Kundenrezensionen zu 'German Funk Fieber - Infectious Rare Grooves & Krauty Schlager Wonders 1969-1977'
Das funkt.... (10. Dezember 2007)
Also bei mir hats gefunkt. Wer hätte gedacht, dass die Deutschen was von Funk verstehen. Bin mal wieder eines besseren belehrt worden. Hoffentlich werden bald noch mehr solcher Perlen gehoben. Hammer... !!!!!Klassiker!!!! (30. November 2007)
Die CD dreht sich nun schon seit Tagen bei mir und sie wird mit jedem mal besser. Ist schon gut, dass solche Schätzchen gehoben werden.Gott sei Funk! (30. Oktober 2007)
Deutscher Funk? Das geht doch gar nicht! Von wegen, meine Damen und Herren aus der Vorurteils-Fraktion, das geht sehr gut. Vor allem in den 60ern und 70ern ging das ganz besonders hervorragend. German Funk Fieber Vol.1 beweist es. Neben vielen, von denen man eine gewisse groovyness erwartet hätte (Peter Herbolzheimer, Hugo Strasser, das SWF-Orchester) sind es vor allem die unerwarteten Perlen, die diesen Sampler zu einem Hochgenuss machen: Howard Carpendale schafft sich zu hochverzerrtern Psychedelic-Gitarren und schwört "Du hast mich!". Sandra Hass ruft in "Kleiner Mann" zu mehr Eiern in der Hose auf. Wha-Wha, Schweinorgel und Flöten liefern die amtliche Basis. Hildegard Knef liefert mit "Wieviele Menschen waren glücklich, dass du gelebt", den textlich ambitioniertesten Song, der zudem mit einem großartigen Bass zu begeistern weiß. Und die Was Tun Band erarbeitet sich mit dem Agit-Funk "Es geht" den Titel "Rechtmäßiger Urahn der Fanta 4 und Jan Delays". German Funk Fieber Vol.1 wird der Dauerläufer in den Bars zwischen Schanze und Kreuzberg werden. Jede Wette.Isch will nur disch! (28. Oktober 2007)
Was, bitte, geht denn hier ab? Hammond-Orgel-Monster Klaus Wunderlich gibt den strammen Tanzbodenlurch, Hugo Strasser lässt mit seinem Tanzorchester Flashlights aufblitzen und ein offenbar testosterongesteuerter Howie Carpendale rockt und stöhnt in bester Austin-Powers-Manier Isch will nur disch! Überall lauern sägende Gniedelgitarren, fallen scharfe Bläsersätze und wildgewordene E-Pianos mit Bäcko-bau-baou über den ahnungslosen Hörer her. Eine Band namens Messengers groovt einen jazzrockenden Gang Bang, zu dem die englisch singenden Mädels den einzig coolen Mann suchen. MannomannDas, liebe Freunde musikalischer Überraschungen, ist ein echt schräger Sampler, ein wilder Mix einer in Hitparaden-Deutschland vollständig ignorierten Musikrichtung. Eine Platte voller Schlagerperlen des deutschen Funk [sprich: fank] aus deutschen Landen, wohlgemerkt, was auf zumeist völlig unbekannte Songs hinausläuft, aber interpretiert von Künstlern unterschiedlichster Prominenz und musikalischer Spannbreite. Das SWF Orchestra (aber auch der fantastische Peter Herbolzheimer) beweisen, dass Erde, Wind & Feuer selbstverständlich auch in Germany zu Hause sind.
Mein persönliches Highlight ist übrigens das Wiederhören mit einem ultracoolen Udo Lindenberg und seinem schleppenden Kapellmeister Votan Wahnwitz, eine absolut erstklassig instrumentierte Komposition von, na klar: Herbolzheimer. Groß!
Keinen einzigen der 18 Titel habe ich in meiner Sammlung gefunden, daher kann ich auch keine direkten Klangvergleiche anstellen, vermute aber angesichts saftig-fetter Bassdrums, stabilen Grundtonlagen und der dichten, komprimierten Abmischung, dass kräftig an den Masterreglern gedreht wurde keine schlechte Idee, um dieses ganz spezielle Fieber noch anzufachen. Kauzig bis krautig, aber spaßig.
German Big Band Funk !!! (23. Oktober 2007)
Germans love American music — from swing to soul to rock and roll — and haven't been shy about performing and recording their own version of it. Just listen to German Funk Fieber (or "fever").Its funky grooves often feature American-English lyrics (Messengers' "Gang Bang"). There are spot-on covers of American hits (Veit Marvos Red Point Orchestra's take of Sly Stone's "Family Affair"). And there are tracks that wouldn't sound out of place on some American rare groove compilation (Martin Philippi Blues Band's version of Muddy Waters' "I Got My Mojo Workin'").
It's easy to imagine James Brown busting a move to SWF Orchestra's library funk number "Gate One".
Hell, I think I've heard the opening vamp from Klaus Wunderlich's Hammond-fueled version of "Summertime" sampled by an American deejay.
Aside from the occasional German vocal you'll find yourself forgetting the origins of many of these tracks, and that's good, because great funk is a universal thing.
Of special interest are the library tracks "La Avispa" by The Rainbow Orchestra (Brillant), "Uptown" by Orchestra Heinz Kiessling (Brillant) and "Night Clipper" by Orchestra Gus Brendel (Golden Ring) and the aforementioned SWF track.
So, if you've never heard German big band funk before then this platter of "infectious rare grooves & krauty schlager wonders" from '69-'77 is a superb, satisfying introduction.






