Kurzbeschreibung
Nach dem Erfolg ihrer CD mit Gambenkonzerten von Telemann (2006) kehrt Hille Perl auf ihrer neuen CD zu dem Komponisten und Gambenvirtuosen Marin Marais (1656-1728) zurück. Widmete sie sich zusammen mit Lee Santana (Laute, Theorbe) auf "Pour La Violle et le Théorbe" noch den frühen Werken des Meisters, stehen auf "Lex Voix Humaines" die späten und reifen Werke im Mittelpunkt. Auf der CD finden sich brillante Charakterstücke wie "Tombeau pour Monsieur de Lully", mit dem Marais seinem Lehrer und Vorbild Jean-Baptiste Lully ein Denkmal setzte, "Cloches ou Carrillon", in dem lautmalerisch effektvolle Glockenspiele erklingen oder "Le Tourbillon", in dem kunstvoll ein Wirbelwind inszeniert wird. Die Produktion wurde im Surround-Verfahren aufgenommen und bietet so audiophilen Hörern ein besonderes Klangerlebnis. In den Medien findet Hille Perl, die auf einem Bauernhof in der Nähe von Bremen lebt und eine Professur für Gambe in Bremen hat, ein begeistertes Echo. So wurde sie erst kürzlich zu einem 5-minütigen Interview ins Mittagsmagazin (ZDF) eingeladen. Ihr Spiel wird als "ungeheuer berührend und anregend" (NDR) und ihr Ton als "magisch intensiv" (Rondo) bezeichnet.Kundenrezensionen zu 'Les Voix Humaines'
Sehr schöne Musik - aber nicht überall abspielbar (20. Februar 2008)
Ich bin ein großer Fan alter Musik, insbesondere auch von Gamben- und Cello-Musik. Da ich seit kurzem in Bremen lebe, war ich umso erfreuter, diese CD von Hille Perl aus Bremen als Geschenk zu bekommen.Leider liess sich die erste CD nicht abspielen und musste umgetauscht werden. Auch die zweite CD liess sich nicht abspielen - bis ich darauf kam, dass mein ELTA-DVD-Player, der sonst faktisch alles abspielt, genau diese Hybrid-CD nicht abspielen kann. Im PC läuft sie wunderbar, auch im DVD-Recorder, aber eben nicht im Player meiner Anlage. Als normale CD ist diese Einspielung leider nicht erhältlich.
Alte Musik entstaubt!! (21. Dezember 2007)
Ich stehe eigentlich nicht wirklich auf Alte Musik und bin auf die CD nur aufmerksam geworden, weil ich ein Interview mit der Künstlerin gelesen habe. Da fand ich sie alles andere als verstaubt, sondern ziemlich klasse: sehr direkt, blitzgescheit, einfach unheimlich natürlich und symphatisch.Erst da habe ich erfahren, dass sie ja mittlerweile ein Riesen-Star der Alte-Musik-Szene ist.
Wenn man die CD hört, dann ist das aber auch kein Wunder! Alles klingt herrlich frisch und entstaubt, die Musik geht direkt ins Herz und erreicht somit jeden, auch Alte-Musik-Anfänger wie mich...
die richtige CD, um sich von all seinen Vorurteilen zu lösen und seinen musikalischen Horizont mit Freude zu erweitern. Danke Hille!!
Faszinierendes Neuland (24. September 2007)
Immer auf der Suche nach vielversprechenden SACDs und neuen Klangerlebnissen, die mir den Sinn der Investition in meine Anlage vor Ohren führen, bin ich auf diese SACD mit Hille Perl gestoßen.Ich muss zugeben, von dieser Künstlerin vorher noch nicht gehört zu haben und dachte zuerst, sie spielt Cello.
Nun weiß ich, was eine Gambe ist und wie das klingen kann. Glasklar, virtuos, einfühlsam, mit einem nahezu erotischen Timbre... seltsam, dass dieses Instrument aktuell eher ein Schattendasein führt.
Seltsam auch, dass man von Marais, dem Komponisten so wenig hört.
Damit will ich nur sagen: Auch, wer kein Spezialist für alte Musik ist, hört Euch das an!
Sie schreibt auch selbst (!) im Booklet was zu den Stücken und scheint überhaupt eine hochinteressante Frau zu sein.




