Die letzten Tage von Pompeji

Verkaufsrang: 30519 (DVD)
Actor: Franco Nero
Actor: Duncan Regehr
Actor: Olivia Hussey
Actor: Nicholas Clay
Actor: Laurence Olivier
AspectRatio: 4:3
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Ascot
Director: Peter Hunt
EAN: 4048317354092
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: PAL
Label: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
NumberOfItems: 3
Verlag: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2007
Spielzeit: 253
Studio: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
TheatricalReleaseDate: 1984
von: Franco Nero (Hauptdarsteller), Duncan Regehr (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 31,26

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Product Description

Ascot Elite Die letzten Tage von Pompeji, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 11.10.07

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Kundenrezensionen zu 'Die letzten Tage von Pompeji'

Unvergessliches TV-Werk! Lausige DVD. (18. Dezember 2007)

Es gibt in der TV-Geschichte wohl keinen Mehrteiler, der so nachhaltig auf seine Zuschauer wirkt, seinem Genre derart überlegen ist. Peter Hunt ist es gelungen, die ganze epische Aura Pompejis heraufzubeschwören.

Trevor Jones' Filmmusik als solche ist schon ein Meisterwerk: feinspürig und majestätisch, erregend, betörend, auch notentechnisch brillant. Unverständlich, dass Jones für seine Komposition keinen Preis erhielt! (Die Emmi-Kategorie "Outstanding Music Composition for a Miniseries" hätte sich angeboten).

Doch zurück zum Film: Die Kulissen sind bis aufs Detail authentisch (z.B. die Anzahl der Tempelstufen, Position bestimmter Fresken, bis hin zu den einstürzenden Gebäudeteilen und dem Einschlagswinkel des fallenden Vulkangesteins!).

Make up und Kostüme stehen dem kaum nach. Nur gelegentlich fallen historische Patzer auf: Der Grieche Claucus ist gekleidet wie ein zu groß geratener römischer Minderjähriger. Der ägyptische Hohepriester Arbaces trägt Haarstoppeln und Bart (obwohl die Kopfschur zu den täglichen Riten der Isis-Priester gehörte).

Das grundlegendes Problem ist aber die Nomenclatur der Charaktere: Der betagte Stoiker wird prinzipiell wie ein Knabe bei seinem Praenomen genannt (Gaius), der verarmte Poet hingegen beim Nomen gentile (Clodius).
Ein urrömischer Kaufmann trägt den griechischen Namen Diomedes. Seine Tochter heißt Julia (müsste demnach die Tochter eines Julius sein.)
Namen wie Ione und Nydia, so klangvoll sie auch sind, dürften auf den alten Römer ähnlich befremdend gewirkt haben wie auf uns.

Übrigens ging die Christenverfolgung im Jahr 79 (wenn überhaupt) noch nicht derart organisiert vonstatten. Auch dürfte die Verehrung eines einzigen Gottes wenig Aufsehen erregt haben. (In Pompeji gab es beispielsweise ein jüdisches Viertel).

Diese Anachronismen sind allerdings eher dem Autor der berühmten Romanvorlage zuzuschreiben, der die Historie ohnehin recht stiefväterlich behandelt hat. Die TV-Verfilmung verarbeitet diesen Stoff so realistisch wie möglich. Charaktere, die im Buch widersprüchlich geschildert werden (z.B. Lydon), sind im Film vollkommen glaubwürdig und schlüssig in ihren Worten, Motiven und Handlungen. Kurzum: Der Film ist seiner Romanvorlage bei weitem überlegen!

Auch die Besetzung besticht. Hervorzuheben ist die Darstellung der blinden Nydia: Linda Purl, die schon in früher Jugend als taubblinde Helen Keller am Broadway auftrat, verkörpert das liebeskranke Sklavenmädchen virtuos. Auch Siobhan MacKenna bewegt tief in der eher kleinen Rolle der Fortunata. Brian Blessed als Urchrist und Ned Beatty als römischer Emporkömmling faszinieren ebenso wie Lesley-Anne Down als verzweifelte Prostituierte. Und Franco Nero entwickelt als Arbaces eine geradezu hypnotische Präsenz.

Man kann dem Drehbuch noch vorwerfen, dass es die Grenze zwischen Gut und Böse etwas zu hartnäckig einhält. Die deutsche Synchronisation klingt größtenteils laienhaft und albern. Dennoch beeindruckt der Film als Gesamtwerk auf so verblüffende Weise, dass er gut und gern ein ganzes Leben beeinflussen kann (unter anderem begründete er meine Leidenschaft sowohl für die römische Antike als auch für Filmmusik).

Schön, dass die Serie auch nach über 10 Jahren (!) seit der letzten TV-Ausstrahlung noch einigen anderen Zuschauern erinnerlich ist. Leider muss ich dennoch ins allgemeine Zähneknirschen einstimmen: Die DVD weißt erhebliche schnitttechnische Makel auf. Musikalische Gänsehaut-Stellen werden fast durweg durch übergangslose Schnitte entstellt.

Wer diese Mini-Serie also nicht aus früheren Jahren kennt und eher nach einem hollywoodgerechten Reißer á la Robert Harris sucht, lasse lieber die Finger von dieser DVD! Nostalgiker werden hingegen berauscht sein.

Danke.

Schlechtes Ausgangsmaterial (13. November 2007)

Wie ich in Erfahrung bringen konnte, war das deutsche Sendematerial für die Fernsehausstrahlungen nicht zu gebrauchen.
Daher wurde auf das italienische zurückgegriffen, welches auch nicht exzellent war, aber durch Auffrischung der Farben verbessert wurde.
Erreicht wurde eine Bildqualität, die denen einer 80er Jahre Produktion angemessen ist.
Es handelt sich desweiteren um den Director's Cut, sprich die original italienische und amerikanische Schnittfassung, die anders ist als die bekannte deutsche TV-Ausstrahlung.

Unter diesem Aspekt gebührt dieser Veröffentlichung ganz besondere Aufmerksamkeit.
Es stellt sich hier die Frage:
Sollte ein Label lieber auf eine Veröffentlichung verzichten, und somit vielen Fans den Genuß dieser Serie vorenthalten?
Oder aber das Risiko eingehen, seinen guten Ruf durch eine dem Qualitätsanspruch des Labels nicht ganz gerecht werdenden Vö aufs Spiel zu setzen?
Für mich keine Frage: Ich gehöre zur zweiten Kategorie und bin froh, daß hier weder Kosten, noch Mühen gescheut wurden, das Bestmögliche aus den oben genannten Umständen zu machen.

Einige Szenen der deutschen Fassung fehlen zwar im Original, dafür sind wiederum andere in der italienischen Fassung zu sehen, die es in der deutschen TV-Fassung nie zu sehen gab. Darauf gehen auch die "angeblichen" Schnitte zurück.

Ach ja (seufz), was waren das damals doch schöne Zeiten, als diese Mini-Serien die Zuschauer vor dem Fernseher in ihren Bann zogen.
Für alle Fans / Nostalgiker...ach was rede ich da...ALLEN sei diese Veröffentlichung wärmstens ans Herz zu legen, denn hier wird das einmalige Flair dieser Produktionen von Damals versprüht.
Ich bin sicher nicht der Einzige, der dankbar ist, daß diese Serie erstmals weltweit auf DVD erscheint.

FAZIT:
Ein MUSS für Fans. Und über die Qualität sollte man sich ein eigenes Urteil bilden.

P.S.: Daß die DVD steckenbleibt kann ich für meinen Teil nicht bestätigen.
Habe das anhand von 2 Sony Playern getestet (DVP-NS433, DVP-S315), und außer dem üblichen Layerwechsel mit kurzer Unterbrechung von weniger als 1 Sekunde, war alles in Ordnung!?

GENIALE VERFILMUNG (25. Oktober 2007)

Nachdem ich vor kurzem den Bestseller Pompeji" von Robert Harris gelesen hatte, erfuhr ich nun durch die Presse von der Veröffentlichung des Mehrteilers Die letzten Tage von Pompeji auf DVD. Ich habe sie mir sofort bestellt und den Kauf nicht bereut.
Eine tolle Verfilmung! Der Vesuvausbruch zum Beispiel ist gigantisch dargestellt, hat bestimmt Filmgeschichte gemacht wie das Wagenrennen in "Ben Hur".
Der Film ist das lebendige Zeugnis eines Lebens, wie es sich in ferner Zeit in einer römischen Stadt abspielte. Meisterhaft hat es der Regisseur verstanden, einen in die Atmosphäre des "lasterhaften Pompeji" eintauchen zu lassen; man hat tiefstes Mitgefühl mit den armen Sklaven, die in tiefsten Gewölben das Feuer schüren mussten für die feudalen Thermen der Reichen.
Selten ist mir ein Film so unter die Haut gegangen. Hier stimmt einfach alles: die genial ausgesuchten Schauspieler, die detailgetreuen Kostüme und Bauten, das Innere der Häuser mit den berühmten Fresken, Gärten und Statuen, die eindringliche Musik und die phantastischen Kampfszenen der Gladiatoren in der Arena und auf dem Übungsplatz.
Sehr gut Duncan Regehr als der Gladiator Lydon und Nicholas Clay als der Grieche Glaucus.
Ergreifend Linda Purl als die blinde Sklavin Nydia und Olivia Hussey als die Isispriesterin Ione. Franco Nero spielt den habgierigen Oberpriester Arcabas hinreissend schurkisch.
Und nicht zu vergessen: der grossartige Laurence Olivier in der tragischen Rolle des Patriziers Gaius.
Ein Muss für Liebhaber historischer Stoffe.

EIN FILMISCHES MEISTERWERK (17. Oktober 2007)

Der historische Roman Die letzten Tage von Pompeji" von Edward Bulwer-Lytton schildert die letzten Tage vor dem Vesuvausbruch im Jahre 79 n. Chr. und macht das Buch immer wieder zu einem beliebten Filmstoff.
Der Regisseur Peter Hunt hielt sich in seinem Mehrteiler, den er 1984 für das Fernsehen drehte, eng an den Roman. Es ist die wohl beste Verfilmung dieses Stoffes.
Eindrucksvoll schildert er das Leben und Leiden der Darsteller", lässt den Zuschauer mit jedem einzelnen Charakter mitfühlen und das erloschene Pompeji in lebendigen und schillernden Bildern von neuem auferstehen. Man fühlt sich wahrhaftig ins alte Pompeji versetzt.
Die brillianten Dialoge lassen einen in die Gedanken der Bewohner eintauchen. Der ganze Film ist ein gelungener Mix aus Liebes-, Episoden- und Spannungsgeschichten, bei dem es an nichts fehlt.
Kulissen, Kostüme und Darsteller sind grandios.
Ein Highlight schauspielerischen Könnens: Sir Laurence Olivier.
Der Film endet in einem spektakulären Ausbruch des Vesuv, was ihn zu einer der teuersten Fernsehproduktionen der damaligen Zeit macht und Filmlegende geworden ist.
Zur Ton und Bildqualität:
Das Bild ist durchgehend scharf, die Farben erstrahlen in ursprünglichem Glanz, sie sind nicht vergilbt wie bei so manchen über 20 Jahre alten Miniserien.
Der Ton ist immer deutlich zu verstehen, kein Knistern vorhanden.
Recht interessant ist die Dokumentation Pompeji - die untergegangene Stadt." Überall erkennt man in den gut erhaltenen Häusern die berühmten Mosaiken und Fresken, die in dem Film so wunderbar integriert sind.
Fazit: Ein filmisches Meisterwerk!

Große Erwartungen (16. Oktober 2007)

Mit Freude habe ich auf diese DVD gewartet, konnte es kaum erwarten, ENDLICH diese sehr bewegende Serie aus den Achzigern wiederzusehen. Die Schauspieler waren allesamt sehr gut, die Geschichte spannend und bewegend und zum Nachdenken anregend, die Musik wunderbar, ebenso die Kostüme und die Kulisse. Erstmals konnte direkt in Pompeji gedreht werden! Und dann diese Enttäuschung! Der sehr gut gemachte Vorspann mit einleitenden Worten über Pompeji, wann alles spielt und die Ansicht über eine Modellstadt. Die Kamera nähert sich den Kulissen, taucht fast ein und man wird in das "echte" Pompeji geleitet. Alles weg!!! Die Szenen sind nicht passend geschnitten, wichtige Szenen fehlen sogar völlig! Zwischen den Szenen wurde im Original alles "eingefroren" durch ein Standbild, dieses fehlt völlig. Teilweise wurden ganze Sätze oder auch nur Wörter oder die Musik weggschnitten!!!! Das machte mich sehr traurig, frustriert und zum Schluss hin richtig wütend. Denn dort wurden zwar neue Szenen eingebaut, aber die weitaus wichgtigeren Szenen fehlten teilweise völlig! Und der Schluss wurde völlig verhunzt und verschnitten. Ich hätte heulen können vor Wut und Enttäuschung. Einen Stern vergebe ich als "Troststern" an die wirklich guten Schauspieler und die komplexe Handlung und tolle Musik und Kostüme. Wer sich an solchen Änderungen nicht stört, kann durchaus Gefallen finden, wer aber das Original kennt, lässt besser die Finger von dieser DVD, die ich am liebsten in den Mülleiner schmeißen möchte! Und schließe mich meiner Vorrednerin an, dass ich hoffe, dass diese wirklich gute Serie noch einmal auf DVD gebracht wird und dieses Mal dann alles so ist, wie ich es aus meiner Erinnerung kenne und vermisse.

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