten der "Bösewichte" gefiel mir der Mülleimermann besonders gut.
Besonders enttäuscht bin ich aber von der Darstellung des Randall Flagg. Er wirkt irgendwie wie ein aufgeblasener Cowboytyp direkt aus den Achtzigern. Der Film schafft es leider nicht die geheimnisvolle und mysteriöse und einnehmende Art des dunklen Mannes dazustellen, was meiner Meinung nach aber auch an den begrenzten technischen Möglichkeiten liegen mag. Insbesondere die Szenen mit den Morphing-Blenden, die immer dann verwendet wurden, wenn Flagg richtig wütend wurde und er als eine Art Dämon dargestellt wurde, also praktisch sein wahres Gesicht zeigte, empfand ich als plump und unpassend. Damit meine ich nicht nur die technische Umsetzung, sondern auch die Maske an sich. R. F. wirkt in diesen Szenen mehr wie ein plumpes monströses Wesen, das hirnlos alles zerstört, was ihm in den Weg kommt. Da fehlt mir einfach das mystische und mysteriöse, ja sogar Manipulative, das der dunkle Mann in der Buchvorlage ausstrahlt.
Wo ich gerade bei der technischen Umsetzung bin: Insbesondere zum Ende hin merkt man, dass es in diesem Bereich doch erhebliche Grenzen gibt, so dass eine wirklich gute und überzeugende Darstellung für einige Szenen gar nicht möglich zu sein scheint. Insbesondere der Lichtblitz in der Schlussszene sieht wirklich übel aus. Auch sonst wirkt einiges gekünstelt, wie das vollkommen durch computergenerierte Bilder dargestellte Waffenarsenal, dass der Mülleimermann vorfindet. Auch die Traumszenen im Zusammenhang mit Mutter Abagail wirken doch leider sehr künstlich und unwirklich.
Was die Ton- und Bildqualität angeht, so kann ich nur Beipflichten, dass beides sehr bescheiden ausfällt. Das Bild ist unscharf, besitzt wenig Kontrast und enthält auch diverse kleinere Bildfehler. Der Ton liegt nur in Stereo vor und wirkt auch recht dumpf und kann mit dem Stand der Technik nicht mithalten.
Insgesamt bleibt bei mir der Eindruck, dass ich diesen Film nicht unbedingt hätte sehen müssen und ihn mir auch nur angeschaut habe, weil ich die Buchvorlage kenne und sehen wollte, wie das Ganze filmisch umgesetzt wurde. Letztlich würde ich jedem empfehlen sich lieber das Buch durchzulesen, wenn wirklich Interesse an der Geschichte und der Thematik besteht, denn der Film reicht doch längst nicht an die Vorlage heran und ist aus meiner Sicht auch dann kein Brüller, wenn man das Buch nicht kennt.
Insgesamt vergebe ich mit Wohlwollen wegen der guten Geschichte an sich noch drei von fünf möglichen Punkten.




