Waterworld [HD DVD]

Verkaufsrang: 6173 (DVD)
Actor: Kevin Costner
Actor: Dennis Hopper
Actor: Jeanne Tripplehorn
Actor: Tina Majorino
Actor: Michael Jeter
AspectRatio: 1.85:1
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: HD DVD
Director: Kevin Reynolds
EAN: 5050582538946
Format: Anamorph
Format: Widescreen
Label: Universal/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/DVD
Verlag: Universal/DVD
RegionCode: 0
Erscheinungsdatum: 29. Januar 2008
Spielzeit: 136
Studio: Universal/DVD
TheatricalReleaseDate: 1995
von: Kevin Costner (Hauptdarsteller), Dennis Hopper (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 10,28

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Product Description

Waterworld DV

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Seien wir ehrlich: Waterworld ist gar nicht so schlecht, wie seine negativen Kritiken dies im Jahre 1995, als er in die Kinos kam, vermuten ließen. Seinerzeit war er der teuerste Film in der Produktionsgeschichte Hollywoods (er hatte ein Budget von rund 200 Millionen Dollar à la Titanic). Und aufgrund großer Probleme während der Produktion, die das Budget immer weiter nach oben schnellen ließen, erhielt der Film im Vorfeld seiner Kinoauswertung nicht nur schlechte Vorabkritiken, er war vor allem das Ziel bösartigen Hohn und Spotts. Dabei hätte der Film, ein ansehnlicher postapokalyptischer Thriller, weitaus bessere Kritiken verdient.

Kevin Costner spielt in Waterworld einen Einzelgänger, der, mit Kiemen am Hals und Schwimmhäuten zwischen seinen Zehen ausgestattet, als einsamer Seefahrer über die endlosen Meere einer Erde segelt, deren Kontinente durch das Schmelzen der Polarkappen untergegangen sind. Von den Bewohnern einer Seestadt gefangengenommen, wird er von Helen (Jeanne Tripplehorn) während eines Angriffs der Smoker, einer Gruppe von vagabundierenden Raubrittern, unter der Bedingung befreit, dass er ihr und einem kleinen Mädchen (Tina Majorino) zur Flucht vor diesen Gesetzlosen verhilft. Angeführt werden diese Smoker übrigens von einem -- wie immer -- glänzend aufgelegten Dennis Hopper.

Es ist schade, dass das Skript nicht wirklich intelligent geschrieben und sehr vorhersehbar ist. Das nautische Stunt-Fest aber ist schon beeindruckend anzuschauen. --Jeff Shannon

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Kundenrezensionen zu 'Waterworld [HD DVD]'

Gar kein so großer Schlag ins Wasser auf HD (15. März 2008)

Allen Unkenrufen zum Trotz, kann man zwar wirklich nicht sagen, dass es bei Waterworld irgendwelche Wow-Effekte gibt, aber als solides HD-Bild ist es sicher einzustufen, da es in einer wichtigen Kategorie punktet, nämlich den Gesichtsdarstellungen der männlichen Darsteller. Einzig Tripplehorn wurde gerne sehr weich abgefilmt. Ansonsten bleibt die Schärfe auf einem durchschnittlichen Niveau und die Farbsättigung ist sogar als sehr gut zu bezeichnen. Im Vergleich mit der schwammigen VHS und der unscharfen DVD für Fans des Films (zu denen ich jedoch nicht gehöre - wo ist Mel Mad Max Gibson wenn man ihn braucht) eine HD-Bereicherung.

Top HD DVD (9. März 2008)

Über den Film muss man nichts mehr erzählen, dazu ist er schon zu lange bekannt. Die HD Umsetzung ist top. Guter Sound und Top Bild und hat schon jemand bemerkt, dass der Film bisher ungezeigte Szenen enthält und das auch noch komplett synchronisiert (insgesamt 6min länger). Mag das HD Format sich nicht durchgesetzt haben gegen Sonys vollen Geldkoffern, die Filme sind 1.Wahl auf HD (zum Glück gibts ja noch jede Menge und ein paar kommen noch, ich freu mich schon auf Terminator2 und Elizabeth1+2).Danke HD und totgesagte leben länger.

Super Film, dürftige HD-Ausstattung (6. März 2008)

Nachdem ich Waterworld das erstemal im Fernsehen gesehen habe, waren alle in der Presse geäußerten Vorurteile beiseite gewischt.
Die Handlung ist gegenüber vielen "Endzeitfilmen" bis auf den überhastet beendeten Filmschluss in ihrer Art neu und spannend. Aus der Story hätte man noch mehr machen können. Da ja die Gründe bekannt sind (keine Endbearbeitung durch den Regisseur, Budgetmangel) entspricht das schnelle Filmende nicht den Möglichkeiten.
Doch die Bilder sind teilweise grandios, die Ausstattung gut, die "Bekleidungen" etwas gewöhnungsbedürftig.
Das deutsche HD-Cover finde ich gegenüber der UK Ausgabe nicht so gut, ebenso hatte ich eigentlich noch bessere Bildqualität erwartet - besonders bei den tollen Wasseraufnahmen- , doch gegenüber der DVD war die Schärfe und der Bildeindruck der HD-DVD zum Teil doch besser. Der deutsche Ton in Dolby + ist teilweise beeindruckend, im Orginal aber etwas besser.

Insgesamt nur 4 Sterne da leider keinerlei Zusatzbonus ausser den selbstverständlichen div.Sprach- bzw. Untertitel-Wahlmöglichkeiten. Enttäuschend daher, da besonders bei dieser umstrittenen Produktion Informationen interessant gewesen wären.

Der Neuanfang der Menschheit, sein Superfilm ... (22. Februar 2008)

Es ist kaum zu glauben, aber Kevin Coster steht wieder mal für geniale Actionszenen, für eine ultra-spannende Story und hervorragendem Schauspielaufgebot!

Kevin Coster gibt wirklich alles,durch seine charismatische Art,schauspielerisches Können und körperlicher Fitness schafft der es fasettenreich und glaubwürdig zu spielen.

Der sonstige Casts geben ebenfalls eine überzeugende Performance ab.
Nun zu den Actionszenen,diese bestechen durch ihre famose Kamera und Schnitttechnik,beeindrucken zudem mit ihrer realistischen Machweise und tragen jederzeit die unverwechselbare Handschrift des Regisseurs.

Die Story passt sich dem intelligenten,rasanten,einfach unglaublich schnellen Geschehen perfekt an,zudem führt sie alle Handlungssträge rund um Kevin Coster würdevoll und abschließend zusammen und wartet wohl mit dem spannensten Finale des Jahres auf. Man fiebert Dryworld entgegen, läßt sich jederzeit von der packenden Spannung tragen...

Der Soundtrack ist wirklich phantastisch,trifft jederzeit die richtige Stimmung und rundet letzendlich den Film ab.

Kevin Costner - ein Suchender (4. Oktober 2005)

Zehn Jahre nach Erscheinen von Waterworld eine Rezension dieses Films, hat das Sinn? Die Frage ist ebenso wenig mit einem einzigen stichhaltigen Argument zu beantworten, wie die Stellungnahme zu dem gesamten Film eine eindeutige sein kann. Aber im Hinblick darauf, dass Costner, der für Waterworld verantwortlich zeichnet, noch immer sehr aktiv im Filmgeschäft tätig ist und auch noch für manche Überraschung gut sein dürfte, scheint es doch berechtigt, einen kritischen Blick in seine filmschaffende Vergangenheit zu werfen, die ja - ob angenehm oder nicht - zu ihm gehört. Die emotionalen Wogen um Waterworld haben sich längst geglättet, Costner ist aus dem Tief, in dem er etwas später mit Postman Wurzeln zu schlagen schien, heraus. -
Der Inhalt von Waterworld ist mit wenigen Worten erzählt: Unsere heutige Zivilisation ist in den Wassern der abgeschmolzenen Pole versunken; seit Generationen leben die Menschen mit den Relikten der untergegangenen Zivilisation irgendwie auf dem Wasser, nur die Legende berichtet von „Dryland", von Erde, auf der man mit den Füßen gehen kann; sie ist das Ziel der Sehnsucht aller. Ein Namenloser, Mariner genannt, ein Mensch mit Kiemen und zu Schwimmflossen in Umwandlung begriffenen Füßen, zieht als Einzelgänger über die endlosen Wasser des Planeten Erde. Dabei trifft er auf eines der künstlichen Atolle, wie es sie jetzt gibt, wird dort in einem Kampf mit „den Bösen" verwickelt, die als marodierende Horde die Menschen drangsalieren, und kann sich der Gesellschaft einer Frau und eines Kindes nicht entziehen, die er - allerdings widerwillig und nur wegen des eigenen Vorteils - vor den Bösen rettet. Das Kind trägt eine Tätowierung, von der es heißt, sie zeige den Weg nach Dryland, wodurch es selbstverständlich auch für die Bösen von besonderem Interesse ist. Der Kampf um das Kind entbrennt, Sieger dieses Kampfes ist der Mariner. Schließlich stößt die kleine Gesellschaft, die sich inzwischen um ihn versammelt hat, auf das wirkliche Dryland, auf einen Lebensraum, wie er in ferner Vergangenheit natürliche Umwelt des Menschen gewesen ist. Die Gruppe erwählt das zu ihrer neuen Heimat. Der Mariner geht zurück aufs Meer; die Mutation, die sich an seinem Körper vollzogen hat, ist auch in seiner Seele nicht ohne Folgen geblieben. - Das ist das Skelett der Geschichte; was ist als filmische Komposition daraus geworden? -
In einer Hinsicht ist diese Frage eindeutig so zu beantworten: Beurteilt man den Film unter dem Gesichtspunkt, wie viele „goofs" er enthält (diese Unmöglichkeiten, Ungereimtheiten, Fehler), dann gibt es nur eine Antwort: Er gehört zu den absoluten Mega-Goofs. -
Vermutlich liegt einer der grundsätzlichen Fehler in der Konzeption des Films darin, dass das avisierte Publikum falsch eingeschätzt wurde, denn nicht so sehr dürften die Absurditäten und das genüssliche Breittreten von Gewaltszenen für den Misserfolg verantwortlich sein - alle Star Wars usw. schwelgen darin und sind doch Kassenschlager -, der Misserfolg musste eine andere Ursache haben. -
Costner war berühmt geworden mit Der mit dem Wolf tanzt, die ebenso glaubwürdig wie hoch motiviert erzählte Geschichte der Indianer, die von den Weißen nahezu ausgerottet werden. Der Film handelt vom gnadenlosen Egoismus der Menschen, er spricht ein reifes Publikum an. Der mit dem Wolf tanzt ist das Produkt der gelungenen Synthese von Denken, Fühlen und Wollen, das zudem eingebettet ist in eine überaus wohlproportionierte filmkünstlerische Form. Alle Drei - Idee, Produkt und Publikum - befanden sich durch günstige Umstände auf einer Ebene. Und das Publikum, das Costner mit diesem Film gewonnen hatte, konnte gar nicht anders als schockiert sein durch das Festival des materiellen und ideellen Schrotts, dem er den Titel Waterworld gegeben hatte.
Die wenigen Ansätze dessen, was Costners eigentliche Begabung als großartigen Schauspieler und subtilen Gestalter von kleinen, stillen, aber unbedingt bedeutungsvollen Szenen ausmacht - hier z. B. als der Mariner das kleine Mädchen schwimmen lehrt - werden in Waterworld regelrecht untergebuttert in der nicht enden wollenden Brüllerei, Metzelei und Knallerei des ebenfalls nicht enden wollenden und den Zuschauer so unsäglich ermüdenden Kampfes mit den Bösen - nein, das ist nicht Kevin Costner, das ist genauso lästig und dumm, wie der Mariner das Reden des Kindes empfindet.
Anhand all der uns präsentierten Science-Fiction-Filme muss grundsätzlich gefragt werden, ob denn die Fantasie des Menschen für die eigene Zukunft nichts anderes ersinnen kann als den endlosen, brutalen Kampf zwischen Guten und Bösen? Denn diese spektakulären Materialschlachten sind doch keineswegs Science Fiction oder Fantasy - das ist reale Gegenwart. -
Costner hat mit diesem Film einen ebensolchen Zwitter in die Welt gesetzt, wie es der Mariner ist, ein disharmonisch Zweigeteiltes, denn beurteilt man den Film als Produkt der Arbeit von Menschen, dann kann das Urteil nur lauten: total überflüssig. Geht es aber um die zugrunde liegende Idee, dann ergibt sich ein vollkommen anderes Bild. Denn das Thema ist - wie schon angedeutet - der Egoismus des Menschen, der immer nur zur Zerstörung führt, wenn der Mensch sich nicht selbst aus der ihm möglichen Vernunft heraus Einhalt gebietet. In Der mit dem Wolf tanzt trennt sich Dunbar schweren Herzens von den Menschen, in deren Mitte er eine neue Heimat gefunden zu haben glaubte, weil er hofft, mit seinem Fortgehen eine ihre Kultur zerstörende Entwicklung aufhalten zu können; vergebens, wie es sich zeigen wird. In Waterworld trennt sich der Mariner von den Menschen, denen er zu einer neuen Heimat verholfen hat, weil er nicht teilhaben kann an ihrem Leben auf der Erde; er ist ein heimatloses Wesen, ein Opfer der vom Menschen verschuldeten negativen Evolution.
Die Botschaft beider Filme lautet also, dass der Mensch sich einen Spiegel vorhalten möge, nicht etwa, um sich wohlgefällig zu betrachten, sondern um schonungslos seine zwei Gesichter, seine gespaltene Zunge zu erkennen. Einmal ist es Costner gelungen, das so angemessen darzustellen, wie es das Thema verlangt; beim zweiten Mal hatte er keine glückliche Hand, mit Postman glitt er beim dritten Mal sogar ab in den Kitsch - aber die Wahrheit seiner Idee steht trotzdem unbeschadet und mahnend vor uns und ist es unbedingt wert, beim Namen genannt zu werden.

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