Being John Malkovich

Verkaufsrang: 2700 (DVD)
Actor: John Cusack
Actor: Cameron Diaz
Actor: Catherine Keener
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Brand: Universal Studios
Director: Spike Jonze
EAN: 5050582519112
Technische Details: FSK 12
Format: PAL
Format: Widescreen
Label: Universal/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/DVD
Verlag: Universal/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 4. Oktober 2007
Spielzeit: 108
Studio: Universal/DVD
TheatricalReleaseDate: 25. Januar 2001
von: John Cusack (Hauptdarsteller), Cameron Diaz (Hauptdarsteller), Carter Burwell (Komponist)
Preis: EUR 6,00

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Product Description

Being John Malkovich DV

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Kundenrezensionen zu 'Being John Malkovich'

Skurrilität ist nicht Originalität (14. April 2008)

Der skurrile und durchaus nicht ganz unoriginelle Einfall "Krieche in eines anderen Gehirn" täuscht darüber hinweg, daß die Story selbst langweilig und unoriginell ist. Eine typische Dreiecksgeschichte: Ehemann verfällt einer Geliebten, die aber nicht ihn liebt, sondern seine Ehefrau, und von nun an versucht, den Koitus mit dieser Ehefrau zu genießen, indem sie sich als "John Malkovich" mit ihr paart und ihr auf diese Weise ein Kind zeugt; der Ehemann ist der "Looser". Am Ende bekommt der Film noch etwas Spannung, wenn es um das Thema "Wiedergeburt" geht (krieche in das Hirn eines jüngeren Menschen und übernimm dort die Kontrolle), aber insgesamt muß man sich doch eher durchquälen.

Identitäten im Realen und Irrealen (8. April 2008)

Subjekt oder Objekt in den Tiefen des menschlichen Cortex im Ringen um Identität, Selbstfindung, Lebensangst, Unsterblichkeit, in einer kubistischen Welt komischer Bizarrerie mit gleichzeitigem Irrwitz einer gewissen Bodenständigkeit der Ereignisse, mit dem Höhepunkt in der Begegnung mit sich selbst in einem Kosmos endloser Selbstbezüglichkeit und im Abspann als ein Paradies eines endgültig parasitären Selbst.

Eine dramatisch gesteuerte Komödie - eine konsequent gesteigerte Bebilderung metaphysischer Komplikationen - eine Willkür der zur Albernheit geratenen Darstellung der Komplexität und Absurdität des menschlichen Geistes - eine psychopathische Illusion verpackt in einem leichfüßigen Filmtheater?

Diese hochgradig ungewohnte und ideenreiche Darstellung fasziniert mit einer unglaublichen und brillanten Leistung seiner Darsteller und seines Regenten und Machers.

SEHENSWERT ... eine geniale "Tür" zu amüsanten Überraschungen einer unerwarteten Art von Gesellschaftskritik

Intelligent und ausgefallen! (3. April 2008)

Dieses Meisterwerk werden sich hauptsächlich eingefleischte John Malkovich Fans ansehen, da der Film meines Wissens keine nennenswerte Popularität erreicht hat. LEIDER! Denn was für ein toller Film!

Die Geschichte ist so abgedreht, dass sie anfangs viel Heiterkeit erregt und man erst im Laufe der Handlung kapiert, dass es sich eigentlich um einen Thriller handelt.

Die Story: Craig Schwartz (John Cusack), seines Zeichens erfolgloser Puppenspieler, nimmt die Stelle eines Registraturangestellten in einer Firma an, die sich im siebeneinhalbsten Stock eines New Yorker Geschäftsgebäudes befindet. Alle die hier arbeiten müssen gebückt laufen, da das Stockwerk deutlich niedriger ist als ein gewöhnliches. Eine Erklärung für seine Entstehung findet sich (auch) im Bonusmaterial. In diesem seltsamen Laden entdeckt Schwartz eine Geheimtür in den Kopf/das Gehirn/das Bewußtsein von John Malkovich, der sich in dem Film selbst verkörpert. Nach 15 Minuten wird man wieder aus ihm herauskatapultiert und landet an der Schnellstrasse nach New Jersey!

Daraus entwickelt er zusammen mit seiner tiernärrischen Ehefrau (Cameron Diaz) und der angebeteten Kollegin Maxine (Catherine Keener) die Geschäftsidee, den Zugang zum Kopf des Schauspielers zu vermarkten. Doch jetzt entwickelt sich ein komplexes Beziehungsgeflecht unter den drei "Jungunternehmern", welches immer skurrilere Züge annimmt. Schliesslich bemerkt auch John Malkovich, dass etwas mit ihm vorgeht, doch da ist es eigentlich schon zu spät!

Einfach brilliant sind die schauspielerischen Leistungen von Malcovich, Diaz und Cusack, die keine Angst vor der eigenen Hässlichkeit zeigen und sich virtous selbst karikieren. Gerade Cameron Diaz war für mich am Anfang des Filmes überhaupt nicht zu erkennen, da ich sie noch nie in einer vergleichbaren Rolle gesehen habe. John Malkovich, ohnehin einer der besten Charakterdarsteller der 90er Jahre ("Von Mäusen und Menschen", Gefährliche Liebschaften", etc.) bietet dem Zuschauer eine Theatervorstellung der Extraklasse, und vollführt einen regelrechten Seelenstriptease, der auch Einblicke in den wirklichen Menschen Malkovich zuläßt. Eine sehr mutige Entscheidung!

Die Idee hinter der Geschichte, Kontrolle über einen anderen Menschen zu erhalten und ihn und andere damit zu manipulieren, ist sicher nicht neu. Aber diese Umsetztung ist einzigartig und kunstvoll! Die Skurrilität der Handlung und das teiweise sehr groteske Gebahren der Akteure macht den Film für den Durchschnittsgeschmack zur schwer verdaulichen Kost, aber wenn er einmal auf Arte läuft - unbedingt anschauen, oder diese DVD besorgen!

Eigentlich würde ich mir als Bonusmaterial Interviews mit John Malkovich und den anderen Darstellern wünschen, da es sehr interessant wäre ihre Gedanken zu Filmidee, Dreh und Zusammenarbeit innerhalb des Filmteams zu erfahren, aber das leistet die DVD leider nicht!

Eine wirklich aussergewöhnliche und selten gesehene filmerische Leistung aus Hollywood!

Ein klassischer Horrorfilm (21. März 2008)

Nein, dies ist keine Komödie. Die Idee ist zu Anfang ja noch lustig: Man kann in einen anderen Menschen eindringen, die Welt mit seinen Augen sehen wie eine aufgesetzte Kamera.
Der Puppenspieler, der diese Möglichkeit bei seinem Job als Bürohilfskraft im 7 1/2. Stock (und damit einer Zwischenwelt) des Hochhauses entdeckt findet bald mehr heraus:
Man kann damit Geld verdienen, indem man auch anderen diese Möglichkeit offeriert und viel wichtiger
Man kann diesen Menschen- "Wirt" zu einer Marionette machen, sie steuern.
Aber wer ist dann noch John Malkovich, durch dessen Augen man die Welt sieht? Der "ursprüngliche", vor der Entdeckung im 7 1/2. Stock? Oder vielleicht die vielen Besucher, die zeitweise in ihm sind, eine ganzes Paralelluniversum voller John Malkovich? Und wer ist man, bin ich dann selber?
Ich schreibe im Titel meiner Rezension "Klassischer Horrorfilm" weil es hier nicht um special Effects der graphics engine geht, es gibt keine Horrorbilder, die Geschichte selber, der Plot macht - denkt man ihn für sich zuende - den Schrecken aus. Das ist großes Kino. Lassen sie sich nicht abschrecken.

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