Verkaufsrang: 1248 (DVD)
Actor: Roger Moore
Actor: Christopher Lee
Actor: Britt Eklund
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: FOX
Director: Guy Hamilton
EAN: 4045167005334
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Verlag: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2007
Spielzeit: 119
Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
TheatricalReleaseDate: 30. November 2000
von: Roger Moore (Hauptdarsteller), Christopher Lee (Hauptdarsteller), John Barry (Komponist)
Preis: EUR 6,29
Product Description
Fox James Bond Mann mit dem goldenen Colt Ultimate Sin, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 01.10.07Kundenrezensionen zu 'James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colt'
Viel Schnickschnack um Christopher Lee (21. Oktober 2008)
Francisco Scaramanga, "Der Mann mit dem goldenen Colt", wird von niemand Geringerem als Christopher Lee dargestellt. Bond trifft Dracula? Nein! Scaramanga hat keine spitzen Eckzähne, dafür aber drei Brustwarzen. Irgend eine anatomische Anomalie muss ein Bösewicht ja schließlich aufweisen (man denke nur an Strombergs Schwimmhäute zwischen den Fingern in "Der Spion, der mich liebte"). Kleines Detail am Rande: Christopher Lee ist der Cousin von 007-Erfinder Ian Fleming. Was für eine Familie!Hauptschauplätze dieses Spionagespektakels aus dem Jahr 1974 sind Hongkong, Bangkok sowie ein kleines thailändisches Inselchen, das mittlerweile als James Bond Island bekannt ist. Dort treffen sich 007 und der Mann mit dem goldenen Colt zum finalen Duell. Sir Roger Moore schauspielert smart wie eh und je.
Bond-Girls sind diesmal zwei Schwedinnen, zum einen Maud Adams (Scaramangas Geliebte), die in einem späteren Abenteuer in "Octopussy" zu sehen sein wird, sowie Britt Ekland als Mary Goodnight, Bonds Assistentin. In den Romanvorlagen kommt diese Figur öfter vor, was die Kinofilme angeht, war dies ihr bislang einziger Auftritt. Mary Goodnight fährt - den Initialen gemäß - einen flotten MG. Sonst gibt es kein klassisches Bond-Auto, weder Aston Martin noch Lotus. Dafür aber hebt Scaramanga mit einem PKW-Flugzeug-Hybrid ab.
Witzige Idee: der etwas windschiefe MI6-Stützpunkt im Wrack der "Queen Elizabeth". Mit von der Partie ist auch der kleinwüchsige Nick Nack, auf Deutsch, Schnickschnack, der für seinen Meister Scaramanga schmutzige Aufträge erledigt. Die Rahmenhandlung ist völlig nebensächlich: es geht für Bond darum, das Solex wiederzukriegen, ein Apparat zur waffenmäßigen Bündelung von Sonnenenergie. Aber wer achtet bei 007 schon auf die Handlung, wenn es soviel Schnickschnack zu sehen gibt...?
Ein unterschätzter Klassiker (8. August 2008)
Oftmals wird dem zweiten Bond-Film mit Roger Moore unterstellt, er sei uninspiriert, albern, zweitklassig. Statt Trends zu setzen, würde man mit "Der Mann mit dem goldenen Colt" nur dem Eastern-Trend der 70er Jahre folgen, hieß es. Die Kritik ist konnte sich mit dem Film damals nicht anfreunden -- doch wie sieht's in einer Entfernung von 34 Jahren mit dem Streifen aus? Man staune: bei genauerer Betrachtung entpuppt er sich als einer der besten der Moore-Ära und stellt sich als unterschätzter Klassiker dar.Der Film bietet eine spannende Handlung mit überraschenden Wendungen und einem starken Gegenspieler: Christopher Lee glänzt in der Rolle des Mannes mit dem goldenen Colt, der Bond verehrt und ihn dann doch ins Visir nimmt, als dieser seine Pläne zu durchkreuzen droht. Sein kleinwüchsiger Gehilfe Schnickschnack -- die Handlanger verleihen den Bösewichtern in den Bond-Filmen teils überhaupt erst ihr Flair! -- bleibt in seiner Boshaftigkeit bis heute unerreicht. Man vergleiche beispielsweie nur mit Götz Ottos enttäuschender Darstellung in "Der Morgen stirbt nie"). Hinzu kommt das geheimnisvolle Versteck der beiden Halunken, die geheimnisvolle Insel. Ein wenig fühlt man sich fast an das Heim des Barons aus "Timm Thaler" erinnert.
Und wie war das jetzt mit der Albernheit? Zugegeben: mit dem Humor hat man versucht, Elemente des Vorgängers "Leben und sterben lassen" zu übernehmen -- was gar in dem zufälligen Auftauchen von Sheriff Pepper gipfelt. Und ja, Moore spielt den Bond mit einer gewissen Leichtigkeit, die manchen zu irritieren vermochte. Aber auch in diesem Film bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, in denen Sir Roger durchaus die dunklen Seiten seiner Figur auszuspielen vermag. Und man muß es so sehen: auch zu Sean Connerys Zeiten waren die Bond-Filme teils schon eine Satire ihrerselbst -- ein Konzept, das man in den frühen Moore-Auftritten auf die Spitze getrieben hat.
Kurzum: ein Bond-Abenteuer, das in keiner Heim-Videothek fehlen darf. Die tolle Musik von John Barry -- einer seiner besten Bond-Soundtracks! -- tut ihr Übriges. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß die DVD technisch keine Wünsche offen läßt: gutes Bild, guter Ton.
Moore Klassiker (11. Mai 2008)
Ich verstehe garnicht wieso manche den Film als schlecht bezeichnen. Für mich ist dies Moores 2bester Bond. Zum Bösewicht: Christopher Lee war schon immer einer der besten Schurken überhaupt, wie er es in diesem Film demonstriert. Er hat eine kleine Vorgeschichte, ein Merkmal und eine eigene Waffe. Zu Bond: Roger Moore ist einer der besten Bonddarsteller. Er ist in diesem Film witzig und geht sogar mit Frauen grob um. Alles in allem ein sehr guter Bondfilm.Einer der schwächsten Bond Filme (26. März 2008)
DMGC dürfte einer der schlechtesten Bond Filme sein. Allein schon der Titrelsong von Lulu: He will kill anyone with his go--oo--oolden gun... Grausam. Bond im Film wird zur Parodie des Engländers und die Karatesequenzen mit chinesischen Schulmädchen sind peinplich albern, wie auch vieles andere in diesem Film. Dann noch der unsäglich Sheriff Pepper, der unerklärlicherweise in Asien auftaucht. Bond ist auch ein recht unangenehmer Zeitgenosse, der ziemlich fies mit Frauen umgeht. Man merkt sehr deutlich, dass zu diesem Zeitpunkt die Luft aus der Bond Reihe komplett heraus war und dass erst nach einer längeren Pause mit der Spion der mich liebte, das Bond-Konzept vollkommen überholt wurde und man nach drei Parodien auf das Niveau der Bond-Klassiker wie Man lebt nur zweimal zurückkam. Und im übrigen: Scaramanga hat gar keinen Colt!Das Bonus Material der DVD ist sehr gut.
Nicht schlecht, aber auch nicht so gut... (22. Januar 2008)
Moore's zweiter Einsatz ist eine perfekte Mischung aus Action, Erotik und Humor. Aber irgendetwas stimmt nicht: Moore fühlt sich nicht wohl in seiner Haut. Er wirkt sehr in Rolle hineingedrückt, spielt sehr in einem Sean Connery Image, welches (wenn auch überzeugend) nicht zu seinem Charakter passt, da Moore eben nicht die Präsenz von Connery verkörpert.Chris Lee als Oberbösewicht ist leider einer der schwächster Gegner und das ist sehr schade. Aber im Buch ist die Figur von Scaramanga auch nur ein Schlägertyp und kein Killer der nur für die Summe von 1 Million Dollar pro Kopf tötet. Doch Lee lehnt die Rolle zu sympatisch an. Ebenfalls lächerlich Herve Villechaize als SchnickSchnack welcher bis zum Schluss Bond an der Nase herumführt (kleiner Teufel).
Auch wenn die Mischung mal wieder stimmt, ist alles zu formularisch, ohne richtigen Pepp, Schliff, Humor oder auch richtig gut gemachte Action. Wenn man Leben und sterben lassen gesehen hat und Sheriff J.W. Pepper wiedersieht, dann weiss man recht schnell, jetzt geht der Film den Bach runter. Sind alle Redneck Polizisten wirklich solche Oberpfeifen??
Höhepunkte: Soundtrack, Schnitt, Bauten, und natürlich beste Szene: der 360 Grad-Sprung mit dem AMC Hornet über den Klong-Fluss, der leider ebenfalls durch einen schrecklichen Soundtrack (eine Kazoo) zunichte gemacht wird.
Ein Bondabenteuer das man allenfalls als ok bezeichnen kann, mehr nicht.
File-it-forget-it Bond adventure!
jw





