Kundenrezensionen zu 'Love Grenade'
Ted is back!! (30. Oktober 2007)
Ich bin seit seit 1978 Nugent-Fan, und habe seine Veröffentlichungen immer mit Spannung erwartet. Nach "Intensities In 10 Cities" ging es musikalisch eher bergab und nun dies! Eine Hammerscheibe ohne Ausfall! Killerriffs on Mass, geile Soli und eine druckvolle, saubere Produktion. Die Scheibe ist musikalisch sehr abwechslungsreich, voller Ideen und Teds Gitarrenspiel überzeigt wie in alten Tagen. Chapeau! Damit war nicht mehr zu rechnen.Well done, Ted!
100 % Adrenalin (3. Oktober 2007)
5 Jahre ist es nun her, seit der letzte Output das Licht der Welt erblickte. Erster Eindruck von "Love Grenade": Zeitgemäßer kann man diese Art Musik einfach nicht präsentieren. Eine blitzsaubere, druckvolle Produktion und verdammt gute Songs sind die Eckpfeiler dieser Scheibe. Langeweile Fehlanzeige. Power ohne Ende,100% Adrenalin,200% Testosteron !!
Schon "Love Grenade" und "Still Raising Hell" stehen für richtig feinen lupenreinen,FETTEN Power-Rock.
Die echten Schätzchen verbergen sich aber im letzten Drittel von "Love Grenade".
"Stand", "Broadside" und "Bridge Over Troubled Daughters", gespickt mit geilen Melodie Licks, sind echte Highlights, die zeigen, wo der Ted die Eier hat, vor allem aber, wie moderner Rock klingen muss.
...die europäische Version beinhaltet als Bonus noch 2 Live Tracks, aufgenommen beim Sweden Rock. "Still Raising Hell" - brandneu, live erprobt und heiß. "Cat Scratch Fever" - der Klassiker dient als endgültiger Ausklang !
CD des Jahres 2007
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ein pflichtkauf (1. Oktober 2007)
Teds Hardrockwahnsinn hat Methode. Anders kann ich mir nicht erklären wie es dem stocknüchternen und stockkonservativen Waffennarr und Jagdfetischisten möglich ist noch im Alter von 59 Jahren so ein explosives Geschoss einzutüten. Musikalisch so energiegeladen und fit waren selbst seine letzten eigenen Alben nicht mehr, von der Konkurrenz ganz zu schweigen. Auf Love Grenade" bekommt man neben der Neuaufnahme des Amboy Dukes Klassikers Journey To The Center Of The Mind" ein weiteres Dutzend zukünftige Nuge Granaten geboten, welche den Meisterjäger himself seit jeher zu einer der Ikonen des amerikanischen Rock ŽnŽ Roll Gefüges machen. Sein unmissverständlicher und unnachahmlicher Gitarrensound fetzt sich durch straighte Hymnen wie dem Titelsong über funky Groovemonster der Marke Funk U" bis hin zu relaxtem Blueszauberwerk wie Lay With Me". Und das beachtliche dabei ist das sich im Grunde kein einziger Ausfall eingeschlichen hat. Hier und da hat man wirklich das Gefühl das sich die komplete Chose vor lauter Vorwärtsdrängen zu überschlagen droht aber im letzten Moment wird der Stier dann doch wieder bei den Hörnern gepackt und zielgerichtet wie ein Pfeil ins Ziel geschickt. Die Lebensfreude ist zu jeder Sekunde dem greifen nah. Eine Scheibe voll mit Überschwänglichkeiten eben.Klar kickt einen die eine oder andere Nummer mehr aber das dürfte von Hörer zu Hörer verschieden sein. Inhaltlich dürften die Texte wie auch das komplette Albumkonzept liberalen Freigeistern die Zornesröte ins Gesicht treiben und schlaflose Nächte bereiten, aber das ist im Sinne der Practise what you preach" Mentalität des wilden Mannes nur verständlich und nachvollziehbar.
So wie mancher sagen mag Von diesem Deppen kauf ich mir keine Scheibe mehr" so nicht-ignorierbar ist die Klasse dieser vertonten Schrotladung. An dem Menschen Ted Nugent mögen sich die Geister scheiden, an seiner Musik eher nicht denn die ist nach über 40 Jahren des Rumgeisterns noch immer durchschlagend wie ein Kinnhacken von Mike Tyson.
Wem fällt denn spontan ein Rockjüngling ein der sich länger als drei Runden im musikalischen Ring mit dem alten Mann halten kann? Mir nicht.
Würden mehr unserer Helden aus den 70ern und 80ern noch solche Qualität abliefern, wir bräuchten den Nachwuchs gar nicht.
Ich schäme mich nicht angesichts der Liebesgranate vor Ted Nugent zu salutieren. Ein Pflichtalbum des Jahres 2007
Der Motor City Madman ist wieder da! (24. September 2007)
Old Ted ist wieder von der Jagd zurück und hat sein stärkstes Album seit Scream Dream im Gepäck. Der Aufwärtstrend deutete sich bereits mit dem letzten Album Craveman an und Teddy legt hier noch eine Schüppe drauf. Die Gibson wird gequält wie zu besten Zeiten, obwohl das Solodebüt mit Stücken wie Stranglehold und Motorcity Madhouse natürlich unerreicht bleibt. Die Scheibe startet furios mit dem Titelstück und 'Still Raising Hell', 'Funk U' schaltet dann noch einen Gang höher. Das Remake des alten Amboy Dukes-Hit 'Journey to the Centre of the Mind' ist gut gelungen, das Instrumentalstück 'Eaglebrother'erinnert mit dem wimmernden Gitarrensound an Hibernation. Weitere Höhepunkte sind 'Broadside' und 'Bridge Over Troubled Daughters', welches mit seinen fließenden Licks an 'Just what the Doctor ordered' erinnert. 'Lay with me' ist zuguterletzt ein waschechter Blues.Warum vergebe ich an diese musikalisch zweifellos gelungene und alle alten Nougat-Fans ansprechende Scheibe keine 5 Sterne? Weil Ted's Gesinnung nervt! Dass der Kerl ein Rad ab hat, ist ja nichts neues, aber leider nicht nur Image. Dieser ultrakonservative, patriotische, militaristische und sexistische Quark, der da im Booklet, auf dem Cover und in den Songtexten u.a. von 'Girl Scout Cookies' oder 'Stand' mit Penetranz verbreitet wird, zeigt deutlich, dass laute Musik auf Dauer(nach 6000 Konzerten vor einer Marshall-Wand) wohl doch blöd macht. Daher 1 Stern Abzug für dumpfe Botschaften!
Da es hier aber in erster Linie um Musik geht, kann ich die Scheibe allen Fans nur wärmstens empfehlen.






