Ratatouille [Blu-ray]

Verkaufsrang: 97 (DVD)
AspectRatio: 16:9
AudienceRating: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Binding: Blu-ray
Director: Brad Bird
EAN: 8717418139209
Languages:
ListPrice:
RegionCode: 2
Erscheinungsdatum: 12. Februar 2008
Spielzeit: 111
TheatricalReleaseDate: 2007
Preis: EUR 20,55

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Aus der Amazon.de Redaktion

Dies vorweg: wenn man den Würgereflex überwinden kann, der einen unweigerlich beim Anblick von Hunderten von Nagetieren in einer Restaurantküche befällt, kann man Ratatouille, den tollen Erfolgsfilm von Pixar, in vollem Glanz genießen. Unser Held heißt Remy, eine französische Ratte (gesprochen von Axel Malzacher), die über einen außerordentlichen Geruchs- und Geschmackssinn verfügt, und die es trotz anfänglicher Widrigkeiten zum Chefkoch eines Pariser Restaurants bringt. Dies alles wird durch Pixars Magie bewerkstelligt, jene unbeschreibliche Mischung aus komischen Momenten, makelloser Technik und kindlichem Staunen (letzteres wird durch die Szenen des nächtlichen Paris deutlich, die an die lyrischen Höhepunkte des französischen Kinos erinnern).

Regisseur Brad Bird (Die Unglaublichen) gelingt das Zauberkunststück nicht ohne kleine Unsicherheiten, aber die Gags sind toll und die Animation erstaunlich lebensecht - Remys Schulterzucken und sein Nicken sind subtiler und ausdrucksvoller als dies viele echte Schauspieler leisten könnten. Im englischsprachigen Original hat man erfrischenderweise auf Star-Sprecher verzichtet - wobei die bekannteste Stimme dort von Peter O'Toole stammt, der den hochnäsigen Restaurantkritiker spricht. (Dieser Typ liefert die einzig fiese Rolle in dem Film - eine Ohrfeige für Kritiker, jene ängstlichen Seelen, die im Laufe der vergangenen Jahre nur Gutes über Pixar zu sagen wussten.) Brad Birds Ansatz zielt eher auf den großen Erfolg als die etwas tiefgründigeren Filme von Pixars Vize-Boss John Lasseter, aber man kann über einen solchen Film, der derartig viel Spaß macht, nicht wirklich etwas Schlechtes sagen. --Robert Horton

dkb.de

Pressebericht - Heimkino

Sie möchten eine brillante Blu-ray, eine, an der es nichts auszusetzen gibt? Hier ist sie! Beim Bild von Pixars „Ratatouille“ stimmt einfach alles: Die Farben sind kräftig, aber nicht übertrieben, die Kontraste perfekt und die Datailzeichnung ein absoluter Augenschmaus. Es gibt gar nicht genug Platz, um die vielen Szenen zu beschreiben, die praktisch eine Demonstration in Sachen High Definition sind. Wie schon im letzten Monat bei der Rezension der DVD vermutet, sind auch deren leichte Artefakte um bewegte Objekte herum bei der BD kein Thema mehr. Überhaupt bekamen wir selten eine ruhigere Disk zu Gesicht. Auch die englische PCM- und die deutsche dts-Spur klingen druckvoller als die DD-5.1-Versionen auf der DVD. Dazu kommt, dass die Blu-ray deutlich besser ausgestattet ist-ein Brüller sind z.B. die Animationen, die herausgenommen wurden und deren Animatoren darüber furchtbar traurig sind.

Quelle: Heimkino

Pressebericht - Audiovision

Was soll man zur Bildqualität groß sagen, außer dass es die beste HD-Präsentation eines CGI-Films ist, die wir bislang gesehen haben. Tonal bietet hingegen nur die englische PCM-Spur ein echtes Upgrade gegenüber der DVD. Alle DVD-Boni wurden portiert und um viele Beiträge erweitert. Diese kann man sich auf konventionelle Weise oder als Bild-in-Bild-Spur zu Gemüte führen. Dank Seamless-Branching-Technik läuft der Bild-in-Bild-Track auf allen Playern. Für die Kleinen gibt`s interaktive Spielereien.

Quelle: Audiovision

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Ratatouille [Blu-ray]'

Nicht nur für Kinder super! (7. Oktober 2008)

Diese DVD ist defintiv meine Liebste! Es macht immer wieder Spaß diesen wirklich gelungenen Animationsfilm anzuschauen. Ratatouille bringt Freude für Groß und Klein...

Goldig!!! (4. Oktober 2008)

Bei der riesigen Kochwelle, die bereits seit längerem über unsere Lande schwappt, war es ja schon fast ein Muss das Thema auch mal in einen Trickfilm zu packen und das ist Pixar mal wieder absolut genial gelungen!!!!!!!! :-)
Hier wurde ein Trickfilm kreiert, der neben der wieder absolut wunderbaren bildlichen Umsetzung auch was Witz und den Niedlichkeitsfaktor angeht mit seinen Vorgängern wie z.B. "Die Monster-AG" oder "Findet Nemo" zu den Besten dieses Genres zählt.
Die Ratte Remy ist ein sooo süßer Charakter und sowohl das Thema als auch seine Umsetzung sind einfach nur fantastisch gelungen, wobei der Film nur so vor genialen und witzigen Ideen sprüht. Dabei ist hier wie auch schon bei seinen Vorgängern wieder sowohl für die Kleinen als auch für die Großen was dabei, sodass hier mal wieder ein Spaß für die ganze Familie geboten wird.
Für mich ist das einer der goldigsten Trickfilme die es gibt und ein absolutes Muss!!

kann mich nur anschließen.. (29. September 2008)

Dieser Film ist echt gut gelungen. Hatten ihn nur ausgeliehen, aber werden uns ihn auch noch kaufen.
Muss ja nicht mehr alzuviel dazu sagen.
Hat Spaß gemacht ihn zu sehen, und auch die Geschichte ist gut erdacht.
Echt süß!

Einer der Besten Filme der Filmgeschichte (27. September 2008)

Ein film für die ganze familie. Eignet sich gut für ein netten filmabend
und für welche die die stadt paris lieben oder die das land frankreich lieben.

umbeding anschauen

Pixar-Glanz mit Disney-Flecken (25. September 2008)

Die Pixar-Studios stehen bei mir als Garant für eine kurzweilige Unterhaltung. Es geht eher darum, ob ein Film aus ihrer Werkstatt nun drei, vier oder gar fünf Sterne verdient hat. Gerade dann, wenn ich für mich von einer Maximalwertung abweiche, scheint es an Einflüssen zu liegen, die nicht aus diesem Studio stammen. Das zumindest könnten die diversen Kurzfilme aus der selben Stätte belegen, von denen meist einer auf einer DVD als Bonusmaterial mitgeliefert wird.

Nicht anders ist es mit "Ratatouille". Meine Kritikpunkte an Film und DVD treffen wohl den großen Bruder "Disney", denn genau in diesen Punkten ist sein Einfluss - leider - zu spüren. Die Grundidee ist, dass eine Ratte, die sich zu Höherem berufen fühlt, durch eine feine Nase zu einem exzellenten Koch wird und sich ihre Lebensgeschichte mit der eines jungen Menschen verstrickt, bevor alles wohlgefällig endet. Etwas dünn, etwas zu üblich und im Stil Disneys, wird diese Geschichte im Film aber recht nett wiedergegeben. Hinzu kommt noch eine längere Einleitung, die wohl aus anderer Feder stammt. Die Pixar-Studios setzen dies gewohnt gekonnt um, sogar mit bezaubernden Bildmomenten. Aber hier ist dann auch der Trennstrich für mich. So sehen die Ratten rattenähnlich aus, sind aber vor allem wunderbar animiert. Ganz anders die Menschen: sie kommen als überstilisierte, einfach gearbeitete Figuren daher - der neue, fiese Koch ist quasi neunzig Zentimeter hoch, unser schlacksiger "Held" eine Bohnenstange und auch der Rest wirkt wie aus einem billigen Comic. Kritisch wird es für mich, wenn die wunderbaren Animationen der Rattenwelt mit dem typischen Pixar-Humor auf die Menschenwelt mit billigem Slapstick trifft. Sogar die Ausarbeitung der Geschichte und ihrer Charakter unterscheidet sich in diesem Punkt: Menschen sind Abziehbilder, eine Emotion oder ein Trieb, den man ihren einfachen Gesichtern ablesen kann, Ratten dagegen bis ins feinste gezeichnet und mit einem gefühlstiefen Protagonisten. Da wird die unnötig ausgebreitete Marionettensteuerung durch die Ratte zu einer Qual, dass man den Vorlauf betätigen will, und dieser Bruch verführt auch dazu, dass man sich Fragen stellt, die man besser nicht haben sollte: wieso verstehen die Ratten alle die Menschen, wieso hat eine Ratte den selben Geschmack wie ein Gourmet? Das Romantische und das glückliche Ende, obwohl nicht anders erwartbar, versöhnt ein wenig. Aber es zeigt auch auf, dass hier Möglichkeiten vergeben wurden.

Ein Problem bleibt aber: was ist die Zielgruppe? An sich wäre die Geschichte für die gesamte Familie geeignet. Und der Stil der Menschenwelt richtet sich eher an jüngere. Doch können Kinder verstehen, um was es bei diesem Kochen und den Sternen für ein Restaurant geht? Oder haben sie irgend einen Zugang zu den Schlüsselszenen um den Erzkritiker, der beim Kosten der Gerichte zu sich selber findet?

Für mich steht außer Zweifel, dass Disney sowohl die Geschichte lieferte, als auch für die fragwürdigeren Elemente sorgte. Und dies setzt sich leider mit der DVD fort. Es nervt mich, nach Einlegen einer disc mit zig Vorspännen, Werbungen und Mahnungen malträtiert zu werden, davon einigen sogar zwangsweise. Disney treibt es jedoch auf die Spitze. Wenn ich einen Film einlege, dann möchte ich ihn sehen. Schon einige animierte Menüs sind mir oft genug zu viel. Auf dieser DVD gibt es aber erst mal die gesamte Disney-Parade, alles, was momentan im Kino läuft, auf DVD erscheint, die Klassiker. Das ist wie vorweggenommene Werbeunterbrechungen im Fernsehen. Und genau so ärgerlich. Das Übersichtsmenü ist, wenn man es endlich sieht, erst einmal unübersichtlich. Dann startet man endlich den Film und sofort gibt es zwei weitere Einblendungen mit "Disney", "Disney". Erst dann darf Pixar sich zeigen. Mich interessiert es praktisch nie, welche Firma das Geld für den Film bereit stellt oder ihn vertreibt. Daher empfinde ich es als Zumutung, dass man von diesen mit Eigenwerbung und Schulterklopfen voll gestopft wird. Und wenn es mich interessiert, dann schaue ich nach. Disney steht auf der Nervliste ganz oben. Ach ja, die DVD hat natürlich gleich zwei gedruckte Einlagen, beides Werbung für Disney-Produkte.

So verliert der Film und die DVD viel durch Disneys Einfluss. Für das Bonusmaterial auf der Single-DVD gilt das selbe: uninteressant, solange es von Disney kommt, unterhaltsam von Pixar. Zum einen gibt es eine Information darüber, dass Ratten nicht nur größeres Ungeziefer darstellen, sondern in manchen Kulturen hoch verehrt sind. Und natürlich gibt es noch einen Pixar-Kurzfilm, der zum Lachen einlädt: Tausend Knöpfe und der Prüfungslehrer schaut so grimmig...

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