Aus der Amazon.de-Redaktion
Pünktlich zum 30-jährigen Bestehen der Band und elf Jahre nach dem letzten Studiowerk Restless Heart veröffentlichen Whitesnake ein neues Album voller gutklassiger Songs.So mancher Fan hatte sich schon damit abgefunden, dass David Coverdale und seine Begleitmusiker nur noch live in Erscheinung treten, doch die Weiße Schlange hat es tatsächlich noch mal ins Studio geschafft. Das Ergebnis sind acht harte Rocker und drei Balladen, die sämtliche Whitesnake-Trademarks in sich vereinen und mit mehrheitsfähigen Refrains überzeugen können. Die Band, zu der anno 2008 neben Coverdale Co-Komponist/Co-Produzent/Gitarrist Doug Aldrich, der zweite Gitarrist Reb Beach, Basser Uriah Duffy, Keyboarder Timothy Drury und Drummer Chris Frazier gehören, betrachtet Good To Be Bad als legitimen Nachfolger des 1989er Erfolgsalbums Slip Of The Tongue und schätzt ihr Werk damit durchaus realistisch ein. Whitesnake-Fans werden an den elf neuen Hochkarätern auf jeden Fall ihre hardrockige Freude haben. -- Michael Rensen
Kundenrezensionen zu 'Good to Be Bad'
Nicht mehr die alten Whitesnake (26. Juni 2008)
Leider kann auch ich als Fan der ersten Jahre nur in die gleiche Kerbe der meisten Vorredner schlagen. Ich war zuerst sehr skeptisch und wollte mir die Scheibe gar nicht zulegen. Erst nach den überschwenglichen ersten Rezensionen hab eich mir einen Ruck und Mr. Coverdale eine Chance gegeben.Ich muß sagen, das ich zuallererst positiv überrascht war und bin, vor allem über das, was DC gesanglich immer noch zuwege bringt, allerdings dürfte dies wohl eher der modernen Technik zuzuschreiben sein. Jeder, der Coverdale in den letzten Jahre live gesehen hat, weiß was ich meine.
das ist ja auch nicht weiter erwähnenswert für einen Sänger in seinem Alter, der Mann steht seit 35 Jahren auf der Bühne und wenn ich mir dagegen die letzten Deep Purple Scheiben anhöre, Ian Gillan kann an dieser Leistung nicht kratzen.
Allerdings fehlt mir auf dem gesamten Album die Kreativität der alten WS, es sind für mich keine Stücke dabei, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen wie das in den achtzigern der Fall war.
Aber auch das ist wohl normal. Wenn ich mir meine alten Heroes so ansehe und anhöre: auch ein Mr. Blackmore kopiert sich nur noch selbst wie viele andere. Irgendwann geht die Kreativität wohl verloren und übrig bleibt nur der Name. Bezeichnend ist, das die schwächeren und enttäuschenden Alben dieser Herren immer noch Maßstäbe für andere setzen.
Für mich war Whitesnake immer mehr eine Band, die den Blues und den Hardrock verkörperte, dies ist mir zu dicht am Metal. Trotzdem eine gute Platte und in der jüngeren Geschichte der Band wohl eine der besten, reicht für mich fast an 1987 heran.
Allerdings werde ich mir die Band definitiv nicht mehr Live ansehen, an die Qualität der alten Besetzungen mit Jon Lord, Ian Paice, Cozy Powell oder John Sykes kann die Band nicht mehr tippen
Coverdale pur... Whitesnake pur! (24. Juni 2008)
Nach "Slip of the tongue", das ich als schwächstes Whitesnake-Album betrachte, habe ich mich nur aus alter Verbundenheit und Leidenschaft, sowie einiger Bewertungen hier zum Kauf verleiten lassen.Ich habe es nicht bereut... nein, ich bin begeistert!
Komme mir vor, wie auf einer Zeitreise... es sind fast alle "Schlangen-Epochen" wiederzufinden. Die Band paßt zusammen, wie die Faust auf's Auge... David Coverdale ist großartig!
Ein klasse Album! Jedem Whitesnake-Fan an's Herz zu legen.
Eine riesige Überraschung, ein tolles Album von Coverdale & Co. (20. Juni 2008)
Viel erwartet hatte ich eigentlich nicht: ein schon etwas faltiges Urgestein (Coverdale) aus den 70er / 80er Jahren, der es mit einer eher unbekannten Band nochmal versuchen möchte. In 99% aller Fälle geht das schief, und zwar richtig!Umso positiver fällt mein Fazit aus: eine gelungene Mischung aus Rockern, Blues-Nummern und balladesken Nummern. Und das ganze ist an keiner Stelle auch nur ansatzweise peinlich bzw. riecht nicht nach "Kopieren" alter Nummern. Von daher läuft die Scheibe schon seit einigen Tagen ununterbrochen im Auto. Da kein Ausfall zu verzeichnen ist, hier die für mich besten Anspieltipps: "Lay down your love" (klingt so richtig pur nach Whitesnake-Rock) und 'til the end of time (eine getragene, bluesige Nummer).
Die Scheibe braucht sich vor keinem der Vorgänger zu verstecken!






