Verkaufsrang: 2157 (DVD)
Actor: Ian Hart, Richard E. Grant, Matt Day / Rupert Everett, Ian Hart, Anne Carroll, Nicholas Palliser, Richard Roxburgh
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: KSM
Director: David Attwood / Simon Cellan Jones
EAN: 4260131125607
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: HiFi Sound
Format: PAL
Label: KSM GmbH
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: KSM GmbH
NumberOfItems: 2
Verlag: KSM GmbH
Erscheinungsdatum: 6. Dezember 2007
Spielzeit: 190
Studio: KSM GmbH
TheatricalReleaseDate: 2004
von: Ian Hart, Richard E. Grant, Matt Day / Rupert Everett, Ian Hart, Anne Carroll, Nicholas Palliser, Richard Roxburgh (Hauptdarsteller), The Hound of the Baskervilles / (Original Name)
Preis: EUR 6,95
Kurzbeschreibung
Meisterliches vom Meisterdetektiv! Die zwei schwierigen Fälle, die Sherlock Holmes auf dieser Doppel-DVD-Box zu lösen hat, haben es in sich... kaum jemand hat nicht schon von ihm gehört, dem blutrünstigen Hund der Baskervilles. Besonders für die männlichen Erben des alteingesessenen Adelsgeschlechts aus Dartmoor bedeutet sein grauenvolles Heulen, das sich Tod und Unglück ankündigen. Schon seit 200 Jahren werden die Baskervilles heimgesucht, das letzte Opfer war Sir Charles. Doch auch sein Erbe, Sir Henry (Matt Day) scheint in Gefahr.
Zeit für Sherlock Holmes (Richard Roxburgh), dem mysteriösen Treiben endlich ein Ende zu setzten. Umso überraschender scheint es, dass der Londoner Ermittler zunächst nur seinen Assistenten Dr. Watson (Ian Hart) nach Baskerville Hall in Dartmoor schickt. Der soll die Bewohner und ihre Umgebung unter die Lupe nehmen. Hat das Ehepaar Barrymore, die beiden Hausangestellten, etwas mit den Ereignissen zu tun? Oder eher der merkwürdigen Archäologe Stapleton (Richard E. Grant), der ganz in der Nähe ein einsames Dasein mit seiner Tochter Beryl (Neve McIntosh) führt? Doch ehe Watson erste Ergebnisse präsentieren kann, schlägt der Höllenhund erneut zu. Höchste Zeit für Sherlock Holmes, endlich selbst in die Geschehnisse einzugreifen... oder ist er am Ende schon dabei?
Ganz anders verhält es sich zunächst im Fall des Seidenstrumpfmörders. Da ist es Dr. Watson, der seinen Sherlock Holmes (Rupert Everett) zunächst allein ermitteln lässt. Denn er selbst wandelt auf Freiersfüßen... Dr. Watson ist verliebt! Doch bis er seine Angebetete endlich heiraten darf, muss er wohl oder übel dabei helfen, einen wirklichen Übeltäter dingfest zu machen. Der hat es immerhin auf junge Mädchen aus der Londoner Oberschicht abgesehen. Ein Aufschrei der Empörung geht durch die Reihen des Hochadels. Schon zwei Leichen sind gefunden worden, beide mithilfe eines Seidenstrumpfes in Jenseits befördert... ein Fall, ganz nach dem Geschmack von Sherlock Holmes. Jetzt braucht er nur noch Watson und sein berühmtes Talent zum Lösen dieser scheinbar kniffeligen Fälle.

Die beiden Neuverfilmungen der BBC sind wieder einmal echte Meisterwerke in Sachen Inszenierung, Kostümen und der Auswahl der Darsteller. Wenn wahre Sherlockians schon in Richard Roxburgh einen würdigen Nachfolger für Basil Rathbone, Peter Cushing oder Christopher Lee sahen, so wurden sie von den schauspielerischen Leistungen von Rupert Everett schier hinweggefegt. Noch nie, so ein Kenner, habe er eine derart romangetreue Verkörperung dieser Figur erlebt. Auch mit Ian Hart als Dr. Watson, hat sich das britische Fernsehen einen großen Gefallen getan. Statt des ungeschickten Tölpels, als der er in vielen Verfilmungen auftaucht, zeigt uns Hart endlich den wahren Watson – sportlich, gerissen und das eine oder andere mal auch hinreißend komisch.
Ebenfalls lobenswert ist die Detailtreue, mit der sich Regisseur David Attwood an die Verfilmung des Krimi-Klassikers Der Hund der Baskervilles gemacht hat. Genauso liebevoll tat das Simon Cellan Jones bei der Geschichte des Seidenstrumpfmörders. Auch wenn dies kein echter Sherlock Holmes ist - das Thema „Lustmord“ hätte zu seiner Zeit sicher einen Sturm der Entrüstung heraufbeschworen - hätte der berühmte Autor Sir Arthur Conan Doyle das Drehbuh durchaus selbst schreiben können. Mit allen echten Sherlock Holmes-Stilmitteln ausgestattet, ist Der Seidenstrumpfmörder eine gelungene Fortführung des alten Werkes, dass noch bis in alle Zeiten das Krimi-Publikum faszinieren wird.
Inhalt
Sherlock Holmes – Der Hund der Baskerville:Er ist blutrünstig, er ist gierig und er ist der Fluch der Baskervilles. Seit 200 Jahren fallen immer wieder männliche Mitglieder dieses Hauses einem bestialischen Höllenhund zum Opfer, zuletzt Sir Charles Baskerville. Mysteriöse Vorkommnisse lassen den Schluss zu, dass das Leben seines Erben Sir Henry (Matt Day) ebenfalls in Gefahr ist. Ein Fall für Sherlock Holmes (Richard Roxburgh). Er schickt Dr. Watson (Ian Hart) an den Ort des Grauens, nach Baskerville Hall in Dartmoor. Dort trifft er auf das zwielichtige Ehepaar Barrymore, die Bediensteten des Hauses. Aber warum sollten sie für das Ableben ihrer Herrschaft sorgen? In der Nachbarschaft lebt der Archäologe Stapleton (Richard E. Grant) mit seiner hübschen Tochter Beryl (Neve McIntosh). Endlich angenehmere Gesellschaft für Watson. Doch der furchterregende Höllenhund hat längst die Fährte aufgenommen und bald liegt wieder eine Leiche im Moor. Hat Watson versagt? Und wo ist eigentlich Sherlock Holmes?
Sherlock Holmes – Der Seidenstrumpfmörder:
London 1902, der berühmte Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Rupert Everett) führt ein einsames Dasein, seit Dr. John Watson (Ian Hart) mit einer amerikanischen Psychologin verlobt ist. Doch die Lethargie hat ein Ende, als eine Frauenleiche aus der Themse gefischt wird. Der Seidenstrumpf, der in ihrer Kehle gefunden wird, deutet auf ein Opfer aus besseren Kreisen hin. Die High Society ist schockiert. Gerade jetzt, wo die Töchter aus gutem Hause sich für potentielle Ehemänner herausputzen, macht ein verrückter Mörder Jagd auf sie! Bald gibt es ein zweites Opfer, Georgina Massingham (Jennifer Moule). Und der Schurke, der sie auf dem Gewissen hat, scheint nicht zu beabsichtigen, jetzt aufzuhören. Holmes braucht die Hilfe seines alten Freundes Watson und jede Menge Scharfsinn, um diesen verzwickten Fall zu lösen.
Kundenrezensionen zu 'Sherlock Holmes - Der Hund der Baskerville / Der Seidenstrumpfmörder (2 DVDs)'
Der König ... denken Sie nur an den König! (30. Juni 2008)
So ein Zitat von Sherlock Holmes im Zuge seiner Ermittlungen.Zunächst einmal sei angemerkt, dass ich die beiden Filme zum ersten Mal in einem Themenspecial im deutschen Fernsehen sah.
Weiterhin muss erwähnt werden, dass mich die schauspielerische Leistung, die in den beiden BBC-Produktionen dargeboten wird, voll und ganz von Anfang an überzeugte.
Die von Ruper Everett noch etwas mehr als die von Richard Roxburgh.
Als Dr. Watson brilliert Ian Hart, der zwar nicht unbedingt dem stereotypen Dr. Watson ähnelt, doch mit seiner integren, jedoch unbedingt auch immer kritischen Haltung den perfekten Partner an der Seite beider Holmes-Darsteller bildet.
Wo nun schon über stereotypen geredet wurde; Rupert Everett entspricht meiner persönlichen Vorstellung von Sherlock Holmes voll und ganz. Markantes, melancholilsches Gesicht, hagere Gestalt, immer voll dabei, dennoch scheinbar stets geistesabwesend, logisch, rational, gefühlsgehemmt, scheu, zurückhaltend, suchtgefährdet bzw. süchtig nach Stimulanzien - einfach toll.
Beide Filme sind sehr gute Adaptionen und verlieren nicht an Spannung, die Dramaturgie ist sehr gut umgesetzt und bannt den Zuseher an den Bildschirm.
Die Atmosphäre ist sehr gut eingefangen, wie von einer britischen Produktion nicht anders zu erwarten.
Die Nebendarsteller (sehr viele bekannte Gesichter wie z. B. Julian Wadham) passen sehr gut ins Bild und überzeugen ebenso wie die Hauptakteure.
Auffällig ist, dass die Bösewichte besonders heimtückisch und teilweise ekelerregend hinterhältig sind, was gut passt.
Der Preis mit knapp 10 Euro für die 2 Filme ist sehr, sehr gut gewählt, man wird weder enttäuscht werden, noch sich langweilen.
Bei den Extras auf den zwei DVDs handelt es sich um einige Trailer sowie einige Informationen zu Sherlock Holmes allgemein.
FAZIT: ELEMENTAR WATSON; DIESE DOPPEL-DVD MUSS UNBEDINGT IN MEINE SAMMLUNG - UND IN IHRE AUCH!!!
Ein guter und eine genialer Sherlock Holmes Film (20. Januar 2008)
Seit meiner Schulzeit bin ich durchgehend Fan der Sherlock Holmes Geschichten von Conan Doyle. Bislang enttäuschte mich bei vielen Verfilmungen immer, dass die Stories zwar in der Regel sehr ambitioniert umgesetzt wurden, aber die Rollen mit oft zu alten Schauspielern besetzt wurden. Wobei der arme Watson zu oft völlig falsch als eine Art Volltrottel dargestellt wurde, der dem genialen Holmes "hinterherdackelt".In Doyles Geschichten sind die beiden meist ca. Mitte 30 und das trifft hier auch auf Rupert Everett/Richard Roxburgh und Ian Hart zu. Watson ist ein ehemaliger Soldat und Militärarzt, der eher die pragmatische Kämpfernatur (und ein Frauenliebhaber) dieser Verfilmung ist, als der gesetzte, dickliche Tölpel vieler älterer Verfilmungen.
Zuerst zu "Der Seidenstrumpfmörder" mit Rupert Everett und Ian Hart:
Die Geschichte dagegen ist hier interessanterweise frei erfunden und benutzt nur Motive aus Doyles Werk, zum Beispiel die Zusammenarbeit zwischen Holmes und Inspektor Lestrade, Holmes skurrile Art, einen Tatort zu besichtigen, Holmes Drogensucht und Watsons Vermittlungsversuche zwischen Holmes und anderen Menschen (das hört sich putzig an, aber Holmes ist ein sehr distinguierter, höflicher Misanthrop).
Die Story um einen Lustmörder, der junge Mädchen aus dem Adel mit einem Seidenstrumpf erwürgt, ist aber glaubwürdig entworfen und trifft den Geist des Original-Autors, in dessen Geschichten, durch die damalige Moral bedingt, sexuell orientierte Verbrechen nur angedeutet werden konnten (z.B. in "A Study in Scarlet").
Der Film ist eine BBC-Produktion und dementsprechend etwas farblos und schlicht, überzeugt aber vor allem durch die excellenten Darsteller, allen voran Everett als dandyhafter, gleichmütiger, immer etwas skeptisch blickender Holmes (der tatsächlich einmal lachend zu sehen ist - genau aufpassen!). Kennt man die Originalillustrationen zu den Holmes-Geschichten aus der Viktorianischen Zeit, ist man verblüfft, welch eine Ähnlichkeit zwischen Everett und dem Bild, welches die ersten Leser von Holmes hatten besteht: Holmes soll groß, athletisch und gutaussehend mit einem scharfen Profil, aber sehr bleich sein.
Zu "Der Hund der Baskervilles":
Optisch erfüllt Richard Roxburgh das traditionelle Bild des Sherlock Holmes leider eher weniger: blond, mittelgroß und eher unscheinbar in der Erscheinung. So bleibt in diesem Film die Hauptfigur weitaus blasser - trotz der kräftigeren Gesichtsfarbe des Darstellers. Das ist aber insofern akzeptabel, als dass in dieser Holmes-Geschichte Watson über weite Teile die Hauptrolle spielt und Holmes aus dem Hintergrund agiert. Von der Spannung her kann man natürlich bei einem Klassiker wie "Baskerville" nicht viel falsch machen und so stellt sich diese Verfilmung in die Reihe der etwas weniger beeindruckenden, aber dennoch guten Holmes-Filme wie z.B. die BBC-Reihe mit Jeremy Bratt.
Sherlock Holmes im Doppelpack (15. Januar 2008)
Der Mörder verbirgt sich im Nebel. Einmal ist es das geheimnisvolle und düstere Moor, wo eine furchtbare Bestie ihr Unwesen treibt und im anderen Fall ist es die Stadt London, die von undurchdringbaren Nebelschwaden durchzogen ist, welche es unmöglich erscheinen lassen, die Spuren eines sadistischen Verbrechers zu folgen. Doch der Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein Gehilfe Dr. Watson lassen sich nicht davon abhalten und setzen ihre Ermittlungen fort.Der Hund von Baskerville: Ein riesiger Höllenhund sucht im Moor nach seinen Opfern, die zur Familie der Baskerville gehören. Seit kurzem ist sein ruheloses Geheul in der ganzen Gegend zu hören. Und dann wird Sir Baskerville unter mysteriösen Umständen aus der Sicherheit seines Hauses getrieben und liegt tot im Schnee. Doch die Bestie ist noch lange nicht zufrieden...
Der Seidenstrumpfmörder: Ein sadistischer Verbrecher ermordet die zarten Mädchen der besseren Gesellschaft und hinterlässt ein unverkennbares Markenzeichen. Dennoch tappt die Polizei bei ihren Ermittlungen im Dunkeln und Sherlock Holmes sowie sein Gehilfe Watson gehen jedem Hinweis nach um den Mörder zu identifizieren. Werden sie einen weiteren Mord verhindern können?
Was die beiden Filme verbindet ist der Schauspieler Ian Hart, der die Rolle des Dr. Watson übernimmt. Im Gegensatz zu Holmes, der sich nicht gern in die Karten sehen lässt, entwickelt Watson ein eindrucksvolles Mienenspiel. Aufmerksam beobachtet er seine Umwelt und erfüllt die Aufträge des genialen Holmes mit aufrichtiger Würde. Da kommt es ihn natürlich bitter an, dass Sherlock immer mal wieder den Alleingang startet und das Vertrauen des treuen Gehilfen verletzt. Aber am Ende kommt Holmes ohne Watson doch nicht zurecht und so bleiben sie Partner.
Während Holmes in der Verfilmung des Klassikers um einen mörderischen Hund etwas blass bleibt, offenbart Rupert Everett in dem neu erfundenen Abenteuer um einen Seidenstrumpfmörder, die facettenreiche Persönlichkeit des Meisterdetektivs. Er gibt den drogensüchtigen Gentleman nonchalant und zeigt einen unverhohlenen Sarkasmus. Letztlich erliegen wir natürlich der Faszination des genialen Analytikers.
Und hoffen, dass es noch weitere Fälle für den neuen Sherlock Holmes geben wird.
Anmerkung: Man sollte sich nicht von der falschen Beschriftung der DVDs verwirren lassen. Hier liegt wohl eine kleine Verwechslung vor. Aber das haben Spürnasen natürlich sofort erkannt!
Für alle Sherlock Holmes Fans ein Muß! (16. Dezember 2007)
Wirklich toll, das diese beiden neuen Versionen nun in einem Doppelpack erhältlich sind!Mir hat Rupert Everett als Sherlock Holmes sehr gefallen und ich würde es toll finden, wenn er noch weitere Fälle übernehmen dürfte!
Ian Hart in beiden Fällen als Dr. Watson bietet auch eine gute Leistung. Richard Roxburgh kenne ich nur in dieser Verfilmung und er hat mir ebenfalls gefallen. Wobei er mir nicht exentrisch genug war... da ist Everett um längen besser. Was vielleicht aber auch daran liegt, das der "Hund der Baskervilles" schon so oft verfilmt wurde, das man ihn schon mehr als auswendig kennt und nichts überraschendes mehr passieren kann.
Kleine Anmerkung nebenbei:
Es scheint eine kleine Fehlprdouktion zu geben: in meinem Set wurde beim bedrucken der DVDs alles ein wenig durcheinander gebracht. Das was drauf steht, ist nicht unbedingt drin. Die Titel wurden vertauscht.
Ansonsten gibt es nicht viel zu meckern, außer vielleicht das es keine Untertitel gibt.
Dafür gibt es aber englischen und deutschen Ton! Bei Baskerville ist sogar ein kleines Making of dabei und Informationen über die drei Hauptdarsteller gibt es auch zum Lesen. Weitere Extras ein paar Trailer, das war's dann aber auch schon.
Wer großer Holmes-Fan ist bzw. werden möchte, sollte ruhig zugreifen. Vor allem da "der Seidenstrumpfmörder" keine original Doyle Geschichte ist, sondern etwas ganz neues! Bitte mehr dieser neuen Geschichten mit Ruper Everett!





