Verkaufsrang: 27402 (DVD)
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Brand: Unbekannt
EAN: 4260017061258
Technische Details: FSK 16
Format: Dolby
Format: PAL
Label: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Verlag: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 16. November 2007
Spielzeit: 85
Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
TheatricalReleaseDate: 1966
von: Yasuzo Masumura (Künstler)
Preis: EUR 17,03
Kundenrezensionen zu 'Irezumi - Spider Tattoo'
Alter Regiestil (1966) - sonst aber ganz gut und sehr sehenswert (12. April 2008)
Zuerst mal das technische...Bildformat 2,35:1 [16:9] , Ländercode 2 , Länge 85 Minuten
Sprache: NUR JAPANISCH
Untertitel : Deutsch - abschaltbar.
Ich bin kein Ton- und Bild-Fanatiker... also mit gesundem Menschenverstand: Bild und Ton sind Standard .
Eine Kartonhülle enthält eine weitere Klappschachtel mit einer DVD,
ein großes Poster (mit dem Titelbild der DVD-Hülle) sowie 6 Postkarten, 2 davon enthalten Motive des Films die 4 anderen sind von anderen Filmen.
(Eine davon zeigt eine Frau mit unbekleidetem Oberkörper)
Das Hauptmenü besteht aus Filmstart / Szenen (15) / Untertitel (Deutsch/aus) / Kinotrailer (1) / Rapid Eye Movie (7 Trailers von anderen japanischen Klassikern)
Mein Japanisch ist leider nicht so gut - also weiß ich nicht wie genau die Untertitel sind. Aber sie scheinen immer zu passen, Sinn zu machen, sind gut zu lesen - und kommen zur rechten Zeit.
Der Film hat eigentlich eine sehr interessante Grundidee, die aber (für heutige Verhältnisse) extrem schlecht umgesetzt wurde. Ayako Wakao, die die Hauptrolle der Otsuya spielt ist grandios, auch die anderen Schauspieler sind teilweise sehr gut...
Die meisten Szenen spielen innerhalb von Häusern, somit sieht man leider nicht allzu viel vom antiken Japan. Aber ein paar tolle Szenen sind schon dabei - wie zum Beispiel Ayako Wakao auf Holzsandalen durch den Schnee stapft, oder in einer Sänfte verschleppt wird.
Die Kameraführung ist absolut hervorragend. Viele ruhige und besinnliche Szenen, die so typisch sind für alte japanische Filme.
Das Tatoo sieht nicht schlecht aus - allerdings hat man auf dem Rücken der Yakuzza schon ganz andere Motive gesehen... aber der Film ist halt doch sehr alt.
Die Kampfszenen sind allerdings so schlecht, dass man versucht ist zu glauben es soll lustig sein.... (allerdings sterben durchaus einige Menschen).
Der Regisseur Yasuzo Masumura studierte an der Filmhochschule in Rom. Er wird als einer der Initiatoren der "Neuen Japanische Welle" des Filmgenres gesehen, der sogar Filme wie Lady Snowblood, Sasori, Kill Bill, etc beeinflusst haben soll.
Der Film hat durchaus eine erotische Note... allerdings sieht man nicht wirklich viel mehr als einen nackten (tätowierten) Rücken... (nunja - 1966 galten noch andere Standards). Wieso aus der "braven" Tochter aus reichem Haus, die Ausreisserin wird die mit einem Bediensteten durchbrennt.... und auch später wie sie zur Geisha ausgebildet wird... fehlen völlig. Was ihr wegen Mordes gesuchter Liebhaber macht während sie getrennt sind - wird nur kurz angerissen. Auch sonst bleiben viele Lücken in der Story - aber irgendwie ist das dann doch gar nicht so schlimm, man kann sich diese Lücken ziemlich gut selbst denken.
Also - die Regie ist nicht umwerfend, er ist nicht wirklich erotisch auch nicht wirklich lustig und schon gar nicht spannend und brutal... trotzdem würde ich ihn als sehr empfehlenswert ansehen. Die drei Säulen des Film sind eindeutig: Ayako Wakao, Kameraführung und die Grund-Idee der Story.
Wer sich überraschen lassen will sollte nun aufhören zu lesen - nun kommt die ganze Handlung.
Als die Eltern zu einer Beerdigung reisen - brennt die Tochter des reichen Hauses Otsuya mit dem Bediensteten Shinsuke durch in den sie sich verliebt hat. Dieser zagt und zaudert - stammt er doch von einer niedrigen Gesellschaftsschicht - und der Vater seiner geliebten hat ihn doch immer sehr gut behandelt. Als sie droht sich umzubringen wenn er nicht mit ihr geht - willigt er schließlich ein. Ein Freund des Hauses versteckt die beiden bei sich. Aber er kassiert erst Geld von den Eltern um bei der Suche angeblich zu helfen. Als er von Otsuya zurückgewiesen wird - verkauft er diese kurzerhand an ein Freudenhaus und versucht Shinsuke umbringen zu lassen, was misslingt, denn er bringt den Auftragskiller selbst um. Otsuya hingegen wird erfolgreich verkauft und von einem Startätowierer mit dem Tatoo einer riesigen männerfressenden Spinne auf ihrem Rücken versehen. Da der Tätowierer all seine Seele in das Tatoo legt - ist er praktisch das erste Opfer der Spinne - es wird das letzte Tatoo seines Lebens. Er beobachtet Otsuya jedoch von nun an genau. Otsuya findet Gefallen an dem Leben als Geisha - und wie sie die Männer ausnehmen kann. Shinsuke führt ein armseliges Leben zwischen der Flucht als Mörder und der Suche nach seiner Otsuya. Er möchte nur noch einmal Otsuya sehen - sich dann stellen (und wahrscheinlich dann hingerichtet zu werden,.... das geht ja sehr schnell im alten Japan). Gerade als sich Otsuya an dem alten Freund ihrer Eltern rächt, der sie als Geisha verkauft hat - aber sich doch in sie verliebte (sie veranlasst ihn erst mal seine eigene Frau zu töten damit sie ihn dann heiraten kann) trifft Shinsuke auf sie. Im Handgemenge tötet Shinsuke den bösen und will sich nun endgültig stellen. Aber Otsuya will ihn nicht verlieren und versteckt ihn bei sich. Als eine weitere Intrige von Otsuya fehlschlägt wird Shinsuke gezwungen auch Otsuyas Käufer/Ausbilder zu töten. Nun jammert er noch mehr - und dadurch verliert Otsuya ihre Gefühle für ihn und verliebt sich in einen Samurai. Nun will Shinsuke sie töten... aber sie gewinnt und Shinsuke stirbt. Der Tätowierer hat alles beobachtet und ersticht nun die Spinne (also Otsuya) um dem furchtbaren Treiben ein Ende zu setzen.





