Verkaufsrang: 2860 (DVD)
Actor: Kim Byung-ok
Actor: Lim Su-jung
Actor: Oh Dal-su
Actor: Jung Ji-hoon
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Binding: DVD
Director: Park Chan-wook
EAN: 4260017061371
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Verlag: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 9. Mai 2008
Spielzeit: 103
Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
TheatricalReleaseDate: 2006
von: Kim Byung-ok (Hauptdarsteller), Lim Su-jung (Hauptdarsteller)
Preis: EUR 17,58
VideoMarkt
Goon hält sich für einen Kampfroboter und wird deshalb in eine Anstalt eingewiesen. Dort verweigert sie das Essen, welches, wie sie glaubt, ihrer Mechanik bleibenden Schaden zufügen könnte. Dann lernt sie den jungen Soon kennen und verliebt sich in ihn. Auch er ist nicht von ungefähr in der Anstalt: Er ist überzeugt davon, die Seelen und Angewohnheiten anderer Menschen anzunehmen. Gemeinsam stellen die beiden fest, dass man nur einander braucht, um in einer feindseligen Welt zu bestehen - und dass der Glaube Berge versetzt.VideoWoche
Nach Abschluss seiner Rachetrilogie ("Sympathy for Mr. Vengeance", "Oldboy", "Lady Vengeance") gönnt sich der südkoreanische Regiemeister Park Chan-wook mit seiner eigenwilligen Science-Fiction-Romanze einen deutlich weniger brutalen, aber in keiner Weise weniger exzentrischen Stoff. Wie immer erzählt er die Geschichte, besetzt mit seiner "Lady Vengeance"-Darstellerin Kim Byeong-ok und Popstar Rain ("Speed Racer"), elliptisch und bisweilen verworren, bleibt mit seiner eigentümlichen Bildsprache dennoch stets faszinierend.Blickpunkt: Film Kurzinfo
Exzentrische Science-Fiction-Romanze über ein Mädchen, das sich für einen Roboter hält und in ihrer Anstalt in einen jungen Mann verliebt.Kurzbeschreibung
Young-goon ist überzeugt, ein Cyborg zu sein. Zum Frühstück lutscht sie Batterien und verpasst sich auch mal selbst einen Stromstoß. Lampen, Automaten und andere elektrische Geräte sind ihre bevorzugten Gesprächspartner, mit denen sie durch das Gebiss ihrer Großmutter Kontakt aufnehmen kann. Als das Mädchen in eine Nervenklinik eingewiesen wird, lernt sie dort den selbsterklärten Seelendieb Il-Sun kennen. Mitten im irren Umfeld beginnt eine zarte Romanze zu blühen, die jedoch von der schrecklichen Tatsache bedroht wird, dass Young-goon sterben muss, sollte sie weiterhin die Nahrungsaufnahme verweigern...Kundenrezensionen zu 'I'm a Cyborg, But That's OK'
absolut gelungen: Film, wie auch DVD (5. August 2008)
ich kann mich was die Qualität des Filmes angeht, nur den vorangegangenen Rezensionen anschließen, ein wunderschöner Film, der aber sicher kein Park Chan Wook üblicher Film ist und deswegen sein Fans wahrschienlich nicht wirklich gefallen wird. Aber ein wunderbarer Liebesfilm. Und für alle Rain/Jung Jihoon- Fans das erste schauspielerische Werk von ihm, das überhaupt in Europa käuflich zu erwerben ist.Auch wenn mir die deutsche Synchronstimme von ihm nicht wirklich gefällt, ist es sehr schön einmal nicht den Film "lesen" zu müssen sondern ihn nur "zu schauen und zu hören".
Ein besonders "Zuckerl" der deutschen DVD Version:
Das Bonusmaterial ist im Gegensatz zur koranisch/englischen DVD auch untertitelt, was super ist denn endlich kann man auch den Interviews folgen.
Also für alle die, die die kr/engl Version schon haben, trotzdem kaufen!
Wunderbar (26. Februar 2008)
Ich hab den Film zuerst auf dem AsiaFilmfestival gesehen und hab des öfteren Tränen gelacht :DEr ist wirklich sehr witzig und auch romantisch :]
einfach ein super tolles werk!
"I'm no Psycho. I'm a Cyborg." (12. Februar 2008)
Werden einige Leute glauben, andere nicht...Kein ganz so großes Wunder, dass der an der Kinokasse in Korea kein Hit wurde. Ist jedenfalls genau die Nummer, die man mit Plakat und Titel im Hinterkopf erwarten konnte.
Das Mädchen kann alleine seine Bestimmung nicht finden, droht daran zugrunde zu gehen, und aus einem andern Grund landet sie dann auch noch in der Klapsmühle. Normale Nahrung verweigert sie - die soll für den Erhalt ihres High-Tech-Inneren nicht gerade förderlich sein.
Einem der Insassen ist sie besonders aufgefallen; der tickt ebenfalls auf ganz eigene Art und will das Mädchen nicht unglücklich und schon gar nicht sterben sehen. Auf raffinierte Art und Weise versucht er das seltsame Wesen zu retten...
Zu sehen und zu hören gibt es, was der Ort verspricht!
Was hier zusammengefilmt wurde, kommt nun manchmal auch recht wirr daher, hat Klasse und weckt Erwartungen. Wie damit gespielt wird, wie man an der Nase rumgeführt wird, ist ein guter Spaß, der als Zugabe auch noch nicht chronologisch abläuft.
Und ob gegen Ende passiert, was man auch annehmen könnte, ist dann die große Frage...
Es gibt eine Menge zu entdecken, auch mit vielen denkwürdigen Momenten. Hab den Film bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen. Das ist auf jeden Fall einer, der öfters gleich gut rüber kommen kann - sofern man vom Gebotenen nicht wie vor den Kopf gestoßen wird und dem einfach nicht viel abgewinnen kann.
Anhänger der vorangegangenen Rache-Triologie-Filme erwarten besser gar nichts oder einen Reinfall - anders kann es ja dann trotzdem noch enden.
Clever, skurrill, mit Herz und ziemlich herbem Charme. Wie gemacht für Leute mit viel Sinn für irgendwelche schrägen Sachen, gerade die KÖNNTEN einen Hit sehen. Eine ziemliche Hop oder Top-Sache jedenfalls - und eine Liebesgeschichte, in positivem Sinne so unmöglich, dass sich Leute auch ganz einfach in den Film verlieben werden.
Zu anders, zu besonders - But that's OK. (9. Januar 2008)
Young-goon muss als Kind miterleben, wie ihre geliebte Großmutter, die sich für eine Maus hält und nur mehr von eingelegtem Rettich ernährt, von Männern in weißen Kitteln in eine Anstalt gebracht wird. Wäre Sie ein Cyborg gewesen, wäre dies nicht passiert. Denn Cyborgs sind stark, Cyborgs sind unaufhaltsam und Cyborgs haben kein Mitgefühl. Bei ihrer Arbeit in einer Radiofabrik stellt Young-goon überraschend fest, dass sie die Stimmen der Maschinen hört. Logische Schlussfolgerung: Sie ist doch ein Cyborg, muss jedoch erst mit Energie aufgeladen werden. Die Pulsadern werden aufgeschnitten, ein Stromkabel angesteckt und mit der Steckdose verbunden.Als Young-goon wieder erwacht, findet sie sich in einer Anstalt wieder. Von da an beginnt Sie mit den Maschinen zu reden. Ihr großes Problem: Sie braucht Energie und Cyborgs vertragen aber kein normales Essen.
Ein weiterer Insasse ist Il-sun. Er zeigt sich immer mehr fasziniert von Young-goon, beobachtet mit zunehmender Sorge wie sie wegen Nahrungsmangel immer schwächer wird und versucht verzweifelt eine Möglichkeit zu finden, sie wieder zu Kräften kommen zu lassen. Il-Sun ist der Überzeugung, dass er, sobald er auf seine wenigen Eigenschaften als Mensch reduziert wird, für die Welt dermaßen unbedeutend wird, so dass er wie ein kleiner Punkt von der Welt verschwinden muss. Daher hat er die Fähigkeit entwickelt, anderen Personen ihre Eigenschaften und Seelen zu stehlen und sie auf sich selbst zu übertragen.
Young-goon hört die Stimme ihre Großmutter, die ihr befiehlt, die Ärzte in den weißen Kitteln zu töten. Jedoch kann sie dies nicht, da sie von ihrem Mitgefühl zurückgehalten wird. Da bittet Sie Il-Sun diese Eigenschaft von ihr auf ihn zu transferieren. Der junge Mann tut wie ihm befohlen und Young-goon startet zum blutigen Rachefeldzug
KRITIK:
So ganz scheint Park Chan-wook ("Oldboy", "Lady Vengeance") nicht so recht wegzukommen von seinem Lieblingsthema Rache - auch wenn er einmal eine Liebeskomödie macht. Jedoch sollte man davon Abstand nehmen, diesen Film mit seinen anderen Werken zu vergleichen. Allgemeiner noch, vielleicht sollte man Abstand nehmen, diesen Film ÜBERHAUPT mit irgendeinem anderen Film zu vergleichen.
Wir tun es trotzdem: Es ist eine Liebesgeschichte im Stil von "My Sassy Girl" oder "Science of Sleep", jedoch mit einer Stringenz von "Big Bang Love, Juvenile A" in Brecht'scher Erzählweise. Mancher wird sich fragen, ob Park Chan-wook vielleicht wahnsinnig geworden ist - und tatsächlich findet man seinen Namen im Vorspann u.a. auch auf dem Namensschild eines Irren.
Dies ist auch gleich ein Beispiel für den subversiven Humor, der den Film prägt. Natürlich muss man über die geistesgestörten Insassen und ihre Ideen immer wieder mal schmunzeln - jedoch vergisst der Film nie darauf hinzuweisen, dass hinter dieser lustigen Fassade tiefgründige philosophische und psychologische Ansätze stehen - und verwirrt absichtlich dadurch sicher 85% der RezipientInnen, denn nicht immer ist alles so leicht zu verstehen wie der Titel: Es ist ok ein Cyborg zu sein, solange es nur niemand merkt. Und wenn es jemand merkt, muss man sich entweder selbst ändern - oder die Umwelt solange sich ändern, bis es eben OK wird.
Gespielt wird alles hervorragend von Lim Su-jeong (" A Tale of Two Sisters", "Sad Movie") sowie Neuling Jung Ji Hoon, der für seine Leistung gleich zweimal den Preis als bester Newcomer-Schauspieler einheimste.
Auch der Soundtrack ist wie immer exzellent und knüpft nahtlos an den überarbeiteten klassischen Stil von "Lady Vengeance" an. Schade, dass der hierzulande nicht aufzutreiben ist. Bildtechnisch gibt es wie immer bei Park Chan-wook nichts zu meckern. Klare, bunte Bilder prägen den Film, Schnitt und Cuts wie gewohnt Spitzenklasse.
FAZIT:
Dieser Film wird sicher dem großen Tross der Leute nicht gefallen: Er wird nicht allen Freunden des koreanischen Films gefallen. Er wird nicht allen Fans von Park Chan-wook gefallen. Und schon gar nicht wird er allen Verehrern der Vengeance Trilogie gefallen. Zu anders, zu besonders ist dieser Film - vermutlich seiner Zeit zu weit voraus um von jedermann verstanden zu werden - aber: That's OK.
Der Film lief selbst in Korea nur zwei Wochen lang. International erfreute er sich aber größerer Beliebtheit und gewann sogar auf der Berlinale den Alfred Bauer Preis, der für Filme vergeben wird, die neue Perspektiven der Filmkunst eröffnen. Ein passender Award.
Auf jeden Fall hat das Celluloid großen "Replay"-Faktor für PhilosophInnen und auch Freunde von originellen Liebeskomödien werden voll auf ihre Kosten kommen - sofern sie nicht ruhigen Sequenzen und verwirrenden Zwischensprüngen abgeneigt sind. Mir auf jeden Fall hat's sehr gut gefallen.
WERTUNG: 6,5 von 10 mit Energie aufgeladenen Zehen.
verwirrend, aber unheimlich niedlich (17. Dezember 2007)
Ich würde sagen, dass dieser Film zu denen gehört, die man nicht so schnell vergisst. Auf den ersten Blick ist er einfach nur merkwürdig, besonders wenn Young-gyun am Anfang versucht ihre "Batterie" aufzuladen, indem sie ihr Handgelenk aufschlitzt und Drähte einführt, die sie dann anschließt.... Das erscheint doch erst .... hmmm .... ein wenig grausam?Aber wenn man sich den Film anschaut merkt man, wie liebevoll er gemacht ist. Die Patienten der "Irrenanstalt" sind wirklich und wahrhaftig ansolut durchgeknallt, aber jeder sorgt auf seine besondere Weise für das Wohl der anderen, insbesondere Il Sun, der angeblich die Fähigkeit besitzt, anderen ihre Charakterzüge zu klauen. Es ist einfach nur niedlich, auf welche Art und Weise dies geschieht. Zwischen ihm und Young-gyun entwickelt sich eine Beziehung, als sie ihn darum bittet, ihr Mitgefühl zu stehlen, damit sie endlich ihre Großmutter rächen kann, die damals auch eingewiesen wurde, da sie dachte, sie wäre eine Maus und niemals mehr zurückkam. Wie er ihr dabei hilft und dabei selbst ein "besserer" Mensch wird, ist einfach nur wunderschön zu beobachten.
Ich halte den Film für wirklich sehenswert.. man spürt regelrecht, mit wieviel Liebe er gemacht worden ist. Ein Stern wird abgezogen, da das Ende dann doch wieder verwirrend ist, dem ich aber nicht vorgreifen will....^^




