Krieg und Frieden (Book Edition, 2 DVDs)

Verkaufsrang: 18648 (DVD)
Actor: Alexander Beyer
Actor: Clémence Poésy
Actor: Alessio Boni
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ab 12 Jahren
Autor: Leo Tolstoi
Binding: DVD
Director: Robert Dornhelm
EAN: 5050582540956
Format: Dolby
Format: PAL
Format: Surround Sound
Label: Universal/DVD
Languages:
ListPrice:
Manufacturer: Universal/DVD
NumberOfItems: 2
Verlag: Universal/DVD
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 16. Januar 2008
Spielzeit: 397
Studio: Universal/DVD
TheatricalReleaseDate: 2007
von: Alexander Beyer (Hauptdarsteller), Clémence Poésy (Hauptdarsteller), Jan A.P. Kaczmarek (Komponist)
Preis: EUR 29,88

Krieg und Frieden (Book Edition, 2 DVDs) bei Amazon kaufen

Suche:   

Product Description

Krieg und Frieden - Book Look DV

dkb.de

Produktbeschreibung

Der großartigste Roman aller Zeiten – für eine neue Generation zum Leben erweckt!

Nach dem Meisterwerk von Leo Tolstoi schuf Regisseur Robert Dornhelm (Spartacus, Die zehn Gebote) ein bildgewaltiges Kriegsepos mit erstklassigen Darstellern, aufwendiger Ausstattung und spektakulären Schlachtszenen. Dieses DVD-Set bietet neben allen vier Teilen der prachtvollen TV-Produktion ein exklusives 24-seitiges Booklet mit Hintergrundinformationen und vielen Szenenfotos.

St. Petersburg im Jahr 1805: Während die Truppen Napoleons halb Europa erobern, bereitet sich das russische Zarenreich auf den Kriegseintritt an der Seite Österreichs vor. Bei einem Fest anlässlich des Namenstages der jungen Natascha (Cleménce Poésy) begegnen sich der uneheliche Adelssprössling Pierre Besuchow (Alexander Beyer), der ambitionierte Prinz Andrej Bolkonski (Alessio Boni) und einige Mitglieder der Familien Rostowa und Kuragin. In den Jahren bis zum Großen Krieg zwischen Frankreich und Russland erfüllen sie ihr atemberaubendes Schicksal auf den Schlachtfeldern Europas und in den Palästen Russlands – hin- und her gerissen zwischen Liebe und Leidenschaft, Hoffnung und Angst, Gehorsam und Rebellion.

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Krieg und Frieden (Book Edition, 2 DVDs)'

Allerschwerster Schund (18. September 2008)

Diese Verfilmung ist ohne Frage das Allerletzte. Weltliteratur runtergedrückt auf das schmierige Niveau von Seifenopern. Dass der Regisseur noch die Frechheit hatte, die meisterliche Verfilmung von Bondartschuk zu kritisieren, der "Ideologie" zu bezichtigen und zu behaupten, er werde es besser machen: Das ist nurmehr grotesk. Also: Hände weg! Weg! Und kaufen: die Verfilmung von Sergej Bondartschuk.

Die Rostows, Soap in vier Teilen (29. Juli 2008)

Weil ich die Ausstrahlung im ZDF verpasst hatte, habe ich die DVD gekauft. Es gibt einige Werke der Weltliteratur, die nicht einfach zu verfilmen sind. Krieg und Frieden gehört mit Sicherheit auch dazu. Dennoch erwarte ich als Zuschauer, dass Besetzung und Dramaturgie die Vorlage einigermassen erkennen lassen. Dies ist hier leider nur teilweise der Fall. Abgesehen davon, dass einige Schlüsselszenen einfach weggelassen wurden, weisen Nebensächlichkeiten unnötige Längen auf. Warum ziehen sich die Franzosen aus Moskau zurück und überwintern nicht in der Stadt? Während Tolstoi eine klare Analyse der Situation gibt, lässt der Film die Frage weitgehend offen.

Die Dialoge und die Sprache wirken in weiten Teilen flach, und man glaubt sich in einer amerikanischen Soap. Entsprechend ist denn auch die Besetzung. Eigentliche Fehlbesetzungen sind die Hauptfiguren Natascha und Pierre. Während Clémence Poésy wenig comtessenhaft herumhaspelt und sich offenbar in der Rolle und ihrer Zeit nicht zurechtfindet, stolpert Alexander Beyer als leicht trotteliger Pierre durch die Szenen. Alessio Boni als Andrej spielt den hölzernen Helden und macht erst auf dem Sterbebett eine gute Figur. Wirkliche Lichtblicke findet man nur in den Nebenrollen. Dimitri Issajew überzeugt vor allem durch die persönliche Wandlung, die der von ihm verkörperte Nikolai durchmacht. Valentina Cervi (Marja Bolkonskaja) und Ana Caterina Morariu (Sonja) meistern ihre Rollen fast perfekt und man fragt sich, warum man nicht Morariu für die Rolle der Natascha genommen hat: Sie wäre weitaus glaubwürdiger gewesen als Poésy.

Besonders ärgerlich sind die vielen Fehler, die man sich von europäischen Produktionen sonst nicht gewohnt ist. Das werden bekannte Melodien als Teil der Handlung gespielt, die zu jener Zeit noch gar nicht komponiert waren. Es werden Schauplätze von St. Petersburg gezeigt, obschon die Handlung in Moskau spielt. Es sind auch Gebäude zu sehen, die 1805 noch gar nicht gebaut waren, usw.

Wer "Reich & schön" à la 19. Jahrhundert sehen möchte, dem sei die DVD wärmstens empfohlen. Wer eine solide Literaturverfilmung erwartet, dürfte enttäuscht werden. Die Aufmachung der DVD ist zudem spartanisch: Kein Bonusmaterial, noch nicht einmal eine weitere Tonspur.

Kein Vergleich zu BBC Literaturverfilmungen (11. Februar 2008)

Krieg und Frieden: 360 Minuten Film, 27 Millionen Euro Kosten, internationale Starbesetzung, mondäne Kostüme, spektakuläre Schlachtenszenen und ein Klassiker der Weltliteratur als Drehbuchvorlage - man sollte meinen, das wären genügend Zutaten, um einen Film der Superlative zu schaffen. Und doch konnte das Werk nicht überzeugen. Warum? Naja- manchmal ist weniger halt doch mehr...

Für mich haben es Alexander Beyer (und Team) nicht geschafft der Verfilmung den Charme zu verleihen, den die Vorlage erhoffen lässt. Und dabei hätte es Tolstois Klassiker verdient, mit etwas mehr Subtilität umgesetzt zu werden. Anstatt dessen wurde die Inszenierung platt auf das Leichte-Kost verwöhnte Abendprogramm-Publikum zugeschnitten. - Autsch!

An sich wärs doch gar nicht "so schwer" gewesen, es besser zu machen - man hätte einfach nur schauen müssen, wies die "Nachbarn" halten:
BBC produziert seit Jahren erfolgreich traumhaft inszenierte Literaturklassiker fürs britische Fernsehen. Einmal im Jahr freut sich halb Großbritannien auf die Adaptionen von Sandy Welch oder Andrew Davies. Meisterwerke wie Brontés "Jane Eyre", Austens "Pride & Prejudice" oder Dickens' "Bleak House" wurden bereits absolut fantastisch umgesetzt und auch 2007 ging mir das Herz auf, als ich "Cranford" gesehen habe (basiert auf Elisabeth Gaskell- Novellen und trumpft mit Stars wie Judie Dench und Michael Gambon auf).

Krieg und Frieden hingegen erinnerte mich - trotz Starbesetzung- leider mehr an Rosamunde Pilcher Verfilmungen als an großes Literaturkino. Warum man hier nicht mal bei BBC ins Rezeptbuch geschaut hat? Wer weiß... ? Und dabei wars doch eigentlich eine "internationale" Produktion mit großem Budget?!

Nun gut- der Majorität der Amazon Kunden hat der Film wohl gefallen. Ich glaube jedoch, daß dies an der tollen Literaturvorlage lag und nicht so sehr daran, wie sie umgesetzt wurde. Einer guten Story kann man nun mal so leicht nichts anhaben, insbesondere wenn schöne Menschen verfilmt werden,...
Es geht aber trotzdem besser!

Unabhängig vom Buch: absolut toll! (25. Januar 2008)

Da ich gerade erst anfange "Krieg und Frieden" zu lesen und mich daher erst auf Seite 69 befinde, kann ich leider überhaupt nichts zu Unterschieden zwischen dieser opulenten TV Produktion und seiner literarischen Buchvorlage von Tolstoi sagen. Jedoch ist mir schon bei meinen "horrenden" 69 Seiten (von 1038 bei meiner Ausgabe) aufgefallen, dass einige Zitate aus dem Buch auch im Film vorkommen, was ich sehr gut finde (da es gerade die Besten sind). Losgelöst von der Buchvorlage gefällt mir diese europäische Großproduktion daher auch sehr gut und zwar aus vielerlei Gründen:

1. Finde ich, dass man diesem 4-Teiler ansieht, dass er allen Beteiligten sehr am Herzen lag und das sich alle Darsteller sehr gut untereinander verstanden haben (nach eigenen Aussagen), was man unteranderem an ihrem Spiel sieht (zumindest mir geht es so).
2. Gefallen mir alle diese Darsteller ausgezeichnet, auch wenn ich Ken Duken ungern als Bösewicht sehe und Hannelore Elsner auf mich etwas blass wirkt. Gerade sie gefällt mir jedoch wieder sehr im Zusammenspiel mit "ihrem" Sohn Nikolai. Am besten besetzt finde ich jedoch Fürst Wasilli Kuragin, Alessio Boni als Prinz Andrej Bolkonski und Malcolm Mc Dowell als (für mich nervtötend strenger Über-) Vater Fürst Bolkonski. Aber auch Prinzessin Hélène ist sehr passend und Clemence Poesy als Natascha finde ich sehr gelungen.
3. Hat dieser Film für mich definitiv, wie vom Autor gewollt, ein pazifistisches Anliegen und zeigt dies nicht umbedingt durch permanent grausames Gemetzel. Vielmehr wird der Krieg facettenreich dargestellt und schafft dies eben gerade ohne epische Gemetzelszenen. Natürlich gibt es Schlachtszenen, aber der Film vermag Krieg auch anders darzustellen. So zum Beispiel:
Die Armut des einfachen Fußsoldaten (General Kutusow beschwert sich über die mangelhafte Ausrüstung derselbigen), das Davonkommen der Oberschicht/höheren Offiziere (Wer ist am schnellsten auf Rückzug? Die hohen Tiere zu Pferd), eine vernichtende Niederlage (in Form eines total heruntergekommen und verwundeten Oberbefehlshabers des österreichischen Heeres), die Bevormundung eines Höhergestellten über den Weiseren (Der Zar befiehlt General Kutusow Unfug und Kutusow muss gehorchen, obwohl er es besser weiß), plötzliche Anarchie während des Krieges (Prinzessin Marja wird von den eigenen Leuten bedroht) und ein total verwüstes Haus zu Kriegsende. Das ist nämlich auch alles Krieg.
5. Die Handlung umfasst garantiert nicht mal annähernd die Vielschichtigkeit des Buches, vermag aber meiner Ansicht nach gewiss das Wichtigste zu fassen. Ich wäre zwar eher die Andrej-Natascha Fraktion, aber Tolstoi wollte es leider nicht so. Daher finde ich die Handlung losgelöst vom Buch sinnig und stimmig.

Somit ist das Einzige, was mich an diesem Film stört, wie gesagt, das Ende (Warum, Tolstoi, warum?) und das die Handlungsorte von außen oft (für mich) schwer zu unterscheiden sind, weil das Rustow'sche Landhaus dem Rustow'schen Stadthaus total ähnelt und dann wiederum auch dem Stadthaus von Pierre und dem Landhaus der Bolkonskis. Alles andere finde ich aber absolut toll und empfehle daher jedem diese schöne Produktion, die ich mir in einer endlosen Schleife angucken könnte.

Durchwachsen (25. Januar 2008)

Ich habe mir den Film zugegeben voreingenommen angesehen, da ich ein großer Fan der Bondartschuk-Verfilmung bin. Auch nach dem Fernsehereignis ist meine Meinung bestärkt, dass das Anliegen und das "Russische" des Buches von keiner der anderen Verfilmungen so adäquat wiedergegeben wird. In der modernen Filmversion sind für meine Begriffe zu viele Konzessionen an ein möglichst breites Publikum gemacht worden, das geht bis zu sinnentstellend gekürzten Buchzitaten, was mich sehr geärgert hat, auch inhaltlich wurde teilweise sehr frei mit den Abläufen des Buches umgegangen. Die Ausstattung war großartig, die Darsteller durch die Bank sehr gut, auch wenn sie vielleicht nicht immer mir der von Tolstoi vorgenommenen Beschreibung übereinstimmen (das war im russischen Film überzeugend, auch dort fand ich die Natascha einfach perfekt). Ich stimme der Rezensentin zu, die die Darstellerin der Sonja als die besser Natascha-Verkörperung sich vorstellen kann, das ging auch mir so. Alles in allem nicht schlecht, aber Tolstoi war es nur teilweise!

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'Krieg und Frieden (Book Edition, 2 DVDs)'

Krieg und Frieden
Preis: EUR 9,95

Krieg und Frieden bei Amazon kaufen

Geliebte Jane
Preis: EUR 15,99

Geliebte Jane bei Amazon kaufen

Abbitte
Preis: EUR 17,95

Abbitte bei Amazon kaufen

Krieg und Frieden
Preis: EUR 4,99

Krieg und Frieden bei Amazon kaufen

dkb.de