The Assassination of Jesse James

Verkaufsrang: 4611 (Musik)
Artist: Nick Cave
Artist: Warren Ellis
Audio CD
EAN: 5099951286422
Format: Soundtrack
ListPrice:
Anzahl Medien: 1
Verlag: Mute (EMI)
Preis: EUR 11,02

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ASSASSINATION OF JESSE JAMES

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Nick Cave ist wohl einer der vielseitigsten Künstler der alternativen Pop-Kultur, die ihn schon in den Achtzigern mit dem Film in Berührung brachte. Dorthin kehrt die einst furchterregende, drogensüchtige Rampensau, der Sänger, Schauspieler und Buchautor mit The Assassination Of Jesse James nun auch wieder zurück. Ihm zur Seite stand dabei wieder Warren Ellis von Dirty Three, Bad Seeds, und Grinderman. Mit dem Violinisten komponierte er schon den Soundtrack zum brutalen wie eindrucksvollen und mehrfach prämierten Outlaw-Outback-Western The Proposition, an dessen Drehbuch Cave maßgeblich beteiligt war. Nun sitzt er erneut am Piano und schlägt düstere Moll-Töne an, denen Ellis’ Saitenspiel das letzte Licht nimmt. Hin und wieder stoßen noch Bass und Schlagzeug dazu, gespielt von den beiden Bad-Seeds-Mitgliedern Martyn Casey und Jim Sclavunos. Obwohl hier ein Großteil der Band von Nick Cave zusammen sitzt, lebt der Soundtrack zu The Assassination Of Jesse James ein eigenes Leben, das in seiner Melancholie so traurig ist, wie das meuchelmörderische Ende der 1882 hinterrücks erschossenen, immer wieder mystifizierten Western-Legende Jesse James. Cave, der eine kleine Nebenrolle zwischen Stars wie Robert Duvall, Brad Pitt oder Sam Shepard besetzt, untermalt so einen klasse Film, dessen epische Erzählweise durch die Musik eine immense Verstärkung erfährt. --Sven Niechziol

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Kundenrezensionen zu 'The Assassination of Jesse James'

Faszination pur... (29. April 2008)

Die Musik von Nick Cave und Warren Ellis untermalt nicht nur einen sehr guten Film,
sondern ist einfach nur wunderbar, weil melancholisch, weil eigen und auf eine gewisse Art und Weise so, dass sie einen mit Haut und Haar verschlingt.
Ich höre die CD immer wieder sehr gerne, bin immer wieder mitgerissen und kann sie deswegen nur weiterempfehlen...

Wunderbar melancholische Filmmusik zum ausklinken (19. März 2008)

Im Grunde genommen kann ich mich den bisher verfassten Rezensionen nur anschliessen. Der Soundtrack des Film ist einfach nur wunderbar. Ich war schon im Kino begeistert von den eindringlichen Pianoklängen mancher Stücke. Somit habe ich mir bald darauf den Soundtrack geholt und wurde nicht enttäuscht. Wie der Film ist auch die Musik dazu ein kleines aber feines Meisterwerk.

Traumhaft schöne Klänge die, durchwegs ruhig, den Hörer zum träumen einladen. Für mich eine CD die man gerne nach einem stressigen Tag auf der Couch liegend mit Kopfhörern in sich aufnimmt. Eine CD zum entspannen, zum ausschalten, einfach zum immer wieder hören.

Nick Cave und Warren Ellis bringen mit Ihrer Musik genau die richtigen Klänge zu einem großartigen Film. Getragen von Schwermut setzen sich die Melodien von einzelnen Stücken sofort im Gehör fest. Mir blieb im Kino sofort das Stück Falling mit seinen sanften Pianoklängen im Ohr. Unterstrichen von Geigen bringt das Stück auch die Stimmung des Film herüber. Absolut grandios auch schon der Opener Rather Lovely Thing der später in Track Nummer acht seine Fortsetzung erfährt.

Es ist aber fast unmöglich Lieblingsstücke herauszupicken, das der Soundtrack durchweg gelungen ist und wohl eher als Ganzes zu sehen ist.
Wie im Film, so spürt man auch beim Soundtrack immer den nahenden Tod und er ist musikalisch allgegenwärtig.

In manchen Filmen ist der Soundtrack einfach nur zur Untermalung da, hier spielt er eine sehr wichige Rolle und verleiht dem Film einen edlen Anstrich. Wie Brad Pitt für die Rolle des Jesse James perfekt besetzt ist, so passt auch die Filmmusik wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.

Ich freue mich schon auf den Sommer und einen gemütlichen Liegestuhl. Dann den Soundtrack rein und mit Kopfhörer geniessen und abtauchen in eine wunderbare Klangwelt. Für Soundtrackfans und Liebhaber des Films ein Muss und für mich einer der besten Soundtracks der letzten zehn Jahre.

Erneut gelungener Film-Soundtrack von Níck Cave & Warren Ellis (1. März 2008)

Erneut legt der mittlerweile 50jährige Nick Cave einen Western-Soundtrack vor, den er gemeinsam mit Warren Ellis, seinem langjährigen Wegbegleiter von den Bad Seeds, aus der Taufe gehoben hat. Wie nicht anders zu erwarten, weist das Werk eine tief melancholische Grundierung auf, die zwischen einem latenten Gefühl der Bedrohung und bittersüßer Resignation hin und her oszilliert. Klavier, Violine und Bratsche dominieren zwar die meisten Stücke, gelegentlich gibt es aber auch ein klassisches Streicherensemble im Hintergrund, Gitarren sowie Xylophon-Passagen, die Cave sehr vorteilhaft einzusetzen versteht. Ingesamt eher spartanisch, vermag vor allem der Titelsong "Rather Lovely Thing" mit seinem eingängigen Leitmotiv dauerhaft zu überzeugen. Letzten Endes entfaltet die Musik aber vor allem im Zusammenspiel mit den visuellen Eindrücken des Films ihre volle, kontemplative Kraft. Zu loben ist auch das Booklet, das hervorragend die Atmosphäre des Films einfängt und einen optischen Eindruck von den puritanischen Wurzeln Amerikas vermittelt.

Mal wieder - unübertroffen gut! (1. März 2008)

Nick Cave wandert/IST auf dem Grad "Genie-Wahnsinn", nur so kann ich mir das Ergebnis dieser CD erklären, und ich denke, auch für Nicht-Cave-Fans ist diese Musik ein wahrer Genuß. Brilliant, großartig, einzigartig!

Traurig schön und Memento Mori (10. Januar 2008)

Schon im Kinotrailer zum Film war ich sofort begeistert von diesem Soundtrack.
Es ist einer der besten die ich je gehört habe.
Nick Cave schafft es wirklich extrem schöne Klavierthemen mit tieftraurigen Geigenzwischenspielen zu kombinieren.
Das Hauptthema "Rather Lovely Thing" ist so traurig und wirkt auf den Hörer so deprimierend melancholisch, dadurch wird Pitts Spiel im Film nicht nur untermalt, sondern sein Stil wird in Gedanken greifbar, wenn man nur den Soundtrack anhört.
Der Soundtrack erinnert mich an das Motto des Barock: Es heißt zwar: "Carpe Diem" (Nutze den Tag), aber was auf den Film und den Soundtrack wie die Faust aufs Auge passt: "Memente mori" (Bedenke das du sterben musst). Die Allgegenwart des Todes im Film, die melancholische Grundstimmung, all das vereint sich und wird hörbar in Nick Caves brillianten Soundtrack.

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