Verkaufsrang: 3516 (DVD)
Actor: Anthony Higgins
Actor: Janet Suzman
Actor: Anne Louise Lambert
AspectRatio: 1.66:1
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: ARTHAUS
Director: Peter Greenaway
EAN: 4006680043036
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Kinowelt Home Entertainment/DVD
Verlag: Kinowelt Home Entertainment/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 12. Oktober 2007
Spielzeit: 103
Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
TheatricalReleaseDate: 9. August 2005
von: Anthony Higgins (Hauptdarsteller), Janet Suzman (Hauptdarsteller), Michael Nyman (Komponist)
Preis: EUR 8,00
Kundenrezensionen zu 'Der Kontrakt des Zeichners'
Chasing sheep is best left to shepherds... (24. September 2008)
Es gibt Filme, die schaut man sich an um mal im Kopf abzuschalten. Und es gibt solche, bei denen sollte man die grauen Zellen unbedingt einschalten, um erst Vergnügen am Dargebotenen zu finden. Der "Kontrakt" zählt eindeutig zu letzterer Gattung. Er ist ein intellektuelles wie künstlerisches Meisterwerk - und das nicht allein ob seiner zentralen Beschäftigung mit der bildenden Kunst sowie der zweifelhaften Kunst des raffinierten Intrigenspiels.Auf die Handlung sind bereits frühere Rezensenten ausführlich und sehr gut eingegangen, daher sei sie an dieser Stelle weitgehend ausgelassen. Sie ist ein pikantes Sittengemälde des Englands im 17. Jahrhundert ebenso wie Kriminal- und Lehrstück zum Thema betrogener Betrüger. Bemerkenswert und ein Highlight für jeden cineastisch ambitionierten Filmfreund ist Regisseur Peter Greenaways fantastisch umgesetzte Darstellung der über alle Maßen manirierten Welt des Englands um 1694 - eines Mikrokosmos von überbetonten Äußerlichkeiten, affektierten Geziertheiten, aufwändig geschönten Fassaden und noch aufwändiger gesponnenen Ränkespielen. Bestes Beispiel dafür sind die mehrdeutigen Dialoge von nicht zu überbietender Künstlichkeit - eine heute grotesk fremdartig klingende "Kunstsprache". Aber auch die exorbitant übertriebenen Kostüme (mehr Kostümierungen) und die von Menschen künstlich geschaffene unecht strenge Geometrie der Natur (Garten) unterstreichen hervorragend den Eindruck von der damaligen extremen Fokussierung auf das Äußere oder das, was das Auge sieht. Das Auge, das sind in diesem Fall Maler und Zeichner wie Neville - zu ihrer Zeit, als die Fotografie noch im Verborgenen schlummerte, die Abbildner und Verbreiter von Informationen oder Realitäten, auch wenn diese wohl meist auf Wunsch der zahlenden Kundschaft geschönt waren. Auch beim "Kontrakt" werden die Arbeit des zeichnenden "Reporters" und somit das Bild der Wirklichkeit von Dritten bewusst manipuliert bzw. beeinflusst um eigene Realitäten zu schaffen, die den eigentlich neutral außenstehenden Zeichner zum unwissentlichen Bestandteil eines ruchlosen Plans machen. Man bedient sich schamlos seiner Arbeit und Person - doch ist er nur zu willig, selbst das Seinige zu seinem Schicksal beizutragen, das dem zum Sündenbock gemachten letztlich einen hohen Preis für das Verlassen seiner neutralen Beobachterrolle abverlangt.
Was sich beim "Kontrakt" neben der inhaltlichen Klasse noch in die Erinnerung eingräbt sind die hervorragende Kameraarbeit Curtis Clarks voll buchstäblich bildschöner Einstellungen und die fantastische barocke Musik Michael Nymans. Wer mehr davon hören möchte, dem seien auch seine ebenso außergewöhnlichen Arbeiten für die Filme "Das Piano" und "Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber" empfohlen.
Fazit: Der "Kontrakt" ist ein wundervolles, intelligentes Filmkunstwerk, das nicht schwierig zu konsumieren ist. Denn es lässt sich gar nicht konsumieren, man muss sich darauf einlassen und ihm Aufmerksamkeit schenken. Ein brillanter Film, voller Anspruch, voller Überraschungen, sehr intellektuell und doch weit entfernt davon, nicht auch unterhaltsam zu sein. Der eher seltene Fall dass ein Ausstattungsfilm auch mit einem glänzenden Inhalt aufwarten kann und so nicht nur dem Auge gefällt sondern auch dem, das dahinter sitzt.
England im 17. Jahrhundert (12. Juni 2008)
Vorgestern habe ich mir den wunderbaren Film des britischen Malers, Schriftstellers und Avantgarde- Regisseurs Peter Greeneway das erste Mal angesehen, anschließend die beiliegende Arthaus- Collection -Beschreibung durchgelesen und nachgedacht.Meine Eindrücke waren nicht immer deckungsgleich mit der Filmbeschreibung.
Ich sehe es keineswegs so, dass alle Ereignisse " vieldeutig und reininterpretierbar " bleiben. Alle auf keinen Fall, nur manche.
Es stimmt allerdings, dass nicht Empathie und Identifikation, sondern intellektuelle Herausforderung ganz offensichtlich vom Regisseur bezweckt worden sind. Dass die Einlösung des Kontrakts den Tod des Zeichners vorsetzen soll, halte ich für an den Haaren herbeigezogen. Die Filmhandlung gibt meines Erachtens ein solches Denkergebnis nicht her.
Ich habe mir gestern den Film ein zweites Mal angesehen, weil es wirklich beinahe verwirrend viele Intrigen zeitgleich zu begreifen gilt und man auf jedes Detail achten muss, um zu verstehen, was sich vor den Augen des Betrachters ereignet.
Marianne Wellersdorf vom Kulturspiegel hat es sich meiner Meinung nach zu einfach gemacht, als sie in ihren Eingangswort sagt. " Das ist das Wunderbare an Greenways " Kontrakt des Zeichners ": Das große Rätsel wird nie gelöst ". Da bin ich ganz anderer Ansicht.
Die Auflösung des Rätsels ist gegeben. Sie erfordert nur hohe Konzentration.
Zum Film:
Dieser Film ist vieles, u .a. eine Milieustudie.
Die Filmhandlung spielt 1694 in Südengland. Gezeigt wird das Leben der Landadligen, für die ein schönes Anwesen mit wohl konstruierter Garten- bzw. Parkanlage ein Statussymbol darstellte. Man pflanzte damals sündhaft teuere holländische Tulpen, exotische Bäume und andere seltene Gewächse und konkurrierte mit seinen Nachbarn in allem Kunstfertigen und Repräsentativen. Seinen Reichtum und Status ließ man mit Vorliebe in Bildern festhalten.
Die prächtigen Kostüme und Perücken der Darsteller auch die wohl artikulierte, beinahe verkünstelte Sprache mit unendlich vielen Metaphern, die für diesen Film bezeichnend sind, wurde laut Greeneway nie in der englischen Provinzgemeinde gesprochen, sondern unterlag seiner freien Handhabe um die Barockkultur stilistisch zu ironisieren.
Der Zeichner Nelville ( Antony Higgins) wird von Mrs. Herbert, einer Landadeligen beauftragt den Besitz ihres Mannes in zwölf Bildern zu Papier zu bringen. Die Dame fühlt sich vernachlässigt, weil ihr Gatte sich mehr um Haus und Garten als um sie kümmert und sie ihm mit den Bildern eine Freude machen, ihn auf diese Weise erneut an sich binden möchte. Das ist die Version, die sie sie Nelville auftischt.
Das Anwesen, auf das Mr. Herbert so stolz ist, hat Mrs. Herbert mit in die Ehe gebracht. Sie konnte allerdings nicht Besitzerin bleiben, weil nach damalig geltendem englischem Recht der ererbte Besitz der Frau nach Eheschließung in das Eigentum des Mannes gelangte. Die Tatsache, dass ihr Gatte sie arrogant und kalt abblitzen lässt, scheint sich augenscheinlich zu verbittern und handlungsaktiv zu machen.
Die erwünschten Zeichnungen sollen innerhalb von zwölf Tagen angefertigt werden. Es ist genau die Zeit, in welcher Mrs. Herberts Mann in Southhampton weilt.
Nelville , der intelligente, sehr redegewandte Zeichner ziert sich zunächst den Auftrag anzunehmen, stimmt schließlich jedoch zu, nachdem auch die verheiratete Tochter des Hauses auf ihn eingeredet hat.
Der Zeichner handelt mit Mrs. Herbert die Vertragsbedingungen aus. Zu diesen gehört das Einverständnis der Hausherrin, dass Nelville sich täglich um 16.Uhr während der zwölf Tage ihres Körpers lustvoll bedienen darf.
Gäste im Anwesen sind u.a. die Tochter und deren impotenter Ehemann deutscher Herkunft, der von der Schwiegermutter als affektiert bezeichnet wird, dessen deutscher Neffe, sowie der Notar des Hauses, dem Mrs. Herbert einst versprochen war, bevor sie Mr. Herbert ehelichte.
Offenbar hat sie mit diesem Notar ein Verhältnis. Der Notar ist aufgrund der zurückliegenden Ereignisse auf Mr. Herbert nicht gut zu sprechen, denn normalerweise wäre das Anwesen in seine Hände gefallen.
Des Weiteren gibt es noch einen Nachbarn, der sich insgeheim das Landgut von Mr. Herbert aneignen möchte, um seinen Besitz zu vergrößern.
Der Schwiegersohn von Mrs. Herbert sieht sich schon als kommenden Eigentümer des stattlichen Besitzes und scheint es nicht erwarten zu können, dass der Voreigentümer das Zeitliche segnet.
Die hochintelligente Tochter der Herberts hat andere Probleme, sie muss eine Lösung finden, wie sie schwanger wird, damit das Vermögen ihrer Familie nicht in ferner Zukunft an den deutschen Neffen ihres Mannes fällt.
Mrs. Herbert wiederum würde im Falle des Ablebens ihres Gatten erneut in den Besitz des Anwesens ihrer Familie gelangen und könnte neu disponieren.
Soweit die Ausgangspositionen, die sich aus der Filmhandlung erschließen lassen.
Die Interessen aller sind auf die Vermehrung des eigenen Vermögens bezogen. Alle sind hochgradig habgierig.
Ach, beinahe hätte ich es vergessen, es gibt noch eine geheimnisvolle Person im Garten, die nackt, jedoch angemalt mit Farbe als lebende Statue fungiert und in der Folge nicht ohne Bedeutung ist.
Der Zeichner beginnt sein Werk, kommandiert arrogant die Adeligen herum und erntet ihren Groll.
Minutiös zeichnet er alles, was er sieht und aus diesem Gesehenen ergibt sich eine visualisierte Geschichte. Bald wird deutlich, dass Mr. Herbert nicht mehr am Leben ist. Seine Stiefel stehen auf dem Anwesen, sein Hemd und sein Pferd tauchen auf und schließlich findet man ihn nach zwölf Tagen ertrunken auf dem Anwesen. Er scheint ermordet worden zu sein.
Zum Zeitpunkt des Auffindens der Leiche hat der Zeichner nicht nur bereits zwölf Bilder gezeichnet, sondern auch Mutter und Tochter in deren Einverständnis sexuell mehrfach befriedigt, wobei es der Tochter weniger um ein vergnügliches Erlebnis mit Mr. Nelville als um die Möglichkeit ging, schwanger zu werden und einen Nachkommen zur Welt zu bringen.
Als dem impotenten Ehemann der jungen Frau hinterbracht wird, was sich ereignet hat, beginnt er zu toben. Er hasst den Zeichner. Auch der Notar hasst diesen, weil Nelville ihm seine Rolle als Liebhaber streitig gemacht hat.
Doch der Zeichner geht seiner Wege und man glaubt die Geschichte sei zu Ende. Man irrt sich. Als Nelville nach einer Woche nochmals zurückkommt, steht die Frage offen weshalb Mrs. Herbert genau den Bereich als Zeichenauftrag aussparte, wo ihr Gatte ertrank. Ist sie die Drahtzieherin des Mordes an ihrem Gatten?
Nelville zeichnet an diesem Tage ein 13. Bild und schläft abermals im gegenseitigen Einverständnis mit Mr. Herbert bei. Diese Tatsache wird- vermutlich durch Mrs. Herberts Tochter- den anderen Männern hinterbracht. Sie bekommen daraufhin offenbar Panik, dass der Maler ihre materiellen Pläne durchkreuzen könnte, indem er der zukünftige Gatte von Mrs. Herbert werden könnte.
Der Notar, der Schwiegersohn , der Nachbar, sowie zwei Parvenüs erschlagen gemeinschaftlich schließlich den Zeichner, nachdem sie ihn zuvor geblendet haben. ( Ich verrate kein Geheimnis, die Filmbeschreibung berichtet ebenfalls vom Ende des Films). Meiner Ansicht geschieht der Mord am Zeichner aufgrund von Eifersucht und Habsucht des Notars, des Nachbarn und des Ehemannes der Tochter Herbert.
Mit dem Mord an Mr. Herbert haben die Mörder Nelvilles allerdings nichts zu tun. Besagter Mord wurde mit großer Wahrscheinlichkeit im Auftrag von Mrs. Herbert seitens der lebenden Statue ausgeführt. Alle Indizien sprechen dafür.
Diese Person demonstriert später, auf dem steinernen Pferd sitzend, ihre Kaltblütigkeit als sie den Zeichner so tritt, dass er zu Boden fällt und dann von der Adelsclique erschlagen wird.
Mrs. Herbert hat den Zeichner für ihre Zwecke benutzt, um von sich als Täterin abzulenken. Als sie den Kontrakt mit ihm abschloss, wusste sie allerdings noch nicht, dass dies das Todesurteil für den Zeichner war.
Dies meine Interpretation der Geschehnisse. Ich bin neugierig zu welchen Ergebnissen Sie gelangen. Der Film ist ein kniffeliger Denkanreiz.
Ein Werk mit unendlich schönen Bildern und beeindruckenden Kostümen, einer verwickelten Filmhandlung mit vielen Intrigen und geschliffenen Dialogen, die ihresgleichen suchen.
Gezeigt wird die Verkommenheit des ausschließlich besitzorientierten Adels des zu Ende gehenden 17. Jahrhunderts, für den das Leben nichtaristokratischer Personen wenig zählte. Selbst das Leben eines Künstlers war ohne Wert, wenn es den Eigeninteressen der Aristokratie im Wege stand.
Die Bild und Tonqualität sind hervorragend, die Bildeinstellungen ein Hochgenuss.
Empfehlenswert!
more geometrico (27. Mai 2008)
"bezeichnet das Genauigkeitsideal des frühen Rationalismus (Descartes, Spinoza) und der Aufklärung. Man möchte alles, was eigentlich prinzipiell nicht ganz exakt formuliert werden kann, so exakt darstellen, wie es die Geometrie, also "streng mathematisch" tut."Alles wird in die Form gefasst.
Die Welt erscheint in einem Raster, einem Rahmen, in die der Maler seine Bilder setzt.
Die Konversation hat die Form des Geistreichen zu wahren. Und sei der Inhalt noch so unflätig, es muss brilliant formuliert werden.
Eine der Spitzenbegegnungen ist der Dialog zwischen dem Maler und der intrigenreichen Tochter des Hauses, die eher der Motor einer Geschichte ist, in der ein von sich so überzeugter Maler eine ihm nicht bewusste Rolle spielt.
Diese Zeit des more geometrico steht in dem Film von Greenaway wieder auf. Ein Kult-Film.
Unter dieser glatten Oberfläche brodelt eine sehr gefühls-haltige Wirklichkeit von Verlangen und Hass und Gewalt. Diese zerbricht irgendwann die Fassade. Es gibt Opfer.
Die Geschichte entwickelt sich als fein gesponnene Intrige. Greenaway überlässt manches unserer Fantasie, genauso wie in den Zeichnungen, die Hinweise, aber keinesfalls Lösungen geben.
Ein grossartiges Gesamt-Kunstwerk. Bilder, Musik, Schaupielerei.
Ein wenig ist die Freude getrübt, weil das bonus- Material komplett gute Englisch-Kenntnisse voraussetzt. Wenn man es hier verkauft, sollten auch hier Untertitel vorhanden sein !
Der Film allein verdient die fünf Punkte.
Viele Hunde sind des Hasen Tod (3. April 2008)
Greenaway ist ein exzellenter Kenner der allegorischen Bildauffassung des Barock und Rokoko. In diesem Film setzt er seine Kenntnis exakt um, um ein dialektisch monströses Kriminalschauspiel abzuliefern, nach dem Klassiker: Betrogener Betrüger.Ein bürgerlicher Zeichner (Nouveau riche) schließt einen delikaten Vertrag mit einer aristokratischen Dame(Old money):
Er zeichnet ihr bukolisches Anwesen, dafür hat sie Liebesdienste zu leisten. Während des Zeichnens
nimmt der verärgerte Pedant trotzig(seine Kunst wird ihm zu wenig gewürdigt) alle möglichen allmählichen lebensbedingten Veränderungen an Haus und im Garten absichtlich in jede Zeichnung mit auf und wird damit zum Zeuge eines Verbrechens. Er würde lieber "das Stilleben" abbilden, aber ständige Veränderung zwingt ihn aus der Perspektive des Zeichnens Spuren festzuhalten. Es entwickelt sich der Tathergang und der Zeichner wird zum "Tatortphotograph". Köstlich die Idee der lebenden menschlichen Skulptur (eine Tableaufigur), die von Szene zu Szenen einen schwärzer werdenden Humor entfaltet. Gleichzeitig "vernascht" der Meister noch die Tochter der Mutter (die eigentlich Ihn vernascht) und entblößt alle möglichen Verehrer der Damen mit seinem Esprit und Sarkasmus. Sein eleganter verblendeter Hochmut kommt ihm teuer zu stehen: Der dreiste katholisch-irische Gockel versteht nicht, dass er nur eine lächerliche Figur in einem viel größeren südenglisch-protestanischen Intrigenspiel (er ist Samenlieferant einer weiblich-dekadenten Rache-Umsturzverschwörung) ist, an dessen Ende Tod des Genies durch Blendung steht.
Hervorragendes vorviktorianisches Englisch (die Deutsche Synchronisation bemüht sich, kommt aber nicht heran) und eine phantastische Minimalmusik von Michael Nyman machen dieses Werk zu einem opulenten Mahl der Sinne im doppelten Sinne. Der "Contrakt des Zeichners" ist ein Kaleidoskop der Günstlingsgesellschaft nach Cromwell, eine Untersuchung des intelligenten Parvenüs und seines noch durchtriebeneren Establishments, zu dem er gerne gehören möchte und obendrein eine Analyse des Sehens und der Perpektive!
Nymans Musik wurde durch diesen Film weltweit bekannt.





