Bordertown

Verkaufsrang: 17800 (DVD)
Actor: Jennifer Lopez
Actor: Antonio Banderas
Actor: Sonia Braga
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Universum
Director: Gregory Nava
EAN: 0886970519397
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Ufa/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ufa/DVD
Verlag: Ufa/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2007
Spielzeit: 107
Studio: Ufa/DVD
TheatricalReleaseDate: 2006
UPC: 886970519397
von: Jennifer Lopez (Hauptdarsteller), Antonio Banderas (Hauptdarsteller), Graeme Revell (Komponist)
Preis: EUR 5,99

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Product Description

Universum Film Bordertown, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 22.10.07

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Kundenrezensionen zu 'Bordertown'

Der Film krankt am Drehbuch und an der Regie (6. November 2008)

Das Thema der Grundhandlung ist hochbrisant. Hunderte ermordete Frauen in einer Grenzstadt zum mächtigsten Land der Erde. Wirtschaftliche Interessen stellen sich aber einer Aufklärung dieser Morde in den Weg. Schrecklich und nur schwer nachvollziehbar, wohl aber die Realität. Der Film nimmt sich nun dieses politisch relevanten Themas an, macht aber einen ziemlich unglaubwürdigen und überdrehten Thriller daraus. So kommt beim Zuschauer kein Mitleid den Opfern sondern dem Film selbst gegenüber auf. Jennifer Lopez spielt dabei für ihre Verhältnisse gar nicht so übel. Doch die Regie müsste nochmals ein paar Nachhilfestunden nehmen. Insgesamt wirkt der Film wie unter Zeitdruck eingespielt und mit unzähligen Klischees behaftet (einfältiges mexikanisches Mädchen, karrierebesessene Reporterin, böse Wirtschaftsbosse). Ganz ins Kitschige und Unglaubwürdige driftet der Film ab, als sich die Reporterin ihrer eigenen mexikanischen Vergangenheit bewusst wird, von der zuvor in ihrem Umfeld wohl niemand etwas ahnte und sie am wenigsten. Hallo! Die Lopez sieht nun nicht gerade typisch us-amerikanisch aus, auch wenn sie sich die Haare blond färbt, wie zu Beginn des Streifens. Zum Ende des Filmes schweige ich mich dann auch lieber aus.

brisantes Thema schlecht verfilmt (20. September 2008)

Zwar ist das Thema des Films, Massenmorde an mexikanischen Fabrikarbeiterinnen, brisant und packend. Doch ist der Handlungsverlauf für einen Thriller äußerst schleppend und langatmig. Jennifer Lopez als karrieregeile Reporterin, die bei den Ermittlungen in der Mordserie ihre mitfühlende, menschliche Seite entdeckt, nervt einfach nur. Äußerst klischeehaft ist auch, dass sich die zerbrochene Beziehung von Lopez zu ihrem Exfreund Banderas bei der Lösung der Mordfälle als hilfreich erweist. Auch ist die Handlung sehr unrealistisch, insbesondere was die Tatsache anbelangt, dass sich Lopez als Lockvogel völlig ungeschützt den Killern aussetzt. Komisch auch, dass das Bild den ganzen Film über einen starken Gelbstich aufweist. Also ich den Film auf keinen Fall weiterempfehlen.

Ich kann den Film nicht weiterempfehlen.

Rechtloser Raum. (14. März 2008)

Im nördlichen Grenzland Mexikos wurden zahlreiche Fabriken errichtet. Sie beliefern die USA mit preiswerten einfachen Produkten. In den Fabriken arbeiten zumeist junge mexikanische Frauen für einen Hungerlohn. Zudem sind die Frauen männlichen Übergriffen schutzlos ausgeliefert. Die Überfälle enden dann meist tödlich.

Die Journalistin Lauren Adrien soll für ihre Zeitung über diese Missstände berichten. Vor Ort trifft Lauren ihren Ex-Freund Diaz, der für eine kleine lokale Zeitung arbeitet. Er vermittelt Lauren den Kontakt zu Eva, die einen dieser Überfälle mit viel Glück überlebt hat. Ein Busfahrer scheint zu den Tätern zu gehören. Um an weitere Beweise zu gelangen und die Täter zu überführen, verfolgt Lauren einen wagemutigen Plan. Sie lässt sich in einer der Fabriken als Arbeiterin einstellen und fährt Abends die gleiche Route wie Eva. Diaz hat die Polizei informiert, aber die Falle schnappt nicht zu. Lauren kommt in Lebensgefahr. Der Busfahrer gibt seine Hintermänner nicht preis. Lauren gibt nicht auf und recherchiert weiter. Ihre Ermittlungen gehen bis in die Führungsetagen der Konzernchefs.

Inzwischen sind Auftragskiller hinter Lauren, Diaz und Eva her. Auch das Interesse des Verlages an Laurens Artikel schwindet. Hier scheinen die gleichen Mächte am Werk zu sein, nur mit anderen Mitteln.

Die Geschichte wirkt zeitweise authentisch. Aber die durchaus gefährlichen Situationen kommen leider ohne Nervenkitzel beim Zuschauer an. Auch die sich langsam einstellenden Erkenntnisse bauen keine Spannung auf. Die Szenarien sind gut gewählt und die Dialoge bewegen sich auf hohem Niveau.

Interessantes Thema, hanebüchene Dramaturgie (24. November 2007)

Im Globalisierungzeitalter geht so manches verloren. U.a. auch die Erkenntnis, dass der Grund für den Wohlstand unserer Wirtschaftsmächte das übermäßige Elend und die Ausbeutung der Völker am anderen Ende der Welt ist. Also prinzipiell das, was schon früher Alltag war, nur leider wird diese Zeit nur allzuoft der Vergangenheit anheim geschrieben. Wie dieses Elend in unserer Gegenwart aussieht will dieser Film zu zeigen
Er versucht den Zuschauer mit der Nase auf das Thema zu stoßen, am Beispiel der kosteneffektiven Produktion von Multimedia-Geräten in Mexico in einem Ort namens Juarez nahe der Grenze der USA.
Eingesetzt werden ausschließlich Arbeiterinnen, da diese sich kaum über die unmenschlichen Arbeitsbedingungen, Arbeitzeiten und die lächerliche Entlohnung ereifern. Zudem sind Aufstände unter Frauen eher selten zu befürchten. Die Arbeit ist hart, das Leben noch härter und schnell beendet, wenn man nicht aufpasst. Denn die weibliche Belegschaft wird von einer permanenten Mordserie in Atem gehalten und obwohl die Wirtschaft und die Regierung davon wissen, wird nichts unternommen.

Hier steigt die Geschichte ein. Konfrontiert der Film in den ersten 10 Minuten den Zuschauer noch eiskalt mit den zweifellos realen Tatsachen, ist unmittelbar nach dem Auftreten von Jennifer Lopez schon die Luft raus. Die Art, wie sie sich als karrieregeile Journalistin gibt, passt (leider) gut zu ihr. Umso trampeliger folgt ihre Wandlung zum Menschen, der Skrupel und Mitgefühl zeigt, denn hier wird mit allen Mitteln des Hollywood/Popcorn-Kinos gearbeitet: seltsame Sprünge und nicht zuende gearbeitete Stränge in der Handlung, welche Teils unlogisch daherkommt, dazu der lächerliche und wirklich unnötige Auftritt von Juanes und natürlich die zerbrochene Liebe zu Antonio Banderas, der gegen Ende stilecht den Heldentod als Kämpfer für die Wahrheit stirbt, sowie die Affäre mit einem der ortsansässigen Industriemagnaten, der sich nachher als einer der leisen Strippenzieher entpuppt. Kurz, die gesamte Dramaturgie ist vorhersehbar, oberflächlich und platt, was leider auch für die Dialoge gilt.
Leider ist es bei einem Versuch geblieben, mehr wurde es nicht. Um den Zuschauer zu fesseln und zu berühren - es geht nicht ums Schockieren - benötigt es weit mehr als eine attraktive Schauspielerin, die ihre besten Tage seit Out of Sight und The Cell meiner Meinung nach längst hinter sich hat und viel mehr durch Eskapaden und Allüren als durch filmische Meilensteine auffällt. Zudem hat man an vielen Stellen das Gefühl, dass das gute Thema der Hauptrolle geopfert wird und bisweilen habe ich mich sogar dabei ertappt, dass ich im Begriff war, das eigentliche Thema fast zu vergessen.

Alles in allem, ein netter Versuch, dem man zudem zugute halten muss, dass er sehr gut fotografiert ist. Er hat zumindest für einen Denkanstoß gesorgt, den Zuschauer bzw. mich kann er aber nicht ernsthaft fesseln oder mitreißen, dafür ist die Handlung einfach zu lieblos aufgebaut.

2 Sterne für ein gutes, oft vergessenes Thema und die gute Kameraführung, der Rest ist leider nur lauwarm.

Brisantes Thema vor Augen geführt (3. November 2007)

Mal ehrlich wer hat kannte sich vor diesem Film mit diesem brisanten Problem aus? Mir war es völlig neu und umso geschockter war ich. Jennifer Lopez wird immer gern wegen ihres anscheinend eher schlechten schauspielerischen Könnens belächelt, doch mir hat sie in diesem Film sehr gut gefallen. Sie kommt durch diesem Film auch endlich von ihrem Image der leichten Liebesschnulzenschauspielerin weg. Nebenbei erwähnt: Für ihr nachhaltiges Engagement durch diesen Film hat sich auch einen Preis erhalten.
Zur Story: In der Grenzstadt zu Nordamerika, Juarez, verschwinden auf mysteriöse Weise immer wieder junge Mädchen. Sie werden teilweise gefunden, dann jedoch tot, teilweise bleiben sie aber auf immer verschollen. Ein junges Mädchen hat den versuchten Mord überlebt und erfährt aber keinen gesonderten Schutz der Regierung. Sie muss mit der Angst leben, dass der Mörder zurückkommt und sein Werk vollendet. Jennifer Lopez spielt eine engagierte Journalistin auf der Suche nach einer großen Story, die nach Juarez geschickt wird, um über die Ereignisse zu berichten. Dort trifft sie auf ihren ehemaligen Freund, gespielt von Antonio Banderas, der ebenfalls als Journalist arbeitet. Allerdings unter anderen Bedingungen als sie. Er muss mit regelmäßigen Kontrollen von Seiten der Polizei rechnen und Angriffe gab es auch schon zur Genüge auf sein kleines Redationsgebäude. Zusammen versuchen sie den oder die Mörder zu finden und begeben sich damit auf ein gefährliches Terrain...

Der Film behandelt ein brenzliges Thema, da der oder die Mörder im wahren Leben nicht gefunden wurden. Die Polizei hat nicht einmal einen Anhaltspunkt nach wem sie suchen muss. Deshalb sind mittlerweilse schon tausende junge Mädchen verschwunden und teilweise tot aufgefunden worden. Mädchen, die auf der Suche nach einem lukrativen Job in die Grenzstadt Juarez kamen und die man nie wieder gesehen hat.

Absolut sehenswert, da man nicht die Augen vor solchen Greultaten verschließen sollte. Der Film hätte zwar an einigen Stellen spannender gemacht werden können, doch mir hat er dennoch sehr gut gefallen. Daher erhält er von mir vier Sterne und eine Weiterempfehlung für alle Interessierte!!!

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