Verkaufsrang: 8442 (DVD)
Actor: Sir Ian Holm
Actor: Sarah Polley
Actor: Bruce Greenwood
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Russell Banks
Binding: DVD
Brand: ARTHAUS
Director: Atom Egoyan
EAN: 4006680042794
Technische Details: FSK 12
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Verlag: Kinowelt Home Entertainment/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 12. Oktober 2007
Spielzeit: 107
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
TheatricalReleaseDate: 1997
von: Sir Ian Holm (Hauptdarsteller), Sarah Polley (Hauptdarsteller), Mychael Danna (Komponist)
Preis: EUR 7,16
Kundenrezensionen zu 'Das süße Jenseits'
Seit 10 Jahren Geheimtipp...verdient eine grössere Bekanntheit (14. Oktober 2008)
Ein Film aus der sehr gelungenen Arthaus Reihe "Die 50 besten guten Filme", somit steht "Das süße Jenseits" in bester Gesellschaft mit "Dead Man", "Smoke", "Pauline am Strand", "Der Eissturm" oder "Before Night falls" - der Schwerpunkt der Reihe ist somit eindeutig das Programmkino. Einer der besten Filme der Reihe liefert der kanadisch-armenische Regisseur Atom Egoyan mit diesem 97er Film über ein katastrophales Busunglück in dem verschneiten kanadischen Örtchen Sam Dent, bei dem 14 Schüler ihr Leben verlieren und nur wenige überleben.Wer den Film kennt, der wird diesen ruhig fahrenden gelben Bus inmitten einer herrlichen, aber klirrend kalten Winterlandschaft an diesem besagten Morgen mit dem strahlendsten Sonnenschein kaum vergessen.
Die Geschichte erzählt darüberhinaus von Angst, Schuld, Trauerarbeit, Gemeinschaftsgefühl und Verantwortung in dieser schneebedeckten Einöde.
Ein umtriebiger Anwalt (Ian Holm), der selbst grössten Kummer mit seiner drogenabhängigen Tochter hat, taucht in diesem paralysierten Ort auf und versucht eine gemeinsame Schadenersatzklage aller trauernden Eltern zu erreichen....Schlüsselfigur ist die seither an den Rollstuhl gefesselte Nicole (Sarah Polley).
"Das süße Jenseits" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Russell Banks, darin wird auch die Sage des Rattenfängers von Hameln aufgegriffen und den aktuellen Ereignissen gegenüber gestellt: Kinder eines Ortes sterben im Gefolge einer Leitfigur.
Mit dieser Würdigung bei Arthaus kann der sehr bewegende klasse Film hoffentlich ein bisschen mehr aus seinem bisherigen Schattendasein heraustreten. Es ist die bis dato bekannteste Arbeit des Filmemachers Egoyan und selbst die ehrwürdige Academy war derart beeindruckt und angetan, dass es immerhin 1998 zwei Oscarnominierungen dafür gab. Einmal an Egoyan selbst in der Kategorie "Best Director" und die zweite für das "beste adaptierte Drehbuch". Im Zuge der damaligen Titanic Hysterie war aber an einen Sieg leider nicht zu denken.
Der suggestive Soundtrack beinhaltet auch Songs der kanadischen Kultband Tragically Hip, die vor allem über das Kleinstadtleben Kanadas in ihren Texten singt.
Endlich!!! (3. Dezember 2007)
Und wieder ein filmisches Meisterwerk, bei dem man geschlagene 10 (!) Jahre warten musste, bis es endlich auf eine DVD gepresst wird! Aber nun ist der Moment da und das lange Warten hat sich gelohnt: die neue Arthaus-Collection ist eine wahre Perlenkette voller glitzernder Filmjuwelen - "Das süße Jenseits" von Atom Egoyan macht da keine Ausnahme.Zu dem Film will ich an dieser Stelle nicht viel sagen - nur, dass es sich lohnt, ihn mindestens einmal anzuschauen und über die Moral der Geschichte nachzudenken - für mich persönlich lohnt es sich sogar, ihm einen Ehrenplatz im DVD-Regal einzuräumen!
Viele Filme der Arthaus-Collection sind keine Neuerscheinungen - aber dafür qualitativ stark verbesserte Fassungen: stimmte bei früheren Ausgaben z.B. oft das Bildformat nicht, so hat man diese gravierenden Fehler nunmher korrigiert - als Beispiele wären hier die Neuauflagen von Martin Scorseses "Kundun" oder auch "Der Eissturm" von Ang Lee zu nennen.
Bei "Das süße Jenseits" hat sich der Fehlerteufel allerdings an anderer Stelle eingeschlichen - nämlich auf dem Cover: dort ist das Bildseitenformat mit 1.85:1 angegeben - ein glatter Druckfehler, den tatsächlich erscheint der Film in 2.35:1 so wie er auch gedreht wurde - Gottseidank!





