10,000 Days

Verkaufsrang: 26331 (Musik)
Artist: Saga
Audio CD
EAN: 0693723796420
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: "Inside Out @ 1414(8030)"
UPC: 693723796420
Preis: EUR 10,72

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Ein Abschied mit Ansage: Sänger Michael Sadler verlässt nach 30 Jahren aus privaten Gründen die kanadischen Soft-Progger Saga. Doch auf seinem letzten Album mit der Band zeigt er noch mal alle Facetten seines Könnens.

Die Trennung von Sadler gehört zu den entspanntesten Splits der Rock-Geschichte. Bereits Anfang 2007 verkündete der Frontmann, Ende des Jahres aussteigen zu wollen, erklärte sich jedoch dazu bereit, eine letzte CD mit seinen langjährigen Weggefährten aufzunehmen. Und 10.000 Days ist weder ein halbherziger Schnellschuss noch eine weinerliche Winke-winke-Platte geworden. Saga punkten mit gewohnt hochwertigem, progressiv angehauchtem Hardrock, der elegant die Brücke vom ohrenfreundlichen AOR nordamerikanischer Prägung zum anspruchsvollen europäischen Artrock der 70er Jahre schlägt. Die Instrumentalisten leisten Großartiges, ohne dass es jemals angestrengt oder kopflastig klingt, und Sadlers charismatische Stimme veredelt die neun neuen Stücke mit einigen der besten Hooklines der letzten Saga-Dekade. Ein würdiges Abschiedsalbum! -- Michael Rensen

dkb.de

Kundenrezensionen zu '10,000 Days'

Ich hab dieses Werk noch nicht rezensiert??? (23. Juni 2008)

Unglaublich!
Was für ein Abgang für Michael Sadle, der die Band nach dieser Scheibe verlassen wird. Nicht böse. is halt einfach ne Lange zeit mit Saga gewesen.
So die Platte... Sehr gute Saga Stücke. In den letzten Jahren schienen sie sich ja irgendwie zu wiederholen. Aber hier klingen sie frisch. tolle Ideen. Der Hörer bekommt die typischen Progansätze sowohl die geraden Popsongs mit wirklich tollen Texten. Wie viele hier hab ich alle Sagaplatten (nicht gerade wenig) und werde diese in die Rangliste ziemlich weit nach oben setzen!
Viel Spass beim hören... 10000 Tage Saga mit Michael Sadler

Back to the roots (2. Juni 2008)

Na das war ja wohl ein gelungenes Abschiedsgeschenk von Michael Sadler.
Ich gönne Ihm seinen "Ruhestand" und wünsche, wenn auch verspätet, alles Gute.
Ich war in der glücklichen Lage, SAGA auf der "Abschiedstour" in Mainz noch einmal GENIESEN zu dürfen. Es war, eigentlich wie immer, ein perfekter Abend, wobei mich mit jedem Titel eine stärker werdende Gänsehaut und Schluckbeschwerden wegen der unterdrückten Tränen "plagten"........
10000 Days ist meiner Meinung nach das stärkste SAGA-Album der letzten 10 Jahre. Es lässt einen die mehr oder weniger misslungenen Ausflüge in jazzähnliche Gefilde vergessen.

Inzwischen ist ja ein neuer Sänger gefunden und man sollte Ihm eigentlich eine Chance geben. Aber wenn jemand schon einmal Herrn Moratti gehört hat, wird er(oder auch Sie ) einige Zweifel an der Umsetzung der, von Michael Sadlers Gesang geprägten Titel haben.

Saga nach bewährtem "Schema F" (29. Mai 2008)

Es ist hier schon einiges über das (vermutlich) letzte Album von Saga mit Michael Sadler als Sänger geschrieben worden. Dennoch liegt es mir als Saga-Fan am Herzen, dem etwas bei zu steuern.
Die Zutaten eines guten Saga-Albums sind nahezu alle vorhanden: Fetzige Gitarrenriffs über Klangteppiche gelegt, Sadlers charakteristische, leicht nölige Stimme, Keyboard-Gitarre-Duelle, rhythmische Brakes, atmosphärische Intermezzi, das obligatorische Instrumental-Stück etc.
Saga haben dieses "Abschiedswerk" noch schnell dazwischen geschoben. Das merkt man dem einen oder anderen Song an. Aber der Reihe nach.

Contra's

Auf diesem Album kommt alles noch um einiges glatter und song-dienlicher daher, als auf den meisten anderen Saga-Alben.
Gute Beispiele sind "Book of Lies", "Sideways", "Can't You See Me Now" und "Sound Advice". Es sind zweifellos "gute" Stücke. Die Refrains fetzen, der Bass brummt. Hier und da baut man einen "schrägen" Rythmus, einen Brake oder ähnliches ein, um die alten Fans zu beglücken. Nur, mir reicht das heute einfach nicht mehr.
Die Einfachheit der klassischen Song-Struktur (Strophe-Bridge-Refrain) ist es, die dazu führt, dass das man sich das eine oder andere Stück relativ schnell überhört. Ein (recht einfaches) Thema wird am Anfang eingeführt und dann im Song mehrmals "verarbeitet". Das ist zwar klassisches Songwriting und Saga zeigen, dass sie das Song-Handwerk nach über 30 Jahren perfekt beherrschen aber das kann doch nicht alles sein, meine Saga-Herren!

Saga entwickelt sich (auch) mit diesem Album nicht mehr weiter. Wer etwas anderes behauptet, erliegt wohl der Melancholie um Sadlers Austritt aus der Band.
Die hier und dort eingeschobenen Gitarren- und Keyboard-Soli wirken oft "hineinkonstruiert". Sie sollen zwar den "progressiven" Charakter der Band unterstreichen tun eben dies aber dennoch nicht. Sie ergeben sich nicht unbedingt aus dem harmonischen Kontext. Das zeigt, dass das Album vermutlich recht schnell geschrieben und aufgenommen wurde. Die Combo hat in den letzten Jahren ja auch sehr viel getourt.
Der Begriff "progressiv" wird heute oft für ein bestimmtes Musik-Format verwendet. Jedoch ist die eigentliche, ursprüngliche Bedeutung einfach: Progressiv = fortschrittlich. Und dieses Attribut trifft auf Saga einfach nicht mehr zu. Sie machen definitiv nichts neues mehr.
Auch dieses Album bietet so einiges an schönen Melodien, die allerdings stets ins schnöde Song-Format gepresst werden und daher des öfteren kaum mehr an Kitsch vorbei schrammen. Perfektes Beispiel: "More Than I Deserve". Gibt einen tollen Stadion-Feuerzeug-Schunkler, schon nahezu peinlich. Mehr Abwechslung, neue Ideen, schräge Melodien, unerwartete Wendungen und mehr harmonischer uns struktureller Komplexität hätten dem Ganzen einen Glanz verliehen, denn die Ansätze sind da.

Pro's

Ein Höhepunkt dürfte zum einen der Opener mit seinem atmosphärisch dichtem und emotionalen Refrain "Lifeline" sein. Dennoch auch hier der Nachteil: Die Strophe plätschert vor sich hin und man wartet nur noch auf den Refrain.
Das Alibi-Instrumental-Stück "Corkentellis" fetzt und ist das beste Stück des Albums.
Nach dem Stadion-Feuerzeug-Schunkler "10000 Days" kommt noch der fetzige Rausschmeißer "It Never Ends". Auch dieser bietet nichts neues, ist aber einfach packend, daher mein Geheimfavorit dieses Albums.
Schließlich ist es auch die handwerkliche Fertigkeit dieser Herren an ihren Instrumenten, welche ungemein Spaß beim hören macht.

Fazit

Andere Saga-Alben finde ich einfach besser und Saga kann mehr. Mit dem "Liedchen-Format" haben sie es hier auf die Spitze getrieben. Musikalisch alles in allem glatte 3 Sterne wert.

Und Dennoch gebe ich 4 Sterne, weil:
- das Album - sagen wir - eine Menge guter Ansätze bietet;
- Saga ihr Handwerk nach wie vor sehr gut versteht und die "Songs" energiegeladen sind und zu gefallen und zu packen vermögen.

Einem Saga-Neueinsteiger würde ich allerdings dieses Album nur sehr bedingt empfehlen, denn es ist definitiv nicht repräsentativ für die "modernen Saga". Als Einstieg würde sich meiner Meinung nach am besten das Album "Worlds Apart" (1981) eignen, möglichst in geremasterter Fassung.

30 Jahre SAGA (26. April 2008)

Saga ist so eine Band, bei welcher ich viele Rezensionen und Kritiken nicht verstehen kann. In den 90ern haben viele Fans über die Gruppe gemotzt, da diese ihren musikalischen Stil der 70er und 80er offenbar verloren hatte. Ab der "Full Circle" von 1999 sind Saga wieder Saga.

Selbstverständlich bieten alle Alben sein `99 nichts neues mehr. Das wollten wohl die meisten Fans auch nicht. Saga haben ihren alten Stil der Alben wie "Silent Knight" und "Worlds Apart" wiedergefunden. Von so einer alteingesessenen Band erwarte ich auch gar nicht, dass sie die Musik neu erfinden, das sollen die neuen jungen Bands machen.

Nun zu "10.000 Days". Das Album bietet Saga pur. Wer die Alben davor mochte, wird auch "10.000 days" mögen. Insgesamt sind die Songs aber etwas länger geworden. Besonders Ian Crichton und Jim Gilmour haben mehr Platz für ihre Soli bekommen. Dieses nutzen die beiden Herren aus. Besonders Jim Gilmour soliert, dass es eine wahre Freude ist. Somit wirkt das Album insgesamt etwas proggiger. Aber nocheinmal, hier ist nichts neu und innovativ...wir hören einfach Saga in richtig guter Form.

`Book of lies`, `Corkentellis` und `10.000 days` möchte ich als Anspieltipps nennen. `Corkentellis` ist tatsächlich das längste Instrumentalstück der Gruppe seit sehr langer Zeit. D e r Hammer für mich ist aber `Sideways`. Eine Melodie, wie sie nur von Saga kommen kann. Sofort setzt sich das Lied im Ohr fest und will dort gar nicht mehr raus.

Da ich bei den Alben davor etwas strenger war, bekommt "10.000 days" von mir die Höchstnote. Ich war auch auf der Tournee im Herbst `07. Auch hier hinterließ die Gruppe einen sehr guten Eindruck. Saga sind eben Saga, auch wenn sie nicht mehr vor 6.000 Leuten spielen. Wie geht es ohne Michael Sadler weiter? Geht es überhaupt weiter? Lassen wir uns überraschen.

Wie gewohnt (16. Februar 2008)

Nach mehrmaligem Hören erschließt sich auch hier wieder die "Saga-Welt".Eine gewohnt geniale Scheibe. Alles weiter ich schon gesagt.

Empfehlen möchte ich allen Sadler-Fan die "CLEAR", welche ein wirklich gutes Solo-Album von Michael Sadler ist und viele nicht umgesetzte Ideen bei Saga zeigt. Bin schon gespannt auf sein nächstes Album.
CLEAR - Pflichtkauf für Sadler-Fans!!!!!

dkb.de

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