Verkaufsrang: 15450 (Spielzeug)
BatteriesIncluded: 0
Binding: Spiel
Brand: Huch Verlag
EAN: 4260071875563
IsFragile: 0
Label: Huch Verlag
ListPrice:
Manufacturer: Huch Verlag
ManufacturerMaximumAge: 999
ManufacturerMinimumAge: 144
Model: 875563
Verlag: Huch Verlag
Erscheinungsdatum: 18. Oktober 2007
Studio: Huch Verlag
Preis: EUR 24,98
Product Description
Im Jahr 590 v. Chr. heiratete Nebukadnezar, König von Babylon, die wunderschöne Amyitis, Tochter des medischen Königs. Doch die hübsche Frau sehnte sich nach ihrem Heimatland mit seiner üppigen Vegetation. Da fasste der König den Beschluss, ihr zu Ehren wundervolle hängende Gärten errichten zu lassen. Die ganze Stadt bereitete sich darauf vor, diese Herausforderung anzunehmen. Noch Jahrhunderte später sollten die Gärten für große Bewunderung sorgen ... Die Spieler, in der Rolle adliger Babylonier, streben nach Prestige. Sie errichten ein Bewässerungssystem und bauen die Gärten aus, indem sie erfolgreich handeln und die besten Handwerker Mesopotamiens für sich gewinnen. So versuchen sie im Laufe der Partie ihr gesellschaftliches Ansehen auszubauen. Am Ende gewinnt der Spieler, der das meiste Prestige sammeln konnte.Kundenrezensionen zu 'Amyitis'
Timing! (21. Januar 2008)
Das ist das zentrale Dilemma von "Amyitis" - Timing! Man muss genau zum richtigen Moment exakt die richtigen Ressourcen und möglichst noch Kamelplättchen haben, um das gewünschte Feld der Gärten bepflanzen zu können, das selbstverständlich auch noch bewässert sein muss - möglichst von einem selbst, denn das bringt mehr Punkte. Man plant also niemals nur für diese und nächste Runde, sondern immer auch für viele weiteren Runden im Versuch, den anderen Spielern bei spezifischen Zielen zuvorzukommen. Das kann zu einem echten Hirnverdreher werden, vor allem, wenn man mit den knallharten Beschränkungen des Spiels im Kopf abzuschätzen versucht, wann man mit der Karawane das nächste Mal auf ein Feld kommen wird, auf dem man handeln kann und vor allem, wann man an die besten Pflanzen rankommt. Vor allem im Spiel zu zweit verzeiht "Amyitis" dabei keine Fehler, hier wird nur optimiertes Spielen belohnt. Der Glücksfaktor ist dabei verschwindend gering ausgefallen, sodass vor allem Strategiefreaks viel Spaß am Hirnzerbrechen über die Aufgaben haben werden, die einem das Spiel stellt.Dabei ist "Amyitis" erfreulicherweise gar nicht so schwer zu lernen und auf jeden Fall einfacher zu erklären als der verlagseigene Kollege "Caylus", ohne dabei jedoch Einbußen bei der Komplexität und der Vielfalt der Herangehensweisen zu machen. Einsteiger werden "Amyitis" also relativ schnell begreifen, aber wahrscheinlich nicht sonderlich warm mit dem Titel werden, denn letztendlich ist er dann doch zu denklastig und lang - zwei Stunden in der Besetzung mit vier Spielern sind für den Anfang das Minimum. Für eifrige Strategiefreaks ist "Amyitis" aber eine sehr gute Alternative zu all den anderen glücksarmen Spielen, die es aktuell auf dem Markt gibt, denn er ist in sich sehr stimmig, hat ein gutes Maß an Interaktion und wirkt nicht wie der Aufguss von bereits Bekanntem. Lediglich die Aufmachung war noch nie wirklich Ystaris Stärke, neben den altbekannten Holzwürfeln gibt es nur Karten und Chips mit eindeutiger Symbolik, aber ohne ansprechende Grafik. Vor allem die merkwürdig gezeichneten Gebäude auf dem Hauptspielplan sind alles andere als attraktiv ... abgesehen von der jungen Dame vorne auf der Schachtel. Spielerinnen spricht das freilich auch nicht an.





