Verkaufsrang: 360 (DVD)
Actor: Tobey Maguire
Actor: Kirsten Dunst
Actor: James Franco
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Stan Lee
Binding: DVD
Brand: Sony
Director: Sam Raimi
EAN: 4030521449541
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Sony Pictures Home Entertainment
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Sony Pictures Home Entertainment
Verlag: Sony Pictures Home Entertainment
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 2. Oktober 2007
Spielzeit: 133
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Tobey Maguire (Hauptdarsteller), Kirsten Dunst (Hauptdarsteller), Christopher Young (Komponist)
Preis: EUR 6,55
Beschreibung des Herstellers
Nach seinen letzten Heldentaten kann Peter Parker (Tobey Maguire) seine Berühmtheit als Spider-Man genießen: Die Stadt liegt ihm zu Füßen und feiert ihn überschwänglich. Und auch privat scheint alles bestens zu laufen: Peter plant, seiner geliebten Mary Jane (Kirsten Dunst) baldmöglichst einen Heiratsantrag zu machen. Zuvor bespricht er sich aber noch mit seiner Tante May (Rosemary Harris), die ihm, überglücklich über diese Nachricht, den Ring schenkt, den sie einst von ihrem Ehemann Ben (Cliff Robertson) bekam, der vor einiger Zeit ermordet wurde.
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Bens mutmaßlichem Mörder, Flint Marko (James Haden Church), gelingt die Flucht aus dem Gefängnis. Gehetzt von der Polizei gelingt es ihm dennoch, sich Zutritt zur Wohnung seiner Frau Emma (Theresa Russell) und zum Zimmer seines todkranken Kindes zu verschaffen. Als Emma ihn erwischt, kommt es zu einer dramatischen Aussprache, in der klar wird, das Marko seine Raubzüge allein deswegen unternimmt, um seiner Tochter eine lebensrettende Operation zu ermöglichen. Nur kurz kann er mit ihr sprechen, dann schickt ihn Emma hinaus in die Nacht, wo seine Verfolger die Spur wieder aufnehmen. Bei der Verfolgungsjagd stürzt Marko aus Versehen in den Partikelbeschleuniger eines Forschungsinstituts, was fatale Folgen hat. Der Apparat mixt seine Gene mit Sand, so dass er nach einer kurzen Regenerationsphase über ganz erstaunliche Kräfte verfügt, die er bei seinen Überfällen bestens zur Geltung bringen kann. Spider-Man hat große Mühe, den zum Sandmann mutierten Marko in seine Schranken zu wei! sen.
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In der ersten Reihe eines Broadway-Theaters sitzt Peter, der sich auf die Premiere des Musicals freut, in dem Mary Jane eine Rolle ergattert hat. Voller Stolz lauscht er einem Solo-Auftritt von ihr, ohne zu ahnen, dass auf dem Zuschauer-Balkon jemand sitzt, der ihn nicht aus den Augen lässt: Sein ehemaliger Freund Harry Osborn (James Franco), der Peter für den gewaltsamen Tod seines Vaters Norman (Willem Dafoe) verantwortlich macht. Nach der Vorstellung besucht Peter Mary Jane in ihrer Garderobe und bemerkt dort den riesigen Blumenstrauß, viel größer als der, den er ihr hat schicken lassen. Der stammt natürlich von Harry, der die nächste sich bietende Gelegenheit nutzt, sich mittels modernster Technik in den "New Goblin", den neuen Kobold, verwandeln zu lassen und gegen Spider-Man anzutreten. In den finsteren Häuserschluchten New Yorks tobt zwischen den beiden ein wilder, atemberaubender, aber auch gefährlicher Kampf, den Harry schließlich schwerverletzt überlebt - allerding! s mit erheblichen Gedächtnislücken, die seine alte Freundschaft mit Peter wieder aufleben lassen.
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Ohne dass sie es bemerken, geht unweit der Stelle, an der sich Mary Jane und Peter zu einem romantischen, nächtlichen Rendezvous einfinden, ein Meteorit in Manhattan nieder. Aus seinem Kern bahnt sich eine schleimig-schwarze, amorphe Masse ihren Weg, der sehr bald in Peters Wohnung endet. Es handelt sich um einen Symbionten, also eine unbekannte Lebensform, die einen Wirt, ein Opfer braucht, von dem sie Besitz ergreift. Als sich nachts die Masse über den schlafenden Peter stülpt, erwacht der aus einem Alptraum und findet sich schon im nächsten wieder: Sein Spider-Man-Outfit schillert plötzlich schwarz statt rot, seine ohnehin schon unglaublichen Fähigkeiten bekommen einen zusätzlichen Schub. Und genau die wird er nun gegen den Sandmann einsetzen. In den New Yorker U-Bahnschächten und dem benachbarten Untergrund kommt es zum scheinbar finalen Duell, bei dem schließlich Spider-Mans Widersacher von Wasser aufgelöst in die Kanalisation gespült wird. Peter brennt darauf, seiner T! ante May zu erzählen, dass Spider-Man den Mörder ihres Mannes zur Strecke gebracht hat. Die ist freilich entsetzt, kann es kaum glauben, denn erstens hätte Ben niemals Rache befürwortet, und zweitens, so ist sie überzeugt, würde Spider-Man niemals töten. Noch in derselben Nacht legt Peter das gefährliche schwarze Spider-Man-Kostüm ab und verstaut es in einer Truhe.
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Aber schon droht noch mehr Unheil: Peter bekommt in seinem Nebenjob als Pressefotograf Konkurrenz. Der smarte Eddie Brock (Topher Grace) versucht Peter beim "Daily Bugle" auszustechen. Und der skrupellose Verleger J. Jonah Jameson (J.K. Simmons) scheint nicht abgeneigt, dem cleveren Newcomer eine Chance zu geben. Doch Eddies Fotos von Spider-Man gefallen ihm nicht. Er will die dunkle Seite Spider-Mans auf der Titelseite haben und schickt Eddie wie Peter los, diese aufzuspüren und im Bild festzuhalten. Dem Gewinner dieses dubiosen Wettbewerbs winkt eine Festanstellung bei der Zeitung.
Peter kann einfach nicht widerstehen, die dunkle Macht hat bereits zu sehr von ihm Besitz ergriffen und sein Wesen zeigt sich immer unangenehmer, gewalttätiger und bösartiger. Aber auch Harry lässt den Abgründen in seiner Seele freien Lauf, nachdem er sein Gedächtnis wiedererlangt hat. Er behauptet Peter gegenüber, eine heiße Nacht mit Mary Jane verbracht zu haben und bringt sie sogar dazu, sich von ihm zu trennen. Es kommt erneut zu einem Zweikampf zwischen Peter und Harry, der diesmal an Brutalität kaum zu überbieten ist. In der finalen Phase wirft Peter eine Granate auf den schon am Boden liegenden Harry, was dessen Gesichtshälfte entstellt. Der "böse" Spider-Man kennt keine Gnade. Auch nicht, als es darum geht, Eddie Brock auszuschalten. Der hat sich mit einer Fotomontage, die Spider-Man kompromittiert, in den festen Job beim "Daily Bugle" katapultiert und ist den Job genauso schnell wieder los wie er ihn bekommen hat, nachdem Peter den Betrug aufdeckt.
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Auch Peters Verhältnis zu Mary Jane wird durch seine eklatante Wesensveränderung mehr und mehr getrübt: Der Abend, an dem er ihr in einem teuren Restaurant den Antrag machen will, endet schon mal mit einem Reinfall. Und Mary, die auf Grund schlechter Kritiken vom Theater gefeuert wurde und jetzt in einer Jazzkneipe als singende Kellnerin jobbt, ärgert sich sehr über einen Kuss, den Spider-Man bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Tochter des Polizeichefs, Gwen (Bryce Dallas Howard), in seinem egomanischen Überschwang gegeben hat. Als es bei Peters Besuch des Jazzlokals zu einem Handgemenge kommt und er aus Versehen Mary Jane zu Boden schlägt, weiß er mit einem Mal, dass er sich auf der Stelle von dem Symbionten und seiner Macht trennen muss. Dies gelingt ihm zwar auf schmerzvolle Weise, doch ein neuer Wirt ist schnell gefunden: Der von Rachegelüsten zerfressene Eddie Brock mutiert mit dessen Hilfe zum Monster Venom und der verbündet sich mit dem Sandmann, der keineswegs besiegt oder gar getötet wurde. Diese Allianz der Bösen greift zum hinterhältigsten Mittel: Sie entführen Mary Jane und erklären Spider-Man den Krieg. Den aber kann Spider-Man nur gewinnen, wenn er nicht alleine kämpft ...
Kundenrezensionen zu 'Spider-Man 3 (Einzel-DVD)'
Nun ja, man kann ihn sehen, aber Packend ist es nicht (11. November 2008)
Vergleicht man die beiden Fortsetzungen von Spiederman (der erste Teil ist durchwegs gelungen und trifft den Ausdruck Packend durchaus) mit z.B. Caxino Royal, dann sieht man welche Maßstäbe ein guter Film setzen kann. Obowhl Bond auch dort nach wie vor weder Superkräfte hat noch Superschurken auftreten. Schon von Anfang an geht es rasant und z.T. phantastisch Anmutend doch nicht abgehoben zur Sache. Ruhige Momente knistern vor Erwartung auf das Folgende. Die Schauspieler glänzen in Ihren Rollen. So sollte Kino immer sein. Bei Teil 3 hier ist das nur sehr mäßig gelungen. Action? Es gibt ihn, und die Bilder sind dabei auch schön. Nur ist alles sehr glatt geraten und irgendwie auch nicht mitreißend, weil 1. sehr kurz und 2. oft unterbrochen von unsinnigen Dialogen, und 3. es sind nur sehr wenige. Dazwischen wird sehr viel und sehr viel weniges Geredet. Auch im 3. Teil wiederholt sich eigentlich fast wieder die Geschichte vom 2. Mary Jane wird wieder entführt muss natrülich gerettet werden, ist der eifersüchtige Nebenbuhler mittendirn im Geschehen und das ganze Gerede dazwischen eigentlich völlig uninspiriert. Viel zu oft sitzt Parker bei seiner Großmutter die noch ausführlicher als in den anderen Teilen von Verantwortung usw. zu reden weiß. Einziger Lichtblick ist der Sandmann. Sowohl visuell als auch die tragik der Figur wird sehr gut vermittelt. Alles anderer ist zu aufgesetzt und auch schon 2mal so dagewesen. Die immergleiche Musik, die immergleichen Schwünge (mit wieder der gleichen Musik) durch die Häuserschluchten. Die Gageinlagen (besonders peinlich die "Warntute" im Jaemsons Büro wo die Säkretärin auf Knopfdruck jedesmal den ganzen Schreibtisch von dem ohenhin schon nervenschwachen Verleger mit Ohrenpein vom Boden hebt,soll zwar witzig sein ist jedoch völlig daneben. Welcher Boss mit schwachen Nerven lässt sich denn die letzen mit so einer unsinnigen Konstruktion noch rauben?), zünden auch nicht wirklich und sind angischts der Tragig welche dem ganzen anhaftet auch völlig daneben. Nein da hätte man mehr daraus machen können. Vielleicht klappt das wenn es einen weitern Spiderman mit ev. einem erwachsenerem Darsteller gibt als die beiden Teenies die sich hier vor uns tummeln. (Auch wenn sie beide schon gar nicht mehr so jung sind).Kannst du mir ma wat abnehmen? (23. Oktober 2008)
Testbericht zu SPIDER-MAN 3:Tja, es hat so gut begonnen mit "Spider-Man", und ist noch besser weiter gegangen mit "Spider-Man 2". Und jetzt ist Spidey in Teil 3, und damit zum Trilogieabschluss, wieder da. Und was soll ich sagen? Ich bin echt enttäuscht.
Manchmal ist Viel, einfach zuviel!
Und das ist hier leider der Fall. Die Geschichte wirkt diesmal einfach zu überladen, an allen Ecken und Enden spinnt sich eine Storyline zusammen die nachher im Film komplett verbunden sein soll. Und das klappt doch nicht.
Diesmal hat es Regi Raimi sogar mit der Beziehung zwischen P.P. und M.J. übertrieben. Es kommt wirklich vor das die Beziehungskiste ins kitschige abdriftet.
Klar, die Special Effects sind wieder einfach Spitze. Ganz besonders Venom und Sandman sind total genial geworden. Aber gerade da liegt teilweise der Hund begraben! Warum hat man 3 Gegner in den dritten Teil eingebaut (wahrscheinlich weils ja der DRITTE ist!)? Einer oder vielleicht auch zwei hätten doch allemal gereicht. Weil gerade doch auch noch die Beziehung zwischen Peter und MJ erzählt wird.
Das Einzigste was den Film noch auf die Wertung "Gut" bringt ist der echt geile Finalfight! Einen besseren Showdown hab ich schon lang nicht mehr erlebt. Aber auch die humorvollen Szenen kommen diesmal nicht zu kurz, denn als Macho-Proll ist Mr. Maguire einfach eine Pfeife!
Leider ein ziemlich enttäuschender Spider-Man als Abschluss zur Trilogie. Man hätte eigentlich mehr (oder besser gesagt weniger) erwarten können nach zwei Spitzenfilmen. Aber was solls, is halt passiert. Vielleicht gibts mal eine Extended Version in der die Geschichte dann nicht so überfüllt wirkt.
Kaufen? Wer die ersten beiden hat kann auch hier zugreifen. Zumindest wegen des Finalfight doch ziemlich sehenswert!
Zuviel gewollt (19. Oktober 2008)
hat der 3. Teil der Spiderman-Reihe.Ich will mich hier nicht wiederholen, aber viele der anderen Rezesenten hatten schon recht: Weniger ist oft mehr...
Dabei meine ich gar nicht die wirklich super gelungenen Action-Sequenzen. Toll, was man so alles am Computer fabrizieren kann. Die rasanten Kamerafahrten trugen ein übriges dazu bei, daß ich vor Aufregung fast von der Couch gesprungen wäre. Optisch wirklich exzellentes Popcorn-Kino....
Die Story wollte dabei jedoch zuviel: Der Konflikt mit Erdbeer-M.J.; Konflikt mit Harry (mal Freund, mal Feind); Konflikt mit einem anhänglichen Glibber-Parasiten; Konflikt mit Mörder von Onkel (Sandmann) usw usw usw.... soviel Trouble hätte locker für 3 weitere Spider-teile gereicht.
Wenn man also von der Handlung sich nicht vollends verwirren lässt und es schafft, die knackigen Action-Sequenzen wirken zu lassen, bekommt man feines Action-Kino mit dem obligatorischen Amerikanischen Patriotismus geliefert.
Spidey is back! (18. Oktober 2008)
Wie lange haben wir gewartet?Drei Jahre nach "spiderman 2" ist es endlich soweit! Und der dritte Film wartet mit allem auf: Action vom Feinsten, einer unglücklichen Lovestory und viel Witz dazwischen...
Gut vielleicht verliert man in dem Film ab und zu mal den Faden, wenn man nicht richtig aufpasst, aber hey! Ich finde dieser Teil ist ein würdiger Nachfolger der anderen beiden Teile und ich habe mitgefiebert, bis zum Ende!!! Neben "Transformers" und "FDK 3" der beste Film 2007 für mich!
Popcornkino der billigen Art (15. September 2008)
Dem Anschein nach gibt es irgendwo ein ungeschriebenes Gesetz das Filmtrilogien grandios starten und grandios in den Boden gerammt werden. Es gibt natürlich Ausnahmen, wie z.B. Der Herr der Ringe, aber die große Mehrheit der in letzter Zeit erschienenen Filmtrilogien scheint diesem Gesetz stur zu folgen. Der neuste Verfechter von diesem Gesetz heißt Spiderman 3.Ganz gewundert habe ich mich allerdings nicht über den Niedergang, denn nach dem grandiosen Spiderman 1, oder einfach Spiderman, kam der immer noch gute, aber nicht umwerfende, Spiderman 2. Ein kleiner Abwärtstrend war schon zu erkennen. Spiderman 3 hat meine Vermutungen leider bestätigt.
Das ganze fängt damit an das viele Dinge im Film einfach unlogisch sind und wie an den Haaren herbeigezogen wirken. Nun ist es sicherlich sinnlos über Logik in Superheldenfilmen zu reden und ehrlich gesagt brauchen solche Filme auch nicht immer eine, aber hier hat sich die Logik anscheinend mitsamt den $ 250 Mio. Produktionskosten verabschiedet. Ein paar Beispiele gefällig? Gerne.
Am Anfang hängen Peter und Mary Jane zusammen in einem Netz rum und küssen. Plötzlich fällt aus heiterem Himmel ein Meteor, der etwa 50m weiter mit einem großen Feuerball auf die Erde kracht. Aus diesem Fels kriecht dann ein kleines und glitschiges Krabbelmonster. Erstaunlicherweise ist beides den Turteltäubchen entgangen.
Dann kommt der Film nach zu dem neuen Superschurken: dem Sandman. Dieser wurde erschaffen indem er in ein unglaublich gut gesichertes (2m hoher Maschendrahtzaun ohne Stacheldraht und Absperrungen) plumpst und von besonders aufmerksamen Wissenschaftlern atomisiert wird., die gerade mit einem Haufen Sand experimentieren. Komischerweise hat keiner gemerkt dass jemand im Testgelände herumläuft und nicht eine einzige Kamera angebracht wurde um das ganze zu beobachten.
Dann kommt der Kampf gegen Harry Osborne oder dem Green Goblin. Wer die Comics kennt weiß das Spiderman einen sechsten Sinn hat von dem er vorgewarnt wird. Und trotzdem schafft es Harry Peter völlig zu überrumpeln und ihn durch mehrere Mauen zu prügeln.
Später, als Peter vom Symbionten besessen wurde fängt der Film an wirklich albern zu werden. Plötzlich ist Peter wie umgekrempelt, bringt fast seinen Freund um, macht sich an fremde Frauen ran, trägt einen verkappten Hitler-Haarschnitt, spielt den größten Playboy den es gibt und beendet nebenbei seine Beziehung zu Mary Jane. Das der Symbiont ihn aggressiver macht ist klar und das weiß ich auch, aber hier wird die ganze Sachen völlig überdreht. In den Comics wird Peter sehr aggressiv und arrogant, aber hier dreht er einfach nur durch.
Was mich immer besonders gewundert hat ist das der Sandman, trotz seiner riesigen Größe und Kraft im letzten Kampf so einfach zu Boden geht. Zwei Raketen reichen und er fällt einfach in sich zusammen.
Wo wir gerade beim Endkampf sind. Hat es keinen gewundert das dort, trotz eines 50m hohen Riesen, einem Psychopaten und überall rumfliegenden Trümmern, überall Menschen rumstehe und sich gemütlich angucken wie sich ein paar Leute die Seele aus dem Leib prügeln. Das nenne ich Sensationslust!
Aber nun der Punkt der mich am Film am meisten aufgeregt hat: Venom. In den Comics war er, neben Carnage, mein Lieblingscharakter und ich habe mir so viel von ihm versprochen. In den Comics ist er ca. 2,5m groß, hat überall Muskeln und ist Spiderman eigentlich in jeder Hinsicht überlegen.
Doch hier im Film kam er völlig albern und schmächtig daher. Das alberne kam definitiv von der Stimme. Die unpassende Teenagerstimme hat vielleicht noch für Eddie Brock gepasst, aber nicht für Venom. Wie würden sie reagieren wenn Darth Vader auf einmal anfangen würde mit einer Fistelstimme zu sprechen? Geschockt? Ich auf jeden Fall. Ich habe die Vermutung das Venom so herunter gedreht wurde damit sich auch kleine Kinder den Film ansehen können. Und so kann ich mir auch sicher sein das Carnage bestimmt nicht in einem Film vorkommen wird. Ein mordsüchtiger Anarchist passt einfach nicht in einen billigen Popcornfilm für 10-jährige.
Aber komplett schlecht ist der Film auch nicht. Zum einen sind die Kampszenen genial geworden und strotzen nur so von visuellen Effekten. Sandman sieht meiner Meinung nach am besten aus.
Und auch wenn er nur eine Nebenrolle spielt, J.K. Simmons ist meiner Meinung nach perfekt für die Rolle von J. Jonah Jameson, dem Verleger vom Daily Bugle. Einfach genial wie man so cholerisch und witzig zugleich sein kann.
Auch die Entwicklung von Harry Osborne ist gut gelungen.
Ich sehe in Spiderman 3 viele Parallelen zu den Filmen Batman & Robin und Batman Forever. Beide waren billiges Popcornkino für Menschen mit wenig Anspruch und viel Interesse an brachialen visuellen Effekten. Mir bleibt nun nur die Hoffnung das Spiderman in Ruhe gelassen wird bis er, wie Batman mit Batman Begins und The Dark Knight, sich wie ein Phönix aus der Asche erhebt und neu entdeckt wird.





