Verkaufsrang: 5072 (DVD)
Actor: Gregory Peck
Actor: Sir John Gielgud
Actor: Raf Vallone
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: J. P. Gallagher
Binding: DVD
Brand: KSM
Director: Jerry London
EAN: 4260131124525
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Label: KSM GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: KSM GmbH
Verlag: KSM GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 8. November 2007
Spielzeit: 137
Studio: KSM GmbH
TheatricalReleaseDate: 1983
von: Gregory Peck (Hauptdarsteller), Sir John Gielgud (Hauptdarsteller), Ennio Morricone (Komponist)
Preis: EUR 6,99
Inhalt
Dieser Film behandelt ein wahrlich kontroverses und immer noch brandaktuelles Thema, das bis heute noch nicht eindeutig geklärt werden konnte: Die Rolle des Vatikan bzw. der katholischen Kirche und der Haltung zum Nationalsozialismus. Von Zeit zu Zeit brandet in den Medien ein neuer Sturm der Entrüstung auf, der sich mit den damaligen Geschehnissen, ganz besonders aber mit der Person des Papstes Pius XII, auseinandersetzt. Hat der Stellvertreter Gottes auf Erden die finsteren Machenschaften des Dritten Reiches toleriert und einfach zugesehen, was den Juden passierte, oder hat er doch etwas zu deren Rettung unternommen?
Im Wendekreis des Kreuzes spielt in Rom des Jahres 1943 und ist extrem hochkarätig besetzt: So brilliert Oscar-Preisträger Gregory Peck (für Wer die Nachtigall stört, 1963), der vor allem als Kapitän Ahab in Moby Dick in die Annalen der Kinogeschichte eingegangen ist, als irischer Priester Monsignore Hugh O´Flaherty. Seinen Widersacher, SS-Offizier Herbert Kappler, gibt der kanadische Alleskönner Christopher Plummer (Luftschlacht um England, 12 Monkeys, A Beautiful Mind). Und als Papst Pius XII. Sir John Gielgud, der in Klassikern wie Gandhi, Mord im Orient Express oder als Cassius in Julius Caesar die Zuschauer beglückte.
1983 setzte Regisseur Jerry London (Shogun, Rent A Cop) diesen cineastischen Leckerbissen für das Fernsehen in Szene: Rom zur Zeit des Nationalsozialismus 1943. Die Heilige Stadt ist zu einem Ort des Verbrechens und Schreckens verkommen. Seit Hitlers Schergen Italien besetzt halten, werden alliierte Soldaten, Widerstandskämpfer und besonders Juden gnadenlos verfolgt. Diese schrecklichen Zustände bringen Priester O´Flaherty auf den Plan, der nicht weiter tatenlos zusehen kann.
Um den Verfolgten eine Überlebenschance zu ermöglichen und sie dem Zugriff der Gestapo zu entziehen, schmuggelt der Geistliche sie außer Landes. Natürlich bringt sich O´Flaherty alias Gregory Peck dadurch in Lebensgefahr. Die Katholische Kirche und Papst Pius XII. können dieses Treiben nur tolerieren, aktive Hilfe leisten sie nicht. Und spätestens als die Nazis in Person von Oberst Kappler von den Rettungsversuchen des Priesters Wind bekommen, wird die Lage brenzlig. Da es nicht möglich ist, einen Priester im Vatikan zu verhaften, beschließt der finstere Kappler, ihn zu ermorden. Von hier an kann sich O´Flaherty nur noch in Verkleidung blicken lasssen, was ihm aber brillant gelingt. Ein meisterhaftes und tödliches Verwirrspiel nimmt seinen Lauf... 138 Minuten Höchstspannung sind garantiert!
Der Film Im Wendekreis des Kreuzes basiert auf einer wahren Begebenheit: Herbert Kappler übernahm als Obersturmbannführer der SS 1943 das Kommando über die Sicherheitspolizei in Rom und begann mit der Beschlagnahmung jüdischen Besitzes. Sofort nach Dienstantritt plante er die Deportation der Juden Roms (8.000 - 10.000 Menschen). In nur einer einzigen Nacht, vom 15. zum 16. Oktober 1943, ließ Kappler 1259 Juden festnehmen und 1007 von ihnen nach Auschwitz deportieren. Monsignore Hugh O´Flaherty rettete in dieser dunklen Zeit mehr als 4.000 britischen und amerikanischen Soldaten und Juden durch sein mutiges und beherztes Eingreifen das Leben. Er tat dies ohne das Wissen des Vatikans.
So legt der Film ein beeindruckendes Zeugnis ab, was die mutige Haltung einzelner Menschen auch in Zeiten schauerlichster Diktatur und Willkür zu leisten vermag.
Kundenrezensionen zu 'Im Wendekreis des Kreuzes'
Großartig! (5. Juni 2008)
Seit Rolf Hochhuts Drama "Der Stellvertreter" wird Pius XII von vielen Menschen als der Papst verurteilt, der zu den Gräueln der Nazidiktatur geschwiegen habe. Mittlerweile ist von unabhängigen Historikern die Unhaltbarkeit der Hochhutschen Unterstellungen längst nachhaltig bewiesen worden - aber: Semper aliquid haeret! (Immer bleibt [bei einem Vorwurf] etwas hängen).Dieser Film zeigt eine wahre Geschichte auf dem Hintergrund der Nazibesetzung Roms. Die Kirche hat - und zwar mit Wissen und Erlaubnis des Papstes - Tausenden von Verfolgten geholfen und ihnen das Leben gerettet. Eine Ausnahmeerscheinung war sicher der extrem mutige Msgr. OFlaherty. Seine Geschichte wird hier erzählt - an Originalschauplätzen gedreht und mit einer Reihe von brillanten Schauspielern: Gregory Peck, Christopher Plummer und Sir John Gielgud sind dabei die bekanntesten und werden ihrem Ruhm mehr als gerecht.
Ein Film, den jeder gesehen haben sollte, dem es um eine gerechtere Beurteilung der Rolle der römischen Kirche während des 2. Weltkrieges geht.
Ein guter Film mit vertanen Chancen (10. November 2007)
Über weite Teile kann der Film Zeitgeist und -atmosphäre einfangen. Das ist dem Szenenbild wie auch der Regie zu verdanken. Allerdings wird der Film in letzten Drittel zu einem Räuber-und-Gendarm-Spiel, das im Detail auch die Logik der Zeit und der Umstände verletzt. Das ist umso bedauerlicher, als so brillante Darsteller wie Peck und Plummer genau dann auch anfangen etwas zu chargieren.Tatsache (7. August 2007)
Ein einmaliger Film über eine wahrscheinlich reelle Geschichte, über den Widerstand eines Geistlichen im besetzten Rom des 2. Weltkrieges.Ein Film, den ich selbst einmal im TV gesehen habe und schon seit Jahren suche.





