Kundenrezensionen zu 'Live Over Europe 2007'
Genesis, gut gelungenes Live Album gemischt aus allen Konzerten (22. Juni 2008)
Die teilweise schlechten Beurteilungen kann ich nicht wirklich teilen. Klar ist die Band in die Jahre gekommen, aber gerade deswegen hören sich manche Titel wesentlich reifer und flüssiger an. Die LIVE over Europe 2007 ist ein schöner Mix aus allen Konzerten und wurde meines erachtens auch gut zusammen geschnitten.Die Playlist gefällt mir ebenfalls recht gut; da ist eigentlich für jeden etwas dabei und spiegelt die letzten Jahrzehnte von Genesis sehr gut wieder. Ein absolut gelungenes LIVE Konzert Album!
Ich würde mir diese Doppel CD sofort wieder kaufen und kann sie jedem Genesis Fan und denen die es noch werden wollen nur empfehlen. 5 Sterne
From Genesis to Resurrection? (12. März 2008)
From Genesis to Resurrection?Genesis waren und sind eine der wichtigsten, vielseitigsten und musikalischsten Bands der Musikgeschichte. Mit und ohne Peter Gabriel. Dass sie wieder auf Tour gingen ist daher nur gut und billig und man erwartete zu Recht mehr ald den aufgewärmten Kaffee der Rolling Stones - selbst ohne Peter Gabriel und ohne Steve Hackett.
Und die Tournee war mehr als aufgewärmter Kaffee. Es war aufgewärmter Kaffee mit Zucker und Sahne. Man konnte sich beim Zuhören und beim Zuschauen nicht dem unwohlen Gefühl erwähren, dass es hier mehr um Geld ging und es doch nicht mehr so viel Spaß macht. Die Technik und die Bühne selbst waren beeindruckend und einwandfrei, jedoch spielte die Band nnur mit halber Kraft. Wir hatten uns ja bereits bei der We Can't Dance-Tour 1991/92 daran gewöhnt, dass fast alle Songs einen Halbton tiefer gespielt wurden als auf dem Album. Jedoch hier klingen die Songs ausnahmslos bemüht, uninspiriert und routiniert - sie sind schlaff. Der Funke springt nicht über und die Musikalität leidet. Es bleiben große Kompositionen, denen nun jedoch die Band selbst nicht mehr ganz gerecht wird. Genesis' verbliebene Zeitgenossen YES können immer noch (mit einer kleinen Ausnahme von "Yours Is No Disgrace" auf "Songs From Tsonga") mit wesentlich mehr Kraft, Charme und Spirit aufwarten. Doch da man nicht nur zu einen Genesis-Konzert kommt um Phil Collins endlich einmal live zu erleben, sondern vorallem wegen der Musik, war diese Tour im Großen und Ganzen schlicht enttäuschend. Dies hört man nun umsomehr auf diesem Album - vorallem da keine visuellen Ablenkungen da sind. Bei 'beiden' Openern hat man unweigerlich Tony Banks stets gelangweiltes Gesicht vor Augen. Collins quält luft arm durch das ohnehin schon tiefergelegte "Turn It On Again". "Ripples" und "Domino" sind zudem sogar so langsam, dass ihre Struktur fast zerbricht. Das brauchen wir nicht auf einem Tonträger verewigt haben!
Ich bin und bleibe Genesis-Fan - und gerade deshalb reicht es mir nicht, vom Kommerz getriebene Halbherzigkeiten zu hören oder zu sehen. Es ist ja keine Schande, wenn man nicht mehr kann. Nur ist auch nicht alles durch Altehrwürdigkeit zu entschuldigen.
Müde und ohne Leben ... (12. Februar 2008)
Ich bin schon seit 30 Jahren Genesis Fan und war auch bei dem Konzert in Düsseldorf dabei. Leider sass ich im Oberrang auf ganz entsetzlichen Plätzen ud habe von der Musik nicht viel mitbekommen. Die beiden CDs bieten einen guten Querschnitt aus dem Genesis Programm. Aber nach den ersten Takten war ich schon bedient. Alles kling sehr müde und einen Ton tiefer. Wo ist der Schwung und die Kraft der alten Live Mitschnitte (z.B. die Mama Tour oder Wembley) ?Ich habe mir die beiden CDs einmal angehört und dabei wird es auch bleiben. Schade.






