Verkaufsrang: 2335 (DVD)
Actor: Juliette Gréco
Actor: Rene Dary
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: E-M-S
Director: Claude Barma
EAN: 4020974163477
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: EMS GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: EMS GmbH
NumberOfItems: 3
Verlag: EMS GmbH
Erscheinungsdatum: 27. September 2007
Spielzeit: 317
Studio: EMS GmbH
TheatricalReleaseDate: 1965
von: Juliette Gréco (Hauptdarsteller), Rene Dary (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 9,93
Product Description
EMS Belphegor - Das Geheimnis des Louvre (3 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 27.09.07Kundenrezensionen zu 'Belphégor oder das Geheimnis des Louvre (TV-Miniserie - 3 DVDs)'
Zeitgeist der 68er (22. September 2008)
Mann kann diese Serie einfach nicht objektiv bewerten. Es gab in den 60ern wahrscheinlich in jedem Land eine Serie, die den Zeitgeist der Gesellschaft wieder spiegelt. In England "Nummer 6", in Deutschland "Raumpatroullie Orion", in USA "Immer wenn er Pillen nahm" und der Meister des savoir vivre eben "Belphegor". Die Handlung ist eigentkich uninteressant und die Serie merkwürdig zerrissen. Es geht NUR um Beziehungen und die gesellschaftlichen Rollen von Mann und Frau. Die Frage "Wer ist Belphegor" ist in etwa so symbolisch wie "wer ist nummer 1". Also, Resumee, muss man gesehen haben, ist eigentlich langweilig aber eben auch sehr seltam...so was wird heute nicht mehr hergestellt.Ewig sehenswerter Klassiker (31. Juli 2008)
Wie lange habe ich darauf gewartet diese Kult - Serie endlich auf DVD zu haben.Bei der Erstausstrahlung war ich definitiv zu jung, und horchte jedes Mal begeistert auf wenn von "Dem Phantom im Louvre" die Rede war. Jetzt kann ich es so oft sehen wie ich will und ich war begeistert und gespannt zugleich. Herrlich Bilder von Paris. Und Gott sei Dank in schwarz/weiß.Denn diese Serie dürfte in Farbe seine Wirkung total verlieren. Allerdings hätte ich gerne mehr Szenen von Belphegor im Louvre gesehen,vor allem wenn dieses Phantom dort sein Unwesen treibt.Der Student war mir persönlich zu nervig.Aber wer sich mal so richtig gruseln will und auf unnötiges Blutvergießen verzichten kann,ist mit dieser DVD bestens beraten.Die Bourgeoisie und ihre Dämonisierung des unabhängig "Weiblichen" in den 60er (4. Juni 2008)
Die "Gréco" in ihrem schönsten Supervamp Outfit und ihrem dunkelsten (existentialistisches SadoMasopopkultur?!?! -Satre) und erotischsten (Hure, Heilige, gefallener Engel? emanzipierter Traum der "neuen" Frau? -de Beauvoir ) Charme, das war Belphegor, der französische Straßenfeger aus den 60ern. Mit einer "Gänseblümchenzwillingsschwester" leicht abgeschwächt, verdrehte sie den Männern den Kopf und prostituierte sich (wie alle Lohnabhängigen ;-))für deren bisschen Zuneigung.Diese "Scheingruselgeschichte" ist eher ein absurder Mix zwischen okkulten Alchemisten-Mumien-Rosenkreuzermysterien, kleinem Boulevardkrimi und dekadenten Beziehungsstereotypen der französischen Gesellschaft vor 68. Dabei ist die Figur des Phantoms (Trugbild, unwirkliche Erscheinung, Einbildung,Gespenst, Geist) und die Beziehungskistenbedeutung des Dämon Belphegor (führender Dämon der Unterwelt mit oft weiblicher Gestalt, der zur Erde gesandt wird, um herauszufinden, ob es auf der Erde eine einzige wahre, treue und glückliche Ehe gäbe?! Ergebnis: für diese Vermutung gibt es keine Beweise. Zudem wird der auch noch mit Priapos, dem Gott der Potenz gleichgesetzt) allegorische Anspielung auf das bürgerliche Doppelleben (Amor Fou: Nachts-Phantome, Tags-Gesellschafter alla Doktor Jekyll und Mister Hyde).
Der blasse Held, ein junger potenter Physikstudent, wandelt desorientiert zwischen zwei Frauen: Vamp und Komissarsbürgertochter. An den männlichen Hauptfiguren werden Beziehungen in allen drei Altern "reflektiert" (Student
Also liebe Leute, ein echtes "Schmankerl" des französischen Bourgeoisie-schauertrauerdramas.
Aber "echte" Antworten auf Fragen, die der Plot thematisch aufwirft, gibt es nicht. Die Folgen führen die Geschichte nur bruchstückhaft weiter, weil es nicht um Plot-logik sondern um Effekt haschende Spannung und banale Tendenzdialoge geht. Es gibt keinen "tieferen Sinn" in der Story, dafür ist diese Minifolgenserie auch zu sprunghaft, phlegmatisch und eigentlich zu manipulativ tendenziös angelegt! Wozu auch etwas Inkonkretes/Übernatürliches philosophisch/naturwissenschaftlich/rational ausmalen, Beziehungen sind doch schon "schauerlich" genug, warum da noch "Metaphysik" mit ernsthaften Antworten betreiben wollen?! Es geht doch schließlich um die Fassade, den äußerlichen Anschein. Europäische Fernsehgeschichte mit sozialhistorisch wertvollem Dialogmaterial (schönster Pariser Jargon im Original), die man gesehen haben muß, um zu verstehen, wie rekursiv Fernsehen eigentlich funktioniert: Am Ende, nach dem "Verteilen des Erbe", geht das Pärchen, das zusammengehören soll, gestärkt seines Weges, schnurstracks französisch-katholisch in die Ehe! Das Phantom ist tot (gefallener Engel;-)!!) und die Spannung und die Versuchung futsch für eine kleinbürgerliche Idylle.
Jagd nach dem verlorenen Metall. (8. Februar 2008)
Das Museum von Paris, der Louvre, birgt sicher so manch dunkles Geheimnis. Eines Nachts nimmt der Wachbeamte mit Spitzname Gluckgluck in der Nähe einer Büste von Belphegor, dem Dämon aus der jüdischen Mythologie, eine verhüllte Gestalt wahr. Er fordert sie auf stehen zu bleiben. Als sie dies nicht tut, schießt er auf sie. Am nächst Tag kommt es zu Ermittlungen. Auch der junge Journalist Andre Bellegarde interessiert sich für die Vorkommnisse.Andre verbringt mehrere Nächte im Louvre und kommt einem Geheimbund auf die Spur, die auf der Suche nach der Formel eines verlorenen gegangenen Metalls ist. Andre verliebt sich in die Tochter des ermittelnden Kommissars und hat eine leidenschaftliche Affäre mit einer Frau, die mit dem Geheimbund in Verbindung zu stehen scheint. Je näher Andre der Wahrheit kommt, umso gefährlicher wird es für ihn. Einmal wird er überwältig und gefangen genommen. Am nächsten Morgen erwacht er, gefesselt an den Puffer eines Güterwagons auf einem Rangierbahnhof. Andre gelingt es, auch diese Situation zu meistern und stellt gemeinsam mit dem Kommissar den Kern der Bande.
Die leicht angestaubte Schwarzweiß-Serie aus den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhundert erzählt eine spannende Geschichte. Manche Sequenzen sind recht langatmig und die zahlreichen Sackgassen verlangen von dem heutigen Zuschauer viel Geduld. Dennoch historisch recht aufschlussreich zu sehen, wie leichtfertig die Obrigkeit damals ein Maschinengewehr einsetzte oder wie bereitwillig man Folter benutzte um an Informationen zu gelangen.
Belphegor ! Ein magisches Wort in puntklo Fernseh-Nostalgie! (6. Januar 2008)
Ich mußte nachschlagen: Im April 1967 wurde die Sendung "Belphegor" zum ersten Mal im deutschen Fernseh ausgestrahlt! Im Vorabendprogramm der ARD.Als Kind habe ich diese Serie mit meiner Großmutter angeschaut. Verstanden habe ich nichts von der Handlung, doch der Gruselfaktor war riesig! Belphegor wurde zum Inbegriff meines frühestens Fernseh-Konsums!
40 Jahre später kaufte ich mir die DVD Box.
Und bin begeistert!
Gut, die Geschichte von Belphegor, den Rosenkreuzern etc. ist an den Haaren herbeigezogen und im Grunde unsinnig, doch die Serie ist einfach sehr gut gemacht! Es macht einfach Spaß zuzuschauen!
Ich kann jedem die 3er DVD Box nur wärmstens empfehlen, aber:
für Kinder ist die Sendung nichts! Dafür ist sie zu spannend und spielt mit viel subtiler Angst!




