Der Eissturm

Verkaufsrang: 4995 (DVD)
Actor: Kevin Kline
Actor: Joan Allen
Actor: Tobey Maguire
Actor: Elijah Wood
Actor: Sigourney Weaver
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: James Schamus
Autor: Mychael Danna
Binding: DVD
Brand: ARTHAUS
EAN: 4006680042886
Technische Details: FSK 12
Format: AC-3
Format: Dolby
Format: Letterboxed
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Verlag: Kinowelt Home Entertainment/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 12. Oktober 2007
Spielzeit: 108
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
TheatricalReleaseDate: 30. Mai 1999
von: Kevin Kline (Hauptdarsteller), Joan Allen (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 7,16

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Product Description

Arthaus Der Eissturm -, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.10.07

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Der taiwanesisch-amerikanische Regisseur Ang Lee (Sinn und Sinnlichkeit) befasst sich mit dem Amerika der frühen 70er Jahre, indem er die Ankunft der sexuellen Revolution in den Vorstädten Amerikas in Augenschein nimmt. Isolationismus innerhalb der Familie, Konsumdenken und Egoismus werden von einer Besetzung personifiziert, die die Selbstsucht innerhalb zweier amerikanischer Familien in Neuengland einfängt. Während die Kinder mit der Pubertät zu kämpfen haben, experimentieren ihre Eltern mit ihrer nun befreiten Sexualität herum. In diesen Zeiten von Watergate und Vietnam überschreitet die Gesellschaft althergebrachte Grenzen und ignoriert Konventionen. Dem Beispiel der Gesellschaft folgend meiden diese Familien kultivierte Umgangsformen und gesellschaftliche Tabus -- mit katastrophalen Konsequenzen. Der Titel Eissturm bezieht sich nicht nur auf ein natürliches Phänomen, er dient zudem auch als (etwas schwerfällige) Metapher für ein um sich greifendes emotionales Temperament. Die gesamte Besetzung -- darunter Sigourney Weaver, Kevin Kline, Christina Ricci und Joan Allen -- liefert charakterisierende, fein nuancierte Darbietungen. Dieser Film lässt einen lange nicht los. Nicht nur wegen des Ausmaßes an Tragik am Schluss, sondern auch wegen Lees oft humorvoller und schmerzlich akkurater Einschätzung der Popkultur. Eissturm basiert auf dem gleichnamigen Roman von Rick Moody und wurde 1997 in Cannes für das beste Drehbuch ausgezeichnet. --Rochelle O'Gorman

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Kundenrezensionen zu 'Der Eissturm'

Die Leichtigkeit des Seins. (14. April 2008)

Neuengland, USA, Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhundert. Zwei nebeneinander wohnende Familien leben in friedlicher Eintracht. Die herwachsenden Jugendlichen machen ihre ersten Beziehungserfahrungen und die Eltern werden von der sexuellen Revolution erfasst. Alles spielt sich unter dem Deckmäntelchen des Establishment ab. Dennoch belastet der erkannte Ehebruch des Partners die Beziehung und die Vergeltung auf einer sogenannte Schlüsselparty verschafft die nicht erhoffte Genugtuung. Da scheint die nächste Generation klüger, besonnener vorzugehen. Die Elterngeneration leidet unter ihrer Oberflächlichkeit. Ein Naturereignis scheint alle an ihren angestammten Platz zu verweisen.

Die Film kommt leise und unauffällig daher. Viel brave heile Welt. Doch die neugierige Kamera zeigt schnell wo es klemmt und zwickt. Feine Dialoge die verletzen ohne zu treffen, pittoreske Szenen und wenige gut platzierte überraschende Wendungen schaffen ein gleichmäßiges Spannungsfeld mit feinen Spitzen.

Prädestiniert für mehr als 5 Sterne! (31. März 2008)

Der Eissturm erhielt 1997 beim Festival in Cannes den Preis für das beste Drehbuch und hätte meiner Meinung nach die goldene Palme verdient gehabt, denn er gehört zweifellos zum Besten von Ang Lee, wenn nicht sogar zu den besten Filmen des letzten Jahrzehnts.
Der Film ist ein Familiendrama und Gesellschaftsbild, angesiedelt in den frühen siebziger Jahren, und doch keine Geschichte von Gestern mit grandiosen Schauspielern: Christina Ricci, Tobey Maguire, Elijah Wood - heute etatblierte Leinwandstars, damals hoffnungsvolle Jungschauspieler, Kevin Kline und Sigourney Weaver und einer Story, in der die Figurenfäden zu einem dichten, kunstvollen Knäuel gebündelt sind und die psychologische Kälte und Erstarrung der Protagonisten sehr geschickt mit der dramatischen Wetterentwicklung im Film Schritt hält.
Erst der Tod eines Kindes reißt die Erwachsenen aus ihrer Lethargie. Mit Hilfe dieses Schockmoments verleiht der regisseur seinem Film philosophische und religiöse Dimension: Erst ein unschuldiges Opfer öffnet das Tor zu Einsicht und Buße!

ein Meisterwerk und ernüchterndes 70er-Jahre-Porträt (3. November 2007)

1997 verdiente sich Regisseur Ang Lee internationale Anerkennung bei den Kritikern mit seinem ernüchternden 70er-Jahre-Porträt. Der Film besticht durch das superbe Spiel seiner exzellenten Darstellerriege und durch Lees feines Gespür für die Eigenheiten der amerikanischen Gesellschaft in den 70ern. Nach dem Roman von Rick Moody schuf Lees Hauschreiber James Schamus ein pointiertes, teils verstörend direktes Drehbuch. Hervorragend herausgearbeitete Charaktere erschaffen in ihrem Zusammenwirken ein scharfes Abbild des Nixon-Amerika. Der perfekt besetzte Cast hat jede Menge Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Kevin Kline als Ben Hood darf zeigen, dass er ein ausgezeichneter Charakterdarsteller ist - er gibt seinem wankenden, suchenden, verwirrten Familienvater Tiefe. In der gleichen Liga etabliert sich Christina Ricci, die sich als heimliche Größe des Films hervor tut. Als sexuell experimentierende frühreife Göre liefert sie eine starke Vorstellung ab. Tobey Maguire deutet sein außergewöhnliches Talent als schüchterner Paul Hood bereits an, Joan Allen überzeugt als gefrustete Ehefrau Elena Hood, während Sigourney Weaver (Janey Carver) macht was sie will. Ebenfalls Elijah Wood (Mikey Carver) und Adam Hann-Byrd als leicht gestörter Spross Sandy Carver bekommen auch ihre Szenen, um zu überzeugen. Die Familien in diesem Film zerstören sich offenen Auges selbst. Das Schlimmste daran ist: Sie tun das nicht aus irgendwelchen Zwängen oder Notwendigkeiten heraus, sondern sie tun es, weil es ihnen viel zu gut geht. Aus purem Desinteresse!

ein Meisterwerk und ernüchterndes 70er-Jahre-Porträt (3. November 2007)

1997 verdiente sich Regisseur Ang Lee internationale Anerkennung bei den Kritikern mit seinem ernüchternden 70er-Jahre-Porträt. Der Film besticht durch das superbe Spiel seiner exzellenten Darstellerriege und durch Lees feines Gespür für die Eigenheiten der amerikanischen Gesellschaft in den 70ern. Nach dem Roman von Rick Moody schuf Lees Hauschreiber James Schamus ein pointiertes, teils verstörend direktes Drehbuch. Hervorragend herausgearbeitete Charaktere erschaffen in ihrem Zusammenwirken ein scharfes Abbild des Nixon-Amerika. Der perfekt besetzte Cast hat jede Menge Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Kevin Kline als Ben Hood darf zeigen, dass er ein ausgezeichneter Charakterdarsteller ist - er gibt seinem wankenden, suchenden, verwirrten Familienvater Tiefe. In der gleichen Liga etabliert sich Christina Ricci, die sich als heimliche Größe des Films hervor tut. Als sexuell experimentierende frühreife Göre liefert sie eine starke Vorstellung ab. Tobey Maguire deutet sein außergewöhnliches Talent als schüchterner Paul Hood bereits an, Joan Allen überzeugt als gefrustete Ehefrau Elena Hood, während Sigourney Weaver (Janey Carver) macht was sie will. Ebenfalls Elijah Wood (Mikey Carver) und Adam Hann-Byrd als leicht gestörter Spross Sandy Carver bekommen auch ihre Szenen, um zu überzeugen. Die Familien in diesem Film zerstören sich offenen Auges selbst. Das Schlimmste daran ist: Sie tun das nicht aus irgendwelchen Zwängen oder Notwendigkeiten heraus, sondern sie tun es, weil es ihnen viel zu gut geht. Aus purem Desinteresse!

Endlich! (10. Oktober 2007)

"Der Eissturm" ist einer meiner Lieblingsfilme und es hat mich sehr geärgert, dass die vorherigen DVD-Veröffentlichungen den Film im TV-Format 4:3 wiedergeben. Zwar ist er tatsächlich annähernd in diesem Format gefilmt worden (nämlich in 1:1,37), aber geplant war von vornherein ihn im gängigen Kinoformat 16:9 zu veröffentlichen und so ist er auch im Kino gelaufen.

Man kann "Der Eissturm" jetzt endlich auch als deutsche DVD-Veröffentlichung so genießen, wie er von Ang Lee gedacht war! Endlich! Ein paar Extras wären natürlich nett gewesen - aber nun kann ich die DVD ruhigen Gewissens kaufen.

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