Verkaufsrang: 7037 (DVD)
Actor: Vladimir Volov
Actor: Genia Dodina
Actor: Avi Kushnir
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 6 Jahren
Binding: DVD
Director: Eitan Anner
EAN: 4020974164146
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 17. Januar 2008
Spielzeit: 93
TheatricalReleaseDate: 2006
von: Vladimir Volov (Hauptdarsteller), Genia Dodina (Hauptdarsteller), Yonatan Bar-Giora (Komponist)
Preis: EUR 11,04
Kundenrezensionen zu 'Love & Dance'
Muss Liebe schoen sein... (19. Februar 2008)
Eigendlich ein Film ueber die Unmoeglichkeit der Liebe. Wo der kleine Chen auch hinsieht, nur kaputte Ehen, gescheiterte Beziehungen, Kinder ohne Vaeter oder ganz ohne Eltern, mit verrueckt gewordener depressiver Oma. Die Kinder sind entsprechend ebenso verstoert oder aggressiv.Der Film beginnt mit einem Hochzeitsfest, auf dem Chen fuer seinen Vater, der als Fotograph arbeitet, den Camcorder zu bedienen hat. Was er festhaelt ist bezeichnend: Die Braut wirft mit Messern auf den Braeutigam und versucht sich anschliessend im Meer zu ertraenken.
Wie Chen sich durch diesen Dschungel an Beziehungskriesen der Erwachsenen durchkaempft und unbeirrt fuer die erste Liebe sogar einen Tanzkurs besucht ist wunderschoen inszeniert. Ich habe keine Ahnung vom Tanzen, aber dieser Film hat mir vieles davon naeher gebracht. Das furios gestaltete Happy End ist ein Traum und hat selbst mir die Traenen der Ruehrung in die Augen getrieben. Ach... muss Liebe schoen sein! Volle Punktzahl!
Wunderschöner Film über die Liebe aus Israel (27. Januar 2008)
Der dreizehnjährige Chen ist das erste mal verliebt. In die gleichaltrige Natalie aus dem Tanzkurs in seinem Gemeindezentrum. Er hat sie nur einmal kurz tanzen gesehen, und schon ist es um ihn geschehen. Kurzentschlossen tauscht er seine Judosachen gegen Tanzstunden, um den nahen Tanzwettbewerb und, viel wichtiger, Natalies Interesse für sich zu gewinnen. Egal, dass ihn seine Kumpel dafür als Weichei oder Schwuchtel bezeichnen. Doch die Liebe geht teilweise recht seltsame Wege, wie Chen bald erfahren muss.Zunächst bekommt er nicht Natalie, sondern die selbstbewusste und zielstrebige Charon zur Tanzpartnerin. Um die Beziehung seiner Eltern steht es, nachdem seine Mutter ihre Arbeit verloren hat, alles andere als gut, obwohl beide sich sehr lieben. Chen hat es sehr schwer, zwischen seiner gefühlsbetonten, lebenslustigen, russischen Mutter und dem übermächtigen, stark zu Eifersucht neigenden israelischen Vater, der seine Frau am liebsten auf Schritt und Tritt überwachen möchte und dazu auch seinen Sohn einspannt. Und auch seine Tanzlehrerin hat so Ihre Schwierigkeiten mit der lieben Liebe, kümmert sich Ihr Mann und Tanzpartner doch weit lieber um die jungen Dinger in seinem Tanzkurs, als um seine Frau oder die Arbeit. Auch die ethnischen Spannungen zwischen den alteingesessenen Israelis und später eingewanderten Russen werden recht anschaulich dargestellt. Chen erkennt, dass nicht jede Liebe gut ist und dass man seine eigenen Entscheidungen im Leben treffen muss. Wie seine Tanzlehrerin sagt: "Niemand kann allein gewinnen. Ein Paar, das ist mehr, als nur ein Mann und eine Frau. Sie müssen sich vertrauen, aufeinander verlassen, sich unterstützen. Kurz. Es ist viel, viel harte Arbeit. ... Wie kommt nur dieses ganze verliebte Getue in deinen Kopf. Charon ist deine Partnerin. Du bist nur im Kurs, weil sie es sich so gewünscht hat. Drei Jahre hatte sie keinen adäquaten Partner. Ich habe sie dir anvertraut. Versprich mir, dass du auf sie achtest."
Zum Schluss gibt es ein Happy-End, aber ganz anders, als unser Held es sich erträumt oder der Zuschauer es am Anfang erwartet hätte.
Viel Spass mit einem Film, der die ganzen Facetten der Liebe von so vielen unterschiedlichen Sichten aus beleuchtet. Warm, zu Herzen gehend und in wunderschönen Bildern.





