Kundenrezensionen zu '27: Zwiespalt & Original Soundtrack'
Wie der Titel schon sagt...zwiespältig! (9. April 2008)
Nach einer zuletzt überzeugenden Folge (R) fällt die Serie mit dieser Folge wieder in ihre etwas schwäche Phase zurück. Daran kann auch der gewohnt hohe Produktionsstandard und der als Bonus-CD beigefügte Soundtrack nichts ändern.Steven Burns befindet sich nach Bakermans Verschwinden in einer tiefen Sinnkrise. Er kann seine Rechnungen nicht mehr zahlen und plagt sich mit Umzugsgedanken. In einer Umzugskiste findet er die Bauchrednerpuppe Chap und ein mysteriöses Video. Zusammen mit seinem alten Freund Sonny Heseltine und Larry Newmann macht sich Steven auf nach Mexiko, nur um dort seiner letzten Widerstände beraubt zu werden.
ZWIESPALT bietet eine etwas wirre und relative spannungsarme Story, die phasenweise an einen Lückenfüller erinnert. Wer gehofft hat, diese Folge würde die Ereignisse der letzten Folge aufgreifen sieht sich leider getäuscht. Sowohl der Verbleib von Bakerman, als auch von Joyce Kramer bleiben unbeantwortet. Stattdessen wird eine Story erzählt, die selbst eifrige Stammhörer nur bedingt nachvollziehen können. Um alle Zusammenhänge zu verstehen, muss man auch die Bücher der Serie kennen und tut damit den Hörern dieser Serie keinen Gefallen.
Letztlich sorgen lediglich die ausgefeilte Produktion und der stimmungsvolle Soundtrack auf erwähnter Bonus CD dafür, dass es für diese Folge noch für 3 Sterne gereicht hat. Qualitativ sollte aber beim nächsten Mal wieder etwas mehr kommen.
Rückkehr zu den Wurzeln mit Neuigkeit! (24. November 2007)
Steven Burns ermittelt dieses Mal mit Larry Newmann und Sonny Heseltine im Gepäck in Mexiko am Tag der Toten.Nachdem es in den beiden vorangegangenen Hörspielen eher um Bakerman und Joyce ging, stehen hier wieder wie in der ersten Folge und Nr. 23 "Bereit", Stevens Stellungen in der Hirarchie der Trudeau-Kommission und der Grauen Engel im Mittelpunkt. Man erfährt etwas mehr über seinen Bezug zu den Zauberern und "Zwiespalt" schlägt eine hervorragende Brücke zum ersten Roman der Buchserie bei Ullstein, den "Grauen Engeln".
Wie gut so ein Crossover-Marketing für die Mystizität einer Hörspielserie sein kann, zeigt sich nun endlich.
Die Atmosphäre, ein seit langer Zeit bestehender Pfeiler der Gabriel Burns - Hörspiele setzt erneut Maßstäbe und die Musik beschreitet neue Pfade, welche mir persönlich besser gefallen als die der letzten CDs.
Einzig und allein die Kurzweil der Handlung, die bei genauem Hinhören nicht wirklich lange Unterhaltung bietet und der aufgezwungene Miterwerb des uninteressanten Soundtracks stört mich hier ein bißchen, so dass die Höchstwertung versagt bleibt.
Die Spannung auf neue Abenteuer von Steven Burns steigt jedoch ins Unermessliche...
Hervorragend! (6. November 2007)
Nachdem es in den Folgen 25 und 26 in erster Linie um Bakerman und Joyce ging, steht Steven Burns wieder im Mittelpunkt.VORSICHT SPOILER!
Steven ist abgebrannt; seine Kasse ist leer und langsam aber sicher verliert er die Kontrolle über sich selbst: Mit seinem Zauber lässt er seinen "alten Freund" - den Barmann - teilweise gefrieren. Hier tritt Gabriel absolut eiskalt, ja geradezu zynisch auf. Klasse!
Als Stevens Verleger Sonny Heseltine ihn besucht, findet dieser eine Bauchrednerpuppe - Chap. Jeder, der das erste Gabriel Burns-Buch "Die grauen Engel" gelesen hat, wird sich an Charlie und Chap erinnern. Nach der Besichtigung einer Videoaufnahme beschließt Steven mit Larry und Sonny nach Mexiko zu fliegen; schließlich zahlt Sonny. Dort erleben sie die Nacht des Hundes. Wird Steven der Macht seines Schattens wiederstehen können?
Inhaltlich hat mir die Folge sehr gut gefallen. Sie knüpft endlich an die Geschehnisse des ersten Buches an. Die Umsetzung ist wie gewohnt klasse. Geräusche und Musik verstärken eine unheimliche Atmosphäre. Jürgen Kluckert als Erzähler sowie alle anderen Sprecher bieten wie gewohnt hervorragende Leistungen.
Der zweite Soundtrack zur Serie ist sehr gut, und ich freue mich bereits auf den 3. Soundtrack. Bakerman und Joyce habe ich überraschenderweise zu keinem Zeitpunkt vermisst.
Die Kombination Steven und Larry ist super, und ich hoffe die beiden im Doppelpack noch des Öfteren zu hören.
Insgesamt eine prima Folge. Und ja: Ich kann die Bücher (bislang habe ich alle drei gelesen) empfehlen!
Sehr eigenständig, .... (29. Oktober 2007)
...... und sehr differenziert zu betrachten. Ohne Zweifel wird der Charakter von Steven sehr deutlich herausgearbeitet. Man bekommt den Machtkampf innerhalb seiner Seele deutlich zu spüren. Die Audio-Effekte sind wie immer vom Feinsten, die story aber dürftiger als bei anderen Teilen der Serie. Schade ist auch, dass Bakerman in persona nicht vorkommt. Sein erscheinen in Mexiko wurde lediglich erwähnt. Ich hoffe nicht, dass es zu Lücken im Handlungsfluss der Hörspielreihe kommt bezüglich Buch ( 2. Teil "Verehrung", welches auch in Mexiko spielt ) und Hörspielreihe ! Wäre echt jämmerlich ...... .Gabriel Burns 27: Zwiespalt (27. Oktober 2007)
Steven verliert langsam die Kontrolle über seine neuen Fähigkeiten. Sonny Heseltine findet bei einem Besuch in Stevens Wohnung eine Bauchrednerpuppe. Als Steven sich eine Videoaufnahme des Bauchredners ansieht, entdeckt er eine Spur. Sie führt nach Mexiko. Sonny lädt Steven und Larry zu einer Reise dorthin ein.Diese Folge ist wie alle technisch perfekt. Sprecherleistungen auf höchstem Niveau, sehr gute Sound-Effekte und eine fantastische Hintergrundmusik. Und weil wir schon dabei sind, mit dieser Folge bekommt man den zweiten Soundtrack zur Serie. 14 Lieder mit einer Laufzeit von insgesamt 46 Minuten. Schön fand ich, daß Sonny Heseltine mal wieder dabei ist, schade fand ich, daß Bakerman nicht mitspielt.
Inhaltlich kommen zum Glück keine neuen Rätsel, sondern ein paar Erläuterungen zu bereits bestehenden, auch wenn es natürlich wieder keine großen Aufklärungen gibt. Insgesamt eine gute Folge für zwischendurch.
Negativ zu bemerken ist wieder einmal das Problem, daß es neben den Hörspielen auch eine Buchserie gibt. Die Puppe hat Steven von "einem Bauchredner, der ihm mal über den Weg gelaufen ist". Klar ist er ihm über den Weg gelaufen. Aber nicht in den Hörspielen, sondern im ersten Band der Buchserie "Die grauen Engel", wo er eine doch recht bedeutende Rolle gespielt hat. Man muß das Buch nicht unbedingt gelesen haben, um das Hörspiel zu verstehen, aber es geht meiner Meinung nach eine Menge Atmosphäre verloren, wenn man die Vorgeschichte nicht kennt.






