Blood & Chocolate - Die Nacht der Werwölfe

Verkaufsrang: 1134 (DVD)
Actor: Agnes Bruckner
Actor: Hugh Dancy
Actor: Olivier Martinez
Actor: Katja Riemann
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 16 Jahren
Binding: DVD
Director: Katja von Garnier
EAN: 4006680038322
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 8. Februar 2008
Spielzeit: 95
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Agnes Bruckner (Hauptdarsteller), Hugh Dancy (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 7,00

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Kundenrezensionen zu 'Blood & Chocolate - Die Nacht der Werwölfe'

Von fehlender Charaktertiefe und unpassenden Happy-ends (14. September 2008)

Ohne das Buch gelesen zu haben, schließe ich mich der Meinung der meisten Rezensenten hier an: Zu seicht!

Oberflächlich gesehen, ist es ein nettes Fantasy-Filmchen im Werwolf-Milieu, lässt man den Film allerdings ein bisschen auf sich wirken und den ersten Eindruck verfliegen, treten die Mängel in Vordergrund.

Neue und alte Visionen prallen aufeinander. Der Rudelsanführer Gabriel vertritt die alten Werte und Vivian die neuen... Was für Werte? Bei Gabriel erkennt man noch eine Linie, aber bei Vivian, dem weiblichen Hauptcharakter: Hat sie überhaupt eine Vision? Was vertritt sie, für was steht sie? Das alles wird außer Acht gelassen. Vivian bleibt einfach farblos, genau wie der Rest der Charaktere.

Die Charaktertiefe fehlt fast gänzlich. Wer sind diese Personen? Was wollen sie? Wohin wollen sie? Warum lernen wir nicht mehr über den Anführer Gabriel? Wer ist er? Woher kommt er? Was hat er gemacht/Was ist ihm passiert? Was hat seine Beziehung zu Astrid zu bedeuten? Alle 7 Jahre nimmt er sich eine neue Frau, aber mit dieser einen hat er einen Sohn - wieso?

Was wollen diese Charaktere? Wer sind sie? Es sind keine Charaktere, dazu fehlt ihnen schlicht gesagt der Charakter - sie bleiben farblos und gehen einem nicht wirklich nahe.
Auch Hugh Dancy, an sich ein faszinierender Schauspieler, passt hier so überhaupt nicht hinein. Und Agnes Bruckner (alias Vivian) spielt so hölzern, dass sie einfach uncharmant und unattraktiv wirkt - was findet Gabriel also an ihr? Liegt es nur an der Prophezeiung? Und vor allem, WAS für eine Prophezeiung?

Kommen wir nun zum Ende: Das Ende passt so gar nicht in diesen Film - und wie ich gelesen habe, passiert es so im Buch auch nicht. Es ist absolut unglaubwürdig, absolut unpassend und ergibt keinen Sinn. Was soll das? Glauben Filmemacher tatsächlich, dass das Publikum nur mit Happy-Ends fertig wird und sonst nichts ertragen kann?

Zusätzlich erinnert dieser Film - auch von der Darstellung der Story - einfach zu sehr an Underworld - mit dem Unterschied, dass "Underworld" einfach besser, tiefsinniger, charakterreicher, spannender usw. war.

Einziger Pluspunkt sind die wirklich schönen Animationen und die Idee, dass sich die Werwölfe in Wölfe verwandeln, nicht in ein Fantasie-Geschöpf. Auch, dass sie sich auf Grund ihres eigenen Willens verwandeln können, ist ein interessanter Gedanke.

Fazit: Für lange Winterabende oder Videoabende mit Freunden, bei denen man nicht immer absolut konzentriert auf einen Film schaut: passend, ansonsten... lieber was anderes ansehen.

Kein Horrorfilm, sondern Jugenddrama (21. August 2008)

Blut steht für die Welt der Werwölfe, Schokolade für die Welt der Menschen. Werwölfin Vivian (Agnes Bruckner) arbeitet in Bukarest (Rumänien) im Schokoladenladen ihrer Tante (Katja Riemann). Als sie den Kunststudenten Aidan (Hugh Dancy) trifft, der für sie einen Weg in die Welt der Menschen darstellt, in der sie eigentlich lieber leben möchte als nach den strengen barbarischen Regeln des Werwolf-Rudels, kommt es zu einem Konflikt auf Leben und Tod. Der Anführer der Werwölfe, Gabriel (Olivier Martinez) will das Geheimnis der Werwölfe um jeden Preis gewahrt wissen. Auch in diesem Film reagieren Werwölfe nicht allzu gut auf Silber, aber sie können sich jederzeit verwandeln, sind von Geburt an Werwölfe und nicht durch Bisse dazu geworden, und die Verwandlung selbst geschieht durch eine Art mystischen Lichteffekt und nicht durch ein Morphing wie etwa in "An American Werewolf in London". Und die Gestalt eines Werwolfs ist die eines echten Wolfes. Der Film ist auch mehr ein schlichtes Drama, Actionszenen spielen eine geringe Rolle, Horror eigentlich schon gar nicht. Von der DVD her lohnt sich der gute Audiokommentar (Englisch mit deutschen Untertiteln) von Regisseurin Katja von Garnier und Olivier Martinez, die recht charmant miteinander plaudern. Ansonsten gibt es noch 13 Text-Seiten mit Produktionsnotizen, eine Fotogalerie, eine Reihe von Trailern ("Blut und Schokolade", "Projekt Gold", "Deutschland. Ein Sommermärchen", "Mr. und Mrs. Smith", "Wolf Creek", "Saw 1", "The Dead Girl", "88 Minutes") und 13 Minuten eigentlich sehr interessante gelöschte Szenen, die man auf einem 16:9-Bildschirm leider nur im Briefmarkenformat zentriert in der Bildmitte anschauen kann (Englisch mit deutschen Untertiteln). Ton und Bild sind in Ordnung, so dass ich insgesamt vier Sterne vergebe.

Nett aber belanglos (2. August 2008)

Mit Buchverfilmungen ist das ja bekanntlich so eine Sache. Grundsätzlich verfechte ich dabei die Filme. Vielen Zuschauern scheint nicht klar zu sein, das Film und Buch nunmal zwei völlig unterschiedliche Medien sind, die dementsprechend auch unterschiedlich behandelt werden müssen. Oftmals ist es völlig berechtigt wenn für einen Film Charaktere und Handlungsstränge entfernt oder verändert werden. Schließlich muß die Geschichte ja auch ihrem Medium gerecht werden.

Nun aber zur Sache: Blood & Chocolate hat als Film nur noch den Titel und die Namen der Hauptcharaktere mit dem Buch gemeinsam. Das fängt bei der Atmosphäre an: Das Buch wird aus der Sicht einer Werwölfin erzählt, während der Film sich eher auf die Menschliche Seite stellt. Gabriel ist im Film der typische Menschenfressende Werwolf. Im Buch ist sein Charakter sicherlich nicht sehr sympatisch, aber seine Ziele sind der Schutz der Gemeinschaft und die Einhaltung der Gesetze. Was diese Gesetze angeht: im Buch sind die Werwölfe keine Menschenfresser. Im Gegenteil: sie haben strenge Gesetze, die die Jagd auf Menschen bei Todesstrafe verbieten, während sie im Film Rituale zur Menschenjagd haben. Wo das Buch schließlich die Frauwerdung der Hauptdarstellerin schildert, bleibt der Film (leider) nur eine belanglose Teenager Liebesgeschichte mit Werwolftouch. Überhaupt waren die Charaktere des Buches eben nicht die typischen Psychopatischen Bestien, sondern eher eine eigene Rasse, die wenig mit den bekannten Werwölfen zu tun hatte. Im Film dagegen sind es dann doch eher die Standardwerwölfe, deren einzige "Kultur" darin besteht ihre Gelüste zu Ritualisieren. Wie schon gesagt, ich habe Verständnis dafür, wenn man Dinge für einen Film abändert, aber hier wurden gleich mehrere Punkte des Buches völlig ins Gegenteil verkehrt. Schade eigentlich, denn die Schauspielerische Leistung ist ganz gut, und der Film ist schön in Szene gesetzt. Leider ist die Handlung einfach nur belanglos. Gerade in Anbetracht der Buchvorlage ist das völlig unverständlich.

Fazit: nett anzuschauende Bilder aber leider keine fesselnde Handlung. Es gibt bedeutend bessere Filme zum Thema Werwölfe. Und Fans der Buchvorlage sollten lieber einen großen Bogen um dieses Werk machen.

Nicht ganz perfekt... (7. Mai 2008)

Ich bin ein großer Fan von Werwolf- und Vampirfilmen (in diesem Fall Werwolf (-:) und deswegen war ich ganz gespannt auf "Blood & Chocolat"!

Außer dem Trailer war mir zum Film selber nix bekannt, aber das hat mir ehrlich gesagt noch nie abgehalten einen Film, den ich wirklich sehen möchte, zu kaufen. (-: Leider bekommt "Blood & Chocolat" "nur" 3 Sterne...

Zu erst mal finde ich, dass es nicht unbedingt nötig gewesen, die Liebesgeschichte zwischen Viviane und Aiden so "auszubreiten"! Dafür hätte man ruhig mehr über die Werwölfe und deren Lebensstil (wenn man das so nennen kann) einbauen können bzw. mehr über diese erzählen sollen. Von Gabriel & Co. erfährt man gar nichts. Die Geschichte über die Werwölfe wird auch nur ganz kurz angeschnitten. Außer Olivier Martinéz und Vivians Cousin (Sorry, ich habŽ den Namen vergessen des Schauspielers vergessen (-:) haben mich die Schauspieler auch nicht so überzeugt. Irgendwie konnte ich mich auch nicht so mit der Tatsache anfreunden, dass Viviane in einem Schokoladengeschäft arbeitet (während alle anderen Werwölfe anscheinend den ganzen Tag nur herumlungern). Wahrscheinlich wurde dies auch nur eingebaut, um den Titel zu erklären???!!! Die Effekte gefallen mir schon sehr gut, die Verwandlung von Mensch zu Wolf ist sehr ansehnlich dargestellt. Die Dialoge hätten vielleicht ein bisschen aufregender gestaltet werden. Die Kulissen sind ziemlich "mager", da hätte man sich vielleicht auch mehr Mühe geben können. Trotzdem gibt es 3 Sterne, 1 für die Story (ist ja ganz nett), 1 für Oliver Martinéz und einen für die Effekte.

Aber an "Underworld" reicht "Blood & Chocolat" bei WEITEM nicht an! Dafür fehlt dem Film die nötige Eleganz, Aufmachung, Story etc. Und auch "Van Helsing" fand ich persönlich besser.

Vielleicht sollte man sich "Blood & Chocolat" lieber erst mal ausleihen. Es ist wirklich nicht der schlechteste Film dieses Genre, aber auch kein Meilenstein der Filmgeschichte.

Nicht mal empfehlenswert zum Leihen... (27. April 2008)

Zugegeben, ich fand das Buch schon enttäuschend, weil ich in der Geschichte mehr Potential vermutete, als das Buch schließlich hergab. Trotzdem wollte ich mir gerne den Film dazu ansehen.
Dazu muss ich aber sagen: Die Story hat nur bezüglich der Grundidee mit dem Buch zu tun (Vivian verliebt sich - bedauerlicherweise - in Aidan, ihre Eltern wurden getötet etc.), das Filmende verfälscht sogar die Aussage der Geschichte. Kurz, schon lange habe ich keinen so lahmen und langweiligen Film mehr gesehen. Dass ich das mal sagen würde, hätte ich nie gedacht, aber: Ein Hoch auf die Romanvorlage!

dkb.de

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