Kundenrezensionen zu 'The Trentemöller Chronicles'
Spannend! Vielseitig! Innovativ! (31. Oktober 2007)
Viel mehr gibt's dazu eigentlich nicht zu sagen - wer Ohren hat, der höre!Die hier dargebotenen Soundscapes sind Spitze, egal ob's nun eher dub-mässig oder chillig oder breakig oder technolastig zu- und hergeht.
Spannender kann eine moderne CD-Produktion kaum sein.
An dieser Scheibe könnten viele Musikhörer Freude finden, egal von welcher Seite sie dazustossen: Röyksopp, Saafi Brothers, Jam & Spoon, Blank & Jones, Kraftwerk, Sven Väth zu legendären Harlekin-Zeiten, Underworld, Max Melvin, usw. usw. - alle werden Ansatzpunkte finden, Vertrautes hören und doch gleichzeitig Neuland entdecken.
entferntestes produzieren-meisterwerk (2. Oktober 2007)
diese wunderbare veröffentlichung lässt einblicke in sein bisher bekanntes spektrum an musikalität gewähren, und darüber hinaus schaffen es vereinzelte nummern die hörgewohnheiten bzgl. trentemollers musik so zu erweitern, dass man gerade einen spalt von einblick seines kreativen schaffens erhascht.was bedeutet dies nun im konkreten?
als liebhaberIn seiner musik wird man auf gar keinen fall enttäuscht, da es eine nahezu perfekte symbiose aus den ruhigeren nummern und den heftig tanzbaren single-remix-tracks darstellt.
"nebenbei" bemerkt, hat er die erste cd selber gemixt, als wäre es eine art dj set. allein sein mix ist poetische dramaturgie.
mein anschein von ihm ist der: alles was er anpackt, scheint so durchdacht, so zeitgemäß und gleichzeitig avantgardistisch, so intelligent produziert, dass ihm anscheinend keine(r) das wasser reichen kann.
(anm. d. verf.: ich hab ihn letztes wochenende mit band gesehen. danach haben andere artists gespielt, die relativ bekannt sind und geachtet werden, aber alles wirkt wie pimpifax geschichten im gegensatz zu ihm.)
ich bin so hin und weg von diesem release, dass ich das fast nicht in worte fassen kann.
die musik beschreiben, für leute, die sie nicht kennen? ... minimal, technoid, dubbig, knarzig, weicher als weich und deeper als deep (wirklich... sein produzieren kommt mir so heftig genial vor, dass ich mir denke, dass andere monate bräuchten um solche sounds zu kreieren), ruhig, chillig, wellig, extremstes gefühle auseinanderreißen, extreme intensität bei übergängen (auch bei ruhigeren), und sein techno ist so fett, dass ich ihn eigentlich als big beat minimal dub psychedelic etc. etc. etc techno beschreiben würde.
und: ein track besteht nicht nur aus diesen und jenen einzelelementen, sie gehen alle irgendwie ineinander über; schwer zu beschreiben. hab sowas schwer bei anderen elektronischen artists erlebt.
ich könnte jetzt noch viele andere absätze über die genialität der musik schreiben, aber ich möchte nun nur noch zwei punkt erwähnen, die mich noch sehr positiv und vor allem neu überrascht haben:
The Trentemoller Chronicles hat meine hörgewohnheiten ihm gegenüber ein wenig erweitert. mir ist beim ersten mal hören aufgefallen, dass es mindestens einen track gibt, der idm beats breaks beinhaltet. WOW! auch hier verliert er nicht die weichheit seiner sounds.
und zweitens: auf der remix platte ist ein remix von einer tomboy nummer oben. ich kenne das original zwar nicht, aber was Trentemoller hier aufführt ist für mich der reinste, irrste minimal electro wahnsinn.
DANKE für wunderschöne musik, die in mir imaginäre landschaften aufbauen lässt!
wer trente mag wird dieses best of wahrscheinlich lieben! (24. September 2007)
dies ist eine der wenigen cds die ich ohne großes bedenken gleich vorbestellen werde... und das will schon was heißen.trente hats einfach drauf-das is musik vom feinsten!
als ich die tracklist gesehen hab,konnte ich einfach nicht wiederstehen...vor allem auf die unveröffentlichten tracks freu ich mich schon.
also: ich denke,dass jeder,der schon die letzte zuflucht gut fand,sollte sich das best of anschaffen.
ich weiß,dass mich diese compilation nicht enttäuschen wird-also tuts mir gleich ;)
Review aus dem Intro Magazin (24. September 2007)
Da soll noch jemand sagen, Popmusik habe ihren Drive verloren. Dass es nach nur einem einzigen Album schon möglich ist, eine Best-of zu veröffentlichen, darf ja wohl als eindeutiges Indiz für die nach wie vor beschleunigten Zyklen des Pop interpretiert werden. Anders Trentemøller hat dieses Kunststück nun ziemlich genau ein Jahr nach seinem aufsehenerregenden Debütalbum geschafft, und so eine Blitz-Best-of macht in diesem speziellen Fall sogar Sinn.Auf gleich zwei CDs lässt der Produzent aus Kopenhagen die Höhepunkte der letzten paar Jahre - bei einem House/Techno/Electronica-Shootingstar seines Kalibers herrscht daran kein Mangel - Revue passieren. Eine CD ist randvoll gepackt mit Trentemøllers eigenen Tracks, vom Künstler selbst in einen langsam, aber zielsicher anschwellenden Mix verwandelt, die zweite bietet eine Auswahl seiner Remixe von The Knife über den dänischen Landsmann Tomboy bis hin zu Moby.
Wie schon das Album 'The Last Resort' beweist auch diese Sammlung, dass bei Trentemøller Dance Music nach wie vor als musikalische Erlebnisreise Gültigkeit hat und nicht als bloßes Signal zur Abfahrt - nach der dann oft nicht mehr viel passiert. Das Erschaffen von Klanglandschaften, die bei Trentemøller gerne düster-romantisch ausgemalt sind und durch die noch in den stillsten und verstecktesten Ecken immer ein dramatischer Wind bläst, nimmt heute wohl kaum ein Producer so ernst wie er. Damit ist Anders Trentemøller der aktuell wohl einzige Meister des House-Impressionismus. (Arno Raffeiner, Intro)






