Verkaufsrang: 673 (DVD)
Actor: Sir Sean Connery
Actor: Jill St. John
Actor: Charles Gray
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Autor: Ian Fleming
Binding: DVD
Brand: FOX
Director: Guy Hamilton
EAN: 4045167005235
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: DTS
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
Verlag: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2007
Spielzeit: 115
Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
TheatricalReleaseDate: 9. November 2000
von: Sir Sean Connery (Hauptdarsteller), Jill St. John (Hauptdarsteller), John Barry (Komponist)
Preis: EUR 5,90
Kundenrezensionen zu 'James Bond 007 - Diamantenfieber'
Kurioser Bond-Film mit (teils unfreiwilligem) Kult-Charakter (5. November 2008)
Was für ein Titelsong: John Barrys "Diamonds Are Forever", gesungen von Shirley Bassey, gehört zweifellos zum Besten, was die Serie zu bieten hat. Leider kann man das über den Film selbst nicht sagen.Nachdem "On Her Majesty's Secret Service" - der letzte Bond-Film der 60er Jahre, mit George Lazenby in der Titelrolle - gefloppt war, stellte sich für die Produzenten die Frage, wie man am besten an die sagenhaften Erfolge von "Goldfinger" und "Thunderball" anknüpfen könnte. Leider verpasste man zu diesem Zeitpunkt die Chance, James Bond für die 70er Jahre neu zu erfinden (Roger Moore sollte erst im nächsten Film dazustoßen), und versuchte stattdessen einfach, das Alte zu wiederholen. Gedacht wurde zunächst an einen Aufwasch von "Goldfinger" - mit Goldfingers Zwillingsbruder(!) als Bösewicht -, was an sich schon von einem akuten Mangel an Inspiration zeugt. Zwar wurde diese Idee glücklicherweise wieder verworfen, "Diamonds Are Forever" ist die Orientierung an den letzten drei Connery-Filmen aber trotzdem deutlich anzusehen. Am wichtigsten ist dabei natürlich die Rückkehr von Connery als Bond. Und dies, so scheint mir, war zugleich der größte Fehler: Connery hatte schon während der Dreharbeiten zu "You Only Live Twice" seinen Ausstieg aus der Serie angekündigt, und nun kaufte man den Star für eine horrende Summe zurück - Lust auf James Bond hatte Connery aber offensichtlich trotzdem keine mehr. Deutlich gealtert und mit etwas mehr Speck auf den Rippen wirkt er stellenweise seltsam unbeteiligt und macht seinen Job zwar nicht schlecht, aber höchstens souverän und routiniert.
Connery ist allerdings nicht das einzige Problem. Der gesamte Film, angefangen beim Drehbuch, wirkt ein wenig lustlos. So ist "Diamonds Are Forever" der Bond mit den krassesten Continuity-Fehlern, die eher an amerikanische TV-Produktionen der 70er Jahre erinnern als an die früheren Klassiker der 007-Reihe. So fährt Bonds Wagen einmal auf den rechten zwei Rädern in eine schmale Gasse und kommt auf den linken wieder heraus. In derselben Sequenz (der Verfolgungsjagd durch Las Vegas) sind die Straßen manchmal voller Menschen - offensichtlich Passanten, die bei den Dreharbeiten zuschauen - und manchmal menschenleer. Und bei einer weiteren Verfolgungsjagd rollt vorne ein Rad durchs Bild, das offensichtlich gerade von dem Mondfahrzeug abgefallen ist, mit dem Bond seinen Verfolgern entkommt.
Darüber hinaus spielt fast der gesamte Film in Las Vegas. Selbst die Anfangssequenz in Südafrika wurde einfach außerhalb der Stadt gedreht, so dass einem die Landschaft seltsam vertraut vorkommt, wenn man später die Action-Sequenz mit dem Mondfahrzeug vor Las Vegas sieht. Es fehlt der Bond-typische Schauplatzwechsel. Stattdessen versumpft man etwas im Casino von Las Vegas.
Blofeld (der plötzlich Haare und ein ganz unvernarbtes Gesicht hat) wird dann auch noch von Charles Gray gespielt, der bereits in "You Only Live Twice" - und zwar in der Rolle von Henderson - zu sehen war, was irgendwie einen seltsamen Effekt hat.
Was bleibt, sind die gewohnt großartigen Kulissen von Ken Adam, der grandiose Soundtrack (cool vor allem die Musik zur Weltraumszene) und die großzügige Ausstattung der DVD: Zusätzlich zum gewohnt guten - und bei der Bond-Reihe zum Standard gehörenden - ca. 30minütigen "Making of" gibt es ein längeres Porträt des Produzenten Cubby Broccoli und (leider zu Recht) verworfene Szenen.
Fazit: Für Sammler sowieso ein Muss, für Freunde des 70er-Jahre-Designs und -Sounds ebenfalls. Mehr eine Kuriosität als ein wahrer Bond-Knüller...
Ich bin BAMBI und das ist KLOPFER... (16. März 2008)
...diese Szene ist mir lange im Gedächtnis geblieben sowie das seltsame schwule Pärchen Mr. Kidd und Mr. Wint, die furchtbar tuntig synchronisiert worden sind. Die Bondgirls Jill St. John und Lana Wood fallen kaum auf (letztere muß ohnehin recht bald das Zeitliche segnen). Keine erreicht auch nur annähernd die Klasse einer Ursula Andress, Honor Blackman, Karin Dor oder Shirley Eaton, die in ihren wenigen GOLDFINGER-Szenen weit mehr beeindrucken kann als St. John im ganzen Film. Da hilft selbst leichte Bekleidung und mehrfacher Perückenwechsel nichts. Die Spezialeffekte sind für ein derart teures Filmprojekt etwas billig geraten (z. B. die Explosion des U-Bootes). Mr. Connery hat seit seinem letzten Bondauftritt an Gewicht zugelegt und ist deutlich gealtert. Dennoch ist er für mich der einzig wahre James Bond auch wenn er und das Drehbuch nicht ganz überzeugen können.Selbst die DVD hat ihre Mängel. Die deutschen Stimmen klingen dumpf und die S-Laute zischen nur so. Von allen Connery-Bonds die qualitativ schlechteste Synchronspur. Musik und Geräusche sind dagegen gut umgesetzt worden. Auch beim Bild gibt es nichts zu bemängeln.
Diamantenfieber guter Durchschnitt (13. Januar 2008)
James Bond 007 - Diamantenfieber ist für mich ein mittelprächtiger Bond-Film.Es gibt mit Sicherheit weitaus bessere Bond-Filme.Dennoch ist er nicht so schlecht, das man die Finger von James Bond 007 - Diamantenfieber weglassen müßte.
Für Fans der Serie gehört er sowieso in die Sammlung.
Fazit:Ein etwas schwächerer Bond-Film, den man ruhig mal sehen sollte.
Würdiger Abschluss für Connery! (8. Januar 2008)
Weiss gar nicht was alle haben, im Gegensatz zu vielen darauffolgenden Bondfilmen ist dies wirklich kein schlechter 007-Thriller.Gut man merkt, dass es wieder mehr in richtig Comic geht, alles etwas überzogen, die Gadgets mal wieder einige Lacher wert, wie z.B. die künstlichen Fingerabdrücke oder Q's Hakenschiesspistole die sich angeblich in hammerharten Stahl bohrt... (sehr witzig). Aber der durchweg ironische Unterton und Connery's spitzbübischer Charme tut gut. Man stelle sich vor, das Anti-Happy End vom letzten Bond ist noch nicht abgeklungen und wir haben uns mal wieder ein kleine Pause in Puncto Anspruch verdient, wenn man bei einem Bondfilm von Anspruch reden darf?!
Natürlich dachte die Synchronregie man könnte noch mehr aus dem 7. James Bond Film rausholen und liess die Akteure mal wieder 2 Stunden lang rumblödeln, indem sie viele Szenen zu albern übersetzen oder gar einen Bösewicht (Prof. Dr. Metz) sächsisch sprechen liessen. So ein Blödsinn!
Gerade während dem Karatefight spricht Connery im Original kein Wort, während in der deutschen Synchro hier-und da ein lockerer, wenn auch unpassender Spruch viel. Die engl. TV-Serie Die 2 (mit Roger Moore und Tony Curtis) war wohl so beliebt das man den Geist der Zeit beibehalten wollte.
Wie auch immer, darstellerische Leistungen, Kamera, Story, Soundtrack (wunderbar: John Barry's beste Leistung!), Regie wieder alles sehr gut.
Ein paar Minuspunkte: die Spezialeffekte sind erbärmlich, gerade die Szenen im Weltraum wirken sehr künstlich, so dass man es merkt; weiter, die Sprengungen der Raketen auf den diversen Militärstützpunkten sind jämmerlich umgesetzt worden (Ed Wood lässt grüssen, das schickt sich nicht für einen Bondfilm) und krönender Abschluss der Peinlichkeit, der Hubschrauberangriff auf die Ölbohrplattform ist langweilig und hat wirklich sehr lausige Effekte. Schade.
Trotzdem ein sehenswertes Bonderlebnis!
jw
Stilvoller Connery-Abgang, aber nicht diamantenglänzend! (6. Januar 2008)
Nachdem Connery nach "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" wieder zurückgeholt wurde, um das kommerzielle Desaster mit Lazenby wieder wetzumachen (Anm.: Ich persönlich fand weder Lazenby noch "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" schlecht), hatte er seine Glanzzeiten schon hinter sich.Schon in "Man lebt nur zweimal" musste man mitansehen, wie die Filmemacher mehr und mehr aufwändige Special-Effects und skurril-überzeichnete Höhepunkte im Drehbuch in den Vordergrund rückten, um das Publikum bei Laune zu halten (nach dem riesigen Erfolg von "Feuerball").
"Diamenatenfieber" ist im Gegensatz zu "Man lebt nur zweimal" aber wenigstens etwas mehr auf den inhaltlichen Aspekt (also die Story) konzentriert, und versucht nicht gänzlich mit Explosionen, überdimensionalen Kulissen, einem Wiederauferstehen Bonds etc. den Zuseher zum Staunen zu bringen. Freilich kommt es dadurch phasenweise zu einigen Langatmigkeiten, die im Großen und Ganzen aber verzeih- und ertragbar sind.
Zudem kommt noch, dass in "Diamentenfieber" eines der schlechtgespieltesten Bond-Girls aller Zeiten neben Connery Platz gemacht wurde. Es ist wirklich nicht böse gemeint, aber der Eindruck (bezüglich Bond-Girl) ist ein schwindend kleiner und unangenehmer.
Warum man ausgerechnet Blofeld wieder miteinbauen musste ist mir ehrlich gesagt auch ein Rätsel, wenngleich der Vorspann mit jenem Schurken recht gut gelungen ist. Außerdem frage ich mich, wieso Blofeld plötzlich wieder gehen kann (seit "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" müsste er ja eigentlich gelähmt sein - wovon man ja interessanterweise auch im späteren "In tödlicher Mission" mit Moore wieder ausgeht (???)!).
Bei aller Kritik, sollte man nicht vergessen, dass Sean Connery hier zum (vorläufig) letzten Mal als Bond vor die Kamera tritt. ("Sag niemals nie" gilt ja nicht als offizieller Bond-Streifen...)
Und: Alles in allem macht er einen ordentlichen Job. Zumdindest finde ich ihn besser als im vorangegangenen "Man lebt nur zweimal". Ja, es hat tatsächlich den Anschein, als wäre Sir Connery etwas schwerfällig geworden. Man hat tatsächlich das Gefühl, als hätte er die James-Bond-Rolle allmählich satt, was nach 5 Streifen (hier: der 6.) aber auch verständlich ist, wie ich meine. Keine Frage: Spätestens ab hier, war es an der Zeit, ein neues Bond-Gesicht zu präsentieren (was mit Roger Moore in der starken Story von "Leben und sterben lassen" auch durchwegs gelungen ist.)
Aber immerhin: Mit "...jagt Dr. No", "Liebesgrüße aus Moskau", "Goldfinger" und "Feuerball" hat Herr Connery in 4 Vorzeige-Bonds (und das in Folge!) mitgewirkt, die nach wie vor zu den größten Bonds aller Zeiten zu zählen sind!
Weiters, so will ich meinen, schadet es nicht, dass man in "Diamenatenfieber" auch Zeit für Dialoge und Schauspiel gelassen hat. Wie bereits erwähnt, war ja "Man lebt nur zweimal" schon hart an der Grenze des Erträglichen, was "Sensationalles" bezüglich Drehbuch und Stuns usw. angeht.
Sean Connery wurde hier die Möglichkeit geschaffen, sich würdevoll zu verabschieden und er hat es geschafft. Insgesamt ist es ein Abgang mit Stil! Nicht zu vergessen wären noch die beiden homosexuellen Bösewichter, die, im Gegensatz zu Blofeld und dem Bond-Girl, einen fast schon hervorragenden Job gemacht haben...
Also: Positives und Negatives hält sich bei "Diamentenfieber" in der Waage, wie ich finde, wobei man nicht darüber hinwegsehen sollte, dass es Connerys letzter offizieller Bond-Auftritt ist und er diesen überaus stil- und würdervoll meistert!
Fazit: Ein DANKESCHÖN an Sean Connery, der James Bond in 4 von 6 Auftritten so gut wie nie (wieder) verkörpert hat und sich (im Gegensatz zu allen anderen Bonds (Lazenby hier nicht mitgezählt)) keinen einzigen wirklichen Fehltritt erlaubt hat - HUT AB!!





