Aus der Amazon.de-Redaktion
Von seinen bisherigen Mentoren 50 Cent und Dr. Dre hat sich The Game zwar getrennt, doch erweckt er mit dem Nachfolger des 2005 erschienenen, mehrfach platingekrönten Albums The Documentary keineswegs den Anschein, als käme er nicht ganz gut allein zurecht. Die bekannten Grundelemente sind alle noch vorhanden: ein grenzenloses Ego (The Game betont mehrmals, dass er sich auf einer Stufe mit Jay-Z, Biggie, Nas and 2Pac sieht); eine abwechslungsreiche Produktion, für die Just Blaze, Will.I.Am, Kanye West, Scott Storch und andere verantwortlich zeichnen und die in Auto, Club und Kopfhörer gut zur Geltung kommen dürfte, sowie demonstrativer Lokalpatriotismus, der an der US-Westküste wohl gut ankommen wird (man sich fragt allerdings, wo sonst noch). Das Problem ist, dass Doctor’s Advocate beinah wie ein zweiter Aufguss von The Documentary wirkt. Obwohl der Flow präziser und anspruchsvoller geworden ist, verbringt The Game noch viel zu viel Zeit damit, sein eigenes Talent über das anderer Leute zu stellen, und zelebriert diesen Stil, bis er zum Selbstzweck wird. Das soll nicht heißen, dass es nicht auch wirklich gelungene Momente gäbe. Das knallharte „Compton“ lässt die berüchtigtste Gegend von LA hochleben, „It’s Okay (One Blood)“ hat beziehungsreiche Wortspiele zu bieten und „Scream On ’Em“ ist genauso chaotisch und aggressiv, wie es der Titel andeutet. Man wünschte sich nur, The Game würde nicht schon im zarten Alter von 26 Jahren ständig an der eigenen Legende stricken, sondern sich darauf konzentrieren, zu zeigen, warum er überhaupt so von sich überzeugt ist. --Oliver WangKundenrezensionen zu 'Doctor'S Advocate (Ltd. Pur Edt.)'
Hier stimmt einfach (fast) alles! (25. März 2007)
Lang ist es her seit „The Documentary.“ „How We Do“ rockte die Clubs und Charts und auch „Hate it or Love it“ brannte wochenlang in den Top Ten. Doch danach wurde es chart- und albummäßig eher ruhig um den Comptonboy. Andere Töne spielten von nun an die Musik und der Beef mit 50 Cent und seiner G-Unit Truppe stand im Mittelpunkt von Game's Interesse. Unzählige Disstracks fanden ihren Weg an die Öffentlichkeit und etliche Kampagnen gegen seinen Erzfeind wurden auf die Beine gestellt. Doch diese Zeiten sollen nun vorbei sein und der nächste Longplayer „Doctors Advocate“ steht in den Regalen zum Kauf bereit.16 Track stark ist das Ding und natürlich durch einige Features unterstützt. Snoop, Busta, Xzibit, Kanye, Nate Dogg, Kurupt, Daz und um die Liste ein bisschen weiter zu führen, sogar Will.I.Am von den Black Eyed Peas. Ebenfalls geben sich etliche Producer die Ehre darunter natürlich sein Blackwallstreet Homie JR, Swizz Beats und ebenfalls Scott Storch, der ja eh überall seine Finger im Spiel hat.
„Walking down the Streets in my Allstars, in my Kaki Suits, doing what I do…“ heißt es direkt im ersten Track „Lookin at you“. Und hier stellt Game auch gleich klar, das er trotz des Erfolgs noch der Alte ist und durch die Hölle gehen musste um Erfolg zu haben. Souveräner Track zum Einlauf ins Album, und diese Souveränität wird bis zum Schluss beibehalten.
Viele der Beats sind natürlich erstklassig und auf erwartungsgemäß hohem Niveau, verständlich bei der Producerliste. Für jeden Geschmack wird etwas dabei sein, selbst ein Hauch Old School weht einem bei dem Track „Compton“ (features & produced by Will.I.Am) um die Ohren.
Der Track „It's Ok (One Blood)“ dürfte inzwischen schon fast jedem ein Begriff sein, denn als erste Singleauskopplung wird er inzwischen rauf und runter geleiert im Radio und TV.
Game zeigt nicht nur Farbvielfalt bei der Beatauswahl, sondern auch bei den aufgegriffenen Themen. Wird in „Wouldn't get far“ (feat. Kanye West) noch über ein paar Girls gerappt, lässt er logischerweise seine Liebe zu Compton in einigen Tracks durchblicken und in „Let's Ride“ und „Too Much“ findet man sogar einige Clubtaugliche Tracks. Als ein Highlight des Albums darf man jedoch wohl zu Recht den Titelnamenspender „Doctor's Advocate“ (feat. Busta Rhymes) bezeichnen. Ein emotional rappender Game bedankt sich bei seinem Mentor für alles, was er für ihn getan hat. Ein Track zum genießen.
Nicht zu vergessen sind natürlich auch die restlichen Tracks wie „California Vacation“(feat. Snoop Dogg & Xzibit) oder auch „Bang“(feat. Daz & Kurupt), aber es ist einfacher zu sagen, das alle Features sich wie Game in Hochform präsentieren und es alles in einem der hörenswertesten Alben 2006 endet. Vielleicht sogar DAS Album 2006.
Noch kurz etwas zu den Schwächen des Albums: Eigentlich gibt es keine! Ist man nun sehr pingelig könnte man sagen, das der 10 Minuten Track „Why you hate the Game“ (feat. Nas) leicht übertrieben ist oder „Around the World“ (feat. Jamie Foxx) nicht so ganz ins Gesamtbild des Albums passt. Aber das sind alles eher kleine Schönheitsfehler, die man beachten kann aber nicht muss. Liegt letztendlich am Hörer, jeder hat eben einen anderen Geschmack.
Was bei „The Documentary“ noch so viel Erfolg gebracht hat (50 Cent, Dr. Dre) wurde nun überhaupt nicht mehr benötigt. Game steht nun endgültig auf seinen eigenen Beinen und zieht sein Ding durch, und das sehr gut. Er liefert ein grandioses Album mit Vielfalt und Spaß, Klartext und Emotionen ab. Anstatt noch viele Worte zu verlieren raten wir euch einfach: Geht in euern nächsten Plattenladen, kauft euch die CD, anschließend ab nach Hause und dann hört euch dieses Teil an. Ihr werdet es nicht bereuen!
Gesamtwertung 4.6/5
Game auch ohne Dre und Fifty über allen Dingen (26. Februar 2007)
Also als ICh das Album die ersten 5 Mal gehört hab dachte Ich....naja.Doch jetzt nach zich maligen hören ist es meiner Meinung nach das beste Ami Rap Album seit allen....Die Beats, Game, die Features alles ist perfekt.
Und jemand soll sagen das Album is wack...der hat keine Ahnung. Trakcs wie Ol English, One Night, California Vacation, One Blood, Why you hate the Game und Around the World sind Ausnahme Tracks die Ich sehr lange auf Ami Alben gesucht hab
Unglaublich!!! (22. Dezember 2006)
Nachdem Beef mit 50 Cent und der Nachricht das Dr. Dre nicht einen Regler für The Gam's neues Album verschieben wird dachten viele von The Game kommt nichts mehr aber weit gefehlt The Game hat meiner Absicht nach das Album des Jahres gedropt und sein erstes Album um längen geschlagen. Da sollten sich doch so manche Fragen ob sie wirklich die richtige Entscheidung getroffen haben.Bestes Album seit langem!! (10. Dezember 2006)
Dieses Album ist definitiv das Beste Album 2006!Game hat wie immer einen Hammer Flow , die Beats sind bis auf wenige Ausnahmen gut, und es geht auch ohne DRE wie man sieht!
Lookin At You - 4/5
Da Shit - 5/5
Its Okay(One Blood)-5/5
Compton - 6/5
Remedy-2/5
Lets Ride -4.5/5
Too Much - 4.5/5
wouldnt get Far - 5/5
Scream on em - 5/5
One Night - 3/5
Doctors Advocate- 6/5
Ol English - 5/5
California Vacation- 4.5/5
Bang -5/5
Around the world- 2/5
Why you hate the game - 5/5
Fazit:
Ich hatte noch kein Album was 2 schlechte Tracks hatte und 1 durschnittlichen, UND 13(!) ABSOLUTE BANGER!
Und meiner Meinung nach stellt es The Documentary völlig in den Schatten!!
Unbedingt Kaufen, das ist es Wert...jeden Cent!
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