Verkaufsrang: 17339 (DVD)
Actor: Konstantin Khabensky
Actor: Wladimir Menschow
Actor: Valeri Zolotukhin
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Sergei Lukyanenko
Binding: DVD
Director: Timur Bekmambetow
EAN: 4010232041821
Format: Director's Cut
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Format: Widescreen
Label: Twentieth Century Fox Home Entert.
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Twentieth Century Fox Home Entert.
NumberOfItems: 2
Verlag: Twentieth Century Fox Home Entert.
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 17. September 2007
Spielzeit: 117
Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
TheatricalReleaseDate: 2004
von: Konstantin Khabensky (Hauptdarsteller), Wladimir Menschow (Hauptdarsteller), Yuri Poteyenko (Komponist)
Preis: EUR 12,70
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Als Herr der Ringe Russlands wurde Wächter der Nacht mancherorts bezeichnet, und der Vergleich passt. Nicht so sehr, weil es sich bei dem zugrunde liegenden Roman-Epos um eine Fantasy-Trilogie handelt (in diesem Falle vom russischen Autor Sergei Lukyanenko), denn im Gegensatz zu Tolkiens gänzlich fiktivem Universum erzählt Wächter seine Geschichte vom ewigen Kampf zwischen den guten und den bösen unter den „Anderen“ (übernatürliche Wesen wie Vampire, Seher, Hexen und Formwandler) vor dem Hintergrund des heutigen Moskau. Weitaus passender ist der Vergleich für die Verfilmungen, denn ebenso sehr wie Peter Jacksons Ringe-Trilogie ein Mammutprojekt für Hollywood war, ist Wächter der Nacht mit das größte, was man bisher in Russland gewagt hat.Das Ergebnis unter Regie des Werbefilmers Timur Bekmambetov überzeugt mit seinem eigenen Stil. Während man sich in der Action-Inszenierung deutlich an den westlichen Vorbildern wie Blade oder Matrix orientierte, schaffen die rauen Bilder der Großstadtkulisse eine dichte und beklemmende Atmosphäre und nutzen die kalten, grauen Plattenbauten der Stadt für einen besonderen Effekt: Konnte man sich beim Herr der Ringe noch gänzlich in einer anderen Welt verlieren, vermittelt Wächter der Nacht das genau gegenteilige, unheimliche Gefühl: Eine andere Welt, die direkt in den Schatten unser eigenen existiert.
Der Plot des Films ist ziemlich komplex und bemüht sich, die diversen Handlungsstränge der Buchvorlage verständlich zu bündeln. Ganz allgemein geht es auch hier um den drohenden Ausbruch des letzten großen Krieges zwischen Gut und Böse, und einen „Auserwählten“, dessen Schicksal den Ausgang des Konflikts (laut Prophezeiung) entscheiden soll. Wächter der Nacht ist dabei nur die Einleitung, drum sollte man sich von dem abrupten Ende auch nicht verwirren lassen: Die Teile 2 und 3 der Trilogie, Wächter des Tages und Wächter der Dämmerung, werden folgen. Wie beim Herr der Ringe scheint sich der Aufwand gelohnt zu haben: Wächter der Nacht war in Russland ein Riesenerfolg, und verdient sich mit seiner packenden Geschichte und rasanten Inszenierung auch internationale Anerkennung. Man kann gespannt sein auf Teil 2. -- Frank-Michael Helmke
Kundenrezensionen zu 'Wächter der Nacht - Nochnoi dozor (2 DVDs, Russ. Director's Cut + dt. Original-Kinofassung'
Konfus (1. November 2008)
Ich nehme mal stark an, dass man für das Verständnis dieses Films das Buch gelesen haben muss. Der Film ist eine Ansammlung von für mich völlig unzusammenhängenden Szenen und zu keiner Zeit in irgendeiner Form nachvollziehbar. Die Figuren bleiben absolut blass und austauschbar, Beziehungen unter ihnen sind mir verborgen geblieben. Mal ganz davon abgesehen, dass der Film von Vorne bis Hinten mit Logikfehlern durchzogen ist. Bleibt als Lichtblick eigentlich nur eine sehr schöne optische Präsentation, die für mich dann auch den Eindruck verstärkt, dass der Film eher als eine optische "Zugabe" zur Buchvorlage dient.Für Fans des Buches: Hände Weg! (7. September 2008)
Katastrophe! Ich selbst habe das Buch gelesen und mich auf eine Umsetzung gefreut... Aber Pustekuchen! Das Buch ist fantastisch, durchdacht, interessant... Der Film das ganze Gegenteil. Nicht einmal die Handlung stimmt überein. Gut, der Film mag seine Höhepunkte haben (die man an einer Hand abzählen kann, Olgas Verwandlung und die Effekte beispielsweise oder Sebulon vor der X-Box), wird dann jedoch völlig unübersichtlich und wirr. Wer das Buch gelesen hat entdeckt vielleicht manchmal noch den roten Faden, aber auch eher schwerlich. Den Darstellern kann man keinen Vorwurf machen, sie geben sich durchaus Mühe und sind auch zumeist passend gewählt. Aber das allein rettet den Film eben auch nicht.Traurig! Bitte erst das Buch lesen! (26. August 2008)
Als ich neulich mit dem BUCH "Wächter der Nacht" zu Hause im Sofa saß, sprach mich mein Bruder darauf an und fragte "Ist das das Buch zum Film? Das war der schlechteste und bescheuertste Film, den ich je gesehen habe" und hat damit vielleicht nicht einmal übertrieben. Recht hat er (mit der Ausnahme, dass zuerst das Buch da war und dann der Film kam). Ich kann es keinem verübeln, der über den Film schimpft, ob er nun das Buch gelesen hat oder nicht. Was ich nur traurig finde: Durch diesen Film werden so viele Leute verschreckt und werden sich mit Sicherheit nicht die hervorragendenden Bücher kaufen oder auch nur ausleihen.Bitte! Lest das Buch und schaut nicht den Film. Oder schaut den Film erst danach. Fesselndere Bücher als die der Wächter-Reihe habe ich seit langem nicht mehr gelesen!
Unzusammenhängender Schwachsinn (4. August 2008)
Ich kann einfach nur sagen: Selten so einen Schwachsinn gesehen. Der Film ging eigentlich noch ganz interessant los, dann riss plötzlich die Handlung ab und alles ist nur noch zusammengewürfelt. Wir haben uns nur ratlos angesehen und den Film nach einer halben Stunde ausgeschaltet. Mein Fazit: Geldverschwendung.zweimal gesehen, das reicht... (31. Juli 2008)
Das erste mal im Kino, Gott sei Dank kostenlos, denn den Saal verließ ich mit einem großen Fragezeichen. Mittlerweile lese ich den dritten Band (denn die Bücher sind deutlich besser), und da der Film vor kurzem im TV lief, rang ich mich dazu durch ihm eine zweite Chance zu geben. Vielleicht wird es ja verständlicher wenn man das Buch gelesen hat. Aber nicht wirklich. Das größte Problem des Films ist, dass er sich kaum an die Romanvorlage hält. Jegor ein Sohn Antons der ihn auch noch abtreiben wollte? Eine durch einen Tunnel steuernde Vampirin Alissa? Eine Finalschlacht die zugunsten des Dunkels endet? Sorry, aber davon habe ich nix gelesen. Hinzu kommen miese Dialoge, Anton nuschelt nur so vor sich dahin, der Zynismus aus den Büchern ist komplett verloren gegangen. Das sogenannte Zwielicht entspricht nicht im Mindestens der im Roman beschriebenen Version (alls grau und kalt)und zu Guter letzt wirken die beiden Chefs der Wochen Geser und Sebulon nicht wirklich glaubhaft, mehrere hundert Jahre alte Magier stell ich mir anders vor.Einziger Pluspunkt: die optische Aufmachung und die Effekte können sich für eine russische Produktion durchaus sehen lassen, aber leider reicht das nicht um den Film nur annähernd empfehlenswert zu machen. Vielmehr scheint es, als hätten sich die Produzenten eher auf Effekte konzentriert denn auf die originale Handlung. Den zweiten Teil werd ich mir ersparen, wenn ich schon im Trailer ein Auto sehe, dass an Hauswänden lang fährt...





