Kundenrezensionen zu 'Over the Under'
Die Jungs rocken... (20. Dezember 2007)
...keine Frage. Spielen können sie und ihre guten Ideen zeigen sie in jedem Song. Insgesamt ein angenehm abwechslungsreiches Werk, vielleicht eins der lohnenswertesten dieses Jahres. Einzig der Sound... der präsentiert sich auch nach dem zweiten Hören ein wenig zu undifferenziert und könnte deutlich direkter sein. Geschmackssache, klar.Schwer (7. Dezember 2007)
Schwer, düster, unglaublich heavy und atmosphärisch klingt die neue Down-Scheibe. Moderner produziert als die 2 Vorgänger, aber dennoch organisch, die Songs sind stimmig und abwechslungsreich geraten wobei man sich teilweise erst hineinhören muss, manche Stücke entwickeln mit der Zeit eine hypnotische Qualität. Phil Anselmo bietet eine seiner besten Gesangsleistungen bisher während der Rest der Truppe unglaublich gut zusammenspielt und sich offenbar wirklich gefunden hat.Besonders die 2 Gitarristen beeindrucken durch mächtige Gitarrenwände und effektives Zusammenspiel, die Rhythmusabteilung agiert extrem druckvoll und variabel. Tolle Scheibe einer sehr eigenständigen Band.Solides Werk (20. Oktober 2007)
Ja Down sind wieder da und man fühlt sich gleich wie in New Orleans.Fetter Dampf der überall rauskommt! Down sind einfach Down und es gibt nur einen Weg vorwärts! Aber da kommt auch gleich das Manko und deshalb nur 4 Sterne, man ist durch dir Erwartungen und wohl auch an den eigenen Interessen etwas limitiert! Klar es wird erwartet und Experimente würden wohl nicht gerade gelobt werden! Aber will man wie Manowar enden und der einzigste Unterschied der Alben sollen die Vorsilben der Ledernamen werden?
Trotzdem aber SOLIDES WERK!
Unsere Stoßgebete gen Nola wurden erhört! (25. September 2007)
Lange Zeit haben wir darauf gewartet, nun steht DOWN III in den Regalen. Konnte die vielgerühmte Supertruppe das Level halten?Sie konnte.
Over the under ist DOWN pur, soviel vorweg. Und doch bedeutet dieses Album eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber den grandiosen Vorgängern. Das Album wirkt aufgeräumter, schlüssiger, kompakter und deutlich weniger spontan. Phil singt wie ein junger Gott, aber deutlich weniger aggressiv, im Gegenzug aber auch weniger endzeitlich. Der (meiner Meinung nach originelle) Jam-Faktor wurde reduziert, was sich wohl mit der 100%igen Studioproduktion begründen lässt. Das prägnante scheppernde Kesseldrumming Bowers ist einem sauberen Drumsound gewichen, rückt dadurch aber auch etwas mehr in den Hintergrund. Die Gitarren sind nach wie vor brillant - erdrückende Riffs und fette Wände begleiten einen durch den gut 65 Minuten dauernden Trip durch Louisianas vernebelte Sumpflandschaften. Und Rex Browns hypnotisierende Basslinien suchen nach wie vor ihresgleichen.
Schon der Opener "Three suns and..." ist ein treibender, donnernder Rocker und die folgenden Songs stehen dem in nichts nach. Schwere, doomige Riffs im besten Sabbath-Stil, jenseitige Gitarrenlinien, kantiger und bluesiger Heavy Rock per excellence, stets angerührt mit entspannenden Breaks und akkustischen Passagen. "path" z.B. geht direkt ins zentrale Nervensystem.
Nach mehrmaligem Hören kristallisieren sich mit "three suns...", "never try" (ganz stark), "beneath the tides" und "nothing in return" erste Songs heraus. Vor allem letzterer ist wohl der beste Song der Platte. Ein guter Rausschmeißer am späten Abend bei einem guten Whiskey. Wer dann immer noch nicht genug hat, kann sich bei (Bonustrack) "Invest in fear" die nötige Beinschwere holen.
Schade, dass mit "his majesty the desert" ausgerechnet der erhoffte Akkustik-Knaller a la "jail" / "wars" beim ersten Hören deutlich abfällt. Diese gut 2 ruhigen Minuten wirken im direkten Vergleich zu den genannten Referenzen uninspiriert, aber das kann durchaus mein persönlicher Eindruck sein.
Fazit: DOWN III ist, wie auch die Vorgänger, gottseidank ein Album, welches Zeit braucht und mit dem man sich beschäftigen muss und mit dem man sich auch gern beschäftigt. Dieses mächtige und zeitlose Referenzwerk wird unser aller year of seven prägen.






